Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
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EineRechtleitung_AlHuda Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 15 Mai 2007 - 17:22:02 Titel: |
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Allahs Frieden auf jeden der der Rechtleitung folgt!
Die Wahrheit Jesu während seiner Gesandtschaft von Allah ist mittlerweile verändert worden und ist nicht mehr das wozu Jesus gesandt worden ist.
(Vergleiche Unitarier und Dreieinigkeit (Trintät))
Außerdem, Er wollte nicht das ein Mönchtum sich aus seinen Anhängern bildet die seine Offenbarung der ganzen Welt missionieren. Jesus kam zu dem Haus Israel den Kinder Israels um ihnen zu verkünden das der Fürsprecher und hoch gelobte Muhammad(Ahmad) kommen wird und der ganzen Welt und allen Völker vereinen wird zur Gottergebenheit. |
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EineRechtleitung_AlHuda Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.03.2007 Beiträge: 77 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 26 Mai 2007 - 05:14:22 Titel: |
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Ich habe mal drei Fragen an die Christlichen Kinder Adams, vielleicht kann sie jemand erklären der sich damit auskennt und mir Zitate aus der Bibel bringt:
1. Abraham, Moses, Jesus (Isa) und Mohamed, Allahs Frieden und Sgen auf ihnen alle, waren beschnitten. Warum beschneiden sich heutzutage die gläubigen Christen nicht mehr?
2. Kopftuch trugen die gläubigen Christen zu Zeit Jesu (Isa) und die Nonnen tragen es auch heute noch. Warum wird das Kopftuch Gebot in der Bibel von denn Christen nicht mehr akzeptiert?
Wenn man gegenstellen will, dass im Islam manche Frauen auch kein Kopftuch tragen, kann ich dazusagen, dass die Christische Missionierung bzw. Christische Verachtung von der alten Kleiderordnung hat sich abgefärbt, weil sie zu streng und intensiv progandiert worden ist.
3. Der Verzehr von Schweinefleisch ist auch in den alten Schriften als Verbot beschrieben worden. Jedoch die Christen halten sich nicht mehr daran, weil wenige es wissen.
Uns Muslime wird andauern vorgehalten die Vorschriften im Islam dürfen nicht so wörtlich genommen werden. Man möchte uns eine Aufklärung aufzwingen, die zur Folge hat, dass die Gebote und Verbote nicht mehr ernst genommen werden und am liebsten hätte man es so, dass wir den Islam nicht mehr praktizieren.
Ich meine es reicht schon wenn die Juden und die Christen sich nicht mehr an die Gebote und Verbote halten. Sollen wir Muslim ihnen auch in der Rebellion gegen unseren Herrn Gesellschaft leisten?
Ich bitte um eine ernstgemeinte Antwort.
Danke. Und Frieden auf alle, die den wahren Weg nehmen wollen!! |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 29 Mai 2007 - 09:16:43 Titel: |
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Hallo saia
müssen muss man gar nichts. Man kann sich durchaus mit der Botschaft des Jesus Christus beschäftigen, ohne Mitglied einer Kirche zu sein. Und da darf man natürlich so kritisch und so gläubig sein, wie man es möchte
Doch je nach Konfession wird natürlich das Eine oder Andere von dir erwartet. In den grossen Kirchen ist der gemeinsame Nenner wohl das Glaubensbekenntnis, Freikirchen sind da häufig strenger und verlangen eine wörtliche Interpretation, was aber gar nicht möglich ist, dafür ist die Bibel zu widersprüchlich. Man muss abwägen, welchen Worten man welches Gewicht geben will. Mit Bibel kann man wirklich alles und sein Gegenteil belegen. _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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Shy 1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 19.01.2007 Beiträge: 845
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Verfasst am: 29 Mai 2007 - 14:31:04 Titel: |
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| EineRechtleitung_AlHuda hat folgendes geschrieben: |
Allah(s) Frieden auf jeden der der Wahrheit folgt.
Ich will es dir erklären, auch wenn du es nicht verstehen wirst und in deine dummen Arogans verfallen bis wie die juden, die die Heilige Maria als Hure beschimpft haben. Doch Allah hat stets seine Rechtschaffenen Diener verteidigt.
Muhammad war sexuell nicht pervers, sondern neigte immer dazu Allah zu fürchten, und seinen Anweisungen zu folgen. Er hatte nämlich einen wahren Prophetischen Traum (Vision), dass der Erzengel Gabriel ihm Aicha in einem Seidenen Tuch brachte und andeutete, dass er sie als Ehefrau nehmen sollte. Etwa so einen Traum wie damals Abraham hatte, als er seinen Erstgeborenen Sohn Ismael auf dem Opferaltar für Allah opfern sollte. Lies selbst.
Sie wollten Ränke gegen ihn schmieden, allein Wir machten sie zu den Niedrigsten. [37:98]
Und er sagte: "Seht, ich gehe zu meinem Herrn, Der mich rechtleiten wird. [37:99]
Mein Herr, gewähre mir einen rechtschaffenen (Sohn)" [37:100]
Dann gaben Wir ihm die frohe Botschaft von einem sanftmütigen Sohn. [37:101]
Als er alt genug war, um mit ihm zu arbeiten, sagte er: "O mein Sohn, ich sehe im Traum, daß ich dich schlachte. Nun schau, was meinst du dazu?" Er sagte: "O mein Vater, tu, wie dir befohlen wird; du sollst mich - so Allah will - unter den Geduldigen finden." [37:102]
Als sie sich beide (Allahs Willen) ergeben hatten und er ihn mit der Stirn auf den Boden hingelegt hatte , [37:103]
da riefen Wir ihm zu: "O Abraham , [37:104]
du hast bereits das Traumgesicht erfüllt." So belohnen Wir die, die Gutes tun. [37:105]
Wahrlich, das ist offenkundig eine schwere Prüfung. [37:106]
Und Wir lösten ihn durch ein großes Schlachttier aus. [37:107]
Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern. [37:108]
Friede sei auf Abraham! [37:109]
So belohnen Wir die, die Gutes tun. [37:110]
Er gehörte zu Unseren gläubigen Dienern. [37:111]
Und Wir gaben ihm die frohe Botschaft von Isaak, einem Propheten, der zu den Rechtschaffenen gehörte. [37:112]
Wenn Allah einem Seiner Gesandten etwas gibt nimmt er es(wie etwa Schicksal).
Außerdem du urteilst mit Maßstäben eins westlich erzogenen Perversling. Vielleicht waren die Mädchen in seiner Zeit reifer als jetzt. Und was ist so schlimm an einem 9 jährigen Mädchen, die ihre Keuschheit bewarte und obendrein tausende Berichte über den Propheten gemacht hat. Sie war sehr scharfsinnig und die Tochter des Besten Gefährten des Propheten Gottes. Ihr Vater ist mehr als die Hälfte der Waagschale wert verglichen mit dem Rest der Menschen nach Mohamed. Vielleicht hat Allah Aicha deswegen ausgesucht Muhammads Frau zu werden.
Noch etwas, seine erste und von ihm am meisten geschätzte Ehefrau war 20 Jahre älter als Muhammad. Sie war 45 Jahre und er war 26 Jahre alt. Jetzt würdest du wohl gerne behaupten wollen, dass Mohammad keine bessere Frau gefunden hat als eine alte Oma (Aruthu billah).
Du weist ja dass man Frauen nicht von Hinten nehmen soll. Wer Frauen von Hinten oder während der Monatsblutung nimmt oder Männer und Frau gleichgeschlechtliche Partner haben von Allah verflucht werden.
- Tut nichts zur Sache. Lamasshu - |
| Zitat: |
| Allah(s) Frieden auf jeden der der Wahrheit folgt. |
Genau das mein ich auch!
Sure 5 Absatz 51
Oh ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander Freunde und wer von euch sie zu Fre4unden nimmt, siehe, der ist von ihnen.
Neue Sure
Die Reue
Absatz 5
Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie findet und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. |
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schelm Senior Member

 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 30 Mai 2007 - 16:35:15 Titel: |
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saia schrieb :
| Zitat: |
| Wie wortwörtlich müssen Christen die Bibel nehmen? Ich meine, muss man sich an alles halten, was in der Bibel steht, oder kann man da einige Sachen vernachlässigen? |
Das ist keine leichte Frage ! Wenn Jesus einerseits sagt , er sei nicht gekommen um das Gesetz aufzuheben und andererseits selbst die Passagen aus dem AT die mit Vergeltung und Gewalt zu tun haben revidiert , so ergibt dies auf den ersten Blick einen Widerspruch.
Im Grunde zeigt er die Schwäche des Menschen auf . Dessen Schwäche im Spannungsfeld zwischen Ideal und Wirklichkeit. Viele Vorgaben sind Richtschnur und Kompass , an denen der Gläubige erkennen kann , wie er sich idealerweise für seinen Seelenfrieden verhalten soll.
Gleichwohl weiß Jesus um die diesbezügliche Kleingläubigkeit der Menschen , die er sogar an seinen Jüngern feststellte ( Verleugnung von Jesus durch Petrus in der Nacht dessen Festnahme ) , den Hang des Menschen den Versuchungen des Ego zu erliegen .
Einerseits - wie im Islam - soll der Mensch ja nach persönlichen Glück streben , das Geschenk des Lebens natürlich auch für sich nutzen , andererseits den Forderungen nach Selbstlosigkeit anderen gegenüber und Gottvertrauen ( und damit dessen Forderungen ) nachkommen !
Nicht immer - in keiner Religion ! - schaffen es die Menschen , daraus eine widerspruchsfreie Einheit zu entwickeln . Der Mensch besteht also schlicht gesagt aus guten und weniger guten Anteilen in seinem Verhalten. Weil dem so ist und er eben zu schwächeln neigt ... resultiert daraus ja der Gedanke der Vergebung und Reue . Im Christentum legt man dem Mensch auf , selbst beides konsequent auf Erden umzusetzen , eine darüber hinausgehende Gerechtigkeit dem Schöpfer nach dem Tode zu überlassen.* ( Was andererseits nicht bedeutet , dem Menschen etwa keine Werte über Erziehung beizubringen und alles dem Selbstlauf zu überlassen ! )
*Dies eröffnet natürlich ein größeres Tor für Verstöße . Der Sinn liegt eben darin , selbst zu erkennen , zu erspüren , wenn ich als einzelner " über die Stränge schlage " . Wenn ich psychisch gesund bin , merke ich auch früher oder später selbstständig , daß mich diese Verstöße nicht wirklich dauerhaft glücklich machen und kann und soll eigenständig meine Schlussfolgerungen daraus ziehen . Darin besteht der Lerneffekt und dessen Bedeutung im selbsständigen Erkennen , was richtig und was falsch lief.
Deine Religion , so empfinde ich es , glaubt , daß dieser oftmals mühselige und längerfristige Weg über die Durchsetzung dieser bestimmten Verhaltensweisen ( da , wo sie gleich sind ) abgekürzt werden soll .
Wir glauben hingegen , daß es so real nicht funktionieren kann , da Menschen Individuen sind und demzufolge individuelle Wege gehen , die kürzer , länger oder sehr lang sein können .
Fass das nicht falsch auf , aber : Der Weg den der Islam geht ist jener , den man mit dem Spruch Jemand die Weisheit mit Löffeln eintrichtern ... auch umschreiben könnte , bloß :
Viele Menschen rebellieren letztlich dagegen , da Lernen und Erkennen gewöhnlich viel mehr Zeit bedarf und der Lebenswirklichkeit nie völlig fremd gegenüber stehen sollte ! ( siehe Problem Pubertät im Islam )
M.f.G. schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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QUASAR Senior Member

 Anmeldungsdatum: 22.11.2006 Beiträge: 957 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 02:55:53 Titel: |
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| Zitat: |
| Oh ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander Freunde und wer von euch sie zu Fre4unden nimmt, siehe, der ist von ihnen. |
welcher fanatist und hassprediger hat so etwas geschrieben oder gesagt?
| Zitat: |
| Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie findet und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. |
das ist aufruf zum mord
und dies bricht das wohl heiligste gebot:
du sollst nicht töten
schon komisch, dass das gerade im koran stehen soll ^^
na dann ist wohl der koran doch ein hass und gewalt buch
wenn das so wirklich im koran steht, dann wundert es mich nicht, dass einige ausflippen
wollen wir hoffen, dass die die sich juden und christen zum freund nehmen überleben werden
aber da bin ich mir schon sehr sicher, denn mit diesen ist der herr in ewigkeit, amen
.
. _________________ Ich danke für ihre aufmerksamkeit
hochachtungsvoll euer QUASI |
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loewentatze Senior Member

 Anmeldungsdatum: 29.04.2005 Beiträge: 396
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 11:09:05 Titel: |
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| Zitat: |
| Du weist ja dass man Frauen nicht von Hinten nehmen soll. Wer Frauen von Hinten oder während der Monatsblutung nimmt oder Männer und Frau gleichgeschlechtliche Partner haben von Allah verflucht werden. |
Wie Schade, das ist meine Lieblingsstellung!!!
Ist diese Quelle der Weisheit für die tägliche Lebensführung noch unter uns?
In anderen Foren gibt es einen "ignore" button. So kann man Postings bestimmter Leute, die man vorher festgelegt hat am eigenen Bildschirm nicht sehen. Das entmüllt einige Threads enorm. Ist das bei diesem programier-technisch auch möglich? _________________ Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. (Aus China) |
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saia Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2007 Beiträge: 36
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 14:28:36 Titel: |
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Sehe ich das dann richtig?
Im Christentum ist die letzte alles entscheidende Instanz der Mensch selber.
Viele Grüße
sai |
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lcdr Junior Member

Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 14
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 14:42:29 Titel: |
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| Jomira hat folgendes geschrieben: |
1. Sohn Gottes ist schon wörtlich zunehmen.
1.1. Richtig, Jesus war nicht nur ein Gesandter oder Prophet, sondern in ihm steckte ein Teil Gottes, wenn man so will. Ebenso, wie auch ein Teil Deiner Eltern in Dir steckt.
1.4. Nein, es gab immer nur einen Gott. Denn Jesus war kein Gott, sondern nur sein menschlicher Sohn.
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Laut deiner Aussage 1.1 ist in Jesus ein Teil Gottes höchstpersönlich enthalten. Also mindestens mal so was wie ein Halbgott.
Laut 1.4 ist es dann nur noch ein menschlicher Sohn, betonung auf menschlich, also nix von Gott.
Wie ist das zu verstehen?
| Jomira hat folgendes geschrieben: |
1.3. Ja, Gott schaute dabei zu. Er opferte seinen Sohn für die Menschen. Darum ist es im christlichen Glauben (da kann ich natürlich nur für meine Kirche sprechen, das ist die evangelische) an Jesus zuglauben.
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Vorrausgesetzt, er wäre sein Sohn. Warum schaut Gott, der Allmächtige und Barmherzige, seinem Sohn, bei einem kaltblütigen Mord zu? Deine Antwort darauf ist, er hat ihn für die Menschen geopfert. Verstehe ich nicht wirklich. Wenn er seinen Sohn nicht geopfert hätte, was wäre passiert? Hätte Gott die Menschheit vernichtet oder wie oder was? |
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schelm Senior Member

 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 14:47:44 Titel: |
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Saia schrieb :
| Zitat: |
Sehe ich das dann richtig?
Im Christentum ist die letzte alles entscheidende Instanz der Mensch selber. |
Nein , wie kommst du darauf ? Weil Gott erst im jenseitigen richtet ? Wieso , tut er im Islam anderes ?
M.f.G. schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
Zuletzt bearbeitet von schelm am 31 Mai 2007 - 14:48:56, insgesamt einmal bearbeitet |
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lcdr Junior Member

Anmeldungsdatum: 05.02.2007 Beiträge: 14
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 14:48:46 Titel: |
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Auch, wenn es nicht einwandfrei reinpasst, will ich doch die muslimische Sicht kurz darstellen, damit ihr ungefähr wisst, was der Background der meisten Fragesteller in Bezug auf Jesus ist.
Im Islam wird nicht geleugnet, daß die Juden Jesus kreuzigen wollten, es wird auch nicht verneint, daß Jesus bereit war, den Kreuzestod zu sterben. Aber es wird geleugnet, daß die Kreuzigung Jesu durchgeführt wurde und zudem noch als ein Werk Gottes verstanden werden soll. Die Christen verstehen den Kreuzestod Jesu als ein Werk Gottes für die Menschen.
Für den Moslem ist es schon unmöglich zu glauben, daß Gott diesen Tod hätte zulassen können. Und das, obwohl Jesus "nur" als Gesandter und nicht Sohn Gottes gesehen wird. Aber auch die Tötung eines Gesandten Gottes wäre ein direkter Angriff auf Gott selbst. Ein ähnliches Aussehen wie Jesus wurde einem anderem Mann gegeben. Jesus’ Feinde ergriffen diesen Mann und kreuzigten ihn. |
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saia Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2007 Beiträge: 36
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 14:57:12 Titel: |
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| Zitat: |
Zitat:
Sehe ich das dann richtig?
Im Christentum ist die letzte alles entscheidende Instanz der Mensch selber.
Nein , wie kommst du darauf ? Weil Gott erst im jenseitigen richtet ? Wieso , tut er im Islam anderes ?
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Ich meinte eher im Zusammenhang mit der Handeln. Also darüber was richtig oder was falsch ist.
Nicht die strafende oder belohnende Instanz Gottes.
Dazu hätte ich auch eine Frage. Hab die Frage schon mehreren Christen gestellt. Hab unterschiedliche Antworten bekommen.
1. Antwort:
Gläubige Christen kämen zu Gott in das Paradies, und die Ungläubigen, die nichts von Gott wissen wollten, kämen in die Hölle, wo Gott ja nicht ist, und müssten sozusagen die Nähe Gottes nicht ertragen. Wäre also auch keine Strafe.
2. Antwort:
Nicht-Christen kommen in die Hölle und müssen die Qualen dort ertragen.
3. Antwort:
Nicht-Christen werden gar nicht wiederauferstehen und werden zu Staub. Haben also auch keine Strafe.
Was ist jetzt die wirklich christliche Antwort darauf?
viele Grüße
sai |
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schelm Senior Member

 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 15:25:00 Titel: |
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| Zitat: |
| Was ist jetzt die wirklich christliche Antwort darauf? |
Menschen wenden sich Gott zu oder ab . Damit bestimmen sie ihren Abstand zu Lebzeiten selbst und damit den Grad ihres möglichen irdischen Seelenfriedens. Mit diesen Abstand oder der Nähe ... treten sie später vor ihrem Schöpfer . Wiederum können sie dann ihren gewünschten Abstand bestimmen ( z.B. durch Einsicht und Reue ihren Verfehlungen gegenüber )
Wie Gott dies im einzelnen dann bewertet ( er weiß schließlich was " echt " und was " gespielt " wäre ) und wie er darauf reagiert auf Starrsinnige und schwerste Vergehen allgemein , das weiß ich natürlich nicht . Ich glaube : Er wird es heilen , was immer dies bedeutet. Unvorstellbar jedenfalls für mich : Das jemand unbeschwert in Glückseligkeit sein Paradies genießt , während nebenan auf ewiglich andere gequält werden ... Könntest du dies ?
M.f.G. schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Velez Full Member

Anmeldungsdatum: 18.04.2007 Beiträge: 65
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 18:01:46 Titel: |
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| lcdr hat folgendes geschrieben: |
| Jomira hat folgendes geschrieben: |
1. Sohn Gottes ist schon wörtlich zunehmen.
1.1. Richtig, Jesus war nicht nur ein Gesandter oder Prophet, sondern in ihm steckte ein Teil Gottes, wenn man so will. Ebenso, wie auch ein Teil Deiner Eltern in Dir steckt.
1.4. Nein, es gab immer nur einen Gott. Denn Jesus war kein Gott, sondern nur sein menschlicher Sohn.
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Laut deiner Aussage 1.1 ist in Jesus ein Teil Gottes höchstpersönlich enthalten. Also mindestens mal so was wie ein Halbgott.
Laut 1.4 ist es dann nur noch ein menschlicher Sohn, betonung auf menschlich, also nix von Gott.
Wie ist das zu verstehen?
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Der Mensch ist doch laut euch von Gott erschaffen, also sind wir doch alle Halbgötter, weil in jedem etwas Göttliches wohnt.
MfG _________________ Pure Vernunft darf niemals siegen |
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murania Senior Member

Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 20:41:51 Titel: |
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| saia hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
Zitat:
Sehe ich das dann richtig?
Im Christentum ist die letzte alles entscheidende Instanz der Mensch selber.
Nein , wie kommst du darauf ? Weil Gott erst im jenseitigen richtet ? Wieso , tut er im Islam anderes ?
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Ich meinte eher im Zusammenhang mit der Handeln. Also darüber was richtig oder was falsch ist.
Nicht die strafende oder belohnende Instanz Gottes.
Dazu hätte ich auch eine Frage. Hab die Frage schon mehreren Christen gestellt. Hab unterschiedliche Antworten bekommen.
1. Antwort:
Gläubige Christen kämen zu Gott in das Paradies, und die Ungläubigen, die nichts von Gott wissen wollten, kämen in die Hölle, wo Gott ja nicht ist, und müssten sozusagen die Nähe Gottes nicht ertragen. Wäre also auch keine Strafe.
2. Antwort:
Nicht-Christen kommen in die Hölle und müssen die Qualen dort ertragen.
3. Antwort:
Nicht-Christen werden gar nicht wiederauferstehen und werden zu Staub. Haben also auch keine Strafe.
Was ist jetzt die wirklich christliche Antwort darauf?
viele Grüße
sai |
Für Christen außerhalb der katholischen Kirche spielt das Jenseits nur eine Untergeordnete Rolle. Da Jesus ihr Erretter ist. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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saia Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2007 Beiträge: 36
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Verfasst am: 31 Mai 2007 - 22:29:06 Titel: |
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und was heißt das genau?
saia |
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Jomira Moderator

Anmeldungsdatum: 23.10.2006 Beiträge: 3402 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 01 Jun 2007 - 13:01:36 Titel: |
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| Das weiß keiner, oder? |
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murania Senior Member

Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 01 Jun 2007 - 16:07:30 Titel: |
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Was das Jenseits bietet weiß keiner, aber der Christ braucht keine Angst zu haben, was im Jenseits passiert. Er kann sich vollkommen auf das Leben konzentrieren. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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loewentatze Senior Member

 Anmeldungsdatum: 29.04.2005 Beiträge: 396
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Verfasst am: 01 Jun 2007 - 17:43:20 Titel: |
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Ich hab was gaaaanz Tolles entdeckt.... http://www.stille-taten.de/
für ein Paradies im Diesseits  _________________ Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. (Aus China) |
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Jomira Moderator

Anmeldungsdatum: 23.10.2006 Beiträge: 3402 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 02 Jun 2007 - 16:53:28 Titel: |
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| lcdr hat folgendes geschrieben: |
| Jomira hat folgendes geschrieben: |
1. Sohn Gottes ist schon wörtlich zunehmen.
1.1. Richtig, Jesus war nicht nur ein Gesandter oder Prophet, sondern in ihm steckte ein Teil Gottes, wenn man so will. Ebenso, wie auch ein Teil Deiner Eltern in Dir steckt.
1.4. Nein, es gab immer nur einen Gott. Denn Jesus war kein Gott, sondern nur sein menschlicher Sohn.
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Laut deiner Aussage 1.1 ist in Jesus ein Teil Gottes höchstpersönlich enthalten. Also mindestens mal so was wie ein Halbgott.
Laut 1.4 ist es dann nur noch ein menschlicher Sohn, betonung auf menschlich, also nix von Gott.
Wie ist das zu verstehen?
| Jomira hat folgendes geschrieben: |
1.3. Ja, Gott schaute dabei zu. Er opferte seinen Sohn für die Menschen. Darum ist es im christlichen Glauben (da kann ich natürlich nur für meine Kirche sprechen, das ist die evangelische) an Jesus zuglauben.
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Vorrausgesetzt, er wäre sein Sohn. Warum schaut Gott, der Allmächtige und Barmherzige, seinem Sohn, bei einem kaltblütigen Mord zu? Deine Antwort darauf ist, er hat ihn für die Menschen geopfert. Verstehe ich nicht wirklich. Wenn er seinen Sohn nicht geopfert hätte, was wäre passiert? Hätte Gott die Menschheit vernichtet oder wie oder was? |
Jesus ist der Sohn Gottes, aber selbst ist er kein Gott. Du bist ja auch nicht Dein Vater, oder? Und Du bist auch nicht halb Deine Vater, sondern Du.
Jesus konnte Wunder vollbringen, durch das göttliche in ihm. Er ist aber nur ein Mensch.
Gott vernichtet die Menschen nicht, das tun sie selbst. Mit dem Opfer, dass Gott durch den Tod seines Sohnes den Menschen gebracht hat, gab er ihnen aber eine neue Chance (wenn man es so nennen will). Die Menschen wurde aus dem Paradies vertrieben und Gott hatte sich von ihnen abgewendet, durch Jesus wurde eben diese aufgehoben. |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22621
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Verfasst am: 02 Jun 2007 - 18:54:57 Titel: |
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Trinität sagt aber etwas anderes...
Dreieinigkeit sagt eben, dass sowohl der Gott-Vater, der Sohn Gottes und dei heilige Geist alles nur verschiedene Erscheinungsformen ein und desselben Objektes sind.
Cyrix |
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saia Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2007 Beiträge: 36
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Verfasst am: 02 Jun 2007 - 19:36:02 Titel: |
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moment jetzt hängst bei mir
ich hab das einmal so erklärt bekommen:
zuerst einmal gibts GOTT_VATER
der lässt seinen HEILIGEN GEIST
in den SOHN einfließen, der zwar Mensch, aber gleichzeitig irgendwie Gott ist
hat man mir das falsch erklärt?
viel grüße
saia |
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schelm Senior Member

 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Jomira Moderator

Anmeldungsdatum: 23.10.2006 Beiträge: 3402 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 02 Jun 2007 - 20:07:10 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Trinität sagt aber etwas anderes...
Dreieinigkeit sagt eben, dass sowohl der Gott-Vater, der Sohn Gottes und dei heilige Geist alles nur verschiedene Erscheinungsformen ein und desselben Objektes sind.
Cyrix |
So einfach ist es eben nicht. Da Jesus nicht Gott ist, sondern dessen Sohn. Richtig ist aber auch, dass Maria Jesus durch den Heiligen Geist empfangen hat. Der wiederrum stellt Gott dar, so wie er sich den Menschen offenbart. Z.B. durch Personen oder Naturerscheinungen. |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22621
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Verfasst am: 02 Jun 2007 - 21:47:57 Titel: |
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| Zitat: |
| Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit oder Trinität bezeichnet in der christlichen Theologie die Einheit der drei Personen des göttlichen Wesens: Gott „Vater“, Gott „Sohn“ (Jesus Christus) und Gott „heiliger Geist“. Die Dreieinigkeitslehre wird von fast allen Christen vertreten. |
http://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit
Cyrix |
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Pfirsich- Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.04.2007 Beiträge: 545
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Verfasst am: 02 Jun 2007 - 22:14:46 Titel: |
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Hi,
hier geht es ja ums Christentum und deshalb habe ich eine Frage:
2. Moses 6:20: Amram nahm Jochebed, die Schwester seines Vaters, zur Frau;
Zu ersteinmal: Ist dieser Vers so richtig? Und wenn ja, bitte klärt mich auf. Was hat das zu bedeuten? Wird sowas einfach ingnoriert, nur weil es einem nicht in den Kragen passt?
Pfirsich- |
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saia Junior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2007 Beiträge: 36
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Verfasst am: 03 Jun 2007 - 01:25:26 Titel: |
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wegen dem Glaubensbekenntnis.......
1. was heißt "eingeboren"
2. der heilige geist ist also ein anderer name für die heilige Kirche
hab ich das richtig verstanden?
saia |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22621
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Verfasst am: 03 Jun 2007 - 01:28:50 Titel: |
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zu 1. einziger Sohn
zu 2.: Nein. "heiliger Geist" ist eher wie die Allgegenwertigkeit von Gott zu verstehen (zumindest, soweit ich weiß) |
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Pfirsich- Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.04.2007 Beiträge: 545
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Verfasst am: 03 Jun 2007 - 11:17:22 Titel: |
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| Ja danke, meine Fragen wurden beantwortet. |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 06 Jun 2007 - 18:49:20 Titel: |
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aus diesem Thread:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/135207,0.html
| exphysiker hat folgendes geschrieben: |
Du sollst nicht beten, dass du glaubst, sondern du sollst glauben. Das ist ein grosser Unterschied. Und vergiss nicht die Reue. Und dann hat es nichts mehr mit Glück zu tun. Dann kommst du in den Himmel.
Die Entscheidung Gottes liegt dann über die Verfehlungen, die du gemacht hast, dir aber vielleicht dessen gar nicht bewusst bist, oder die du trotzdem nicht bereust, oder nicht genug.
Und was er sonst noch gesagt hat mit Nächstenliebe und so kannst ja unter Ge- und Verbote speichern. Bzw es ist eine Zusammenfassung wie du dich verhalten sollst. Also, wie sollst du leben, um möglichst Sündenfrei zu bleiben. |
Hallo exphysiker
und was bedeutet das, "du sollst glauben"? Welchen Unterschied macht das, ein Mensch der glaubt (was genau glaubt?) und einer der nicht glaubt?
Und was heisst Reue - muss ich mich jetzt mein Leben lang in Staub und Asche wälzen, weil ich als Kind mal Schokolade aus dem Supermarkt geklaut habe, oder ist es in Ordnung, dass ich das heute einfach nicht mehr tue und die Sache ansonsten auf sich beruhen lasse?
Laut Evangelien sagte Jesus, als er nach dem Wichtigsten überhaupt gefragt wurde, es sei die Liebe - Gott zu lieben, seinen Nächsten, sich selbst. Und wenn das von Jesus so überliefert wurde, wieso können sich Christen nicht an diese einfache und undiskutable Grundlage halten? _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 06 Jun 2007 - 18:54:45 Titel: |
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ebenfalls aus oben erwähntem Thread:
| Lamasshu hat folgendes geschrieben: |
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
So hat das Jesus selbst aber nicht erzählt... dass es einfach genügen soll, wenn ich oft genug bete "ich glaube, dass bla bli blupp", und wenn ich Glück habe, neigt die himmlische Buchhaltung auf meine Seite. Aber ich kanns nie wissen, vielleicht hat Gott ja gerade einen schlechten Tag und steckt mich in die Hölle.
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Eventuell hat Gott aber auch bereits seinen Richterspruch bei der Menschwerdung eines jeden Menschen getroffen, womit sich Taten und Werke, erfahrenes und zugefügtes Leid, Bekenntnis und Ablehnung sehr stark relativieren, wenn nicht gar völlig an Bedeutung verlieren. Auch die Prädestination gehört zu einem Teil der Christenheit und dem orthodoxen Islam.
Aber auch unter dem Dogma dieser grundsätzlichen Hilflosigkeit und völligen Machtlosigkeit funktioniert zumindest das Christentum noch. Es führt keineswegs zur Gleichgültig gegenüber göttlichen Geboten, sondern zu einer Radikalisierung (im wertneutralen Sinne). |
Wenn ich von der Idee ausginge, dass Gott schon längst bestimmt hätte, wohin ich gerate, dann würde ich einfach genau das tun, was mir Spass macht, ohne Rücksicht auf Andere und ohne Rücksicht auf Verluste.
Und vermutlich würde ich sogar auf diesem Weg zu meinem "wahren Willen" kommen, wie es in Michael Endes unendlicher Geschichte heisst, der mit diesem Satz möglicherweise vom Kirchenvater Augustin, möglicherweise vom Kirchengegner Aleyster Crowley, und höchst wahrscheinlich von beiden gleichzeitig inspiriert wurde.
Aber ich denke nicht, dass diese Interpretation im Sinne einer Kirche wäre.  _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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Lamasshu Moderator

Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 3344
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Verfasst am: 06 Jun 2007 - 19:50:05 Titel: |
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| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
Wenn ich von der Idee ausginge, dass Gott schon längst bestimmt hätte, wohin ich gerate, dann würde ich einfach genau das tun, was mir Spass macht, ohne Rücksicht auf Andere und ohne Rücksicht auf Verluste.
Und vermutlich würde ich sogar auf diesem Weg zu meinem "wahren Willen" kommen, wie es in Michael Endes unendlicher Geschichte heisst, der mit diesem Satz möglicherweise vom Kirchenvater Augustin, möglicherweise vom Kirchengegner Aleyster Crowley, und höchst wahrscheinlich von beiden gleichzeitig inspiriert wurde.
Aber ich denke nicht, dass diese Interpretation im Sinne einer Kirche wäre.  |
Der ganze Calvinismus, wie große Teile der reformierten Kirchen, haben zu großen Teilen auf der (doppelten) Prädestination gefußt bzw. tun dies bis heute.
Historisch betrachten handelten die "reformierten" Gläubigen nämlich keineswegs wie von dir oben skizziert, sondern suchten einen Ausweg aus dem Dilemma der lebenslangen Ungewissheit über Gottes Richterspruch. Man kam schlicht zu der Ansicht, dass Gott seine Gunst zwar bereits zur Geburt verteilte, aber sicher nicht ohne Bedacht. Ob ein Mensch demnach zum ewigen Heil emporsteigt oder in ewiger Verdammtnis versinkt, zeigt sich demnach in seinem Lebenswandel. Reformierte waren demnach zu einem möglichst gottgefälligem Leben angehalten: Enthaltsam, streng im Glauben und erfolgreich im Tagewerk. Aus dieser strikten Arbeitsethik, verbunden mit einem Verzicht auf Konsum, entstand nach Max Webers Ansicht schließlich der Kapitalismus. Die historische Entwicklung der Niederlande, der Schweiz und der Vereinigten Staaten scheinen dieser These alles andere als zu widersprechen. |
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Lamasshu Moderator

Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 3344
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 10:15:32 Titel: |
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Ob daraus kein Gewinn zu schlagen ist, bleibt eine Frage der definitorischen Abgrenzung und Weitläufigkeit des Begriffs. Die Offenbacher-Studien haben für das 19. Jahrhundert in Deutschland aufgezeigt, dass das Haushaltseinkommen durchaus mit der Religionszugehörigkeit in einer gewissen Abhängigkeit steht. Zumindest so ich beruflichen Erfolg als Gewinn für das eigene Dasein erachte. Über Beruf und Berufung wurde nun auch in der christlichen Theologie einiges abgehandelt.
Dass mit Sekundärtugenden immer auch ein KZ geleitet werden kann, ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Ob "Arbeit" als Wert an sich an Bedeutung verliert, kann ich gesellschaftlich nicht unbedingt beurteilen. Persönlich denke ich aber, dass sie noch immer eine tragende gesellschaftliche und persönliche Funktion erfüllt. Für viele Menschen ist der Beruf weiterhin ein Lebensinhalt und ein Mittel der Selbstdefinition, was sicher auch völlig legitim ist.
Ob eine Verkomplizierung nun sinnvoll oder nicht ist, ist so pauschal wohl auch nicht zu beurteilen. Nicht zuletzt in diesem Forum vertreten einige User wohl die Auffassung, dass das Christentum im Vergleich zum Islam bereits unnötig kompliziert und konstruktiv bemüht ist, was sich beispielsweise in den unzähligen Diskussionen um die Dreifaltigkeit zeigt. |
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exphysiker Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 1102
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 10:52:15 Titel: |
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| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
Hallo exphysiker
und was bedeutet das, "du sollst glauben"? Welchen Unterschied macht das, ein Mensch der glaubt (was genau glaubt?) und einer der nicht glaubt? |
Der Glaube daran, dass Jesus Gottes Sohn ist, und dass er für die Menschen am Kreuz gestorben ist und dann Auferstanden ist (übrigens: Weihnachten und Ostern) sind die Grundvoraussetzungen des Christentums. Nur wer daran glaubt kommt in den (christlichen) Himmel. Und ja, der Sinn des Lebens eines Christens ist es, in den himmel zu kommen. Sprich: das Leben im diesseits ist nur die Qualifikation für das Jenseits. Das wertet meiner Meinung nach das Leben hier entschieden ab, denn was ist ein Menschenleben im Vergleich zu der Ewigkeit.
Wenn du nicht daran glaubst, kommst du eben nicht dahin. Wenn man auch nicht glaubt, dass es einen Himmel gibt hat man als Nichtgläubiger auch keinen Nachteil. Aber man erkennt das Leben hier als das wichtigste und achtet es entsprechend mehr. (Keiner der daran glaubt, dass es nur ein Leben gibt würde sich wohl in die Luft sprengen)
| Zitat: |
| Und was heisst Reue - muss ich mich jetzt mein Leben lang in Staub und Asche wälzen, weil ich als Kind mal Schokolade aus dem Supermarkt geklaut habe, oder ist es in Ordnung, dass ich das heute einfach nicht mehr tue und die Sache ansonsten auf sich beruhen lasse? |
Wieso lässt du es heute sein? Weil du erkannt hast, das das Klauen an sich falsch ist (-> Reue), oder weil du Angst vor der Strafe hast (egal ob Gottes Strafe oder die weltliche)? Wenn du es nicht bereust nützt dir auch das lebenslange sich-in-Staub-und-Asche-wälzen nichts. Wenn du es bereust, dann wirst du dich lebenslang innerlich wälzen, aber mit der Gewissheit, dass Gott es dir verziehen hat, kannst du damit besser leben. Und um anderen diese innere Qualen zu ersparen wirst du auch den anderen sagen, dass sie gar nicht erst klauen sollen (-> der "Missionierungseifer" der Gläubigen. Sie wollen nur das beste für dich.. ).
| Zitat: |
| Laut Evangelien sagte Jesus, als er nach dem Wichtigsten überhaupt gefragt wurde, es sei die Liebe - Gott zu lieben, seinen Nächsten, sich selbst. Und wenn das von Jesus so überliefert wurde, wieso können sich Christen nicht an diese einfache und undiskutable Grundlage halten? |
Kannst du dich daran halten? Alle zu lieben, deinen Feinden und Freunden zu verzeihen, ihnen nichts Nachsehen, über niemand lästern, keine Vorurteile gegen den anderen zu haben, jeden so zu akzeptieren, wie er ist, niemand zu bevormunden, wie er sich verhalten soll, sondern durch gute Beispiele die anderen zu ein gottgefälliges Leben zu animieren? Wenn du dich an diese einfache Grundlage halten kannst und an Gott, Jesus und das ganze glaubst, dann kannst du dich als gute Christin ansehen. Ich kenne keinen, der das schafft, obwohl es durchaus möglich ist.
Wenn sich jeder daran halten würde, wäre die Welt sicher eine bessere. Wenn man die Glaubenssache ausklammert hat man ne hervorragende Grundlage für das friedliche Zusammenleben. Aber wie gesagt, das fängt schon im kleinen bei dir selbst an. _________________ Gegen Anthropozentrismus!
Der Sinn des Lebens: Die Erhaltung des Lebens, nicht die der Menschen. |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 11:14:53 Titel: |
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| Zitat: |
| Ob daraus kein Gewinn zu schlagen ist, bleibt eine Frage der definitorischen Abgrenzung und Weitläufigkeit des Begriffs. |
Hallo Lamasshu
Komplizierte Theologien bringen mir keinen psycholgischen Gewinn. Materiellen Gewinn möglicherweise schon, allerdings heisst es in der Bibel, dass der materielle Gewinn nicht das Wesentliche ist, sondern nur eine nette Zugabe.
| Zitat: |
| Der Glaube daran, dass Jesus Gottes Sohn ist, und dass er für die Menschen am Kreuz gestorben ist und dann Auferstanden ist (übrigens: Weihnachten und Ostern) sind die Grundvoraussetzungen des Christentums. |
Hallo exphysiker
ich kann diese Sätze natürlich nachsprechen, ohne zu wissen, was sie bedeuten. Oder ich kann ihnen eine Bedeutung geben, bewusst oder unbewusst, die sich für mich einfach gut anfühlt. Und wenn du zehn Christen nach der genauen Bedeutung fragst, bekommst du vermutlich zwölf Antworten.
Inwiefern ist Jesus eher Gottes Kind als ich? Schliesslich bin ich Urur----urenkelin von Adam und Eva, die von Gott höchstpersönlich geschaffen wurden, also gehöre ich doch auch zur Familie?
Was bedeutet "für die Menschen am Kreuz gestorben", was habe ich davon, dass er das getan hat? Und überhaupt, ich habe ihn doch gar nicht darum gebeten?
Was bedeutet "Auferstehung", was passiert da auf der physikalischen Ebene mit dem Körper - denn wo zuerst ein Körper ist, und nachher ist keiner mehr, muss etwas Physikalisches passieren. Und es ist überhaupt seltsam: zuerst stirbt er am Kreuz, die Seele verlässt also den Körper - dann wird der tote Körper ins Grab gelegt, nach drei Tagen kommt die Seele zurück, geht wieder in den Körper hinein, lässt ihn "auferstehen" (was immer das ist) und spaziert damit durch die Landschaft. Und kann damit auch zB durch dicke Steinmauern hindurch gehen. Höchst merkwürdig.
| Zitat: |
| Nur wer daran glaubt kommt in den (christlichen) Himmel. Und ja, der Sinn des Lebens eines Christens ist es, in den himmel zu kommen. Sprich: das Leben im diesseits ist nur die Qualifikation für das Jenseits. |
Das steht aber auch nicht so in der Bibel, dass das Himmelreich erst nach dem Tod kommen muss. Es steht "es ist in eurer Mitte", in der englischen Version "the kingdom of God is within you", was man als "in eurem Innern" lesen kann. Himmel oder Hölle scheint mir viel eher ein innerer Zustand zu sein, und "innere Zustände" sind ja schon heute "jenseits der Materie". Glück, gute Laune, Freude oder ein "himmlisch schöner" Orgasmus stehen uns schon hier zur Verfügung.
Und man kann durchaus auf der Erde so handeln, um diese Freude öfters zu erfahren, oder auch anders, und sich das Leben selbst schwer machen. Man muss aber nicht.
| Zitat: |
| Wieso lässt du es heute sein? Weil du erkannt hast, das das Klauen an sich falsch ist (-> Reue), oder weil du Angst vor der Strafe hast (egal ob Gottes Strafe oder die weltliche)? |
Es fühlt sich nicht mehr gut an. Aber ich habe dennoch keine schlaflosen Nächte, wenn ich daran denke, dass ich als Kind geklaut habe. Und wenn es hin und wieder vorkommt, dass ich zu viel Rückgeld bekomme beim Einkaufen, sage ich es auch nicht immer.
Und natürlich hat mir Gott verziehen, was interessiert es ihn schon, was so ein kleines Mädchen macht? Der war mir doch noch nicht mal böse.
| Zitat: |
| Kannst du dich daran halten? Alle zu lieben, deinen Feinden und Freunden zu verzeihen, ihnen nichts Nachsehen, über niemand lästern, keine Vorurteile gegen den anderen zu haben, jeden so zu akzeptieren, wie er ist, niemand zu bevormunden, wie er sich verhalten soll, sondern durch gute Beispiele die anderen zu ein gottgefälliges Leben zu animieren? Wenn du dich an diese einfache Grundlage halten kannst und an Gott, Jesus und das ganze glaubst, dann kannst du dich als gute Christin ansehen. Ich kenne keinen, der das schafft, obwohl es durchaus möglich ist. |
Ich orientiere mich daran, und ich habe Fortschritte gemacht. Es kann ja nicht darum gehen, perfekt zu sein, sondern es geht um einen Weg und um eine Orientierung. Gott ist nicht nur "das Alpha und das Omega", er ist auch "der Weg". Und es ist tatsächlich immer wieder eine Gratwanderung und ein ziemlich schmaler Weg. doch wenn ich wieder mal runterfalle, rapple ich mich eben auf, klopfe den Staub ab und gehe weiter. Mehr als mein Bestes kann ich einfach nicht geben. _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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murania Senior Member

Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 13:57:00 Titel: |
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| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
Inwiefern ist Jesus eher Gottes Kind als ich? Schliesslich bin ich Urur----urenkelin von Adam und Eva, die von Gott höchstpersönlich geschaffen wurden, also gehöre ich doch auch zur Familie?
Was bedeutet "für die Menschen am Kreuz gestorben", was habe ich davon, dass er das getan hat? Und überhaupt, ich habe ihn doch gar nicht darum gebeten?
Was bedeutet "Auferstehung", was passiert da auf der physikalischen Ebene mit dem Körper - denn wo zuerst ein Körper ist, und nachher ist keiner mehr, muss etwas Physikalisches passieren. Und es ist überhaupt seltsam: zuerst stirbt er am Kreuz, die Seele verlässt also den Körper - dann wird der tote Körper ins Grab gelegt, nach drei Tagen kommt die Seele zurück, geht wieder in den Körper hinein, lässt ihn "auferstehen" (was immer das ist) und spaziert damit durch die Landschaft. Und kann damit auch zB durch dicke Steinmauern hindurch gehen. Höchst merkwürdig.
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Klar ist jeder, nach der Bibel, Gottes Kind, aber bei Jesus geht es darum seinen Status deutlich zu machen. Er muss etwas besonderes sein, damit seine Theologie beachtung findet. Zudem spielt die Sohn Gottes Rolle bei der Kreuzigung eine Rolle. Womit wir beim 2. Punkt wären: Durch Jesus Tod ist dir die Erbsünde vergeben. Durch seinen Tod hast du wieder eine Chance erhalten bei der Apokalypse zu bestehen. Dies ist aber nur ein unwesentlicher Teil. Der weitaus größere Teil ist, dass durch Jesus Tod das Reich Gottes angebrochen ist. Das führt zum Problem der Eschatologie. Also dadurch das Jesus gestorben ist, kann der Mensch das Reich Gottes empfangen ( es lässt sich auf keinen Fall vom Menschen erzwingen ).
Auferstehung: Man muss hierbei die Wörter Auferstehung und Auferweckung differenzieren. Auferstehen kann nur Jesus, auferweckt werden kann jeder (siehe auch Apokalypse). Auferstehung ist als Überwindung des Todes aufzufassen. Auch hier wird nochmal die besondere Stellung Jesu deutlich. Durch die Auferstehung soll nochmals gezeigt werden das er Gottes Sohn ist. Auferstehung ist kein physikalischer Vorgang, eher ein geglaubter. Es spielt keine Rolle wie er das gemacht hat, sondern nur das er es gemacht hat. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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exphysiker Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 12.04.2007 Beiträge: 1102
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 13:59:42 Titel: |
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| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
Inwiefern ist Jesus eher Gottes Kind als ich? Schliesslich bin ich Urur----urenkelin von Adam und Eva, die von Gott höchstpersönlich geschaffen wurden, also gehöre ich doch auch zur Familie? |
Genau, sie sind von ihm geschaffen worden, waren aber nicht Teil von ihm. Du könntest ja auch einen Roboter mit künstlicher Intelligenz bauen, aber der würde trotzdem nicht dein Kind sein. Jesus dagegen ist ein Teilaspekt Gottes.
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Was bedeutet "für die Menschen am Kreuz gestorben", was habe ich davon, dass er das getan hat? Und überhaupt, ich habe ihn doch gar nicht darum gebeten? |
Jesus hat durch seine Qualen und durch seinen Tod die Strafe für die Sünden der Menschen auf sich genommen. Er ist sozusagen freiwillig für dich in den Knast (sogar in die Todeszelle) gegangen, obwohl du die Tat begangen hast. Was du davon hast ist dann offensichtlich. Du hast ihn nicht darum gebeten, er hat es trotzdem gemacht. Es ist Gottes Geschenk an dich. Du kannst es annehmen oder auch nicht. Es ist allein deine Entscheidung.
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Was bedeutet "Auferstehung", was passiert da auf der physikalischen Ebene mit dem Körper ... Höchst merkwürdig. |
Merkwürdig, ja. Deswegen Glaube und nicht wissen. Laut der Bibel hat auch Thomas gesagt, ich werde es erst glauben, wenn ich seine Wunden berührt habe. Das hat er dann getan. Also ist Jesus tatsächlich körperlich und nicht nur seelisch von den Toten Auferstanden. Mit diesem Körper ist er später in den Himmel aufgefahren (Christi Himmelfahrt. Somit können wir es natürlich nicht mehr selber nachprüfen). Mit den anderen Menschen passiert das wohl erst am Tag des Jüngsten Gerichts. (D.h. es ist falsch zu behaupten, dass die Oma im Himmel ist, der dürfte nämlich ziemlich leer sein. Jesaia ist glaub ich auch direkt in den Himmel aufgefahren..)
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Das steht aber auch nicht so in der Bibel, dass das Himmelreich erst nach dem Tod kommen muss.. |
"Wie im Himmel" ist nicht das selbe wie "im Himmel". Und wie du gesagt hast, du kannst auch stolpern und fallen. Nach dem Tod bist du dann für alle Ewigkeit im Himmel. Es ist ein Unterschied zwischen 3 Sekunden und ewig. Stells dir als ewigwährender Orgasmus vor..
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Und man kann durchaus auf der Erde so handeln, um diese Freude öfters zu erfahren, oder auch anders, und sich das Leben selbst schwer machen. Man muss aber nicht. |
Richtig, aber erst wenn alle Menschen perfekt sind, wird es den Himmel auf Erden geben. Also nie, also Hoffnung auf das nächste "Leben".
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Es fühlt sich nicht mehr gut an. Aber ich habe dennoch keine schlaflosen Nächte, wenn ich daran denke, dass ich als Kind geklaut habe. Und wenn es hin und wieder vorkommt, dass ich zu viel Rückgeld bekomme beim Einkaufen, sage ich es auch nicht immer. |
Du empfindest also keine echte Reue und du hälst dich auch nicht an diese einfachen und undiskutablen Grundlagen. Du kommst nicht in den Himmel ausser durch Gottes Gnade. (Mal angenommen du willst dahin)
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Und natürlich hat mir Gott verziehen, was interessiert es ihn schon, was so ein kleines Mädchen macht? Der war mir doch noch nicht mal böse. |
Gott interessiert sich für alle Menschen, auch für klauende kleine Mädchen. Und da du es nicht bereust ist er dir immer noch böse.
| LaChatte hat folgendes geschrieben: |
| Es kann ja nicht darum gehen, perfekt zu sein, sondern es geht um einen Weg und um eine Orientierung. |
Wir sind nicht im Buddhismus. Der Weg ist nicht das Ziel. Du musst in diesem einen Leben dich beweisen. Du hast keine zweite Chance. Du musst versuchen möglichst perfekt zu sein, du musst immer dein Bestes geben. Gott sieht, ob du dich bemühst, oder ob du es schleifen lässt. Es ist dann allein seine Entscheidung, ob er dir Gnädig ist oder nicht. Es geht ja auch nicht nur um die nächsten 70, 80, oder 100 Jahre, sondern um die Ewigkeit. _________________ Gegen Anthropozentrismus!
Der Sinn des Lebens: Die Erhaltung des Lebens, nicht die der Menschen. |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 16:29:15 Titel: |
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Hallo murania
| Zitat: |
| Klar ist jeder, nach der Bibel, Gottes Kind, aber bei Jesus geht es darum seinen Status deutlich zu machen. Er muss etwas besonderes sein, damit seine Theologie beachtung findet. |
Und warum nicht umgekehrt: Weil Jesus so konsequent in der Liebe lebt, fällt er als eine ganz besondere Persönlichkeit auf? Der Fischer Petrus und der Zöllner Matthäus sind ihm schliesslich nicht darum gefolgt, weil ein Etikett "Gottes Sohn, special edition" an seiner Stirn klebte, sondern weil Jesus einen so tiefen Eindruck auf sie gemacht hat als Persönlichkeit, als Therapeut.
| Zitat: |
| Womit wir beim 2. Punkt wären: Durch Jesus Tod ist dir die Erbsünde vergeben. |
Erbsünde heisst ja, dass wir als Menschen in unserer besonderen Situation von Gott getrennt sind, bzw uns getrennt fühlen. (ganz getrennt kann man ja nie sein. Dann wär man tot).
Da gäbe es doch höchstens etwas zu vergeben, wenn man von der Idee ausgeht, dass ich mich selbst dazu entschlossen hätte, Mensch zu werden - eine Idee, die im Christentum eher nicht vertreten wird. Da ja auch die Präexistenz der Seele nicht vertreten wird, sondern die Seele entsteht irgendwie parallel zum Körper während der Schwangerschaft.
Warum also muss da etwas vergeben werden, was ich sowieso nie beschlossen habe? Vergebung bedingt ja, dass vorher ein böswilliger und frei-williger Akt geschah.
| Zitat: |
| Der weitaus größere Teil ist, dass durch Jesus Tod das Reich Gottes angebrochen ist. Das führt zum Problem der Eschatologie. Also dadurch das Jesus gestorben ist, kann der Mensch das Reich Gottes empfangen ( es lässt sich auf keinen Fall vom Menschen erzwingen ). |
Und warum um Himmels Willen braucht Gott ein solches Drama mit Folter und Kreuzigung, um sein Reich hier zu installieren? Er hätte das doch einfach beschliessen können, und Punkt?
| Zitat: |
| Auferstehen kann nur Jesus, auferweckt werden kann jeder |
Jesus hat aber gesagt, dass wir alles tun werden, was er tut - und sogar noch Grösseres. Da hätte er also korrekterweise die Auferstehung ausnehmen müssen? Und was war denn mit Elias geschehen, der auch körperlich und lebendig aufgefahren ist? Auferweckung wars ja nicht, da er gar nicht tot war.
| Zitat: |
| Auferstehung ist als Überwindung des Todes aufzufassen. |
Da ich daran glaube, eine unsterbliche Seele zu haben, reicht es doch eigentlich, wenn ich meinen Fokus etwas verschiebe. Mein Körper wird mal sterben, meine Seele nicht - da braucht meine Seele doch auch nichts zu überwinden.
| Zitat: |
| Auferstehung ist kein physikalischer Vorgang, eher ein geglaubter. |
Es wird aber ziemlich deutlich betont, dass der Körper von Jesus nicht mehr im Grab war. Gut, man kann sagen, orientalische Übertreibung... womit die Frage gestellt wird, was man denn überhaupt ernst nehmen soll von den ganzen Geschichten. Und wenn man alle Wunderberichte weglässt, bleibt nicht mehr viel Besonderes von Jesus übrig, ausser dass er ein weiser Mann war. Aber ein weiser Mann wie es viele andere auch gab und gibt, folglich überhaupt kein Grund, noch zweitausend Jahre später über ihn zu sprechen. Und trotzdem tun wirs. Warum ?  _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22621
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 16:37:52 Titel: |
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Man kann das Ganze durchaus wie die meisten Sagen betrachten: Viel Übertreibung, aber was Wahres wird schon dran sein...
Cyrix |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 16:42:35 Titel: |
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Hallo exphysiker
| Zitat: |
| Genau, sie sind von ihm geschaffen worden, waren aber nicht Teil von ihm. Du könntest ja auch einen Roboter mit künstlicher Intelligenz bauen, aber der würde trotzdem nicht dein Kind sein. Jesus dagegen ist ein Teilaspekt Gottes. |
Womit die Frage aufgeworfen wird: wenn es etwas ausserhalb von Gott gibt, das nicht Teil von ihm ist - so wie das Metall des Roboters nicht Teil des Ingenieurs ist - woher kommt denn das? Kommt man da nicht gefährlich nahe an die Idee, der Teufel (oder wer da auch immer das Material zur Verfügung gestellt hat) sei gleich mächtig wie Gott, oder sogar noch mächtiger, da er etwas kann, was Gott nicht konnte? Dann ist aber Sense mit Monotheismus, und noch nicht mal wegen Trinitätsproblemen.
| Zitat: |
| Jesus hat durch seine Qualen und durch seinen Tod die Strafe für die Sünden der Menschen auf sich genommen. Er ist sozusagen freiwillig für dich in den Knast (sogar in die Todeszelle) gegangen, obwohl du die Tat begangen hast. |
Und welche Tat soll ich begangen haben? Für die paar Fehler, deren ich mir bewusst bin, stehe ich auch gerne selbst gerade. Und keiner davon benötigt eine Kreuzigung als gerechte Strafe, ausser, ich würde einem ausgesprochenen Sadisten in die Hände fallen.
Es passt auch nicht mit dem Jesuswort zusammen, dass jeder Mensch SELBST "ins Gefängnis kommt und erst raus kommt, sobald der letzte Rappen bezahlt ist." - wenn denn da eine Schuld zu begleichen ist.
| Zitat: |
| Merkwürdig, ja. Deswegen Glaube und nicht wissen |
Merkwürdig, aber auch widersprüchlich und unberechenbar. Mir fehlen offenbar einfach die geistigen Kapazitäten zu verstehen, worum es geht. Und Christen sollen ja die Wahrheit lieben..? Wie kann ich das, wenn ich nicht begreife, worum es geht?
| Zitat: |
| (D.h. es ist falsch zu behaupten, dass die Oma im Himmel ist, der dürfte nämlich ziemlich leer sein. |
und was tut sie in der Zwischenzeit, die Oma?
| Zitat: |
| Du empfindest also keine echte Reue und du hälst dich auch nicht an diese einfachen und undiskutablen Grundlagen. Du kommst nicht in den Himmel ausser durch Gottes Gnade. (Mal angenommen du willst dahin) |
Ich halte mich an Jesus, der sagte, dass wir unseren Mitmenschen vergeben sollen, dann wird uns auch vergeben. Er sprach auch von Umkehr. Aber nicht von Reue in dem Sinn, dass man sich irgendwie erniedrigen muss oder quälen muss.
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| Gott interessiert sich für alle Menschen, auch für klauende kleine Mädchen. Und da du es nicht bereust ist er dir immer noch böse. |
Na, auf den Gott verzichte ich gerne. Da sind ja meine Eltern noch liebevoller, die mir so manchen Unsinn verziehen haben, ohne dass ich zu Kreuze gekrochen bin, sondern einfach so. Und sie sind ja "nur" Menschen - es kann doch nicht sein, dass Menschen liebevoller sind als Gott, der ja die Liebe ist?
| Zitat: |
| Wir sind nicht im Buddhismus. Der Weg ist nicht das Ziel. |
Ja, wir sind im Christentum, wo es heisst "ich bin der Weg", und wo es um einen schmalen Weg geht, den man gehen kann, wenn man will. Es ist nie die Rede davon, dass man zu Lebzeiten irgendwann angekommen sein soll.
| Zitat: |
| Es ist dann allein seine Entscheidung, ob er dir Gnädig ist oder nicht. Es geht ja auch nicht nur um die nächsten 70, 80, oder 100 Jahre, sondern um die Ewigkeit. |
dieser Gott ist ein ziemlicher Sadist, nicht? _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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The_Trooper Full Member

 Anmeldungsdatum: 10.03.2007 Beiträge: 102
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 16:44:09 Titel: |
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Dann würde mich dies aber zutiefst beunruhigen  |
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murania Senior Member

Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 17:45:48 Titel: |
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@LaChatte:
| Zitat: |
Und warum nicht umgekehrt: Weil Jesus so konsequent in der Liebe lebt, fällt er als eine ganz besondere Persönlichkeit auf? Der Fischer Petrus und der Zöllner Matthäus sind ihm schliesslich nicht darum gefolgt, weil ein Etikett "Gottes Sohn, special edition" an seiner Stirn klebte, sondern weil Jesus einen so tiefen Eindruck auf sie gemacht hat als Persönlichkeit, als Therapeut.
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Die Bibel ist für andere geschrieben worden, nicht für Jesus Jünger. Da musste man schon solche Sachen erwähnen. Für die Jünger war das klar.
| Zitat: |
Erbsünde heisst ja, dass wir als Menschen in unserer besonderen Situation von Gott getrennt sind, bzw uns getrennt fühlen. (ganz getrennt kann man ja nie sein. Dann wär man tot). |
Kann man so sagen.
| Zitat: |
Da gäbe es doch höchstens etwas zu vergeben, wenn man von der Idee ausgeht, dass ich mich selbst dazu entschlossen hätte, Mensch zu werden - eine Idee, die im Christentum eher nicht vertreten wird. Da ja auch die Präexistenz der Seele nicht vertreten wird, sondern die Seele entsteht irgendwie parallel zum Körper während der Schwangerschaft.
Warum also muss da etwas vergeben werden, was ich sowieso nie beschlossen habe? Vergebung bedingt ja, dass vorher ein böswilliger und frei-williger Akt geschah. |
Im Christentum wird sehr wohl die Idee des Menschsein vertreten. Es geht im Christentum schließlich um das Leben. Seele und Körper werden dort nicht weiter behandelt. Man kann zwar ableitungen machen, wie das der Körper zum Leben notwendig ist.
Nach der Bibel ist jeder Mensch mit der Erbsünde (Essen von der Verbotenen Frucht und der daraus folgernde Ausschluss aus dem Reich Gottes) belastet. D.h. solange der Mensch noch sie Erbsünde in sich trägt, ist das Reich Gottes dem Menschen verwehrt. Dir muss also das vergeben werden, was deine Ur-Ur-...-Vorfahren gemacht haben. Durch Jesus Tod ist dir aber diese Sünde vergeben.
| Zitat: |
Und warum um Himmels Willen braucht Gott ein solches Drama mit Folter und Kreuzigung, um sein Reich hier zu installieren? Er hätte das doch einfach beschliessen können, und Punkt? |
Er hätte es machen können, tat es aber nicht. Klingt unbefriedigend? Kann ich auch nichts für. Aber hätte man Gottes Gehör genausoviel Aufmerksamkeit geschenkt, wenn er das im Stillen gemacht hätte. Wer hätte das mitbekommen. Heute ist es keineswegs anders (siehe G8, wo nur die Idioten von Randalierer Aufmerksamkeit bekommen). Zudem wurde Jesus auf Geheiß des Hohen Rates gefoltert und da Pilatus sich keinen Bürgerkrieg leisten durfte, hatte er der Kreuzigung zugestimmt (nur die Römer durften kreuzigen).
| Zitat: |
Jesus hat aber gesagt, dass wir alles tun werden, was er tut - und sogar noch Grösseres. Da hätte er also korrekterweise die Auferstehung ausnehmen müssen? Und was war denn mit Elias geschehen, der auch körperlich und lebendig aufgefahren ist? Auferweckung wars ja nicht, da er gar nicht tot war. |
Guter Einwand! Er hätte es ausnehmen müssen, aber willst auch du dich foltern lassen?
Zu Elias: Er ist mit seinem Feuerwagen aufgefahren. Das bedingt schon ein Hilfsmittel. Also konnte er es nicht aktiv tun.
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Da ich daran glaube, eine unsterbliche Seele zu haben, reicht es doch eigentlich, wenn ich meinen Fokus etwas verschiebe. Mein Körper wird mal sterben, meine Seele nicht - da braucht meine Seele doch auch nichts zu überwinden. |
Eigentlich nicht. Wenn man den ganzen Zeichnungen im Mittelalter glauben schenkt, so wird dein Körper auch wieder mit aufgeweckt.
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Es wird aber ziemlich deutlich betont, dass der Körper von Jesus nicht mehr im Grab war. Gut, man kann sagen, orientalische Übertreibung... womit die Frage gestellt wird, was man denn überhaupt ernst nehmen soll von den ganzen Geschichten. Und wenn man alle Wunderberichte weglässt, bleibt nicht mehr viel Besonderes von Jesus übrig, ausser dass er ein weiser Mann war. Aber ein weiser Mann wie es viele andere auch gab und gibt, folglich überhaupt kein Grund, noch zweitausend Jahre später über ihn zu sprechen. Und trotzdem tun wirs. Warum ? |
Wir müssen uns bei der Bibel etwas von unsere westlichen Weltanschauung verabschieden. Es ist nicht wichtig ob es so sein kann, sondern das es so ist und was es für Konsequenzen hat. Somit sind alle Wundergeschichten als Beweis für die Herrlichkeit von Jesus und Gott aufzufassen. Die Auferstehungsgeschichte soll nur zeigen, dass Jesus Gottes Sohn ist.
Warum? Manche sehen das als einen Beweis für die Richtigkeit an. Ansonsten würd ich sagen das dies ein Themafür eine Dissertation in Psychologie sein könnte. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 20:23:42 Titel: |
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Hallo murania
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| Die Bibel ist für andere geschrieben worden, nicht für Jesus Jünger. Da musste man schon solche Sachen erwähnen. Für die Jünger war das klar. |
ich weiss nicht... was da alles passieren müsste, wenn da einfach so ein Mensch käme, ein Unbekannter, irgendwo einen Vortrag hält, und ich nach diesem Vortrag es gerade noch knapp schaffe zuhause anzurufen "rechnet nicht mehr mit mir, ich bin dann weg..." und nochmal was Anderes ist es, wenn ein Familienvater das macht, wie es die meisten Jünger wohl waren.
Andererseits war Jesus für viele Menschen einfach ein Störenfried und so schnell wie möglich zu beseitigen, aber bestimmt nicht Gottes Sohn, bestimmt nicht der Messias. "Klar" ist und war da überhaupt nichts.
Andererseits ist es heute auch für viele Teeniegirls klar, dass Robbie Williams ein Gott sein muss. Aber ob man über den in 2000 Jahren noch sprechen wird?
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| Nach der Bibel ist jeder Mensch mit der Erbsünde (Essen von der Verbotenen Frucht und der daraus folgernde Ausschluss aus dem Reich Gottes) belastet. D.h. solange der Mensch noch sie Erbsünde in sich trägt, ist das Reich Gottes dem Menschen verwehrt. Dir muss also das vergeben werden, was deine Ur-Ur-...-Vorfahren gemacht haben. Durch Jesus Tod ist dir aber diese Sünde vergeben. |
Also nochmals: Gott stellt einem Paar, das Gut und Böse nicht kennt, einen Baum in den Garten Eden und verbietet ihnen davon zu essen. Doch da das Paar gut und böse nicht kennt, können sie natürlich nicht wissen, dass es böse ist, davon zu essen. Und da sie den Tod auch noch nicht kennen, können sie nicht wissen, was es bedeutet, sterblich zu sein. Also essen sie und gewinnen Erkenntnis von Gut und Böse, was sie von Gott trennt und sie sterblich macht.
Die einzige vernünftige Folgerung aus dieser Geschichte ist, dass Gott WOLLTE, dass sie davon essen. Sonst hätte er den Baum woanders pflanzen können und dem Erzengel Michael den Auftrag geben können, er solle dafür sorgen, dass die Schlange draussen bleibt, dann wäre es nämlich gar nie so weit gekommen.
Auf alle Fälle gibts nichts, was Gott dem Menschen vergeben müsste, denn die Menschen haben nur nach ihrer (von Gott geschaffenen, übrigens) Natur gehandelt. Und dazu noch in Unkenntnis von Gut und Böse.
"durch Jesu Tod ist diese Sünde vergeben"... nein, meine nicht. Es gibt immer noch mehr als genug Anlässe in meinem Leben, wo ich mich eindeutig gottverlassen fühle. Wörtlich gottverlassen. Und so geht es allen Menschen hin und wieder, die ich kenne.
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| Aber hätte man Gottes Gehör genausoviel Aufmerksamkeit geschenkt, wenn er das im Stillen gemacht hätte. Wer hätte das mitbekommen. |
Es fand relativ still statt. Israel/Palästina zu jener Zeit war der A... der Welt, sehr weit weg von einer grossen Metropole wie Rom. Jesus war Teil eines Volkes, das von Ausländern besetzt gehalten wurde, unter der Steuerlast stöhnte und vermutlich nicht der Ort, wo die schicken Römerinnen in die Ferien gingen. Ähnliche Hinrichtungen dürfte es noch diverse andere gegeben haben, und darunter dürften noch diverse andere Messiase und Propheten gewesen sein. Es hätte zu jener Zeit wirklich bessere Bühnen gegeben für eine grosse Öffentlichkeit.
Die Randalierer gabs damals auch - die Zeloten - die ebenfalls Kravall machten und bestimmt noch weniger zimperlich waren als die heutigen Exemplare. Doch von denen spricht man heute wirklich nicht mehr.
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| Er hätte es ausnehmen müssen, aber willst auch du dich foltern lassen? |
Lieber nicht, wenn es sich vermeiden lässt. Aber "Grösseres tun" bezog sich wohl eher auf die Fähigkeiten wie Menschen zu heilen, nicht auf die Schmerztoleranz. Wobei auch zu sagen ist, dass seither viele Menschen stärker und länger und grausamer gelitten haben als Jesus.
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| Eigentlich nicht. Wenn man den ganzen Zeichnungen im Mittelalter glauben schenkt, so wird dein Körper auch wieder mit aufgeweckt. |
nun, das stellt Gott vor diverse logistische Probleme, da die Moleküle, die sich während meinem Tod in meinem Körper befinden, verrotten, in die Erde gehen, von anderen Wesen aufgenommen werden... da dürfte es einige Moleküle geben, die schon in fünf oder zehn verschiedenen Menschen waren. Wer kriegt die nun bei der Auferstehung? Oder werden sie einfach geklont?
nein, das kanns wirklich nicht sein.
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| Es ist nicht wichtig ob es so sein kann, sondern das es so ist und was es für Konsequenzen hat. Somit sind alle Wundergeschichten als Beweis für die Herrlichkeit von Jesus und Gott aufzufassen. Die Auferstehungsgeschichte soll nur zeigen, dass Jesus Gottes Sohn ist. |
Ich bin mir sicher, dass es seither jede Menge Sektenführer gegeben hat, die ähnliche Geschichten um ihre Person haben verbreiten lassen, und dennoch spricht man nicht mehr von ihnen. Da muss wirklich noch etwas mehr dahinter stecken.
Wenn man die Wundergeschichten wegnimmt, bleibt nur noch die Aussage "er ist Gottes Sohn", was dann irgendwie gar nichts mehr heisst, da Jesus ja auch gar nichts Besonderes mehr getan hat. _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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murania Senior Member

Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 07 Jun 2007 - 21:50:58 Titel: |
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Andererseits war Jesus für viele Menschen einfach ein Störenfried und so schnell wie möglich zu beseitigen, aber bestimmt nicht Gottes Sohn, bestimmt nicht der Messias. "Klar" ist und war da überhaupt nichts.
Andererseits ist es heute auch für viele Teeniegirls klar, dass Robbie Williams ein Gott sein muss. Aber ob man über den in 2000 Jahren noch sprechen wird? |
Jesus war vor allem für die mittleren und höheren Schichten ein Dorn im Auge. Dennoch muss Jesus ziemlich polarisierend gewesen sein, ähnlich wie die heutigen 'Stars'.
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Also nochmals: Gott stellt einem Paar, das Gut und Böse nicht kennt, einen Baum in den Garten Eden und verbietet ihnen davon zu essen. Doch da das Paar gut und böse nicht kennt, können sie natürlich nicht wissen, dass es böse ist, davon zu essen. Und da sie den Tod auch noch nicht kennen, können sie nicht wissen, was es bedeutet, sterblich zu sein. Also essen sie und gewinnen Erkenntnis von Gut und Böse, was sie von Gott trennt und sie sterblich macht.
Die einzige vernünftige Folgerung aus dieser Geschichte ist, dass Gott WOLLTE, dass sie davon essen. Sonst hätte er den Baum woanders pflanzen können und dem Erzengel Michael den Auftrag geben können, er solle dafür sorgen, dass die Schlange draussen bleibt, dann wäre es nämlich gar nie so weit gekommen. |
Gott stellt Adam und Eva das Paradies zur Verfügung mit einer Bedingung: Sie dürfen nicht von der verbotenen Frucht essen. Sie wussten zwar die Konsequenzen nicht,aber sie hätten es auch nicht tun brauchen, sie hatten doch Alles. Man könnte es auch als einen Test auffassen. Gott muss dies aber nicht gewollt haben, dass sie davon essen. Er hat zwar die Möglichkeit eröffnet, aber er muss es nicht gewollt haben.
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"durch Jesu Tod ist diese Sünde vergeben"... nein, meine nicht. Es gibt immer noch mehr als genug Anlässe in meinem Leben, wo ich mich eindeutig gottverlassen fühle. Wörtlich gottverlassen. Und so geht es allen Menschen hin und wieder, die ich kenne. |
Die Sünde ist jedem vergeben. Was du meinst ist das Reich Gottes. Das Leben muss jeder selber bewältigen. Das Reich Gottes hilft nur dabei das Leben zu bewältigen. Dennoch bewegt sich das Reich Gottes in einem exchatologischem Vorbehalt. Gott löst keine Probleme für dich, er kann sie nur erträglicher machen.
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Es fand relativ still statt. Israel/Palästina zu jener Zeit war der A... der Welt, sehr weit weg von einer grossen Metropole wie Rom. Jesus war Teil eines Volkes, das von Ausländern besetzt gehalten wurde, unter der Steuerlast stöhnte und vermutlich nicht der Ort, wo die schicken Römerinnen in die Ferien gingen. Ähnliche Hinrichtungen dürfte es noch diverse andere gegeben haben, und darunter dürften noch diverse andere Messiase und Propheten gewesen sein. Es hätte zu jener Zeit wirklich bessere Bühnen gegeben für eine grosse Öffentlichkeit.
Die Randalierer gabs damals auch - die Zeloten - die ebenfalls Kravall machten und bestimmt noch weniger zimperlich waren als die heutigen Exemplare. Doch von denen spricht man heute wirklich nicht mehr. |
Es war überhaupt nicht still. Israel durfte immerhin noch einen eigenen König haben. Zudem blühte dort auch der Handel mit anderen Städten/Ländern. Es geht hier um das Volk von Israel. Schließlich ist nur vom Volke Gottes (das fing mit Abraham an und ging über das Reich Davids weiter) die Rede. Jesus konnte nirgendwo anders auftreten, denn sonst hätte er keine Verbindung zum Volke Israels. Wie du bestimmt weißt gab es damals 3 größere Gruppen. Die Zeloten waren damals auch eine Randgruppe. Aber nach dem Krieg 70 n.Chr. hatten sie keine Existenz mehr, weil sie natürlich von den Römern besonders hart verfolgt wurden. Warum Jesus übrig geblieben wurde, lässt sich nicht so einfach beantworten.
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| Lieber nicht, wenn es sich vermeiden lässt. Aber "Grösseres tun" bezog sich wohl eher auf die Fähigkeiten wie Menschen zu heilen, nicht auf die Schmerztoleranz. Wobei auch zu sagen ist, dass seither viele Menschen stärker und länger und grausamer gelitten haben als Jesus |
Es bezieht sich auf beides, wobei vor allem gemeint ist das der Mensch den anderen respektiert im Sinne von Nächstenliebe.
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nun, das stellt Gott vor diverse logistische Probleme, da die Moleküle, die sich während meinem Tod in meinem Körper befinden, verrotten, in die Erde gehen, von anderen Wesen aufgenommen werden... da dürfte es einige Moleküle geben, die schon in fünf oder zehn verschiedenen Menschen waren. Wer kriegt die nun bei der Auferstehung? Oder werden sie einfach geklont?Shocked
nein, das kanns wirklich nicht sein. Mr. Green |
Aber im Mittelalter hatten die Menschen ja einen besonders guten Draht zu Gott, vor allem während der Kreuzzüge und während der Hexenverfolgungen. Ich weiß es nicht, aber für mich ist es auch nicht wichtig, da ich mir über mein sein oder nichtsein nach dem Tod keine Gedanken mache.
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Ich bin mir sicher, dass es seither jede Menge Sektenführer gegeben hat, die ähnliche Geschichten um ihre Person haben verbreiten lassen, und dennoch spricht man nicht mehr von ihnen. Da muss wirklich noch etwas mehr dahinter stecken.
Wenn man die Wundergeschichten wegnimmt, bleibt nur noch die Aussage "er ist Gottes Sohn", was dann irgendwie gar nichts mehr heisst, da Jesus ja auch gar nichts Besonderes mehr getan hat. |
Jesus hat immer noch die Erbsündesache erledigt. Wäre mal interessant zu überlegen, warum er übrig geblieben ist. Eine Erklärung ist ganz schnell vorbei: Er ist wirklich Gottes Sohn, dann ist es wichtig das er weiterhin erwähnt wird und nach seinem Willen gehandelt wird.
Wenn er aber nur ein Prophet ist, dann muss er irgendwas anders gemacht haben, als die anderen, sonst wäre er kaum in Erinnerung geblieben. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 08 Jun 2007 - 08:10:43 Titel: |
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Gott stellt Adam und Eva das Paradies zur Verfügung mit einer Bedingung: Sie dürfen nicht von der verbotenen Frucht essen. Sie wussten zwar die Konsequenzen nicht,aber sie hätten es auch nicht tun brauchen, sie hatten doch Alles. Man könnte es auch als einen Test auffassen. Gott muss dies aber nicht gewollt haben, dass sie davon essen. Er hat zwar die Möglichkeit eröffnet, aber er muss es nicht gewollt haben.
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Adam und Eva hatten so ungefähr die Naivität eines kleinen Kindes... und kleine Kinder fassen nun mal alles an. Und dass die Herdplatte tatsächlich heiss ist (und was das bedeutet) wissen sie auch frühenstens dann, wenn sie einmal darauf gefasst haben. Und wenn dann die Eltern noch zusätzlich das Kind schlagen, weil es ungehorsam war... naja.
Hier ziehe ich die parallele Geschichte vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn bei weitem vor. Bzw den Gott-Vater, der darin dargestellt wird: einer, der den Willen der Kinder respektiert, ihnen das Erbe auszahlt, und noch nicht mal Vorwürfe macht, wenn sie völlig kaputt und ohne Geld und nichts zurück kommen. Sondern der eine Party organisiert und sich freut.
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| Die Sünde ist jedem vergeben. Was du meinst ist das Reich Gottes. Das Leben muss jeder selber bewältigen. Das Reich Gottes hilft nur dabei das Leben zu bewältigen. Dennoch bewegt sich das Reich Gottes in einem exchatologischem Vorbehalt. Gott löst keine Probleme für dich, er kann sie nur erträglicher machen. |
*stirnrunzel* und was soll da jetzt wieder der Unterschied sein? Wenn mir vergeben ist, ist dann nicht alles in Ordnung? Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass Gott so kleinlich und emotional-menschlich sein könnte, dass ich ihn durch mein Verhalten ärgern könnte. Das wäre eine ziemliche Anmassung, dass ich als Menschlein die Macht haben könnte, Gott zu bestimmten Emotionen zu zwingen, wenn ich mich nur schlecht benehme.
Ich ging immer davon aus, dass durch das Vergeben (ich vergebe meinen Nächsten) sich das himmlische Königreich manifestieren wird. Dass die Gottverlassenheit ein Ende haben wird.
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| Jesus konnte nirgendwo anders auftreten, denn sonst hätte er keine Verbindung zum Volke Israels. |
Da sehe ich den Zusammenhang nicht, er hätte genauso gut Chinese oder Indianer oder Afrikaner sein können, Menschen heilen können, sterben können... Das hätte für die Botschaft "Liebe Gott, deinen Nächsten, dich selbst" doch keinen Unterschied gemacht.
Aber ich gebe zu, dass er sich durchaus noch schlechtere Orte hätte aussuchen können.
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| Es bezieht sich auf beides, wobei vor allem gemeint ist das der Mensch den anderen respektiert im Sinne von Nächstenliebe. |
und woher weiss man, was Jesus damit gemeint hat? Und dass er nicht die Fähigkeit zur Auferstehung gemeint hat? Soviel ich weiss, geht das aus dem Text nicht wirklich hervor...
Noch konsequenter zu lieben als Jesus, der noch am Kreuz den Folterknechten vergibt, stell ich mir äussert herausfordernd vor. (apropos: Jesus hat auch nicht darauf gewartet, bis die andern Reue zeigen. Er hat auch einfach so vergeben)
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| Jesus hat immer noch die Erbsündesache erledigt. |
Erbsünde ist doch auch so ein Konzept, das noch nicht mal alle christlichen Kirchen teilen. Meines Wissens tun es die orthodoxen zB nicht.
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| Er ist wirklich Gottes Sohn, dann ist es wichtig das er weiterhin erwähnt wird und nach seinem Willen gehandelt wird. |
nun, mit dem Gottessohnkonzept hab ich so meine Probleme - wir alle sind doch Gottes Kinder. Bzw die ganze Schöpfung ist das Kind von Gott. Und Jesus in dem Fall eher sowas wie ein grösserer Bruder, der mich an der Hand nimmt und mir mal ein paar Dinge beibringt, die er viel besser kann als ich. Aber er ist nicht ein Wesen, dass so verschieden von mir selbst ist, dass ich in Verehrung erstarren müsste. _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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murania Senior Member

Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 08 Jun 2007 - 09:40:59 Titel: |
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Adam und Eva hatten so ungefähr die Naivität eines kleinen Kindes... und kleine Kinder fassen nun mal alles an. Und dass die Herdplatte tatsächlich heiss ist (und was das bedeutet) wissen sie auch frühenstens dann, wenn sie einmal darauf gefasst haben. Und wenn dann die Eltern noch zusätzlich das Kind schlagen, weil es ungehorsam war... naja. Rolling Eyes |
Naja, aber das Kinder neugierig sind, heißt nicht das sie sich nicht an Regeln halten können. Ist eigentlich auch egal wie, da sich die Sache eh geklärt hat.
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*stirnrunzel* und was soll da jetzt wieder der Unterschied sein? Wenn mir vergeben ist, ist dann nicht alles in Ordnung? Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass Gott so kleinlich und emotional-menschlich sein könnte, dass ich ihn durch mein Verhalten ärgern könnte. Das wäre eine ziemliche Anmassung, dass ich als Menschlein die Macht haben könnte, Gott zu bestimmten Emotionen zu zwingen, wenn ich mich nur schlecht benehme.
Ich ging immer davon aus, dass durch das Vergeben (ich vergebe meinen Nächsten) sich das himmlische Königreich manifestieren wird. Dass die Gottverlassenheit ein Ende haben wird. |
Dir ist nicht alles vergeben. Es ist vielmehr für einen Neuanfang gesorgt. Gott gibt dir wieder eine Chance das Reich Gottes zu empfangen. Was verstehst du unter Gottverlassenheit? -Leid und Schmerz?
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Da sehe ich den Zusammenhang nicht, er hätte genauso gut Chinese oder Indianer oder Afrikaner sein können, Menschen heilen können, sterben können... Das hätte für die Botschaft "Liebe Gott, deinen Nächsten, dich selbst" doch keinen Unterschied gemacht.
Aber ich gebe zu, dass er sich durchaus noch schlechtere Orte hätte aussuchen können. |
Es geht aber nicht um Chinesen oder Afrikaner, sondern um das Volk Gottes. Klar kann die Botschaft auch von jedem anderen getragen werden, aber diese Botschaft war ganz konkret für das Volk Gottes bestimmt. Deshalb war Palästina kein schlechter Ort, denn es geht um weitaus mehr als die Botschaft der Nächstenliebe.
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und woher weiss man, was Jesus damit gemeint hat? Und dass er nicht die Fähigkeit zur Auferstehung gemeint hat? Soviel ich weiss, geht das aus dem Text nic
ht wirklich hervor...
Noch konsequenter zu lieben als Jesus, der noch am Kreuz den Folterknechten vergibt, stell ich mir äussert herausfordernd vor. (apropos: Jesus hat auch nicht darauf gewartet, bis die andern Reue zeigen. Er hat auch einfach so vergeben) |
Naja, zum einen kann ein Mensch nicht Auferstehen und zum anderen ist dies Interpretationssache mit dem Kontext. Ich schließe Auferstehung aus, da er gewusst hat das der Mensch das nicht kann, also warum sollte er das dann verlangen. Auch imKontext verstehe ich das anders, da die Auferstehungsgeschichte nur zur Unterstreichung von Jesus Legitimität war. Und somit nicht direkt zu Jesus Handeln gezählt wird.
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Erbsünde ist doch auch so ein Konzept, das noch nicht mal alle christlichen Kirchen teilen. Meines Wissens tun es die orthodoxen zB nicht.
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Das stimmt, aber die Erbsünde ist den Menschen durch Jesus ja eh vergeben, deshalb hab ich mich damit auch nicht so genau befasst.
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nun, mit dem Gottessohnkonzept hab ich so meine Probleme - wir alle sind doch Gottes Kinder. Bzw die ganze Schöpfung ist das Kind von Gott. Und Jesus in dem Fall eher sowas wie ein grösserer Bruder, der mich an der Hand nimmt und mir mal ein paar Dinge beibringt, die er viel besser kann als ich. Aber er ist nicht ein Wesen, dass so verschieden von mir selbst ist, dass ich in Verehrung erstarren müsste. |
Das musst du ganz sicher nicht und das hätte Jesus auch bestimmt nicht gewollt, vor allem da Götzenanbetung verboten ist. Aber wie gesagt geht es um das Volk Gottes. Und Jesus ist viel näher an Gott, da er, nach Bibel, von ihm gezeugt wurde bzw. durch den Atem Gottes (Heiliger Geist). _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 08 Jun 2007 - 10:01:42 Titel: |
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sorry doppelpost _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum
Zuletzt bearbeitet von LaChatte am 08 Jun 2007 - 10:06:10, insgesamt einmal bearbeitet |
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LaChatte Senior Member

Anmeldungsdatum: 24.02.2006 Beiträge: 1479
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Verfasst am: 08 Jun 2007 - 10:04:59 Titel: |
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| Dir ist nicht alles vergeben. Es ist vielmehr für einen Neuanfang gesorgt. Gott gibt dir wieder eine Chance das Reich Gottes zu empfangen. Was verstehst du unter Gottverlassenheit? -Leid und Schmerz? |
Nein, nicht Leid und Schmerz. Eher das, was die Existentialisten das "Gefühl des Geworfen-Seins in die Welt" nennen. Ein Gefühl von "was soll der ganze Scheiss hier überhaupt" und "ich bin sooo allein, niemand mag mich, niemand sorgt für mich...". Dieses Gefühl kommt natürlich bevorzugt zu Zeiten von grossem Stress und Existenzängsten, aber manchmal kommts auch einfach so, ohne dass ich einen Grund dafür erkennen könnte. Und manchmal gehts objektiv, von den Umständen her gesehen, ziemlich schlecht, und dennoch fühl ich mich wohl und geborgen. Ach ja, übertriebener Konsum von Rotwein kann auch zum Gefühl der Gottverlassenheit führen.
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| Es geht aber nicht um Chinesen oder Afrikaner, sondern um das Volk Gottes. |
Ja, und das sind doch wir alle? Wenn nicht, wäre da ganz gründlich was schiefgelaufen in Gottes Planung: die Juden, für die es eigentlich gemeint war, wollten nicht, dafür haben sich die Heiden, die es eigentlich gar nichts angeht, ganz begeistert darauf gestürzt.
Die Botschaft von Jesus ist so universal, die gilt für alle Menschen. Und von daher spielt es wirklich keine Rolle, aus welcher Kultur Jesus kommt.
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denn es geht um weitaus mehr als die Botschaft der Nächstenliebe.
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Ich kann mir kein "mehr" vorstellen als die Liebe selbst, die Gott ist. Was könnte denn grösser oder wichtiger sein als Gott? Doch bestimmt nicht irgendwelche irdische Politik...
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| Naja, zum einen kann ein Mensch nicht Auferstehen und zum anderen ist dies Interpretationssache mit dem Kontext. Ich schließe Auferstehung aus, da er gewusst hat das der Mensch das nicht kann, also warum sollte er das dann verlangen. Auch imKontext verstehe ich das anders, da die Auferstehungsgeschichte nur zur Unterstreichung von Jesus Legitimität war. Und somit nicht direkt zu Jesus Handeln gezählt wird. |
Es geht ja nicht darum, dass Jesus etwas verlangt, es geht darum, dass wir lieben sollen, und wenn wir das tun, dann werden sich automatisch und ganz von selbst gewisse Dinge einstellen: zum Beispiel die Fähigkeit, kranken Menschen Besserung zu bringen. Oder eine bessere Verträglichkeit gegenüber Giften. Und auch die Auferstehung ist für mein Verständnis eine Folge dieser Liebe, und zumindest theoretisch auch anderen Menschen zugänglich.
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| Und Jesus ist viel näher an Gott, da er, nach Bibel, von ihm gezeugt wurde bzw. durch den Atem Gottes (Heiliger Geist). |
Auch Adam kriegten den Atem Gottes eingeblasen, also die Lebenskraft. Und da ich auch lebe, und du auch, haben wir auch Teil am Atem Gottes. Jesus hatte einfach einen besseren und klareren Zugang dazu - das ist aber ein gradueller Unterschied, nicht ein prinzipieller. _________________ eritis sicut deus scientes bonum et malum |
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eagle05 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.05.2006 Beiträge: 2481 Wohnort: Essen [NRW]
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Verfasst am: 24 Mai 2008 - 19:27:54 Titel: |
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Ich hät ne Frage zum Christentum.
Darf sich ein homosexueller Christ nennen? Ich dachte eigl immer homosexualität ist unter Christen nicht gern gesehen. _________________ • √ ∠ ∞ ≈ ∫ ≡ α β γ δ ε η κ λ π ρ σ φ ω Γ Δ ∇ Θ Λ Σ Φ Ω |
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maik27 Junior Member

Anmeldungsdatum: 21.01.2009 Beiträge: 16
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Verfasst am: 25 Jan 2009 - 03:18:11 Titel: |
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| dornbusch hat folgendes geschrieben: |
Abdallah, deine Fragen sind genau die, die sich jeder Christ auch selbst stellen muß:
Darf ich mich, wie auch immer, an der Vorbereitung oder der Führung eines Krieges beteiligen?
Die Bedeutung dieser Frage zeigt sich zuerst im Grundgesetz, wo dem Wehrpflichtigen eine Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen freigestellt wird.
Desweiteren gibt és keinerlei Arbeitspflicht in der Rüstungsindustrie. Dementsprechend werden Waffenlieferungen an andere Länder sehr streng durch Gesetze beschränkt. An kriegsführende Parteien werden keine Waffen geliefert.
Und in der Position eines Verteidigungsministers würde sich ein Christ durchaus betätigen können, denn sein Diensteid und die (christliche) Verfassung verbieten ihm den Krieg sowieso. Deutschland führt keine Kriege.
Dennoch stellst du deine Frage durchaus zurecht!
Sind Christen an Kriegen beteiligt? Ja, sind sie. Können sie ihr Tun durch ihre Religion rechtfertigen? Nein, das können sie nicht.
Gibt es christliche Religionsführer, die zum Krieg gegen ein anderes Land aufrufen? Mir sind keine bekannt.
Gibt es islamische Religionsführer, die Moslems zum Krieg aufrufen?
Schelm schrieb
| Zitat: |
| der Westen versucht eigentlich nur da " aufzuräumen ", wo Muslime Probleme hinterlassen, eigene Probleme nicht regeln können oder wollen - weil jede Richtung sich als die " wahre " empfindet und notfalls bis aufs Blut bekämpft - zu Lasten Unschuldiger - siehe Irak, Sunniten vs. Schiiten |
Da in den westlichen Ländern Religion und Staat nicht identisch sind, kann das Handeln der Regierungen nicht als religiöses Handeln bezeichnet werden.
Ob die Einmischung der westlichen Staaten politisch klug und richtig ist, ist eine andere Frage. Mit Christentum hat das aber nichts zu tun.
Jeden Tag fliehen tausende aus islamischen Ländern in den Westen. Wir Europäer helfen diesen Menschen.
Touristen werden von Moslems entführt.
Muslimische Piraten verunsichern die Schiffahrt.
Aus Deutschland werden junge Mädchen zur Zwangsehe in islamische Länder entführt.
Aus islamischen Ländern kommen Terroristen nach Europa.
Afghanistan ist der Hauptlieferant für illegales Heroin.
Wir Christen lehnen heute Gewalt und Krieg tatsächlich ab. Verarschen lassen wir uns deshalb aber nicht. Weder außen- noch innenpolitisch.
Wir Christen sind Nachfolger Jesu. Genauso wie er lehnen wir Gewalt ab. Aber eben genauso wie er kennen wir den biblischen Zorn.
Und mal ganz nebenbei gefragt: Wer bezahlt denn eigentlich den Palästinensern ihr Frühstück?
Wer baut Schulen und Krankenhäuser in Afghanistan?
Wer bildet die Polizei im Irak aus?
Gruß Dornbusch |
ich bin pole und war christ meine eltern sind strenggläubige christen,
bin jetzt aber seit kurzer zeit moslem. naja was soll ich dazu sagen man kann es nicht verleugnen das prediger zum krieg aufrufen ,aber glaube nicht das irgend ein prediger gesagt hat greift ein land an, im islam ist selbstverteidigung pflicht. aber terroristische anschläge wie dem auf dem wtc sind dagegen verboten. ich frag dich hat muslimisches LAND amerika angegriffen ? wer gab england das recht palästina zur kolonie zu machen? wer gab der un das recht einen israelischen staat zu gründen?
wäre dieser staat jemals entstanden wenn england nicht palästina besetzt gehabt hätte ? zurecht müssen die engländer für die das volk von palästina alles wiederaufbauen, nicht der 2 weltkrieg ist an dem chaos in nahost verantwortlich , sondern england und amerika. |
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