Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123 ... 127, 128, 129, 130, 131  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
 
Autor Nachricht
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 18:02:53    Titel:

golomjanka hat folgendes geschrieben:
@ Manden
Unzweifelhaft finden sich zivilisatorische Zustände, die weit entfernt sind von Gerechtigkeit und praktizierter Liebe.
Der beste Weg zur Beseitigung von Misständen scheint mir die Beseitigung der Ursachen von Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung, Entrechtung zu sein. Gleichzeitig ist neben diesem strategischen Ziel die größte Not, so weit wie möglich zu lindern.


Hi go , das sehe ich im Prinzip genauso .
Bei den Missständen fehlt aber herausragend Armut , Hunger und Ungerechtigkeit . Die grösste Not , so weit wie möglich zu lindern , ist natürlich richtig .
Aber wie können wir die Ursachen der Missstände ändern ?
Die Hauptursache ist der weit überschiessende Egoismus der Menschen -
und der ist ganz schwer zu ändern ( erlebe ich laufend ) . Warum das so
schwer ist in einer fast gottlosen Welt , habe ich schon geschildert .
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 18:25:57    Titel:

Hi Erzkind , ich erklär meine Sicht noch mal : Gott ist der Schöpfer von allem . Und ermöchte von uns , dass wir versuchen , Natur und Menschen
zu lieben , und damit auch ihn .
Was andere , insbesondere die Religionen , aus den Begriffen Gott und
Schöpfer gemacht haben , halte ich für falsch !
Auch die herrschende religiöse ( z.B. protestantische ) Ethik zum sehr grossen Teil . Die meisten Menschen in den christlichen Kirchen sind längst
Atheisten . Auch wer sagt , dass es wahrscheinlich schon einen Gott gibt ,
aber nicht danach lebt , ist natürlich Atheist .
Leider passen sich die Menschen nur allzu leicht den egoistischen Vorgaben
dieser Gesellschaft an.

Besinnliche Feiertage .
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 18:39:15    Titel:

Hi cyrix ,
was offiziell ist , zählt nicht ! Ich kenne aus meiner eigenen Grossfamilie
genug , die zwar in der Kirche sind , aber nicht einmal an Gott glauben .
Und was ich beobachte , ist es überall so .
Das ist nur ein formaler Glaube , der tot ist , denn man merkt fast nichts wirklich Wichtiges von ihm .
Ausserdem ist der Glaube der christlichen Religionen und auch des Islam
natürlich grösstenteils falsch . Das wüsstest Du , wenn Du dich eingehend
damit beschäftigt hättest . LG M.
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24260

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 18:49:17    Titel:

Ahja. Und die einzig richtige Wahrheit kennst du.

Na dann...


Cyrix
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 19:03:21    Titel:

Hi Cyrix , meine "Wahrheit" schaut so aus :

Gott ist der Schöpfer von allem , eine unvorstellbar höhere "Intelligenz" .
Was wir hier tun sollen : versuchen Natur und Mitmenschen zu lieben ( und
damit auch den Schöpfer ) . Und dankbar sein für alles , was wir haben .

DAS ist alles ! Vielleicht können doch einige es nachvollziehen .
Anstatt dem Unfug der Religionen . Allerdings ist es ungeheuer schwer !
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24260

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 20:01:35    Titel:

Jep, so schwer, dass es einen Erleuchteten wie dich bedurfte...

Cyrix
golomjanka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 20:13:32    Titel:

@ manden
Zitat:
Die Hauptursache ist der weit überschiessende Egoismus der Menschen -
und der ist ganz schwer zu ändern ( erlebe ich laufend ) .


Die Haupt-Ursachen sind die privaten Eigentumsgrundlagen. Einige wenige besitzen die Hauptwerte der Gesellschaft, Grund und Boden, Kapitalien, Fabriken usw.. Aus diesem Eigentum leiten sie den Anspruch ab, damit geschöpfte Werte auch anzueignen; ein Kreislauf stetiger Ungerechtigkeit.
Die Eigentumsgrundlagen, welche Parasitentum zulassen, müssen geändert werden. Was die Gesellschaft braucht, muss in die Hände der Gesellschaft.
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 21:58:12    Titel:

Hi go , was Du schreibst , ist richtig . Ist aber auch Teil des Egoismus , dass
Menschen mehr haben wollen als andere . Nicht bereit sind zu teilen .
Was Du sagst , läuft in etwa auf Kommunismus hinaus . Kommunismus
wäre natürlich richtig , nur funktioniert er mit egoistischen Menschen nicht .
Und Zwang ist erstens falsch und führt zweitens - siehe die vorhandenen
Beispiele - zu einer unfreien Gesellschaft unter Willkür .
Die Menschen müssen es freiwillig und von sich selbst aus begreifen -
und dahin ist noch ein sehr langer Weg .
golomjanka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2012 - 09:41:36    Titel:

Manden, die Bereitschaft zum Teilen des Eigenen wird ja von Dir sicher nur abgefordert, wenn einer mehr hat, als andere.
Du beurteilst also in deinem Ansatz schon eine entstandene oder sich regelmäßig wiederholende Ungerechtigkeit in der Verteilung von Werten der Gesellschaft. Ob Du Dir darüber bewusst bist oder nicht, eigentlich kritisierst Du schon das Entstehen dieser Ungerechtigkeit.

Also sollte auch bei Dir zentrales Augenmerk auf das Beseitigen der Ursachen für ungerechte Verteilung gerichtet sein.

Die Fragen drücken sich auf, was sind die Ursachen und gehen die überhaupt zu beseitigen? Ich würde mich freuen, wenn wir die Problematik mal angehen und prüfen, ob "Egoismus" (einen Charaktereigenschaft?) für die Eigentums-Verschiebungen verantwortlich ist/ sein kann.
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2012 - 12:44:58    Titel:

Hi go , richtig , wir müssen unser Augenmerk auf die Beseitigung der
Ursachen für die ungerechte Verteilung richten .
Das geht natürlich schon mit der Frage los : was ist ungerechte Verteilung ?
mMn. muss nicht jeder genau das Gleiche haben .
Wer viel mehr leistet , soll z.B. auch das Doppelte haben - aber ungefähr
da muss mMn. die Grenze gezogen werden .
Das Problem ist mit Sicherheit der Egoismus , dessen gesunder , Teil der
Selbsterhalt , in jedem Menschen verankert ist .
Der ist nicht das Problem , sondern der weit darüber hinausgehende -
der ist überall in dieser Gesellschaft und dieser Welt ersichtlich -
und verursacht Krieg , Hunger , Elend , Gewalt , Ungerechtigkeit ...
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123 ... 127, 128, 129, 130, 131  Weiter
Seite 120 von 131

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum