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Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
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manden
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Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2012 - 21:56:27    Titel:

Hi Erzkind ,
Theist sagt zu wenig aus , was jemand glaubt .
Für mich glaubt jemand wirklich an Gott , der versucht (so gut wie möglich )
Natur und Mitmenschen zu lieben . Das ist das entscheidende Kriterium für
echten Glauben an Gott ( + dass Gott der Schöpfer von allem ist ) !!!
Wer das tut , ist ganz sicher ein guter Mensch . Das können auch Atheisten
sein , aber es sind nur wenige , weil der Egoismus bei ihnen eine viel
grössere Rolle spielt , weil sie ja nur dieses Leben haben (glauben sie) .

Dass Atheismus Egoismus fördert , erlebe ich täglich . Du musst nur Deine
Augen aufmachen .
Selbst die ein bisschen an Gott "glauben" erliegen dem Egoismus fast
ungehindert .
manden
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Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2012 - 22:11:06    Titel:

H Moscha ,
eine Anmerkung : warum die Religionen so schlecht funktioneren , liegt
daran , dass sie grösstenteis menschliche Erfindung (Märchen) und falsch
sind . Von den " Gläubigen " bei uns nehmen die allermeisten den "Glauben"
nicht ernst .
Die Zugehörigkeit zur Kirche ist nur eine Art Versicherung für das ewige
Leben . Was für ein Blödsinn !
Die wahre Frage bleibt : Was ist der Sinn des Lebens ?
Erzkind
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 889
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2012 - 23:11:36    Titel:

manden hat folgendes geschrieben:
Hi Erzkind ,
Theist sagt zu wenig aus , was jemand glaubt .
Für mich glaubt jemand wirklich an Gott , der versucht (so gut wie möglich )
Natur und Mitmenschen zu lieben . Das ist das entscheidende Kriterium für
echten Glauben an Gott ( + dass Gott der Schöpfer von allem ist ) !!!
Wer das tut , ist ganz sicher ein guter Mensch . Das können auch Atheisten
sein , aber es sind nur wenige , weil der Egoismus bei ihnen eine viel
grössere Rolle spielt , weil sie ja nur dieses Leben haben (glauben sie) .

Dass Atheismus Egoismus fördert , erlebe ich täglich . Du musst nur Deine
Augen aufmachen .
Selbst die ein bisschen an Gott "glauben" erliegen dem Egoismus fast
ungehindert .


Hallo manden, natürlich sagt ob jemand Theist ist, noch nichts darüber aus, woran er glaubt. Das "Woran" ist ja nicht von Bedeutung, wenn man nur nach dem "ob" fragt. Dass jemand dann wirklich an Gott glaubt, wenn er versucht Natur und Mitmenschen zu lieben ist (wie du mit "für mich" schon selbst sagst) allein dein persönlicher Glaube. Damit kannst du nicht anderen Menschen absprechen, dass auch sie wirklich an Gott glauben, auch wenn sie für diesen Glauben gewalttätig werden, weil diese Menschen genauso wie du ihre eigenen Maßstäbe für gut und schlecht haben.

Zitat:
Dass Atheismus Egoismus fördert , erlebe ich täglich . Du musst nur Deine Augen aufmachen.

Lies mal den Zeit-Artikel, dann wirst du sehen, dass es auch andere Erfahrungen dazu gibt, die zudem noch systematisch erhoben wurden. Damit will ich nicht sagen, dass ich Atheisten für die gutherzigeren Menschen halte, ich sage aber, dass es mit dem Glauben überhaupt nichts zu tun hat.
Oder verleiht dass du das täglich erlebst, dieser Behauptung Allgemeingültigkeit?

Für dich gibt es Theisten, die eigentlich keine Theisten sind, weil sie völlig unkritisch übernehmen, was andere ihnen vorgeben. Dann gibt es doch genauso Atheisten, die keine Atheisten sind, weil ihnen existentielle Fragen nicht (mehr) wichtig sind und statt sich selbst zu überlegen, was sie für wichtig und richtig und erstrebenswert halten, vorgefertigte gesellschaftliche Muster übernehmen, was dann in unserer von der puritanischen Ethik geprägten Welt der Industrienationen in das mündet, was du Egoismus nennst. Mit "echtem" (ich würde die Bezeichnung "bewusstem") Atheismus, der eine kritische Auseinandersetzung mit der Welt und sich selbst impliziert, hat das aber nichts mehr zu tun.

Liebe Grüße,
Alex
manden
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Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 08:45:56    Titel:

Hi Erzkind , da muss ich Dir wiederum entschieden widersprechen !
Beispiel : wenn jemand an einen Schöpfer (Gott) glaubt , der fordert , dass
man Ungläubige umbringt oder auch nur verachtet , so ist das k e i n
Glaube an den Schöpfer ! Warum ? Weil der wahre Schöpfer so etwas
nicht fordert - er fordert überhaupt nichts , er möchte nur unser Bestes .
Aber wir müssen das aus freiem Willen und freier Entescheidung selbst tun .
Das habe ich als a b s o l u t e W a h r h e i t erkannt - gefällt Dir vielleicht nicht - aber jeder Mensch , der ehrlich w i l l , kann diesen
einfachen Sachverhalt nachvollziehen :
Versuche Natur und Mitmenschen zu lieben .
( und wer die Schöpfung liebt , liebt auch den Schöpfer - wer das nicht tut ,
n i c h t ! Der glaubt n i c h t an Gott ! )

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Atheismus sind weit wichtiger wie
irgendwelche Artikel , deren Inhalt und vor allem die Haltung des Verfassers ich nicht genau nachvollziehen kann .
Dass viele solche , die Du Theisten nennst , mit einem wirklichen Glauben
an Gott , nichts zu tun haben , verfälscht das Bild natürlich erheblich -
das sind de facto alles Atheisten . Schätzungsweise in Deutschland mindestens 90% Atheisten !
Und die furchtbare Krankheit der Menschen hier (und überall) - die erkennst Du auch nicht , weil Du viel zu oberflächlich denkst - ist unser
wahnsinniger Egoismus , der enorm weit über den gesunden Anteil des
Selbsterhalts hinausgeht .
Und dagegen hilft nur ein einfacher echter Glaube !
Erzkind
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 889
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 14:08:52    Titel:

Zitat:
wenn jemand an einen Schöpfer (Gott) glaubt , der fordert , dass
man Ungläubige umbringt oder auch nur verachtet , so ist das k e i n
Glaube an den Schöpfer ! Warum ? Weil der wahre Schöpfer so etwas
nicht fordert - er fordert überhaupt nichts , er möchte nur unser Bestes .

Dass Gott nichts von den Menschen fordert ist aber allein dein Gottesbild. Und damit hast du keinen Vorrang vor anderen Gottesbildern, sowie diese keinen Vorrang vor dir haben. In deinen Augen ist das Gottesbild der anderen kein wahrer Glaube, in deren Augen ist deines kein wahrer Glaube.
Und auch diese Anderen glauben daran, dass Gott das Beste für uns möchte und verstehen unter diesem "Besten", dass man die Ungläubigen tötet.

Zitat:
Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Atheismus sind weit wichtiger wie irgendwelche Artikel , deren Inhalt und vor allem die Haltung des Verfassers ich nicht genau nachvollziehen kann .

Zum einen werden in dem Artikel nicht die persönlichen Erfahrungen der Verfasserin beschrieben, sondern sie bezieht sich auf eine empirische Studie. Man kann jetzt natürlich sagen, dass diese Studie total voreingenommen durchgeführt wurde und einfach nur Scheiße dabei rausgekommen ist, aber wenn man zu allem was einem nicht in den Kram passt immer nur sagt, dass es falsch ist und man selbst es besser weiß, lässt es sich irgendwann nicht mehr wirklich diskutieren. Ich schlage deshalb vor, wir gestehen dieser Studie einfach zu, dass ihre Aussagekraft mehr Reliabilität hat, als unsere alltäglichen persönlichen Beobachtungen.
Zum anderen, was bitte macht deine persönlichen Erfahrungen wichtiger als die eines anderen?

Zitat:
Dass viele solche , die Du Theisten nennst , mit einem wirklichen Glauben an Gott , nichts zu tun haben , verfälscht das Bild natürlich erheblich - das sind de facto alles Atheisten . Schätzungsweise in Deutschland mindestens 90% Atheisten !

Diese 90% sind weder richtige Theisten noch richtige Atheisten, weil sie sich mit der Frage ob es möglicherweise einen Gott gibt überhaupt nie richtig beschäftigt haben.

Zitat:
Und die furchtbare Krankheit der Menschen hier (und überall) - die erkennst Du auch nicht , weil Du viel zu oberflächlich denkst - ist unser wahnsinniger Egoismus

Ok, wenn wir schon dabei sind: Für mich gehörst du nicht zu den "richtigen" Theisten, denn dein Glaube an Gott beruht nur auf dem Gewinn, den du dir davon erhoffst, nämlich: einfache und unkomplizierte Antworten auf existentielle Fragen, wie Ursprung und Sinn des Lebens, und Schutz vor existentiellen Bedrohungen wie Tod, Leid und Sinnlosigkeit. Für dich ist der Glaube an Gott einfach nur der leichtere Weg, weil er über die Unanehmlichkeiten eines gottlosen Seins hinwegtäuscht.
manden
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Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 15:10:42    Titel:

Hi Erzkind ,
richtig erkannt : die anderen haben das falsche Gottesbild , obwohl einige
dabei sind , die doch auch zum grossen Teil das richtige tun ( Nächstenliebe ) .

Ganz einfach , meine persönlichen Erlebnisse , auch mit Menschen , die ich
sehr gut kenne , kann ich natürlich am besten beurteilen .

Wer sich mit Gott nicht richtig beschäftigen will , ist für mich Atheist .
Pseudodefinitionen dieser Welt interessieren mich nicht .
Ich gehe noch weiter : wer nicht versucht Natur und Mitmenschen
(= Schöpfung ) zu lieben ( und damit auch den Schöpfer ) , ist Atheist . Das ist die eigentliche Definition !

Zu den "Theisten" dieser Gesellschaft gehöre ich nicht ! Von meinem Glauben habe ich die Gewissheit , dass ich hier nicht sinnlos lebe und dass
der Schöpfer der Menschheit irgendwann ( und irgendwie ) das "wahre"
Leben geben wird . Schutz vor existenziellen Bedrohungen habe ich nicht ,
wohl aber dürfte es einfacher sein , damit fertig zu werden .
Ein gottloses Sein dürfte für die allermeisten weit angenehmer sein , aber
nur weil sie die Sinnfrage ( und Gott ) einfach verdrängen !
Ich möchte so nicht leben ( um nichts in der Welt ) !
Erzkind
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 889
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 15:24:22    Titel:

Zitat:
die anderen haben das falsche Gottesbild , obwohl einige
dabei sind , die doch auch zum grossen Teil das richtige tun ( Nächstenliebe ) .

Und die anderen würden genauso sagen: Du hast das falsche Gottesbild und bist zu egoistisch wirklich was für deinen Gott zu tun.

Zitat:
Ganz einfach , meine persönlichen Erlebnisse , auch mit Menschen , die ich sehr gut kenne , kann ich natürlich am besten beurteilen

Und das meinst du so einfach ohne weiteres auf die ganze Welt übertragen zu können? Wink

Zitat:
Wer sich mit Gott nicht richtig beschäftigen will , ist für mich Atheist

Wer sich nicht mit Gott beschäftigt, kann sich auch nicht bewusst für den Atheismus entscheiden, ist somit weder richtiger Theist noch richtiger Atheist, denn um das eigene Handeln an einer solchen Überzeugung festzumachen, muss man sich auch bewusst dafür entscheiden. Ganz einfach.

Zitat:
Ein gottloses Sein dürfte für die allermeisten weit angenehmer sein , aber nur weil sie die Sinnfrage ( und Gott ) einfach verdrängen !

Wenn jemand die Sinnfrage verdrängt, dann allein du, denn du verlagerst sie einfach ins Jenseits und behauptest, sie wäre für uns Menschen zu hoch. Dabei ist es ganz einfach und vollkommen logisch, dass es keinen tieferen Sinn gibt, egal ob mit oder ohne Gott. Das äußerste Maß für Sinn ist der Mensch selbst, dahinter kommt nichts mehr.
manden
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Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 15:34:37    Titel:

Hi Erzkind , alles was Du hier sagst , halte ich für falsch .
Vielleicht fragst Du dich mal selber ernsthaft , ob Du das , was Du sagst ,
w i r k l i c h meinst ? Sollte es so sein , dann halte deine Augen offen ,
und versuche was dazuzulernen !
Erzkind
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 889
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 15:49:07    Titel:

Zitat:
Hi Erzkind , alles was Du hier sagst , halte ich für falsch .

Hallo manden, ich halte außer von dem was du zur Mitmenschlichkeit sagst auch alles was du von dir gibst für falsch in dem Sinne, dass es nicht mit dem korrespondiert, was ich für richtig halte. Das haben aber wohl alle existentiellen Fragen (zu Themen wie Sinn, Gott, Ethik, Ästhetik) an sich: dass es für sie keine objektiven Lösungen gibt, sondern sich jeder Fragen muss, mit welcher Antwort er am besten Leben kann und dass die Entwicklung der Menschheit nicht darauf beruht andere von der eigenen Meinung zu überzeugen, sondern diese Meinung miteinzubringen, damit andere daran ihre eigene Meinung finden. Soll heißen: es kommt gar nicht darauf an, andere von der eignene Meinung überzeugen zu wollen, sondern darauf anderen beim Finden ihrer persönlichen Meinung zu helfen.
Und ja, das meine ich w i r k l i c h so. Aber ich werd meine Augen offen halten und vielleicht erkenne ich ja irgendwann, dass meine Meinung doch Absolutheitsanspruch hat und die Überzeugungen anderer nicht zählen. Wenn es dazu kommt, werd ich mich bestimmt daran erinnern, dass ich diese Einsicht auch dir zu verdanken habe.
manden
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Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2012 - 17:09:06    Titel:

Hi Erzkind ,
mit deiner Einstellung , dass es für die existenziellen Fragen ( Gott , Sinn
des Lebens ) keine objektiven Lösungen gibt , kommen wir Menschen nicht
weiter !!! Wenn jeder seine eigene Lösung lebt , sind wir ungefähr da , wo
wir jetzt sind - in einer katastrophalen Lage .
Es gibt objektive Lösungen - selbst absolute Wahrheiten - und wir Menschen müssen daran arbeiten , uns ihnen ständig anzunähern .
Und , wenn man glaubt , einen Fortschritt erkannt zu haben ( wie ich ) ,
muss man selbstverständlich versuchen , anderen dies vorzustellen und
auch sie zu überzeugen versuchen , sie zumindest in der richtigen Richtung
zu beeinflussen .
Es geht um das Wohl der ganzen Menschheit ! Da muss man auch eine
Portion Widerstand einstecken können . Das jeder wie er will , führt ins
Chaos und da stecken wir schon drin !
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