Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... , 127, 128, 129, 130, 131  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
 
Autor Nachricht
manden
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2012
Beiträge: 292
Wohnort: Roth

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2013 - 14:33:03    Titel:

Hi Luna , bist Du auch schon voreingestellt ?
Weisst Du wirklich nicht , w e r sich beleidigt fühlen müsste ( es aber nicht
tut ) ? Die gute Besserung galt seinem sehr wenig mitmenschlichem , dafür aber sehr überheblichem Ton .
Kannst Du das wirklich nicht erkennen ?
Woher nimmst Du nur Deine seltsame Ansicht , dass ich andere Ansichten
nicht respektiere . Es ist genau andersrum ! Mach die Augen auf !
Alexander Wölk
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 21 März 2013 - 12:35:23    Titel: Die Rückkehr ins Paradies

Keine andere Geschichte hat jemals so viele Interpretationsversuche hervorgebracht, wie die wunderbare kleine Geschichte von Adam und Eva im Paradies. Es wurde alles hineininterpretiert, was sich an ein unwissendes Publikum verkaufen ließ, so widersprüchlich, sinnlos oder belanglos es auch war. Mit den naiven Interpretationen ließe sich mit Leichtigkeit eine ganze Bibliothek füllen, und wer sich die Mühe machte, sie alle zu lesen, wäre hinterher nicht klüger als zuvor. Doch allein die Tatsache, dass es so viele Interpretationsversuche gibt, lässt darauf schließen, dass die wirkliche Bedeutung der kleinen Geschichte alles andere als belanglos ist.

Tatsächlich beinhaltet der Text, der unter Genesis 2,4b – 3,24 bis heute überliefert ist, ein fundamentales Wissen, das man ihm bei oberflächlicher (gegenständlich-naiver) Betrachtung niemals zutraut, das aber im Nachhinein betrachtet die gesamte Kulturgeschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit seit dem „Auszug der Israeliten aus Ägypten“ bis heute erklärt. Worum geht es wirklich in dem Text? Um die Basis allen menschlichen Zusammenlebens und die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung in einer arbeitsteiligen Zivilisation, der Welt des Kulturmenschen: Makroökonomie und Geld. Adam und Eva repräsentieren nicht die ersten Urmenschen nach den letzten Menschenaffen (eine völlig unsinnige Vorstellung), sondern die ersten zivilisierten Menschen, die sich von ihren Vorfahren dadurch unterscheiden, dass sie Geld benutzen und in einer Marktwirtschaft leben. Und weil das so ist, hat eine „moderne“ Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld noch immer nicht verstanden und lebt bis heute in der Erbsünde!

Der ganze Sinn und Zweck des heute „zweiten“ Schöpfungsmythos der Genesis, der nachträglich im sechsten vorchristlichen Jahrhundert von der israelitischen Priesterschaft durch den heute „ersten“ Schöpfungsmythos (Genesis 1,1 – 2,4a) ergänzt und dann zur Basis dreier Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam) wurde, war eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, um die wirkliche Bedeutung der Erbsünde aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden, solange das Wissen noch nicht zur Verfügung stand, um diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ zu überwinden. Anderenfalls hätte das, was wir heute „moderne Zivilisation“ nennen, gar nicht erst entstehen können.

Schöpfungsmythen – es geht um die Schöpfung von Kultur und nicht um die „Schöpfung von Natur“ – sind geniale metaphorische Beschreibungen der Makroökonomie einer Kultur. Die darin implizit enthaltenen Götter (künstliche Archetypen im kollektiv Unbewussten) bewirken „geistige Beschneidungen von Untertanen“, die in früheren Zeiten, als die Religion (Rückbindung auf künstliche Archetypen) noch eine exakte Wissenschaft und ein wesentlicher Bestandteil der geheimen Staatskunst war, dazu verwendet wurden, um eine größere Anzahl von zuvor in eigenständigen kleinen Dörfern (Urkommunismus) lebenden Menschen (nur bis zu etwa 150 menschliche Individuen können sich alle noch gegenseitig kennen) zu einer übergeordneten, arbeitsteiligen Kultur zusammenzufügen. Die ersten Kulturen waren zentralistische Planwirtschaften noch ohne liquides Geld, wie z. B. das alte Ägypten der Pharaonen vor den Ptolemäern (ca. 3000 v. Chr. bis ca. 320 v. Chr.). Die höhere Kulturstufe, die durch verbesserte Arbeitsteilung unter deutlich mehr Menschen erreicht wurde (Ursozialismus bzw. Staatskapitalismus), bedeutete jedoch einen Verlust an Individualität und Freiheit, insbesondere für das arbeitende Volk. Die Pharaonen und ihre Oberpriester betrieben daher eine geheime Staatskunst, um aus Menschen – durch gezielte geistige Beschneidungen – willige „Arbeitsameisen“ zu machen. Die Pharaonen wären nicht auf die Idee gekommen, Geld als Zwischentauschmittel zu verwenden, da sie bereits wussten, dass ein Zinsgeldkreislauf nicht stabil sein kann. Gold und Silber sowie Kupferbarren wurden nur als Wertmaßstab benutzt, nicht jedoch als umlaufendes liquides Geld. Der im Vergleich zu einer Geldwirtschaft umständliche und uneffektive planwirtschaftliche Tauschhandel musste daher mit bedingungslosem Gehorsam gegenüber der staatlich verordneten Verteilungshierarchie und notfalls mit brutaler Gewalt durchgesetzt werden. Ohne die vielfältigen religiösen Verblendungen wäre diese Situation für das Volk unerträglich gewesen; nur durch ihre geistigen Beschneidungen (selektive geistige Blindheit) konnten die im Ursozialismus arbeitenden Menschen überhaupt einen Sinn in ihrer Existenz sehen! Etwas Ähnliches, wenn auch längst nicht mehr auf dem Niveau der Gottkönige der Vorantike, wird heute noch in „Ameisenstaaten“ wie etwa Nordkorea betrieben, wo die einfachen Menschen, die wirklich an den Diktator glauben, es sich nicht leisten können, ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln.

„Und der Baum des ewigen Lebens, wie er in Erscheinung getreten ist durch den Willen Gottes, befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen der Reinen unsterblich mache, die hervorkommen werden aus den Gebilden der Armut zum Zeitpunkt der Vollendung des Äons. Die Farbe des Baumes des Lebens aber gleicht der Sonne. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen denen der Zypresse. Seine Frucht gleicht einem Bund von Weintrauben, wobei sie weiß ist. Seine Höhe geht hinauf bis in den Himmel.
Und neben ihm befindet sich der Baum der Erkenntnis, wobei er die Kraft Gottes hat. Seine Herrlichkeit gleicht dem Mond, wenn er sehr leuchtet. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen Feigenblättern. Seine Frucht gleicht guten, appetitanregenden Datteln. Dieser nun befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen aus dem Schlaf der Dämonen erwecke, damit sie zum Baum des Lebens kommen und von seiner Frucht essen und so die Mächte und ihre Engel verurteilen.“

Diese wundervolle Poesie (Die Schrift ohne Titel / Über die Bäume des Paradieses) ist nicht in der Bibel zu lesen; sie wurde erst 1945 als Bestandteil der „Schriften von Nag Hammadi“ (wieder-)gefunden, die im Nachhinein betrachtet als der wertvollste archäologische Fund aller Zeiten anzusehen sind, denn sie beinhalten mit dem Philippusevangelium das vergessene Wissen der Urchristen (Gnostiker = Wissende) und mit dem Thomas-Evangelium die wahre und ebenso vergessene Erkenntnis des Jesus von Nazareth – und damit den Schlüssel zur Überwindung der Erbsünde und der Verwirklichung des „Himmels auf Erden“! Doch beschäftigen wir uns zunächst mit den „Bäumen des Paradieses“, die in der Genesis nicht näher beschrieben sind. „Apfelbäumchen“ sind es nicht, aber auch die Zypresse (immergrüner Nadelbaum) und der Feigenbaum (Laubbaum, der seine Blätter im Winter abwirft) sind wiederum nur Symbole für etwas sehr viel Grundlegenderes. Wörtlich übersetzt aus dem Althebräischen heißt der Baum des (ewigen) Lebens „Baum, der Frucht ist und Frucht macht“. Es gibt keinen Baum in der Natur, der gleichzeitig „Frucht ist und Frucht macht“, aber der Geldkreislauf in einer Volkswirtschaft ist der Gewinn und macht wieder Gewinn! Der Baum der Erkenntnis ist eigentlich der „Baum, der Frucht macht“. Das machen zwar viele Bäume in der Natur, aber von der Hypothese, dass es sich bei den „Pflanzen“ in der Genesis um natürliche Gewächse handelt, können wir uns jetzt verabschieden. Der Baum der Erkenntnis (von Gut und Böse) ist der Zinsgeldverleih und seine „Frucht“ ist der Zins, genauer: der Urzins (S. Gesell, 1916) bzw. die Liquiditäts(verzichts)prämie (J. M. Keynes, 1935)!

Ab jetzt lassen sich alle anderen Bilder und Metaphern der originalen Heiligen Schrift (die Bibel nur bis Genesis 11,9), die nicht zum Zweck des Moralverkaufs gegenständlich-naiv uminterpretiert wurde, stringent und lückenlos erklären: Der „Auszug der Israeliten aus Ägypten“, über den gegenständlich-naiv im zweiten Buch der Bibel, dem Buch Exodus, berichtet wird, bedeutet die „Weiterentwicklung der menschlichen Kultur von der zentralistischen Planwirtschaft ohne liquides Geld zur freien Marktwirtschaft mit Geldkreislauf“. Verglichen mit dieser wesentlichen Bedeutung ist es vollkommen nebensächlich, ob dabei irgendwann einmal ein paar halbverhungerte Flüchtlinge irgendwo durch die Wüste irrten. Der Anfang der menschlichen Zivilisation (freie Marktwirtschaft = Paradies) war die geistige Beschneidung einer zuvor in der unbewussten Sklaverei des Ursozialismus gefangenen Volksgruppe durch einen Revolutionär (nennen wir ihn Mose), der etwa im dreizehnten vorchristlichen Jahrhundert einen neuen künstlichen Archetyp, den Gott Jahwe, entwickelte, der dieses Volk „wahnsinnig genug“ für die Benutzung von Zinsgeld machte. Mose hatte sich überlegt, dass es ausreichen müsste, den Geldverleih gegen Zins ausschließlich in die eigene Hand zu nehmen und dem Volk das gegenseitige Zinsnehmen einfach zu verbieten, um damit den Zinsgeldkreislauf stabil zu halten. Die Urform des heute „zweiten“ Schöpfungsmythos der Genesis, dem ersten der „fünf Bücher Mose“, stammt tatsächlich von Mose (unabhängig davon, ob er so hieß), während der heute „erste“ Schöpfungsmythos erst im sechsten vorchristlichen Jahrhundert von der israelitischen Priesterschaft davor gesetzt wurde, um den unbewussten (bis heute religiös verblendeten) Kulturmenschen von der anfänglichen Basisfunktion „dem Investor höriger Unternehmer“ zur fatalen Funktion „dem Kapitalismus folgender Investor“ umzuprogrammieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte man eingesehen, dass weder Zinsverbote noch beliebig komplizierte Sozialgesetze den Frieden in einer Zinsgeldwirtschaft sicherstellen können. Die Erbsünde (der Privatkapitalismus) führt über den Zinsmechanismus zu einer zwangsläufigen Spaltung der Gesellschaft in arm und reich, unabhängig von den Fähigkeiten des Einzelnen. Die Zivilisation muss daher immer wieder an der sozialen Ungerechtigkeit zerbrechen und der nächste Krieg ist – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – unvermeidlich.

Die rückständige und noch immer gegenwärtige Kulturstufe der Menschheit basiert auf dem künstlichen Archetyp Jahwe = Investor (jahwistische Schicht des alten Testamentes), der nachträglich vom künstlichen Archetyp Elohim = Kapitalismus (priesterliche Schicht) mit der verzweifelten Absicht im kollektiv Unbewussten verfestigt wurde, die Menschheit durch die bittere Erfahrung immer neuer zwangsläufiger Kriege (Wahnsinn mit Methode) zu der Erkenntnis zu bringen, wie die Makroökonomie zu gestalten ist, damit die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen über leistungslose Kapitaleinkommen beendet wird (Erlösung). Damit wurde der Krieg zum Vater aller Dinge, aber aus Schaden soll der Mensch schließlich klug werden. So hat sich mittlerweile in der katholischen Priesterschaft herumgesprochen, dass Frauen nicht „sündiger“ sind als Männer, während der islamischen Priesterschaft diese Einsicht noch etwas schwer fällt. Auf der anderen Seite akzeptieren die Allah-Gläubigen (der Prophet Mohammed machte mit dem Koran den heute für Juden und Christen „ersten“ Schöpfungsmythos wieder rückgängig) eher als die Gottesgläubigen, dass das Finanzkapital (Eva) dem Sachkapital (Adam) keinen leistungslosen Kapitalgewinn (Frucht vom Baum der Erkenntnis) abfordern darf. Die Entscheidung, welche Priesterschaft die „klügere“ ist, steht also noch aus. Doch wenn die Priester den Sinn ihres anfänglichen Schöpfungsmythos wieder verstanden haben, dürfen wir zuversichtlich hoffen, dass beide Priesterschaften endlich aus ihren Träumen erwachen.

„Dann aber bemerkte der Schatten, daß es etwas gab, das stärker war als er. Und er wurde neidisch. Und als er schwanger geworden war von sich selbst, brachte er plötzlich den Neid hervor. Seit jenem Tag trat das Prinzip des Neides in allen Äonen und ihren Welten in Erscheinung. Jener Neid wurde als Fehlgeburt gefunden ohne Geist in ihm. Wie ein Schatten ist er in einer wäßrigen Substanz entstanden. Darauf wurde der Haß, der aus dem Schatten entstanden war, in eine Region des Chaos geworfen.“

Dieser Text (Die Schrift ohne Titel / Über den Neid des Schattens) ist etwas schwieriger zu verstehen und setzt die Kenntnis der verwendeten Metaphorik voraus. Er ist von zentraler Bedeutung in den Nag Hammadi Schriften, denn er erklärt zum einen die Zwangsläufigkeit der Erbsünde und zum anderen, warum die Urchristen (Gnostiker), die die wirkliche Bedeutung der Erbsünde zwar kannten, aber noch nicht wussten, wie sie zu überwinden ist, mit ihrem Vorhaben, sich gegenseitig zinslose Kredite auf freiwilliger Basis zu geben (christliche Nächstenliebe), scheitern mussten.

Die „wässrige Substanz“ lässt sich direkt mit „liquides Zinsgeld“ übersetzen. Bei dem „Schatten“ handelt es sich um den „Schatten der Schlange“; dies geht aus einem anderen Nag Hammadi Text hervor, der hier aus Platzgründen nicht behandelt wird. Bekanntlich wurde Eva („Frau“: Finanzkapital / „Mann“: Sachkapital) von der „Schlange“ dazu verführt, sich an der „Frucht vom Baum der Erkenntnis“ zu bedienen. Die „Schlange“ ist ein vorantikes Symbol für die Sparsamkeit, denn nur die Schlange erspart sich sowohl Arme als auch Beine. Der „Schatten der Schlange“ symbolisiert die Ersparnis. Und eine Ersparnis, die „schwanger geworden ist von sich selbst“, bringt durch Verleih den Neid hervor, solange das Geld zinsfrei verliehen wird, denn der Kreditgeber ist bis zur vollständigen Tilgung des Kredites neidisch auf den Kreditnehmer, weil er bis dahin auf Liquidität verzichten muss! Dieser Neid kann nur mit dem Zins (Urzins) kompensiert, sprich bezahlt werden. Deshalb heißt der Urzins in der modernen Geldtheorie Liquiditätsverzichtsprämie (= „Frucht vom Baum, der Frucht macht“). Die Erbsünde ist also zwangsläufig, weil der gegenseitige Neid aller Menschen automatisch dazu führt, dass entweder gar kein Geld mehr verliehen wird, oder dass doch wieder Zinsen genommen werden. In beiden Fällen kommt es zur Katastrophe. Im ersten Fall gerät die Volkswirtschaft in eine so genannte Liquiditätsfalle. Der Geldkreislauf (Baum des Lebens) bricht zusammen, die gesamte Kultur zerfällt. Im zweiten Fall spaltet sich die Gesellschaft in viele Arme (Zinsverlierer) und wenige Reiche (Zinsgewinner), bis die Armen nichts mehr zu essen haben und die Reichen nicht mehr wissen, wohin mit ihrem vielen Geld – am Ende entsteht Krieg.

Der Neid des Liquiditätsverzichts ist immer stärker als die christliche Nächstenliebe, die es, wie wir jetzt wissen, seit der Gründung der „heiligen katholischen Kirche“ im vierten Jahrhundert gar nicht mehr gibt. Dabei ist zu beachten, dass ein freiwilliger Verzicht auf Zinsen etwas ganz anderes ist als ein Zinsverbot (Scheinheiligkeit), denn Zinsen lassen sich bei der Verwendung von Zinsgeld mit Wertaufbewahrungsfunktion grundsätzlich nicht verbieten, wenn das Geld im Umlauf bleiben soll, was wiederum die Grundvoraussetzung ist für jede zivilisatorische Weiterentwicklung. Genau deswegen waren viele Zeiten im Mittelalter „finstere Zeiten“. Der Cargo-Kult (Wahnsinn ohne Methode) des Katholizismus (hier stellvertretend für alles, was sich heute „christlich“ nennt) war die endgültige „Vertreibung aus dem Paradies“: der vollständige Verlust der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus.

Albert Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Um die Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) zu befreien, müssen wir die vergessene Erkenntnis des Jesus von Nazareth verstehen. Er war der erste Denker der Geschichte, der erkannt hatte, dass sich niemals der Mensch – ob bewusst oder unbewusst – an das Geld anpassen lässt, sondern nur das Geld an den Menschen (GoTh = Gospel of Thomas):

(GoTh 001) Und er sagte: Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.

(GoTh 044) Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder auf der Erde noch im Himmel.

(GoTh 055) Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.

(GoTh 105) Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.

(GoTh 106) Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: „Berg, hebe dich hinweg!“, wird er verschwinden.

(GoTh 113) Seine Jünger sagten zu ihm: „Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?“ Jesus sagte: „Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: „Siehe hier oder siehe dort“, sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ ***

Die originale Heilige Schrift (die Bibel bis Genesis 11,9 sowie ein wesentlicher Teil der Nag Hammadi Schriften), die dadurch gekennzeichnet ist, dass ihre Verfasser die wirkliche Bedeutung der Erbsünde noch kannten, bezieht sich immer zuerst auf die ganze Kultur und erst danach auf den einzelnen Kulturmenschen:

Mutter = Summe aller Ersparnisse
Hure = Finanzkapital
Brüder und Schwestern = Sachkapitalien
Berg = Rentabilitätshürde
Tod = Liquiditätsfalle
Vater (der Kultur) = Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld (heilig = gesichert; Geist = Geldumlauf)
Königreich des Vaters = Natürliche Wirtschaftsordnung

*** (Silvio Gesell, Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918) „Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat.“

Jesus von Nazareth entdeckte fast zwei Jahrtausende vor dem Genie Silvio Gesell die einzige Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft. Wenn es überhaupt nur möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu erzielen, wäre selbst dann, wenn alle Menschen „gut“ wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Sind aber arbeitsfreie Kapitaleinkommen durch vollkommene marktwirtschaftliche Konkurrenz (monopolfreie Marktwirtschaft) auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn der Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Das ist die wahre Nächstenliebe. Bis auf die „sichere Unendlichkeit“ (die menschliche Dummheit = Politik und Religion) gibt es für den „Himmel auf Erden“ (Nachfrage <=> Angebot) keine weitere Ausrede.

http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html
golomjanka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28 März 2013 - 19:05:37    Titel:

@ Wölk

Deine Beiträge bemühen sich in diesem Thread nicht um klar erkennbaren Bezug zum Thema

===> "Christliche Konfessionen",

sondern überlagern diese Diskussion wohl zum Zweck, den von Dir geliebten und penetrant beigefügten Blog hier anderen aufschwatzen zu wollen.

Das Zeuch von Gesell taugt hier auch nicht als Alibi der Annäherung ums Thema, weil es eine Theorie des Statischen ist, die nur im Modell denkbar ist. Alle bewegten Elemente in einem System, auch in gesellschaftlichen, verändern ihre Kräfte andauernd. Damit ihre Macht und Ansprüche. Dieser "gerecht" entgegen zu wirken in einem wie auch immer geartetem, fortlaufend-entsprechendem "Gerechtigkeits-Ausgleich" ist praktisch nicht möglich. Damit gibt es auch niemals "absolute Gerechtigkeit".
Eine Gesellschaft kann also immer nur Annäherungen an Gerechtigkeitsnormen vollführen, die sie selbst vorher frei festlegt.
Das kann im Sinne und Richtung der Masse gehen, muss es aber nicht. Das kann in bestimmte Bereiche zielen, aber zugleich auch andere beschädigen usw.

Gerechtigkeitsdenken in der Gesellschaft ist demnach eine reine Angelegenheit der Perspektive bestimmter Subjekte/ Schichten/ Klassen/ Geschlechter/ Altersgruppen usw.



Die wissenschaftliche Logik fehlt in dem von Dir gelinkten Blog, wie auch bei Deinen Kommentaren und ein Wille zur Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern fehlt genauso.
Für Missionierung jeglicher Art ist dieses Forum nicht gegründet. Mir ist hier auch noch niemand begegnet, der darauf anspringt. Also, sing Deine Messe (eine Message fehlt ja leider bei dem Wirrwarr) woanders.
Alexander Wölk
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2013 - 20:19:49    Titel:

Zitat:
In einer kapitalistischen Marktwirtschaft (noch gegenwärtiger Ist-Zustand), welche durch die Verwendung eines gesetzlichen Zwischentauschmittels mit Wertaufbewahrungs(un)funktion (Zinsgeld) und ein privates Bodeneigentumsrecht gekennzeichnet ist, setzt sich das gesamte Bruttosozialprodukt (BSP) aus Lohn (Arbeitseinkommen, verdienter Knappheitsgewinn) und Zins (Liquiditätsverzichtsprämie, Dividende, Rendite, Spekulationsgewinn, private Bodenrente, allg.: unverdienter Knappheitsgewinn) zusammen. Während der Lohn sich im Idealfall direkt proportional zur individuellen Arbeitsleistung entwickelt, ist der Zins das genaue Gegenprinzip: derjenige, der arbeitet, zahlt den Zins; und derjenige, der nicht arbeitet, bekommt den Zins. Ziel aller Gerechtigkeitsbestrebungen seit den ersten Anfängen der Marktwirtschaft ist es, den Zins zu überwinden, jedes arbeitsfreie Kapitaleinkommen auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu beseitigen. Mit einem Wort: Marktgerechtigkeit.


Mehr will und muss auch nicht sein! Das was oben steht, das ist eigentlich nicht möglich und dennoch gegenwärtiger Zustand. "Auge um Auge..."

Mein Zitat ist nicht nur Ist-Zustand, es ist der "Glaube", "etwas anderes will doch eh keiner"...und das obwohl er selbst denken kann wie viele diese Überwindung wollen!
Dennoch muss man nicht auch noch versuchen gerechter als gerecht sein zu wollen. ..."die Kirche im Dorf lassen"...na, wir werden sehen?

"Nächstenliebe" ist keine Moral, sondern eine Tat! Zinslose Kredite sind diese Tat. Und die Verwirklichung der "Natürlichen Wirtschaftsordnung" ist die wissenschaftliche Dokumentation der "Nächstenliebe". Und der Blog beschreibt in allen Einzelheiten woran es uns beim verstehen "nicht am Verstand" fehlt. Denn jedem Idioten, auch dem im Sinne des Wortes, ist klar das wir um ein vielfaches einfacher leben könnten, könnte man 1:1 seine Arbeit tauschen. Aber nein, wir gehen den Weg den wir seit 3.200 Jahren gehen, ...weil wir nicht wissen was Geld ist! Gerade so als wären wir doof. Anders kann man das wirklich gegenwärtig doch nicht bezeichnen.

Denn meisten Arbeitern und Unternehmern ist noch nicht bewusst das sie gut 1.000€/Monat Zinsen zahlen und das was wir heute Staat nennen nur dazu dient diese einzutreiben. Wir richten uns gegeneinander ab! Nur damit das Geld einige male im Jahr umläuft. ...als es in der "Nächstenliebe" fliesen zu lassen.

Der priesterlich verbreitete Aberglaube "Wasser zu Wein" scheint einfach immer noch glaubwürdiger wie mit "Liquidem (flüssig) Geld bezahlt." NEIN, bezahlt hat der nicht. Der Abgeordnete aus dem Paradies. Da kommt alles aus Automaten...selbst die Automaten.
Aber wir haben ganz genaue Vorstellungen vom Paradies. Und die IM Paradies etwas tun müssen... naja, die verdrängen wir mal. "Gott" wird schon wissen was richtig ist.

Was sind wir jetzt, zu faul zum denken, zum arbeiten, ...wer macht die Maloche im Paradies? Gott? Ja wer denn? Sind die in der Hölle, die dort die Maloche machen müssen oder werden wir zu Arbeitseinsätzen eingeteilt.
Ach, klar...das weis nur Gott! Oh Gott...

Ein Heidenvolk hat einfach noch nicht verstanden wie man Geld flüssig hält. Über 2 Mio. tote durch das Programm "Gott" belegen das.

Die Wassertaufe war alles andere als eine Beschäftigung für Priester... es war das Wissen um den "heiligen Geist" --- Gesicherter Geldumlauf

Problembeschreibung:

Zitat:
Jesus sprach: Wenn ihr Geld habt, verleiht es nicht mit Wucher, sondern gebt ... dem, von dem ihr es nicht wiederbekommen werdet.


Lösungsvorschlag (Negativer Zins):
Zitat:
Jesus sprach: Das Königreich des [Vaters] ist gleich einer Frau, die einen Krug voller Mehl trug. Sie ging auf einem weiten Weg. Der Henkel des Kruges brach, das Mehl verstreute sich hinter ihr auf den Weg. Sie wusste es nicht, sie hatte das Unheil nicht wahrgenommen. Als sie in ihr Haus kam, stellte sie den Krug auf den Boden und fand ihn leer.


Ist klar das "die Kirche" ein Problem mit dem 1945 (wieder)gefundenem Thomasevangelium ein Problem hat. Und es wird auch bald ihr letztes sein Very Happy

Wer mit Mikrokrediten die Armut beseitigen möchte und der Herabsetzung der Armutsgrenze... bin gespannt was passiert wenn das die Runde macht.

Smile [/quote] Very Happy

Mit Land"besitz" lässt sich das ganze noch "aufpeppen"! Denn wie man die Erde so gerecht wie nötig aufteilt,...wollen wir davon etwas hören???

Zitat:
Er sprach: Ein ehrbarer Mann hatte einen Weinberg. Er gab ihn Winzern, damit sie in ihm arbeiteten und er die Früchte von ihnen bekäme. Er schickte seinen Diener, damit die Winzer ihm die Frucht des Weinbergs geben. Die Winzer ergriffen seinen Diener, schlugen ihn, und sie hätten ihn beinahe erschlagen. Der Diener ging davon und sagte es seinem Herrn. Sein Herr sprach: Vielleicht hat er sie nicht erkannt. Er schickte einen anderen Diener und die Winzer schlugen auch diesen. Nun schickte der Herr seinen Sohn. Er sprach: Vielleicht werden sie Respekt haben vor meinem Sohn. Die Winzer, als sie erfuhren, dass er der Erbe des Weinbergs ist, packten ihn und töteten ihn. Wer Ohren hat, der höre.


Wir fliegen im Weltraum rum und haben keine Ahnung was eigentlich wirklich los ist.

Erbsünde, ...lass dich nicht vom "heiligem Geist" erwischen Cool
golomjanka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2013 - 13:51:26    Titel:

zitate wölk
Zitat:
könnte man 1:1 seine Arbeit tauschen. Aber nein, wir gehen den Weg den wir seit 3.200 Jahren gehen,


Die Arbeit bzw. die Ergebnisse der Arbeit werden überall getauscht in Form von Waren, Gütern, Dienstleistungen. Abschöpfungen geschehen dabei hauptsächlich zu Lasten der Arbeiter in kapitalistischen Betrieben (das ist ja der Kern kapitalistischer Ausbeutung).
Die Waren und Dienstleistungen selbst werden aber zu ihrem Wert getauscht und nur gelegentlich kommt es dabei zu Übervorteilung einer Seite. siehe auch Wertgesetz (Marx)
Das Geld zum Zwecke besseren Tauschens von Waren hat keinen wert-verschiebenden Einfluss auf die Waren, denn es wirkt ja immer zugleich auf alle Waren auf einem Marktplatz.
Geld hat darüber hinaus andere Funktionen für den Staat, für das Finanzkapital usw. Die sind alle bekannt und Du machst Dich lächerlich, wenn Du hier schreibst:
Zitat:
...weil wir nicht wissen was Geld ist!


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zitat:
jedes arbeitsfreie Kapitaleinkommen auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu beseitigen. Mit einem Wort: Marktgerechtigkeit.

Der Markt ist gerecht! Es werden Waren zu ihrem Werte getauscht. Mit einer einzigen Ausnahme: die Arbeitskraft. Die ist im Kapitalismus nicht an die durch sie zu schaffenden Werte gekoppelt, sondern wird immer darunter entlohnt. Wer Diebstahl an der Mehrarbeit abschaffen will, muss demnach das Ausbeutungsprinzip der Arbeit verdammen und nicht "den Markt".

Danach kommt von Dir wieder polemisches Gefasel über Glauben und Gott. Das gehört nicht in eine ökonomische Diskussion.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zitat:
Denn meisten Arbeitern und Unternehmern ist noch nicht bewusst das sie gut 1.000€/Monat Zinsen zahlen

Humbug.
Alexander Wölk
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2013 - 08:46:49    Titel:

Vielleicht helfen dir folgende Grafiken und die Erörterungen weiter: http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/01/2012.html

Der Kommunismus kann dem Kapitalismus jedenfalls nichts entgegenstellen. Du befindest dich auf dem Holzweg.
golomjanka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2013 - 10:44:21    Titel:

Alexander Wölk hat folgendes geschrieben:
Vielleicht helfen dir folgende Grafiken und die Erörterungen weiter: http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/01/2012.html

Der Kommunismus kann dem Kapitalismus jedenfalls nichts entgegenstellen. Du befindest dich auf dem Holzweg.


@ wölk
Über die unhaltbaren Thesen Deines Blogs habe ich mich schon öfter geäußert.
So hat zum Beispiel auch die größte Staatsverschuldung immer eine Entsprechung auf der realen Seite. Aus dem Nichts kann keiner schöpfen. Das einzige, was die Geld-Politik eines Staates also bewirkt, ist eine Einflußnahme, in welche Richtung vorhandene oder zukünftige Werte der Gesellschaft fließen.
Zins ist und bleibt beim Kreditgeschäft nur die Spekulation auf ein "Mehr" des Ursprünglichen. Auch Zins kann damit nie die Wirtschaft bestimmen, sondern höchstens extreme Schuldverhältnisse begründen.
Dort, wo die Schulden über die Tilgungsmöglichkeiten wachsen, verbleibt nur Abschreibung der Spekulation.

Dem Kapitalismus muss gar nichts zu seinem Verfall entgegenstehen. Er leidet unter seinen eigenen Widersprüchen, die ihn in unaufhaltsamer Zuspitzung daselbst platt machen. Die Entwicklung der Produktivkräfte und der wissenschaftlich-technische Fortschritt ändern nämlich nichts an der Grundweisheit, dass produzierte Waren auch Kundschaft benötigen. Wo aber immer weniger Menschen Lohn und Gehaltsempfänger sind, weil Kapitalismus dahin drängt, da beendigen sich irgendwann die Geschäfte.
LatenteSteuern
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 15.06.2014
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2014 - 11:49:37    Titel:

Wieso gibt es die Dreifaltigkeit Gottes?

Danke und schönes WE!
Alexander Wölk
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2014 - 12:48:24    Titel:

Schon seit Jesus von Nazareth wären die Religionen und das damit verbundene Leid überflüssig gewesen. Er war der erste Denker in der bekannten Geschichte, der sich nicht nur aus eigener Kraft aus seiner religiösen Verblendung befreien konnte (Auferstehung), sondern auch die einzig denkbare Lösung zur Überwindung der Erbsünde erkannte (Erleuchtung).
Doch er musste einsehen, dass seine hoffnungslos religiös verblendeten Zeitgenossen noch nicht vernünftig genug waren, das „unglaublich“ einfache Mittel zur Herstellung absoluter Gerechtigkeit zu verstehen. Es blieb ihm nichts anderes mehr übrig, als sich selbst auf das Niveau eines Priesters zu begeben und eine neue Verblendung zu installieren, den dreifaltigen Gott: die „wahre Beschneidung im Geiste“, die im Gegensatz zu allen anderen geistigen Beschneidungen, die der halbwegs zivilisierte Kulturmensch im Verlauf seiner Geschichte zu ertragen hatte, kein makroökonomischer Konstruktionsfehler mehr ist, sondern die Erlösung selbst:

“Between the velvet lies, there's a truth that's hard as steel
Zwischen den samtenen Lügen ist eine Wahrheit hart wie Stahl“

Vater = Kreditangebot
Sohn = Kreditnachfrage
heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld

“The vision never dies - life's a never ending wheel
Die Vorstellung stirbt nie – das Leben ist ein niemals endendes Rad“

Eine „samtene Lüge“ ist eine Metapher, die von gläubigen (religiös verblendeten) Menschen gegenständlich-naiv fehlinterpretiert wird. Derjenige, der die „samtene (weiche) Lüge“ formuliert, kann also nicht der vorsätzlichen (harten) Lüge, bzw. Täuschung, bezichtigt werden, da die sinngemäß richtige Interpretation der verwendeten Metapher allein vom Grad der Bewusstheit des Zuhörers oder Lesers abhängt. Und eine „stahlharte Wahrheit“ ist eine vollkommen eindeutige Wahrheit, die keine alternativen Interpretationen mehr zulässt.
Tatsächlich gibt es kein anderes Mittel zur Überwindung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen als die Verwendung von umlaufgesichertem Geld (heilig = gesichert, Geist = Geldumlauf). Wer das einmal verstanden hat, gewinnt eine Vision von der Zukunft, die niemals mehr endet; und ab dem Stichtag der freiwirtschaftlichen Geld- und Bodenreform (jüngster Tag) wird auch die friedliche zivilisatorische Weiterentwicklung der dann vollständig
auferstandenen Menschheit niemals mehr enden (Globale Soziale Marktwirtschaft).

Mohammed konnte nichts anderes tun, als die Programmierung (religiöse Verblendung) für das Betriebssystem Islam auf den Ursprung zurückzusetzen. Die ursprüngliche, jahwistische Schicht der Tora (der "fünf Bücher Mose") ist nichts anderes als ein Zinsverbot,…

Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des Lebens = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins

…und darum ist im Wesentlichen das Betriebssystem Islam bis heute durch ein religiöses Zinsverbot gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf der Geschichte mussten also zwangsläufig die heute islamischen Staaten zu globalen Zinsverlierern und die heute "christlichen" Staaten zu globalen Zinsgewinnern werden. Alle "weltpolitischen Ereignisse" lassen sich relativ einfach daraus erklären – und ebenso einfach ist es, das Affentheater zu beenden:

(Vorwort zur 5. Auflage der NWO, 1921) "Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht."

Mit Dummheit allein ist es nicht zu erklären, dass die banalsten Selbstverständlichkeiten von den Allermeisten bis heute nicht verstanden wurden, sondern nur mit einer kollektiven Geisteskrankheit: Politik (Machtausübung) und Religion (Machterhalt):

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es aber noch immer geradezu hoffnungslos das dir die Zusammenhänge einleuchten (wollen). Vielleicht hilft dir, bei dem Beenden deines eigenen Weltbildes, der Nachfolgende Text etwas weiter?
Dann könnte dir auch der hier hinterlassenen Verlauf verdeutlichen was die jüdischen Priester mit ihrem sieben Tage Mythos erfolgreich zu verhindern versuchten. Denn Golomxxx sieht die Ausbeutung in den Produktionsmitteln. Er will Unfreiheit oder wenigstens ein Machthaber sein... nur das liebe Zinsgeld will er dann doch besser mitnehmen. Der Zins erscheint ihm nicht als Unrecht. Bei Landbesitz und Bodenpacht wird er vielleicht noch zustimmen. Aber er wird nicht mal im Ansatz begreifen wie man ohne Zwang den besten Wirt auf das beste Land bekommt!

(NHC III,5) Der Herr sagte: "Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen."

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/11/jude-katholik-und-araber.html
Multivista
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2015 - 22:33:20    Titel:

zu "Fragen an Christen" bitte sehr:

http://uni-protokolle.de/foren/viewtopic.php?p=2397348#2397348

Seite 41 ff !
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... , 127, 128, 129, 130, 131  Weiter
Seite 130 von 131

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum