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Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Das Christentum und seine Konfessionen – Fragen an Christen
 
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tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2011 - 03:25:30    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:
mein verehrter Tolgmaster

du schriebst auch:

Zitat:
Wie wärs mal mit Argumentieren


Nebenan schrieb ich dir rein sachlich etwas über den "Mund" des errigierten Phallus, in dem MHMD (Süßes/Begehrenswertes/Köstliches) ist.
Der Dichter des Hohenliedes brachte hier das Enzücken der Braut zum Ausdruck - sicher nicht ganz jugendfrei.

Du meintest, daß die Buchstaben MHMD an dieser Stelle Mohammed bedeuteten, ich argumentierte dagegen.

Und was war darauf deine Antwort? du willst mir nicht "glauben"

Was nützen Argumente, wenn du wie ein Tollpatsch dem Unfug eher Glauben schenken willst, anstatt dem Argument

Gruß Dornbusch


ich habe dir darauf geantwortet. ich habe eine andere übersetzung als deine 4 buchstaben gesehen. die ich dir auch gezeigt habe,eine erklärung in dem anderen video gabs auch. ich versuche immer zu diskutieren. Wieso findest du keine antworten auf meine fragen in bezug auf das Christentum? Da das gedicht von erotik handelt,muss nicht stimmen,es ist ja bewiesen das die bibel verfälscht wurde und das ist auch eine Fälschung nur ist nicht alles verfälscht.
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2011 - 18:43:53    Titel:

jesus hätte nie auf diesen namen reagiert,er wäre einfach weiter gelaufen .Mir geht es eigentlich darum,warum gläubige christen blind der Bibel vertrauen obwohl sie nachweisbar gefälscht wurde und es viele unlogische dinge gibt.

z.b. das Kreuz,damit wurde jesus laut der Bibel getötet und die christen beten dies an. Nur weil ein Römischer Kaiser davon( angeblich) träumte
wird es verehrt. Es wurde zur Staatsreligion erklärt um den zusammenhalt zu stärken und das Reich zu stärken.

Wie kann also ein Christ in der Kirche ein Kreuz in der Hand halten und beten? Wenn das Gott nicht passt ist man nur am sündigen.....

Das ganze Christentum ist mit solchen widersprüchen bespickt. Meine fragen sind auch eher an gläubige Christen gerichtet. jesus hat auch nie behauptet er sei sohn gottes...
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2011 - 11:40:29    Titel:

Lieber tolgmaster

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
jesus hätte nie auf diesen namen reagiert,er wäre einfach weiter gelaufen .

In wiefern wäre dies für Dich von Bedeutung, wenn's denn so gewesen wäre?

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Mir geht es eigentlich darum,warum gläubige christen blind der Bibel vertrauen obwohl sie nachweisbar gefälscht wurde und es viele unlogische dinge gibt.

Dass die Bibel gefälscht worden sein soll, ist eine unbelegte Behauptung des Islam. Welche Motivation hinter dieser Anmassung steht, sei dahingestellt.

Was Du mit "blind der Bibel vertrauen" meinst, müsstest Du näher ausführen. Meintest Du damit die wörtliche Auslegung? Ja, es gibt sie, die Christen, die die Bibel wörtlich auslegen, aber das entspricht nicht der Theologie der grössten christlichen Glaubensgemeinschaften, wie der katholischen Kirche, der Orthodoxie, der reformierten theologischen Fakultäten, auch nicht des Judentums.

Einen Kadavergehorsam im Sinne einer sinnwidrigen Wortklauberei gibt es im Christentum höchstens peripher, was ja schon angesichts der Autorenschaft nicht angehen würde, denn die Bibel behauptet von sich nicht, direktwortwörtliches Wort Gottes zu sein, wie das beispielsweise der Koran von sich behauptet. Im Gegenteil: Die Tatsache, dass es 4 Evangelien gibt, anstatt nur eines, belegt, dass die Bibel GERADE NICHT wortwörtlich via Engel einem einzigen Autor geoffenbart wurde, sondern die Wahrheit verbirgt sich zwischen den Linien und muss vom einzelnen Gläubigen auf seinem persönlichen Weg zur Spiritualität in aller Demut selbst gefunden werden.

Die pädagogische Leistung von Jesus Christus war, dass er mittels Gleichnissen gut nachvollziehbare, zum Teil bildhafte Erklärungen schuf für all die schwer verständlichen spirituellen Wahrheiten. Je mehr Du diese Darstellungen verinnerlicht hast, desto weiter öffnet sich Dein Horizont für's Göttliche.

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
z.b. das Kreuz,damit wurde jesus laut der Bibel getötet und die christen beten dies an.

Christen beten nicht das Kreuz, sondern nur den einen Gott an.
Und ja: Jesus von Nazareth ist am Kreuz gestorben, was eine historisch belegte Tatsache ist, oder willst Du sowohl die jüdische als auch die römische Geschichtsschreibung anzweifeln? Klar: Als Muslim müsstest Du das.

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Nur weil ein Römischer Kaiser davon( angeblich) träumte wird es verehrt. Es wurde zur Staatsreligion erklärt um den zusammenhalt zu stärken und das Reich zu stärken.

Jesus selber wollte nie, dass das von ihm inspirierte Judentum, woraus das Christentum entstanden ist, zur Staatsreligion erhoben würde (Er sagte ausdrücklich: "Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und gebt Gott was Gottes ist."). Jesus geht es in erster Linie um das Jenseitige, Spirituelle. Dem Diesseitigen verweigert er sich strikt, wobei er allerdings ein Bindeglied zwischen Jenseits und Diesseits erkannte: die Nächstenliebe. Dass das Christentum zur Staatsreligion erhoben, ist nicht grundsätzlich von Übel. Beim Islam gehört so etwas sogar zum System.

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Wie kann also ein Christ in der Kirche ein Kreuz in der Hand halten und beten?

Das Kreuz ist das Symbol für Frieden und Erlösung im christlichen Glauben.

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Das ganze Christentum ist mit solchen widersprüchen bespickt.

Beispiele?
Wo siehst Du einen Widerspruch in der von Jesus Christus verkündeten Lehre oder dessen Heilstaten?

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Meine fragen sind auch eher an gläubige Christen gerichtet. jesus hat auch nie behauptet er sei sohn gottes...

Ich bin ein gläubiger Christ.
Und: Doch, Jesus bezeichnete sich als den Sohn Gottes, weswegen ihm ja der Prozess gemacht wurde, was mit der Todesstrafe am Kreuz endete. Letzteres, nämlich der Prozess und der Tod am Kreuz, ist durch die unabhängige Geschichtsschreibung belegt, weil sie nämlich von an heidnische Götter glaubende Römer stammt.

GIL
C.N.
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Anmeldungsdatum: 16.01.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 05 März 2011 - 21:52:07    Titel:

Das Christentum ist eine unlogische Religion, das von der Wissenschaft und den Widersprüchen in sich selbst widerlegt wurde. Meine Fragen an die praktizierenden Christen:

- Wie sicher seid ihr euch, dass Gott existiert?

- Wenn ihr einen starken Glauben an Gott habt, wieso meint ihr, das Christentum wäre die richtige Religion und was ist der Sinn des Lebens?

- Warum sollte man dem Christentum folgen und welche Folgen erwarten demjenigen, der das nicht tut?

Bitte keine Romanantworten, das würde das Christentum von Anfang als universelle Religion disqualifizieren, da ein einfacher Mensch nicht in der Lage wäre auf einfache Fragen mit komplizierten Antworten umzugehen.
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 06 März 2011 - 12:47:42    Titel:

Lieber C.N.

C.N. hat folgendes geschrieben:
Das Christentum ist eine unlogische Religion, das von der Wissenschaft und den Widersprüchen in sich selbst widerlegt wurde.

Bist Du ein Troll? Oder möchtest Du einer sein?

Welche Wissenschaft soll denn das Christentum widerlegt haben, und in wiefern? Warum meintest Du gerade das Christentum und nicht auch andere Religionen, wie z.B. den Islam?

C.N. hat folgendes geschrieben:
Meine Fragen an die praktizierenden Christen:

- Wie sicher seid ihr euch, dass Gott existiert?

Gegenfrage: Wieso soll er nicht existieren?
Schau, man kommt um's Glauben nicht herum. Entweder glaubst Du, dass Gott existiert, oder Du glaubst, dass er nicht existiert.

C.N. hat folgendes geschrieben:
- Wenn ihr einen starken Glauben an Gott habt, wieso meint ihr, das Christentum wäre die richtige Religion und was ist der Sinn des Lebens?

Jesus hat aufgezeigt, dass es in erster Linie auf die Spiritualität ankommt ("Gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört und Gott was Gott gehört."). Darin liegt der Unterschied beispielsweise zum Islam, der mit seinem Rechtssystem und den tausenden von Fatwas jeden Monat nicht nur eine Religion, sondern ein Gesellschaftssystem ist, ein Staat im Staat (im Dar al Harb) bzw. eine Staatsreligion (im Dar al Islam).

Jesus ist genau das Gegenteil: Er wandte sich gegen das Pharisäer, die ebenfalls meinten, mit Gesetzestreue lasse sich der Himmel erkaufen, und setzte an dessen Stelle das Gebot der Nächsten- und der Feinesliebe sowie das Gebot des bedingungslosen Gewaltverzichts. Mich überzeugt das, wiewohl mich auf meinem Weg durchaus auch andere Religionen weitergebracht haben, wie z.B. der Buddhismus, was das in sich Kehren und sich selbst Vergessen (Abstreifen des Egoismus) betrifft.

C.N. hat folgendes geschrieben:
- Warum sollte man dem Christentum folgen und welche Folgen erwarten demjenigen, der das nicht tut?

Es gibt viele Menschen, die dem Christentum folgen, ohne dies zu wissen. Nächstenliebe ist eine universelle, zutiefst menschliche Angelegenheit. Wer sich im Materialismus verliert, der leidet irgendwann schon auf Erden, sei es, dass er den Tod fürchtet, oder sei es, dass er nicht wirklich glücklich und zufrieden wird. Was nach dem Tod auf ihn wartet, darüber kann man nur spekulieren.

Ich denke, dass der Satz: "Was ihr dem geringsten Eurer Brüder getan habt, habt ihr mir angetan", im Kern aussagt, was man als christliche Gerechtigkeit anzusehen hat.

GIL
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2011 - 21:57:23    Titel:

http://www.youtube.com/watch?v=FdCkGLiUHS4

zufall?nur für euch
JohnCoint
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Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2011 - 11:28:38    Titel:

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
http://www.youtube.com/watch?v=FdCkGLiUHS4

zufall?nur für euch


Nichts ist Zufall. Der Islam hat seine Lehren aus der Gnosis übernommen, die damals in Arabien im Umlauf war. Die Apokryphen widerlegen damit nicht das Christentum, sondern den Islam als gottgesandte Religion. Im Koran finden sich daüber hinaus noch weitere Fehler wie bspw. die Behauptung, dass Christen Maria zur Trinität zählen würden. Gott kann solche Fehler als Allwissender gar nicht machen.
Alexander8823
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Anmeldungsdatum: 09.06.2011
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2011 - 14:50:57    Titel:

Zitat:
Nichts ist Zufall. Der Islam hat seine Lehren aus der Gnosis übernommen, die damals in Arabien im Umlauf war. Die Apokryphen widerlegen damit nicht das Christentum, sondern den Islam als gottgesandte Religion. Im Koran finden sich daüber hinaus noch weitere Fehler wie bspw. die Behauptung, dass Christen Maria zur Trinität zählen würden. Gott kann solche Fehler als Allwissender gar nicht machen.


Vielleicht ist Gott ja auch einfach nur ein kleiner Spaßvogel. Very Happy


Mal im Ernst, ihr setzt ziemlich viele Annahmen voraus, die ihr euch in keinster Weise objektiv sicher sein könnt: Question

1. Gott existiert
Frage: Wie kommt ihr darauf?

2. Gott offenbart sich

Frage: Wie kommt ihr darauf? (Weil er sich offenbart hat? Siehe 3. bis 5.)
Frage: Warum so kompliziert und warum offenbar er sich nicht immerfort gleichzeitig jedem Menschen? Überfordert das Gott?
Warum bevorzugt er grundlos einzelne, ausgewählte Leute?
Und dann auch noch nur einmal vor 2000 Jahren. Wie unplausibel ist das denn???
Warum baut er seinen Plan für den Menschen nicht schon von vornherein in den Menschen ein? Kann er nicht? Will er nicht?
Wenn er nicht will, lässt er zu, dass Menschen sündigen. Damit macht sich Gott der Fahrlässigkeit schuldig.
(Offenbar ist mindestens eine seiner Eigenschaften Allmächtigkeit, Allgütigkeit und/oder Allweisheit verletzt.)

3. Das, was er offenbart hat, wurde überhaupt niedergeschrieben.

4. Das, was offenbart wurde, wurde richtig und vollständig aufgeschrieben haben

5. Die Leute, die behaupten, ihnen wurde etwas offenbart, sind keine "Fake-Propheten"
Vielleicht war Jesus einfach nur ein ganz normaler Typ, der alles komplett frei erfunden hat?

6. Es gibt mehrere Religionen: Woher nimmt ihr die Sicherheit, in der Richtigen zu sein? (Siehe 5.)
(In erster Linie wird eurer Glauben durch das Elternhaus und durch das soziale Umfeld bestimmt, in der ihr aufgewachsen seid. Wundert euch das nicht??)
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2011 - 22:50:08    Titel:

Lieber Alexander

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
JohnCoint hat folgendes geschrieben:
Nichts ist Zufall. Der Islam hat seine Lehren aus der Gnosis übernommen, die damals in Arabien im Umlauf war. Die Apokryphen widerlegen damit nicht das Christentum, sondern den Islam als gottgesandte Religion. Im Koran finden sich daüber hinaus noch weitere Fehler wie bspw. die Behauptung, dass Christen Maria zur Trinität zählen würden. Gott kann solche Fehler als Allwissender gar nicht machen.


Vielleicht ist Gott ja auch einfach nur ein kleiner Spaßvogel. Very Happy

Woraus möchtest Du das schliessen?

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Mal im Ernst, ihr setzt ziemlich viele Annahmen voraus, die ihr euch in keinster Weise objektiv sicher sein könnt: Question

Niemand kommt im Leben um Annahmen und Wirklichkeits-Deutungen herum. Auch der Atheist oder der Agnostiker setzen in ihrem Leben auf Annahmen.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
1. Gott existiert
Frage: Wie kommt ihr darauf?

Die Existenz Gottes ist - für mich - plausibler als die Annahme, dass es keinen Gott gebe. Wissen tue ich aber es genauso wenig, wie ein Atheist wissen kann, dass es keinen Gott geben soll.

Für mich ist die Existenz Gottes plausibel, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es vor dem Urknall ein Nichts gab. Auch habe ich Mühe mir vorzustellen, dass Materie durch unendlich kleinste Bestandteile erklärbar sei, oder kannst Du Dir vorstellen, woraus das Higgs-Teilchen bestehen soll, falls es überhaupt je gefunden würde, und woraus das Teilchen bestehen soll, das das Higg-Teilchen ausmacht, und so weiter und sofort - und zwar ewig weiter gedacht? Hinzu kommt, dass ich mir die zeitliche und die räumliche Undendlichkeit, in der wir real leben, nicht wirklich vorstellen kann.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
2. Gott offenbart sich

Frage: Wie kommt ihr darauf?

Diejenigen Menschen, denen sich Gott offenbarte, erschraken dabei heftig. Ich weiss nicht, ob ich eine direkte Offenbarung verarbeiten könnte. Aber: Im Mitmenschen begegne ich Gott immer wieder oder halte im Gebet mit ihm Zwiesprache.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Warum so kompliziert und warum offenbar er sich nicht immerfort gleichzeitig jedem Menschen? Überfordert das Gott?

Die spirituelle Welt ist ihrer Natur nach nicht mit irdischen Massstäben fassbar. Wir können ja schon die irdische Welt kaum verstehen (z.B. was ist Leben, was ist Persönlichkeit, Bewusstsein, ist unser Wille frei etc. ?). Warum es diesen Unterschied geben muss, weiss ich nicht. Ich denke, dass es mit der Schaffung der Materie zu tun hat, dass uns himmlische Vorgänge (weitgehend) verborgen bleiben.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Warum bevorzugt er grundlos einzelne, ausgewählte Leute?

Woher leitest Du ab, dass die Auswahl willkürlich gewesen sei?
Laut Bibel sollen es edle Persönlichkeiten mit einem reinen Herzen gewesen sein.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Und dann auch noch nur einmal vor 2000 Jahren.

Nein, nein: Es wird laufend von Offenbarungen und Erscheinungen berichtet, letztmals 1981 in Medjugorje.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Warum baut er seinen Plan für den Menschen nicht schon von vornherein in den Menschen ein? Kann er nicht? Will er nicht?

Ich glaube, dass Gott dem Menschen die grösstmögliche Entscheidungsfreiheit geben wollte. Ganz frei sind wir ja nicht, denn wir müssen essen, schlafen und haben sonst noch diverse Triebe.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Wenn er nicht will, lässt er zu, dass Menschen sündigen.

Siehe oben. Du sprichst hier das alte Theodizee-Problem an, das immer wieder in diesem Forum auftaucht.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Damit macht sich Gott der Fahrlässigkeit schuldig.

Wenn sich jemand schuldig macht, dann der Mensch und nicht Gott.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Die Leute, die behaupten, ihnen wurde etwas offenbart, sind keine "Fake-Propheten"
Vielleicht war Jesus einfach nur ein ganz normaler Typ, der alles komplett frei erfunden hat?

Jesus war ein Revolutionär. Was er sagte, lehrte vor ihm - und nach ihm - niemand anders, jedenfalls nicht mit dieser Klarheit. Das macht ihn einzigartig. An der Bezeichnung "ganz normaler Typ" hätte er vermutlich seine helle Freude gehabt.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
Es gibt mehrere Religionen: Woher nimmt ihr die Sicherheit, in der Richtigen zu sein?

Das liegt an der Qualität der christlichen Religion. Das heisst aber nicht, dass andere Religionen falsch wären. Jede - ausser dem Islam - bemüht sich nach Kräften, das Letztgültige zu erforschen und ein ethisch hochstehendes Lebens zu führen.

Der Islam vertritt einen totalitären Wahrheitsanspruch und diskriminiert jede abweichende Vorstellung. Ein Muslim geht keinen spirituellen Weg, jedenfalls nicht selbstverantwortlich, sondern er hat sich dem Diktat seiner religiösen Ideologie zu unterwerfen. Und diese ist alles andere als ethisch hochstehend, ganz im Gegenteil: Allahs Kampfbefehle verlangen Unterwerfung und Diskriminierung von sogenannt Ungläubigen bis hin zu deren Ermordung.

Alexander8823 hat folgendes geschrieben:
In erster Linie wird eurer Glauben durch das Elternhaus und durch das soziale Umfeld bestimmt, in der ihr aufgewachsen seid. Wundert euch das nicht??

Immer weniger.
Und es gibt heute enorm viele Konvertiten.

GIL
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2011 - 00:27:24    Titel:

@liebe

was hättest du geantwortet?das christentum scheint mir völlig sinnfrei zu sein.

http://www.youtube.com/watch?v=z93BZnQ_EQA
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