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Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
 
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Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 11:50:40    Titel:

Lieber Eagle

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
eagle05 hat folgendes geschrieben:
Du solltest dich erstmal über die geschichte des Islam und die geschichte der islamischen Länder informieren, bevor du so ein Mist erzählst.

Dazu fällt mir ein: Eroberungskriege, Verbreitung des Islam mit dem Schwert, Benachteiligung von Andersgläubigen beispielsweise durch Kopfsteuern, Zerstörung des byzantinischen Reichs und Errichtung des osmanischen Reichs.

Heute: Krieg und Krisen in fast allen islamischen Ländern, philosophische, geistige und politische Hilflosigkeit gegenüber Islamisten, noch immer Genitalverstümmelungen von Frauen, Talionsprinzip im Strafrecht (einem Dieb wird die Hand abgehakt), Todesurteile gegen (angebliche) Ehebrecherinnen, Apostaten, Andersdenkende und Homosexuelle bis hin zum Genozid in Darfur ... Brauchst Du noch mehr Hinweise zur "gloriosen" Geschichte des Islam?

Gil. Das was du hier machst kann ich auch. Allerdings tu ich das nicht, weil es uns einfach nicht weiterführt. gerade da ist das Problem. Ihr zeigt auf unsere Probleme aber eure wollt ihr nicht wahr haben. Das ist unfair und naiv.

Den Vorwurf der Unfairness und Naivität gebe ich gerne zurück.
Wenn es etwas ist, was ich an Euch Muslimen hasse, dann ist es dieser unverblümte Chauvinismus.

Wenn Du mir mangelndes Geschichtsverständnis vorwirfst, musst Du Dich nicht wundern, wenn ich Dich an die historischen Realitäten erinnere. Im übrigen ist Deine Antwort wieder einmal so typisch für einen Muslim: Von der Frage abweichen, ein paar Beleidigungen einstreuen, auf die Fehler der anderen hinweisen und inhaltlich so wenig als möglich zur Diskussion beitragen.

Im übrigen bist Du völlig falsch gewickelt, wenn Du die Geschichte des Westens mit dem Christentum gleichsetzt, denn Jesus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Der Islam sagt genau das Gegenteil, und darüber sprechen wir ja hier, dass nämlich der Islam letztlich ein religiös bemänteltes Gesellschaftssystem ist.

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Ist das nicht Ironie, dass meine Familie aus meinem Land vertrieben wurde, weil mein Vater intellektueller ist... in den islamischen Ländern Menschen, die Moslmes sind, umgebracht worden sind, weil sie angefangen haben zu denken... in den besetzten Ländern noch immer nicht die Möglichkeit zu Bildung besteht. Wie sollen Leute studieren und sich weiterbilden, wenn sie nicht die Möglichkeit dazu haben.

Das ist natürlich traurig, wenn Du aus Deinem islamisch geprägten Herkunftsland vertrieben wurdest und die Menschen dort keinen Zugang zur Bildung haben.

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Der Islam liebt die Wissenschaften und ermutigt uns diese zu lernen. jedoch haben wir keine Möglichkeiten dazu.

Der Islam ist halt in jeder Hinsicht rückständig und behindert sich letztlich selbst in seiner Fortentwicklung. Wenn es in den islamischen Ländern kulturell, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich etc. vorwärts ginge, würde dort Frieden herrschen, und Du und alle Deine islamischen Komilitonen könnten in Deiner Heimat studieren, anstatt auf westliche Unis ausweichen zu müssen.

Es ist schön, dass Du in unserm Kulturkreis eine Bleibe gefunden hast. Hoffentlich kannst Du Dich irgendwann einmal darin auch wohlfühlen.

GIL
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 12:03:49    Titel:

Du hast mich beleidigt und verletzt, mit der äußerung ich würde Christen hassen. Es nützt nichts wenn du nach Schwachpunkten in der Geschichte suchst und sie auf heute beziehst, denn damit kommst du nicht weiter. genauso könnte ich mit dem 2 Weltkrieg oder den kreuzzügen oder den Orgien des Papstes Alexander argumentieren. Nur ich tu es nicht, weil es absolut nicht hilft
Ich bin kein chauvinist und verabscheue jeden menschen der sich über andere stellt. Wie ich schon sagte scheitert die Diskussion an beider Seiten. Ich glaube, dass die meisten denken, dass die andere seite an allem schuld ist. Das stimmt aber nicht. Beide sind schuld. Nur solange keiner zuhört und alle weiterreden, wird das nichts
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Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 12:59:40    Titel:

Lieber Schelm

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Schelm hat folgendes geschrieben:
Inzwischen ist es ja so, dass auch ein unauffälliger Muslim zu einem Terrornetz gehören könnte.

Du kannst wegen der salafistischen Strömung - die den kriegerischen Dschihadismus verfolgt - nicht 1,3 Mrd. Muslime unter Generalverdacht stellen.

Nein, nicht Generalverdacht, aber ein Vorbehalt darf gemacht werden, um so mehr als moderate Muslime nicht begründen, weshalb Gewaltverse im Koran nicht wörtlich ausgelegt werden dürfen. Solange diese Frage ungeklärt ist unter den Muslimen, sind ihre Terrorismusverurteilungen nichts weiter als beschönigende Lippenbekenntnissen ohne jede Relevanz.

Schelm hat folgendes geschrieben:
Demonstrieren Nonnen, Mönche und Priester dies durch ihre Bekleidung nicht auch ?

Natürlich. Bei Nonnen und Mönchen symbolisiert die Kluft den "Klostertot", sprich: den Abschied vom Diesseitigen und die totale Hinwendung zum Spirituellen. Ähnlich auch beim Dalai Lama, den ich in diesem Zusammenhang erwähnte. Damit geht natürlich eine Abgrenzung einher, aber Du wirst gerade bei diesen Menschen unter anderem sogar ein Höchstmass an Toleranz gegenüber anders Denkenden antreffen.

Schelm hat folgendes geschrieben:
Ein Muslim hat darüber aber nicht zu befinden, wie auf nichtmuslimischen Boden sich wer immer auch wie kleidet. Das schreibt deren Religion vor.

Ich weiss, und genau darüber sprechen wir hier ja, nämlich dass der Islam bis ins Detail Vorschriften kennt, die keinerlei direkt-religiösen Bezug, sondern eine rein gesellschaftspoltische Bedeutung haben. Dies haben wir uns bewusst zu machen, nämlich dass der Islam keine normale Religion wie jede andere ist, sondern einen streng geregelten Bezug zu einem festgefügten, korsettartigen Gesellschaftssystem hat, der unserm westlichen System der Rechtsstaatlichkeit, des Diskriminierungsverbots, der Gleichbehandlung von Geschlechtern etc. zuwiderläuft. Und nicht nur das: Muslime werden durch den Koran animiert - ja sogar dazu verpflichtet - unser westliches System mit zum Teil sogar terroristischen Mitteln zu unterlaufen. Wir sind für sie "Dreck". Sie missachten uns.

Schelm hat folgendes geschrieben:
Und natürlich können wir - bis sich dies einmal in den Köpfen umgesetzt hätte - keiner muslimischen Frau verbieten, diesen vermeintlichen Schutz nicht freiwillig in Anspruch zu nehmen.

Ich habe viel und zum Teil engen Kontakt mit moderaten Muslimen. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie sehr sie über die kopftuchtragenden Glaubensschwestern schnöden. Du musst Ihnen einmal aufmerksam zuhören, ihr Urteil lautet kristallklar: Keine Muslima trägt das Kopftuch zum Schutz vor sexuellen Übergriffen, keine einzige, sondern weil sie sich abgrenzen will gegenüber der als "Dreck" empfundene westlichen Kultur. Es ist reine Überheblichkeit dahinter, Chauvinismus pur.

@Eagle
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
eagle05 hat folgendes geschrieben:
Ausserdem pflegt er seinen Hass gegen die Christen, wie man hier im Forum nachlesen kann.

Also das ist eine Unverschämtheit, zu behaupte ich würde Christen hassen. Sowas habe ich nie behauptet. Also da bin ich jetzt wirklich sprachlos und fühle mich in der Sache bestätigt,

Was war denn das:
eagle05 hat folgendes geschrieben:
Die Geschichte der Länder hat wohl mit der Religion zutun... Es waren die westlichen Staaten die in den letzten 50 jahren die grossen Kriege geführt haben. Es sind die westlichen Staaten die die Menschenrechte wie Dreck behandeln.

Soll ich noch mehr solcher meine Religion beleidigende Texte von Dir quoten?
Du hast das anders gemeint? O.K., dann Schwamm darüber!

GIL
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 13:10:03    Titel:

GIL schrieb :
Zitat:
Zitat:
Schelm hat folgendes geschrieben:
Ein Muslim hat darüber aber nicht zu befinden, wie auf nichtmuslimischen Boden sich wer immer auch wie kleidet. Das schreibt deren Religion vor.
Ich weiss, und genau darüber sprechen wir hier ja, nämlich dass der Islam bis ins Detail Vorschriften kennt, die keinerlei direkt-religiösen Bezug, sondern eine rein gesellschaftspoltische Bedeutung haben.

Falls das mißverständlich war : Ich meinte nicht die Vorschriften der Religion über angemesene Bekleidung. Sondern in diesem Fall die Vorschrift, sich außerhalb muslimischen Terrains den jeweiligen Gegebenheiten unterzuordnen - demzufolge verbietet sich es für einen echten Muslim, westliche Frauen im Westen wegen ihrer Bekleidung zu kritisieren.
Zitat:
Wenn es etwas ist, was ich an Euch Muslimen hasse

Tipp : Überprüfe das mal mit deinem Nick. Oder schreib meinetwegen : Wenn es eines gibt, das mich annervt ...

Freundliche Grüße, schelm
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... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 13:42:25    Titel:

Zitat:
eagle05 hat folgendes geschrieben:
Die Geschichte der Länder hat wohl mit der Religion zutun... Es waren die westlichen Staaten die in den letzten 50 jahren die grossen Kriege geführt haben. Es sind die westlichen Staaten die die Menschenrechte wie Dreck behandeln.

Soll ich noch mehr solcher meine Religion beleidigende Texte von Dir quoten?
Du hast das anders gemeint? O.K., dann Schwamm darüber!

Ich bitte dich passagen zu zitieren wo ich gesagt habe, dass ich christen hasse. Mehr will ich von dir nicht. Ist es denn gelogen, dass die westlichen Staaten in den letzten 50 jahren die grossen kriege geführt haben oder lüge ich?
Ich denke, dass deine negative Sichtweise Sichtweise dazu führt, dass du alles und jeden Muslim im selben topf tust. Das ist gefährlich und nicht gut.
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3824

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 14:35:04    Titel:

Vielleicht hilft diese Liste der Kriege weiter?

http://www.regis-net.de/krieg/kriegliste.html#20

Und dann war da noch Kuweit, oder? Pakistan vielleicht noch? Afghanistan? China?

Krieg ist Sünde!

Gruß Dornbusch
eagle05
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Beiträge: 2481
Wohnort: Essen [NRW]

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 14:56:50    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:
Vielleicht hilft diese Liste der Kriege weiter?

http://www.regis-net.de/krieg/kriegliste.html#20

Und dann war da noch Kuweit, oder? Pakistan vielleicht noch? Afghanistan? China?

Krieg ist Sünde!

Gruß Dornbusch

Da hast du recht. Krieg ist Sünde
ich wollte mit meiner Aussage nur deutlich machen, dass man sich zuerst selber an die eigene Nase packen sollte, bevor man anderen Tipps gibt. ich sage es gerne nochmal. Beide seiten müssen bereit sein miteinander zu reden. Solange dies nicht der fall ist wird es sehr schwer und solche unbewiesenen äußerungen wie "ich hasse christen" geben der Möglichkeit den Rest
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Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 16:09:27    Titel:

Lieber Eagle

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
eagle05 hat folgendes geschrieben:
Die Geschichte der Länder hat wohl mit der Religion zutun... Es waren die westlichen Staaten die in den letzten 50 jahren die grossen Kriege geführt haben. Es sind die westlichen Staaten die die Menschenrechte wie Dreck behandeln.

Soll ich noch mehr solcher meine Religion beleidigende Texte von Dir quoten?
Du hast das anders gemeint? O.K., dann Schwamm darüber!

Ich bitte dich passagen zu zitieren wo ich gesagt habe, dass ich christen hasse.

Aber lies doch einfach die Textpassage von Dir, die ich oben verlinkt habe, nochmals durch: Du sagst, dass die Religion in den westlichen Ländern für die grossen Kriege und die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sei. Zu so einer Aussage kann sich doch nur einer hinreissen lassen, der die Christen hasst.

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Mehr will ich von dir nicht. Ist es denn gelogen, dass die westlichen Staaten in den letzten 50 jahren die grossen kriege geführt haben oder lüge ich?

Nein, Du lügst nicht, zumal sich der 1. und 2. Weltkrieg tatsächlich im Westen abgespielt haben, aber Frage: Was hat das mit Religion zu tun? Warum erwähnst Du das überhaupt? Und was die "Grösse" anbetrifft, so waren die westlichen Länder bislang halt wirtschaftlich weiter entwickelt als die islamischen. Ich hoffe, dass die islamischen Staaten noch länger hinten nachhinken werden, denn Gott bewahre, was passiert, wenn der Iran eine Atombombe über Israel abwirft.

Hier findest Du einen Überblick über die gegenwärtigen Krisenherde, und wie wir alle wissen, finden innerstaatliche Unruhen praktisch in allen islamisch geprägten Staaten statt, angefangen vom Magreb bis hin zu Afghanistan:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krisenregion

Bezüglich Deiner weiteren Äusserungen zum christlich-muslimischen Verhältnis wollte ich in Deinem Profil nachsehen, aber bei mir steigt dauernd die Forumssoftware aus. Das ist mühsam.

GIL
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
Wohnort: Essen [NRW]

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 17:07:25    Titel:

Zitat:
Aber lies doch einfach die Textpassage von Dir, die ich oben verlinkt habe, nochmals durch: Du sagst, dass die Religion in den westlichen Ländern für die grossen Kriege und die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sei.

ich bitte um Zitate, in denen ich Christentum mit den kriegen in verbindung bringe.
Im Grunde verhälst du dich genau wie dich menschen die du kirtisierst. Du versuchst deine Religion zu beschützen und lässt alles andere von dir abprallen. Genau das meine ich damit, wenn ich von einer passiven und defensiven haltung spreche.
Ich habe nicht deine Religion kritisiert, sonder die Menschen dahinter. Das gleiche habe ich auch mit den Moslems getan aber offensichtlich überliest du das ganze. ich kirtisiere die Menschen und nicht die Religion
PS: Hör auf etwas falsches über meine Person zu verbreiten. Alle deine Äußerungen mir gegenüber, zb dass ich Christen hasse ist schlichtweg falsch. Du kannst die Forensuche betätigen und wirst auch feststellen, dass die Christen nicht hasse
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Henrique87
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 18:00:20    Titel:

Zitat:
Ich lebe seit 12 jahren hier. ich spreche sehr gut deutsch bin hier zur schule gegangen und studiere auch hier seit einem jahr. Ich bin liberal und kontakt freudig. Ich akzeptiere jede Religion und den menschen dahinter. Jedoch muss ich leider feststellen, dass ich und andere ich bezeichne sie mal als "schwarzhaarige" immer häufiger schief angeschaut werden. Leider versteht ihr nicht das was ich meine, denn sowas habt ihr nicht durchgemacht.


Doch doch, das verstehen wir durchaus. Auch ich bin erst mit 10 Jahren nach Deutschland gekommen. Deswegen musste auch ich solche Erfahrungen machen:

Zitat:
Dumme Blicke und dumme Äußerungen von dummen Leuten, die tagtäglich damit beschäftigt sind die Hürriyet zu lesen und den Müll zu glauben, was da über den Westen verbreitet wird.



Zitat:
genau das meine ich damit. kaum trägt ein "schwazhaariger" ein Bart, so wird er schon schief angeschaut. Das verletzt einen, auch wenn er das nicht zeigt. Solche Äußerungen und handlungen führen dazu, dass menschen, die nicht mal religiös sind in eine definisiv Stellung geraten und sich versuchen zu verteidigen.
Ihr könnt nicht von uns verlangen kooperativ zusein, wenn ihr dabei die höhere Stellung annimmt.


Nun den Mädchen, die von Arabern und Türken als "deutsche Schlampen" bezeichnet werden, weil sie sich so kleiden, wie sie wollen, wird ja geraten, ein Kopftuch zu tragen. Genauso kann man dir raten: rasier dir dein Bart ab! Färbe dir die Haare! Keiner zwingt dich hier in Deutschland einen Bart zu tragen. Schau dir doch die Gothics oder Punker oder Biker an. Auch sie werden alle schief angeschaut. Aber sie wollen es doch, weil sie sich freiwillig so kleiden! Wenn du nun meinst, einen Bart tragen zu müssen, dann lebe mit deiner Entscheidung und memme nicht so rum. Denk doch auch mal an die Schwarzen oder Behinderten, die immer schief angeschaut werden, obwohl sie nichts dafür können.

Ausserdem, wenn sie nicht religiös sind, wieso verteidigen sie dann die Religion?


Zitat:
Ist das nicht Ironie, dass meine Familie aus meinem Land vertrieben wurde, weil mein Vater intellektueller ist. Ist es denn auch nicht weiter ironisch, dass diese Macht, die uns vertrieben hat ihre Gelder aus USA erhielt. Ist denn witer nicht ironisch, dass in den islamischen Ländern Menschen, die Moslmes sind, umgebracht worden sind, weil sie angefangen haben zu denken. Diese wurden als Terroristen abgestempelt und hingerrichtet, während der Westen nichts davon gemerkt hat.


Wenn du meinst, dass jeder zuerst auf die eigene Probleme sehen sollte, wieso bist du nicht dort und kämpfst für die Freiheit? Wieso lamentierst du hier über die ach so bösen Deutschen, die dich schief anschauen, und nicht über die Ungerechtigkeit, die in deinem Heimatland geschieht?

Zitat:
Ist es nicht seltsam, dass in den besetzten Ländern noch immer nicht die Möglichkeit zu Bildung besteht. Einer der in solchen Ländern Physik oder Chemie studieren wollte dürfte das nicht, weil der ein potenzieller Terrorist ist.
Ich frage dich. Wie sollen Leute studieren und sich weiterbilden, wenn sie nicht die Möglichkeit dazu haben. Sogar hier werde ich dumm angeschaut wenn ich sage ich studiere Physik.


Wieso studierst du nicht in Saudi-Arabien, oder in Malaysia oder in Pakistan? Dort würde man dich nicht schief anschauen. Und wie schon gesagt, ohne die Konflikte zwischen Shiiten und Sunniten wäre der Irak schon deutlich weiter. Also wieder mal: erst mal die eigenen Probleme lösen, bevor man über die anderen herzieht.


Zitat:
Bilden können sich die islamischen Länder nur, wenn es der Westen zulässt.


Es wäre mir neu, dass man in Sudi-Arabien, Malaysia, Indonesien, Pakistan, Algerien, Tunesien, Marokko, VAE, Sudan, Oman, ... erst mal den Westen fragen muss, ob man in die Schule darf, oder nicht. Wie gesagt, die Probleme der Bildung habt ihr selbst gemacht.
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
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BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 18:19:21    Titel:

@ henrique hör auf mich falsch zu zitieren
Edit. habe jetz den sinn verstanden. Somit nimm ich den satz züruck
Ich frage mich im ernst, wieso hier einige behaupten ich würde deutsche oder christen hassen. Das habe ich nie behauptet. Desweiteren henrique seh ich an deinem Nick, dass du erst 21 jahre. Du bist noch jung und deine Kommentare lesen sich auch so.
Zitat:
Wieso studierst du nicht in Saudi-Arabien, oder in Malaysia oder in Pakistan?

Das sind "Nullargumente." genauso könnte ich auch sagen, dass deutschland aufhören sollte nach qualifizieretn kräften nachzufragen, denn so schlimme es auch für dich klingen mag, ich werde einer davon.
Auf deine weiteren Beiträge werde ich nicht mehr eingehen, da sie weder fachlich noch objektiv sind
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Henrique87
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Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 430

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 18:57:33    Titel:

Und ich sehe an deinem Nick, dass du erst 3 bist. Zumindest verhälst du dich entsprechend... Rolling Eyes

Nein, ich bin durchaus etwas älter als 21. Die Zahl hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun, so wenig wie deine, oder? Also lassen wir die Plattitüden. Vielleicht könntest du noch folgende Fragen aus der letzten Seite beantworten?


Zitat:
Also, ist das nicht ein Aufruf, alle Ungläubige zu töten, nur weil sie Ungläubige sind? Weil Allah (und Mohammed) die Ungläubigen ledig/überdrüssig ist? Wie passt das jetzt mit dem letzten Satz von 4:90 zusammen?

Dann eben nochmal: Wie ist das möglich, wenn der Koran doch seit 1400 Jahren angeblich das unverfälschte Wort Gottes darstellt? Inwiefern hat die Geschichte den Islam in den letzten 1400 Jahren verändert? Wohlgemerkt den Islam, und nicht die islamischen Länder!

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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
Wohnort: Essen [NRW]

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2008 - 19:11:09    Titel:

Du hast eine Frage gestellt also antworte ich dir.
Du musst die geschichtlichen hintergründe berücksichtigen. Dh wann hat der Aufruf stattgefunden, in welcher Situation lebte die gemeinde damals und wieso sagte gott sowas.
Wenn du es genau wissen willst, dann empfehle ich dir das Buch "Mohammed und die zeichen Gottes"
Dort findest du eine Erklärung zu dieser Passage. Der Koran ist das Wort Gottes, aber Gott hat uns auch die Fähigkeiten gegeben diese Worte weise einzusetzen zu interpretieren. Es ist von zentraler Bedeutung den kern einer Aussage zu finden, das ist das wichtige beim lesen des Koran. Jedoch sind einige darauf scharf immer Widersprüche zu finden.
Also wenn du wirklich daran interessiert bist diese Stellen im Koran richtig zu verstehen, dann musst du dich zwangsweise mit der geschichte auseinander setzen
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 06:26:50    Titel:

Und genau darin läge ein Meilenstein des fortschrittlichen Umgangs mit dem Koran. Darum geht es:

Es gibt im Koran Texte, die wohl historisch interessant sind, die aber eben nicht zeitlos gültig sind!

Für die Bibel gilt doch das Gleiche! Wenn vor vielen hundert oder tausend Jahren ein Krieg stattgefunden hat, dann mag das den Historiker interessieren. Wer aus einem historischen Bericht aber einen Auftrag Gottes an die Gegenwart herausliest, ist gefährlich!

Die Gottkaiser und die Gottesstaaten waren ein Phänomen der Vergangenheit. Sie sind weder heutig noch zukünftig interessant. Entweder der Islam findet seinen Weg in die Demokratie oder er wird im Chaos untergehen.

Gruß Dornbusch
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 11:20:50    Titel:

Lieber Schelm

schelm hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wenn es etwas ist, was ich an Euch Muslimen hasse

Tipp : Überprüfe das mal mit deinem Nick. Oder schreib meinetwegen : Wenn es eines gibt, das mich annervt ...

Danke für den Hinweis. Mir fehlt noch diese Abgeklärtheit eines Mönchs, der sich mit irdischen Eitelkeiten nicht mehr abgeben mag.

Immerhin hatte auch Jesus der heilige Zorn ergriffen, wenn sich Pharisäer wegen ihrer Gesetzestreue Gottesnähe einbildeten und dabei in bornierte Bigotterie verfielen.

GIL
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 11:25:29    Titel:

Lieber Eagle

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Aber lies doch einfach die Textpassage von Dir, die ich oben verlinkt habe, nochmals durch: Du sagst, dass die Religion in den westlichen Ländern für die grossen Kriege und die Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sei.

ich bitte um Zitate, in denen ich Christentum mit den kriegen in verbindung bringe.

Wenn Du Deinen von mir verlinkten Satz anders gemeint hast, dann ist ja O.K. Dann habe ich Dich einfach falsch verstanden. Schwamm darüber. Aber offenbar ist das doch nicht so:

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Im Grunde verhälst du dich genau wie dich menschen die du kirtisierst. Du versuchst deine Religion zu beschützen und lässt alles andere von dir abprallen.

Siehst Du denn nicht, dass Du hier unterschwellig einen Vorwurf an das Christentum erhebst? Was wolltest Du nun kritisieren, etwa dass Jesus bedingungslosen Gewaltverzicht und Feindesliebe predigte? Was ist denn daran falsch? Wo sollte ich eine Veranlassung finden, an dieser Aussage etwas beschützen zu müssen.

GIL
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
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BeitragVerfasst am: 19 Sep 2008 - 20:17:27    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:
Und genau darin läge ein Meilenstein des fortschrittlichen Umgangs mit dem Koran. Darum geht es:

Es gibt im Koran Texte, die wohl historisch interessant sind, die aber eben nicht zeitlos gültig sind!

Für die Bibel gilt doch das Gleiche! Wenn vor vielen hundert oder tausend Jahren ein Krieg stattgefunden hat, dann mag das den Historiker interessieren. Wer aus einem historischen Bericht aber einen Auftrag Gottes an die Gegenwart herausliest, ist gefährlich!

Die Gottkaiser und die Gottesstaaten waren ein Phänomen der Vergangenheit. Sie sind weder heutig noch zukünftig interessant. Entweder der Islam findet seinen Weg in die Demokratie oder er wird im Chaos untergehen.

Gruß Dornbusch

Schön formuliert dornbusch. Es freut mich, dass wenisgtens wir beide die selbe meinung darüber haben.
Nun wird es auch zeit für mich, mich aus dem Philoforum für enige zeit zu verabschieden, da die vorlesungen allmählich wieder beginnen. In dem Sinne bis demnächst Wink
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
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BeitragVerfasst am: 29 Sep 2008 - 17:38:38    Titel:

Lieber Eagle

eagle05 hat folgendes geschrieben:
dornbusch hat folgendes geschrieben:
Es gibt im Koran Texte, die wohl historisch interessant sind, die aber eben nicht zeitlos gültig sind!

Schön formuliert dornbusch. Es freut mich, dass wenisgtens wir beide die selbe meinung darüber haben.


Abdallah ist da aber ganz anderer Meinung. Eine hermeneutische Koranauslegung lehnt er strikt ab.

eagle05 hat folgendes geschrieben:
Nun wird es auch zeit für mich, mich aus dem Philoforum für enige zeit zu verabschieden, da die vorlesungen allmählich wieder beginnen. In dem Sinne bis demnächst Wink


Alles Gute und bis bald wieder!

GIL
Askin
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 23
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 17:20:05    Titel:

Ich wünsche allen Muslimen in diesem Forum ein gesegnetes Zuckerfest...
Abdallah
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Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 660

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 17:22:33    Titel:

Assalamu alaykum

Askin hat folgendes geschrieben:
Ich wünsche allen Muslimen in diesem Forum ein gesegnetes Zuckerfest...


Vielen Dank lieber Bruder, wünsche ich dir, deiner Familie und den ganzen anderen Muslimen natürlich auch. Smile

Liebe Grüße,
Abdallah
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J.C.Denton
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Beiträge: 6282

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2008 - 10:45:44    Titel:

Ein Mufti hat gegen die Islamisten etwas gesagt. Dabei ging es um den Islam, welchen Islamisten nicht vertreten.

http://tinyurl.com/48zcgv
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2008 - 15:26:53    Titel:

Lieber Denton

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Ein Mufti hat gegen die Islamisten etwas gesagt. Dabei ging es um den Islam, welchen Islamisten nicht vertreten.

http://tinyurl.com/48zcgv


Das ist alles schön und gut, und ich hoffe ja sehr, dass seine Worte nicht ungehört bleiben. Nur: Wie begründet er das?

Wir sind hier in einem Philosophie-Forum, wo wir den Sachen auf den Grund gehen wollen, und da genügt es nicht, dass eine sogenannte Autorität gesprochen hat. Wir wollen wissen, warum es einem Muslim beispielsweise verboten sein soll, die Gewaltverse im Koran nach ihrem Wortlaut auszulegen. Ich will endlich einmal eine Begründung hören.

Unbegründete Aussagen sind für mich reines Geschwätz, und dabei ist es egal, wer da geschwatzt hat. So denke nicht nur ich, sondern so denken auch die Islamisten, die für das Interview des "ranghöchsten sunnitischen Geistlichen Saudi-Arabiens" nur ein Hohngelächter übrig haben. Die ganze westliche orientierte Welt stellt doch fest, dass die Autoritäten im Islam keine Autorität mehr haben, sondern ihnen die "Schäfchen" davonlaufen. Eine institutionelle Autorität reicht heute einfach nicht mehr, um sich durchzusetzen, sondern nur Argumente bringen es. Auch im Islam haben heute die informellen Führer das Sagen, und das sind je länger je mehr die Islamisten.

GIL
Abdallah
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BeitragVerfasst am: 04 Okt 2008 - 15:34:23    Titel:

Hallo!

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Ein Mufti hat gegen die Islamisten etwas gesagt. Dabei ging es um den Islam, welchen Islamisten nicht vertreten.

http://tinyurl.com/48zcgv


Ich hoffe das wird sich in der Zukunft noch viel verstärkter durchsetzen können. Religiöse Fanatiker sollten mit Wissen und Vernunft bekämpft werden, da bieten sich die authentischen Lehren des Islams sehr gut als Mittel.

Viele Grüße,
Abdallah
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Vergelte Gleiches nicht mit Gleichem, sondern bedecke das Schlechte mit Gutem und du wirst sehen, jemand der dir feindlich gesinnt war, wird dein bester Freund. (Koran)
Schams-ul-Islam
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BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 19:42:08    Titel:

Friede!

Die Begründung, weswegen nicht jeder Muslim entscheidende Verse des Qurans nach eigenem Ermessen deuten darf, ist diese, dass der Prophet (s) derjenige war, der den Quran so vorgelebt hat, wie es eines Muslims Aufgabe und Pflicht ist.

Wenn man also ein "Gewaltvers" herausnimmt, so muss man in den Überlieferungen über den Propheten (s) erfahren, was er dazu sagte bzw. wie er sich verhielt. Zum Beispiel der Vers, indem es heißt, dass man eine Frau, die sich auflehnt, erst ermahnen, dann im Ehebett meiden und danach schlagen darf (4:34). Abgesehen davon, dass das arabische Wort für schlagen "daraba" sehr vielfältig übersetzt werden könnte, verbietet dieser Vers klar Affekthandlungen. Wie viele Unglückselige haben in einem Streit ihre Frauen geschlagen, weil sie nicht besonnen genug waren, sie zunächst eine zeitlang zu meiden. Dies ist allein, was man über den eigentlichen Vers sagen kann.
Desweiteren kennt man dann so wertvolle Worte des Gesandten (s) wie: "Der beste unter euch ist derjenige, der seine Frauen am besten behandelt." Und es ist auch überliefert, dass als der Prophet (s) den Männern verbot ihre Frauen grob zu behandeln und zu schlagen, einige von diesen zu ihm kamen und sich beschwerten, dass ihnen nun ihre Frauen auf der Nase herum tanzten. Daraufhin wurde der oben erwähnte Vers offenbart. Um zu demonstrieren, was mit dem schlagen gemeint war, nahm der Prophet (s) einen Miswak (Ein Ästchen zum Reinigen der Zähne) und stubste damit die Schulter eines seiner Gefährten. So und nicht anders war schlagen zu verstehen.

Islam ist eine Religion der Vernunft. Das Handeln soll dazu beitragen, dass Harmonie entsteht. Und vor allem soll das Handeln bedacht sein und die Absicht hinter den Absichten soll gereinigt sein von egoistischen Motiven.

Aller Preis gehört Allah, dem Herrn der Welten. Alles Gute kommt von Ihm, nur die Fehler sind die unsren.
schelm
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BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 19:59:54    Titel:

Hallo Schams-ul-Islam !
Zitat:
Wenn man also ein "Gewaltvers" herausnimmt, so muss man in den Überlieferungen über den Propheten (s) erfahren, was er dazu sagte bzw. wie er sich verhielt.

Ein Punkt über den hier immer wieder ergebnislos diskutiert wird, ist die konkrete Einordnung der kriegerischen Aktivitäten des Propheten Mohammed im Auslegungskontext der Verse. Man erfährt z.B. von Geschichten, wo Gefangene getötet wurden und man liest entsprechende Dementi... Könntest du vielleicht versuchen, diesbezüglich einen kurzen historischen Auszug darüber zu geben, was davon laut eigenen Überlieferungen im Islam selbst als verbürgt gilt und was als hinzugedichtet ?

Freundliche Grüße, schelm
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... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
Schams-ul-Islam
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BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 22:17:12    Titel:

Also in der Regel ist es so, dass Kriegsgefangene im Islam mit "Fürsorge" behandelt werden sollen bzw. wurden. Damit meine ich nichts anderes, als dass sich derjenige, der Kriegsgefangene "hält", um die Verantwortung bewusst sein soll. Wenn ich mich recht erinnere gibt es Beispiele der Prophetengefährten (r), die ihren Kriegsgefangenen die gleiche Menge an Essen gaben wie sich selbst, obwohl sie arm waren und nicht viel hatten.
Es gibt auch Beispiele von Kriegsgefangenen, die sich ihre Freilassung einfach erkaufen durften, indem sie 10 Personen das Lesen und Schreiben beibrachten.
Folter ist generell verboten.
All dies schon lässt die islamische Kriegsgefangennahme in Sachen Menschlichkeit die der humanistischen deutlich überlegen sein

Nun muss man aber weiter Vernunft und Zweckmäßigkeit berücksichtigen. Wenn es Fälle gibt, von denen mir persönlich keiner bekannt ist, in denen Kriegsgefangene getötet wurden, dann widerspricht dies nicht dem obengenannten.
Vergebung ist ein hoher Akt und ein wichtiger dazu. Jeder Mensch, der ein soziales Leben führt, kommt am Tag in (bestimmt) mehrere Situationen, in denen er vergeben muss, um sich nicht in einen Teufelskreis von Gereiztheit und Aggression zu begeben. Der Quran erwähnt den hohen Wert der Vergebung, räumt aber gleichzeitig ein, dass es Fälle gibt, in denen Vergebung nicht nutzt.
Wenn etwa ein ignoranter, feindlicher, gemeingefährlicher, rebellischer etc Terrorist es sich zum Lebensziel erklärt hat, eine bestimmte Menschengruppe zu bekämpfen und auszurotten, dann wäre es von dieser Menschengruppe nach allen Maßstäben menschlicher Vernunft höchst unlogisch, ihn freizulassen falls sie ihn gefangen genommen haben; denn er würde sofort wieder beginnen, zu propagieren und aufzurüsten; nun wäre eine lebenslange Isolation/Gefangenschaft untragbar und letztlich auch unnötig. Ich möchte nicht die Debatte um die Todesstrafe wieder aufrollen (sie wurde erst vor etwas mehr als einer Woche in einem vergleichbaren Forum diskutiert), aber man darf sie einfach nicht überbewerten. Für Otto Normalverbraucher mag es schwer vorstellbar sein, dass es Menschen gibt, die den Tod als Bestrafungsmaßnahme verdienen, aber es ist so. Aber natürlich müsste man mit einer derartigen Authorität viel verantwortungsvoller umgehen, als die derzeitigen Machthaber zu sein im Stande sind.

Gott kennt die Wahrheit und die Herzen!

Friedliche Grüße
schelm
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BeitragVerfasst am: 05 Okt 2008 - 23:08:29    Titel:

Ich meinte eigentlich diese Sache hier und ähnliche Berichte hinsichtlich deren Authenzität. :

http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

Freundliche Grüße, schelm
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 02:31:08    Titel:

Lieber Schams-ul-Islam

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Folter ist generell verboten.

Da hebt sich in mir der Widerspruch: Ist Finger- und Handabhacken, Steinigung, Auspeitschen etc. bloss eine Strafe oder eine Folter? Was ist Dein Kommentar zu diesen Versen:
Sure 8,12: "Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!"
5,38: "Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab."
Sure 24,2: "Wenn eine Frau oder ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen 100 Hiebe!"
Sure 4,34: "Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor ... Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!"

Will Gott wirklich, dass ein Mensch einen andern Menschen töte bzw. foltere? Laut der islamischen Charta Art. 3. des Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V. ist der Koran "die verbale Offenbarung Gottes". Wenn der Koran die wortwörtlichen Aussagen Gottes wiedergibt, dann wäre die sinngemässe Auslegung letztlich eine inhaltliche Abweichung vom Wortlaut des Koran und daher unzulässig. Ich hoffe natürlich nicht, aber ein nachvollziehbares Argument, wonach die Gewaltverse im Koran nicht wörtlich ausgelegt werden dürfen, hat mir noch kein einziger Muslim noch nicht verraten können.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Für Otto Normalverbraucher mag es schwer vorstellbar sein, dass es Menschen gibt, die den Tod als Bestrafungsmaßnahme verdienen, aber es ist so.

Du sprichst hier - nota bene - über die Regeln Deiner Religion. Dabei handelt es sich aber um nichts weiter als um religiös bemäntelte Regeln für eine islamische Gesellschaft. Ich halte dies für ein Sakrileg, denn es beinhaltet indirekt die Behauptung, Gott brauche den Menschen, um eine solche Strafe zu vollziehen. Frage: Wie ist das mit der Allmacht zu vereinbaren?

Demgegenüber steht in der Bibel: "Mein ist die Rache", "Dein Wille geschehe", oder (Dein Prophet Isa sagte): "Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Dahinter steht ein total anderes Religionsverständnis, vor allem wenn man auch noch das Gebot der bedingungslosen Nächstenliebe (bis hin zur Feindesliebe) in Betracht zieht.

GIL
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 11:26:25    Titel:

Vers 4, 34 habe ich bereits kommentiert. Ich hoffe der Kommentar ist angekommen; da auf ihn inhaltlich nicht eingegangen wurde, nehme ich an, dass zumindest alles nchvollziehbar aufgenommen wurde.

Dass Dieben die Hand abgehackt werden soll (5, 3Cool, ist eine zeitlose Devise. Allerdings richtet sich eine derartige Maßnahme nach vielfältigen Kriterien: soziale Umstände, persönliche Zustände, Absichten und Ausmaß werden berücksichtigt. Dass mit einem derartigen Gesetz auch fahrlässig umgegangen werden kann, bestreite ich nicht. Das Diebstahl etwas Schlimmes ist, bestreitet hoffentlich niemand; und dass man durch Diebstahl große Schäden anrichten kann, bestreitet auch niemand. Diebstahl fällt in gewisser Weise wie auch das Zinsgeschäft in die Kategorie "riba" (arab. für "ungerechtfertigtes Einkommen"). Von solchen Leuten heißt es, sie führen Krieg mit Gott.

Dass Unzucht ferner Ehebruch mit Peitschenhieben (24, 2) geahndet werden soll, ist im Vergleich zur Bibel, die eine Todesstrafe vorsieht, ein eher mildes Urteil. Desweiteren benötigt die Vollstreckung der Strafe die Aussage von mindestens 4 Augenzeugen; diese Bedingung macht die Absicht der Strafandrohung deutlich: Selbstverständlich missfällt Gott Unzucht und Ehebruch sehr (u.a. wegen deren stark widernatürlichen, unverschämten Charakter), aber im Vordergrund steht der Schutz der Öffentlichkeit: Jeder Mensch kann im Geheimen, so er Gott nicht fürchtet oder nicht an Ihn glaubt, tun und machen, was er will; jedoch soll er mit seinem Verhalten nicht die Öffentlichkeit verführen, empören oder stören.

Was die Erwähnung des Ausschnitts aus 8, 12 angeht, so zeigt mir dies leider einmal mehr, dass es Menschen gibt, die absichtlich Worte aus dem Zusammenhang reißen, um ein falsches Bild zu skizzieren (Ich beschuldige nicht dich direkt, es kann ja sein, dass du dieses Zitat irgendwo aufgeschnappt und es unüberlegt weitergetragen hast). Die zitierten Worte (auf den Nacken schlagen und Fingerspitzen abhacken) sind auf Kriegssituationen zugeschnitten, wie aus dem Gesamtzusammenhang der ganzen 8. Sure deutlich wird. Bei diesen Worten handelt es sich um den Ratschlag/Befehl den Feind kriegsunfähig zu machen. Also im Gegensatz zu einem reinen Abschlachten, wie es im Krieg leider oft der Fall ist, werden die Gläubigen hier von den Engeln informiert, wie sie die Kriegsgegner kriegsunfähig machen können ohne sie unbedingt töten zu müssen. Und Gott weiß es am besten.

Ich weiß nicht, ob du eine rosa-rote Brille trägst. Gewalt ist (leider) Bestandteil des menschlichen Lebens hier auf dieser Welt. Der gläubige Mensch sehnt sich in der Regel nach einem gewaltfreien Leben. Da geht es mir nicht anders als dir. Gewalt beginnt nach vorgeschriebenen Mustern: Gier, Geiz, Neid und dergleichen verursachen Hass, Groll und Gewaltbereitschaft, das geht bis hin zu ins tiefste Detail organisierte Gewaltverbrechen (seien es Kriege, Terrorismus, Kindermissbrauch, Vergewaltigung, etc). Gewalt in dieser Welt zu leugnen, wäre dumm, und keiner tut es.

Polizei und Militär sollen die Gewalt in ihre Schranken weisen. Als Gläubiger sage ich, dass zumindest ein Militär, das von Ungläubigen angeführt wird, selbst ein zu hohes Gefahrenpotential darstellt. Wie dem auch sei, bleiben wir bei der Polizei: Ein Polizist muss den Überfall aufklären, die Vergwaltigung verhindern und wenn es sein muss, die Verfolgung aufnehmen und einen Verbrecher (einen Mörder vielleicht) erschießen. Da ist nicht Ungewöhnliches dran.

Im Quran heißt (sinngemäß): "Und würde Allah nicht die einen Menschen durch die anderen im Zaum halten, so wären gewiss Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin der Name Allahs oft genannt wird." (22, 40)

Gott möchte sehen, wer seine Möglichkeiten zum Guten ausschöpft, und wer seine Ambitionen missbraucht, um dem Bösen zu dienen.

Das alles erinnert mich an einen Vers aus dem Quran, indem es etwa heißt, dass einige hochmutige Reiche nichts von ihrem Besitz den Armen abgeben, mit dem Hinweis darauf, dass wenn Allah gewollt hätte, dass diese auch etwas besäßen, so hätte Er es ihnen doch Selbst zukommen lassen.

Mögen die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und sich zum Guten zusammenschließen.
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 11:29:54    Titel:

Ich wollte nur sagen, dass in meinem letzten Beitrag die 8 aus der 38 zusammen mit der rechten Klammer ()) ein Smilie gebildet hat. Es muss also lauten ( 5, 38 ). Shocked
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 16:42:28    Titel:

Zitat:
Mögen die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und sich zum Guten zusammenschließen.


Diesem Satz kann jeder Gerechte zustimmen.

Wenn Gerechtigkeit möglich ist ohne Blutvergiesen, ohne Angst und ohne Haß, dann soll dieser Weg immer Vorrang haben, auch im Namen Gottes.

In Europa wird religiösen Fanatikern sehr schnell eine Grenze gesetzt. Im Namen Gottes darf niemand mehr sterben. Der Humanismus und die Kirche sind sich endlich begegnet.
Die Frage an den Islam ist nun, ob er diesen Weg auch beschreiten möchte.

Das Schlagen der eigenwilligen Frau mit dem "Stöckchen" auf die Schulter ist eine unerhörte Weitsicht Mohammeds - seiner Zeit weit voraus. Auch unserem modernen Europa weit voraus.
Was hat die Moslems dazu verleitet, diese Weisheit Mohammeds viel tausendfach zu ignorieren?

Wir Europäer sind wahrscheinlich in der Lage, auch den Frauen das Züchtigen ihres Mannes mit der Zahnbürste zu erlauben. Schlag um Schlag, Zahn um Zahn... aber soweit waren unsere Ahnen auch schon mal.

Zitat:
Mögen die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und sich zum Guten zusammenschließen.


Ich möchte diesen Satz einfach mal weitergeben

Gruß Dornbusch
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
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BeitragVerfasst am: 06 Okt 2008 - 18:47:07    Titel:

Friede sei auf jenen, die der Rechtleitung folgen.

Nun hast du mich doch tatsächlich ein wenig zum schmunzeln gebracht.
Ich hoffe und bete, dass alle Menschen die tiefen Wahr- und Weisheiten des Islam und des Glaubens im Allgemeinen verstehen und lieben lernen.

Wenn ein Mensch oder eine Armee im Namen Satans Krieg führt (also aus weltlichen Interessen), dann obliegt es Gott, ob Er eine Armee in Seinem Namen gegen das satanische Heer sendet. Wer sind wir Menschen über etwas zu entscheiden, was über uns hinausgeht.

Allah liebt die Friedfertigen.
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 11:31:42    Titel:

Wenn es für dich Gut-Gesülze ist, dass man über Gott spricht, dann tut es mir leid für dich.

Was die eigenen Gedanken angeht, so ist es doch die Aufgabe eines Menschen, die "eigenen" Gedanken immer näher mit den Göttlichen Worten in Übereinstimmung zu bringen. Jemand, der denkt, wir seien auf dieser Welt, um uns bis zu unserem Tod ziellos Gedanken zu machen, der meint vielleicht Spaß zu haben, aber diese Welt wurde nicht als Spiel erschaffen.

Der Islam hat Grundsätze, Prinzipien. Etwas woran es einigen ermangelt.

Und ich möchte niemanden ärgern, wenn ich über Gott und den Islam spreche, und dass sich jemand "zum Satan in die Hölle setzt", möchte ich schon gar nicht. Ich möchte nur etwas "aufklären und aufräumen" und finde es schade, dass die vom Islam in die Welt gebrachten Werte wie Gutmütigkeit, Toleranz, Ehrlichkeit etc. einfach nicht gewürdigt werden. "Gedenket der Quelle, wenn ihr trinkt."

Aber ich habe schon verstanden, dass ein Internetforum nicht die richtige Plattform ist über Themen von solcher Tragweite zu sprechen. Ich wünsche also allen eine erfolgreiche Suche nach Dem, Der höher ist als sie selbst.
Gott ist Liebe
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BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 19:33:18    Titel:

Lieber Schams-ul-Islam

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Vers 4, 34 habe ich bereits kommentiert. Ich hoffe der Kommentar ist angekommen; da auf ihn inhaltlich nicht eingegangen wurde, nehme ich an, dass zumindest alles nchvollziehbar aufgenommen wurde.

Das ist nicht das Problem, worüber wir hier diskutieren: Es geht nicht darum, ob ein individueller Muslim eine Koranauslegung pflegt, die der westlichen Vorstellung eines zivilisierten Zusammenlebens entspricht, sondern es geht darum, ob beispielsweise Deine Auffassung Allgemeingültigkeit innerhalb des Islam hat.

Und ich meine: ALLGEMEINGÜLTIGKEIT und nicht etwa bloss MEHRHEITSFÄHIGKEIT. Es geht insbesondere um die Systemimmanenz, sprich: um den Kern und den Aufbau Deiner Religion.

Und noch einmal: Es geht in der Diskussion nicht darum, wie der einzelne Koranvers ausgelegt werden könnte oder sollte, sondern uns interessiert die Systematik hinter der Koranauslegung. Wir diskutieren hier über den wissenschaftlich belegten Weg, mit welchem Ihr Muslim an den Koran herangeht. Die Philosophie, die dahintersteckt und nicht das Ergebnis interessiert uns, zumal wir ja wissen, dass Ihr Muslim Euch selber dauernd mit dieser und jener Auslegung widersprecht. Uns interessiert beispielsweise, ob Ihr vom Wortlaut des Koran abweichen dürft und warum, bzw. aus welchem Recht Ihr den Islamisten verbieten dürft, die Gewaltverse wörtlich auszulegen. Uns interessiert mit andern Worten die logische Nachvollziehbarkeit und die Stichhaltigkeit, die Integrität Eurer Auslegungssystematik. Wir wollen wissen, mit welcher geistigen Nachhaltigkeit Euer Gebäude eines sogenannt friedlichen Islam zusammengefügt wird. Uns interessieren die Nahtstellen, insbesondere ob dieses Gebäude überhaupt existiert oder ob es bloss ein Luftschloss ist, ein Wunschdenken bzw. ein Zugpferd, um uns Westlern die Friedfertigkeit des Islam mit Lippenbekenntnissen schönzureden. Ich will wissen, mit welchem philosophischem Ernst Ihr hinter dem steht, was ihr sagt, oder ob Ihr selber nicht wisst, worum es in Eurer Religion überhaupt geht, weil ihr die zentralen Eckpfeiler nicht kennt bzw. nicht wahrhaben wollt.

Und noch etwas: NICHT UNS Nichtmuslime müsst Ihr überzeugen, denn wir sind bloss konsternierte Zuschauer dessen, was an Verbrechen und Unmenschlichkeiten im Islam unter Allah's Namen gerechtfertigt wird. NICHT UNS!!! Sondern Eure muslimischen Brüdern müsst Ihr überzeugen!

Gleichwohl sind wir natürlich interessiert zu wissen, wie Eurer innerislamische Dialog funktionniert, sofern er denn überhaupt stattfindet (ich zweifle).

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht, ob du eine rosa-rote Brille trägst. Gewalt ist (leider) Bestandteil des menschlichen Lebens hier auf dieser Welt.

Darum geht es nicht, sondern es geht darum, in wiefern Gewalt religiös zu rechtfertigen ist. Jesus vollzog den klaren Schnitt zwischen Jenseits und Diesseits: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt", und: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist". Er predigte die Nachfolge, die nur eine individuelle sein kann, denn im Christentum gibt es keine politischen Regeln. Im Namen Jesu lassen sich nur Taten begründen, sie geistig-seelischer und transzendenzbezogener Natur sind. Die Umkehr, von der Jesus sprach, war die Hinwendung zum Religiösen, das mit den diesseitigen Regeln bricht und mitunter in konträrem Gegensatz stehen muss, vor allem wenn es um die Frage geht, welche Gerechtigkeit auf Erden herrschen solle ("Wenn Euch etwas gestolen wird, verlangt es nicht zurück").

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Gewalt in dieser Welt zu leugnen, wäre dumm, und keiner tut es... Polizei und Militär sollen die Gewalt in ihre Schranken weisen. Als Gläubiger sage ich, dass zumindest ein Militär, das von Ungläubigen angeführt wird, selbst ein zu hohes Gefahrenpotential darstellt.

Ich weiss doch, dass Du als Muslim so denken musst, aber diese Denkart führt in letzter Konsequenz zum Religionsstaat, zur Scharia, zur Verweigerung der Religions- und Meinungsäusserungsfreiheit, zum Abbau der Demokratie etc. Genau deshalb kritisiere ich das islamische Gesellschaftssystem als menschenrechtsfeindlich, undemokratisch und letztlich auch menschenfeindlich. Die Realität beweist es: Im sogenannt "ungläubigen" Westen herrscht weitgehend Freiheit und Friede, in den islamisch regierten bzw. geprägten Staaten herrscht Gewalt, Unrecht, Respektlosigkeit und Unmenschlichkeit, bestenfalls bloss Rückständigkeit in politischer, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wie dem auch sei, bleiben wir bei der Polizei: Ein Polizist muss den Überfall aufklären, die Vergwaltigung verhindern und wenn es sein muss, die Verfolgung aufnehmen und einen Verbrecher (einen Mörder vielleicht) erschießen. Da ist nicht Ungewöhnliches dran.

Daran ist nichts ungewöhlich, es sei denn, der Polizist hätte sich dabei auf Allah zu berufen.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Im Quran heißt (sinngemäß): "Und würde Allah nicht die einen Menschen durch die anderen im Zaum halten, so wären gewiss Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin der Name Allahs oft genannt wird." (22, 40)

Laut dem Islam ist der Gläubige dazu berufen, Allah's Willen umzusetzen. So weit dies der Gläubige mit friedlichen Mitteln tut, kann ich das gerne unterstützten. Auch wir Christen haben tätige Nächstenliebe zu leisten. Laut vielen Koranversen ist ein Muslim aber berufen, Gewalt anzuwenden, und dagegen wende ich mich. Ein Gott, der so etwas vom Mensch fordert, ist nicht allmächtig. Ausserdem ist bei einem solchen System dem Missbrauch Tür und Tor offen, denn Gewalt wäre diesfalls nicht vom Menschen, sondern von Gott zu rechtfertigen. Die islamistischen Terroristen denken genau so, denn sie sehen sich als ein Werkzeug Allah's. Wie kannst und WILLST Du sie von diesem Irrtum überzeugen?

Im Christentum GILT der bedingungslose Gewaltverzicht. Seit Jesus ist es schlicht unmöglich, im Namen Gottes einen Menschen zu töten, ihn zu quälen (Handabschlagen, Steinigen etc.) oder ihn zu verdammen, nur weil er beispielsweise nicht an Jesus glaubt.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Das alles erinnert mich an einen Vers aus dem Quran, indem es etwa heißt, dass einige hochmutige Reiche nichts von ihrem Besitz den Armen abgeben, mit dem Hinweis darauf, dass wenn Allah gewollt hätte, dass diese auch etwas besäßen, so hätte Er es ihnen doch Selbst zukommen lassen.

Ja wunderbar. Und was soll daran so interessant sein?
Hilfreich ist nicht das soziale Werk, sondern die Erkenntnis, dass der Mensch am Reichtum innerlich zugrundegehen kann, weil er sein Leben nach materialistischen anstatt relgiösen Kategorien ausrichtet.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Mögen die Menschen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und sich zum Guten zusammenschließen.

Ein solcher Zusammenschluss geht nicht ohne gewachsene äussere Struktur, einem Kultur- und Gesellschaftsverständnis. Es muss eine hohe und freiwillige Übereinstimmung dessen bestehen, was denn das erstrebenswert Gute in einer Gesellschaft sei. Dies bestimmt sich nach gesellschaftlichen und keinesfalls nach religiösen Massstäben, wiewohl gewisse ethische Regeln religiös indiziert sein mögen, aber auf keinen Fall bemäntelt sein dürfen.

GIL
Schams-ul-Islam
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BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 20:25:27    Titel:

Wenn man sich das Gesetz (Sharia) betrachtet, welches Jesus vertreten hat, also das mosaische Gesetz, so wird es nicht schwer sein, alle Vorwürfe, die hier gegen den Islam erhoben wurden, ad absurdum in Relation zu der Härte dieses anderen Gesetzes zu führen.

Und auch im Neuen Testament heißt es etwa: In Lukas 19, 27 sagt Jesus: "Meine Feinde aber, die nicht wollen dass ich ihr König bin, bringt sie her und (schlachtet) sie vor meinen Augen nieder" An anderer Stelle heißt es, Jesus sei nicht gekommen, Frieden zu bringen sondern das Schwert.

Jesus war Anhänger Moses und Vertreter des Gesetzes. Ähnliche Fälle wie die Unterlassung der Steinigung bei Maria Magdalena, gibt es im Leben des Propheten (s) einige.
Aber Jesus wollte nicht generell die Steinigung abschaffen ("kein Jota des Gesetzes soll verschwinden") oder die Reinheitsvorschriften ändern oder die Nahrungsge- und verbote. Ihm das zu unterstellen und dann noch weiter zu behaupten, er sei inkarnierter Gott oder Gottes leiblicher Sohn, sind nichts weiter als Provokationen und Beleidigungen. Ich kann an dieser Stelle nur warnen, dass ein derartiges Verhalten keinen Profit hinsichtlich des Jenseits bringen wird.

Und was die "Gewaltverse" angeht, so habe ich versucht klar zu machen, dass man sie durchaus wörtlich nehmen kann bzw. soll. Aber man muss die Situation und die Kontexte im Auge behalten. Terrorismus ist im Islam deswegen nicht erlaubt, weil er gegen Kriegsrechte verstößt (keine Ermordung Unschuldiger, keine Angriffe nur Verteidigung).

Eine islamische Regierung muss allen Minderheiten Schutz und Sicherheit, sowie Ausübung ihrer Lebensweise gewährleisten. Gewiss würde man in einem islamischen Staat niemals den Christopher Street Day durch die Innenstadt fahren sehen. Aber das Privatleben und die Privatatmosphäre sind geschützt. Ich weiß, dass für viele Menschen Individualismus darin besteht, die Freiheit zu besitzen, aus dutzenden von unterschiedlichen Bier- und Zigarettenmarken und sexuellen Perversionen auswählen zu dürfen. Das ist aber nur so, wenn eine Person in solch einer Gesellschaft groß wird und Dekadenz quasi mit der Flasche zu sich nimmt.
Die Mehrheit der Menschen jedoch sehnen sich nach Idealen und wahren Vorbildern.

Auch wenn ich nicht für den Einheitsmensch plädiere, so gibt es Grundsätze, denen der Mensch eben unterliegt, und es gibt viele Hürden, durch welche er an Integrität zu nehmen kann.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3306

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 22:01:27    Titel:

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:

Die Mehrheit der Menschen jedoch sehnen sich nach Idealen und wahren Vorbildern.
Auch wenn ich nicht für den Einheitsmensch plädiere, so gibt es Grundsätze, denen der Mensch eben unterliegt,...


Das Problem mit dem Islam in Deutschland ist unsere Geschichte.
Wir hatten halt von 33-45 schonmal jemanden, der genau wusste was wahre
Vorbilder sind und welche Grundsätze Menschen angeblich unterliegen.

Und da haben halt Menschen, die die Frechheit besitzen selber zu denken und
selber entscheiden zu wollen was ihre Ideale sind ein Problem.
Aber Danke, dass ich bei mir zuhause denken kann, was ich will Laughing
Der Grund ist wohl, dass man damals keine Ahnung hatte, welche technischen Möglichkeiten es noch geben wird.

So, jetzt höre ich aber auf, sonst ist mein Profit hinsichtlich des Jenseits bald verspielt. Rolling Eyes

Ich glaube ich versuche lieber die Leute im NPD-Forum vor totalitären Gedanken zu warnen. Ist wahrscheinlich erfolgreicher.
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1343
Wohnort: BGL

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 22:16:44    Titel:

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wenn es für dich Gut-Gesülze ist, dass man über Gott spricht, dann tut es mir leid für dich.
Es hätte mich schon gewundert, wenn du dich mit der Argumentation nicht zu deinem Gott hin gerettet hättest. In Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Ansehen und Krieg geht das nicht. Hörst du die Glocken läuten?

Dir kann leidtun, so viel du zu deiner Erbauung benötigst. Aber für meine Person kann dir nichts leidtun. Dazu gab ich dir keinen Auftrag. Dein Eigentum bin ich nicht. Warum drängst du mir dein Leidtun auf? Ich will es nicht. Welchen Gewinn erhoffst du dir daraus? Du heuchelst.


Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Was die eigenen Gedanken angeht, so ist es doch die Aufgabe eines Menschen, die "eigenen" Gedanken immer näher mit den Göttlichen Worten in Übereinstimmung zu bringen. Jemand, der denkt, wir seien auf dieser Welt, um uns bis zu unserem Tod ziellos Gedanken zu machen, der meint vielleicht Spaß zu haben, aber diese Welt wurde nicht als Spiel erschaffen.
Bitte gehe beim Publizieren solcher Ansichten so taktvoll vor, dass Leser, die anderen Göttern huldigen und für die deine „Göttlichen Worte“ Dichtung darstellen, sich nicht vereinnahmt fühlen. Es ist nicht die Aufgabe des Menschen deinem Gott zu huldigen. Das mag deine Phantasie dir gebieten.


Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Der Islam hat Grundsätze, Prinzipien. Etwas woran es einigen ermangelt.
Ja, die scheint er zu haben, ungeeignete für eine erfolgreiche Existenz heute.

Das versuche ich zu vermitteln.

Betrachte die islamisch geprägte Familienplanung hier in Deutschland. Sprachunkundige, existenzgefährdete Gettobewohner erzeugt der Islam häufig. Wer heiratet so was? Was für Kinder entstehen daraus? Das ist Versagen der Religion. Trotzdem schwimmt man im Mittelmeer mit dem Tod um die Wette, um hierher zu kommen, warum?.


Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Und ich möchte niemanden ärgern, wenn ich über Gott und den Islam spreche, und dass sich jemand "zum Satan in die Hölle setzt", möchte ich schon gar nicht. Ich möchte nur etwas "aufklären und aufräumen" und finde es schade, dass die vom Islam in die Welt gebrachten Werte wie Gutmütigkeit, Toleranz, Ehrlichkeit etc. einfach nicht gewürdigt werden. "Gedenket der Quelle, wenn ihr trinkt."
Schau dir die Hölle aus der Göttlichen Komödie einmal an, wer da schon aller sitzt und warum. Du wirst dich wundern. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die von dir genannten Werte vom Islam erfunden wurden.


Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Aber ich habe schon verstanden, dass ein Internetforum nicht die richtige Plattform ist über Themen von solcher Tragweite zu sprechen. Ich wünsche also allen eine erfolgreiche Suche nach Dem, Der höher ist als sie selbst.
Ja, in diesem Internetforum besteht die Gefahr, dass unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. Es ließen sich aber sicher Foren finden, in denen man unter sich ist. Oder Lokale, in denen man sitz und zuhört. Wer und was ist gut. Wer und was ist böse. Wie bekämpfen wir das Böse.



Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2008 - 23:22:28    Titel:

Mitleid und Mitgefühl ist sehr wichtig: Der Prophet (s) sagte, dass der Glaube eines Menschen nicht vollkommen sei, wenn er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.

Wenn ein Mensch von Gott nichts wissen möchte, dann darf/muss es mir schon für ihn leid tun. Aber vielleicht hast du auch ein wenig Recht: Ich kenne dich nicht persönlich und du fühlst dich wahrscheinlich angegriffen, wenn ein Fremder sich für dich mitverantwortlich fühlt.

Dies ist auch der Grund, weshalb ich denke, dass das Internet nicht die rechte Begegnungsstätte ist. In solchen Gesprächen sollte man einander gegenüber sitzen.

Ich kann nur jeden herzlich einladen, seine Ignoranz über Bord zu werfen und Gott in sein Leben aufzunehmen.
MassivesLicht²
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Anmeldungsdatum: 18.08.2007
Beiträge: 496

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 03:15:49    Titel:

Ne, Gott ist mir zu lästig, hindert mich daran meine Ziele und Aufträge zu erfüllen.
_________________
"Schlagfertigkeit ist das, was einem ca. ne Stunde später einfällt."
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3824

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 05:06:44    Titel:

Hallo Schams Ul Islam

du behauptest

Zitat:
In Lukas 19, 27 sagt Jesus: "Meine Feinde aber, die nicht wollen dass ich ihr König bin, bringt sie her und (schlachtet) sie vor meinen Augen nieder"


Deine Behauptung ist falsch! Dieser Satz entstammt einem Gleichnis.

Zitat:
Jesus war Anhänger Moses und Vertreter des Gesetzes


Welcher Prediger vertritt denn diese Auffassung? Biblisch ist sie nicht!


Zitat:
Und was die "Gewaltverse" angeht, so habe ich versucht klar zu machen, dass man sie durchaus wörtlich nehmen kann bzw. soll. Aber man muss die Situation und die Kontexte im Auge behalten


Genau das ist eben die Frage: Nach welchen Maßstäben wird die eine (wörtlich) oder die andere (situativ) Methode gewählt? Wer legt in der islamischen Gerichtsbarkeit die Regeln dazu fest?

Du zielst mit deiner Argumentation auf die Gesetze des Alten Testamente. Bitte bedenke dabei, daß wir Christen dem Neuen Bund folgen . Für den Alten Bund wären die Juden deine Gesprächspartner.

Gruß Dornbusch
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
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BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 16:42:00    Titel:

Dass die europäische bevölkerung den islam falsch versteht bzw falsch verstehen will ist kein aktuelles Problem. Dieses Problem gibt es seit einiger Zeit. Die europäische Igoranz und Selbstverliebtheit bzw die Dummheit islamischer Länder (heutzutage) geben den Rest.
Wirft man einen Blick in die Geschichte Europas so merkt man, dass das schlechte Bild von mohammed immer da war.
Auf den Lateran- Konzilen von 1179 und 1216 wurden Moslems und Juden von der kirchengesetzgebung zum gemeinsamen Feind erklärtUnter Androhung der Exkommunikation und der Einbeziehnung ihres Besitzes wurde es den Christen untersagt, Dienste in den Häusern von Muslimen oder Juden zu verrichten, sich um deren Kinder zu kümmern. mit Muslimen und Juden handel zu treiben oder gar mit ihnen zu essen.
1227 fügte papst Gregor IX folgendes Dekret hinzu: Muslime und Juden haben unverwechselbare kleidung zu tragen, sie haben sich an christlichen Feiertagen nicht auf den Strassen zeigen und dem Muezzin wurde verboten mit dem Ruf zum Gebet christliche Ohren zu beleidigen.
Papst Clemes V (1305-14) erklärte die islamische Präsenz auf christlichem Boden für eine Beleidigung Gottes.
Nicht nur die religiösen Oberhäupter waren so aggresiv gegenüber dem Islam, sonder auch die Philosophen wie Voltaire und Wycliffe, um 2 zu benennen.
Die Frage, wieso die Kirche und die Philosophen, den Islam so durch den dreck gezogen haben, kann damit beantwortet werden, dass sie keine ahnung davon hatten, wie der Islam funktioniert. Sie wussten ja nicht mal was für eine Religion und was für eine Philosophie diese neue Richting mit sich brachte. Es ist doch natürlich viel leichter über etwas zu reden wovon man keine Ahnung hat, als sich über ein bestimmtes Thema wissen anzueignen. Zu behaupten, dass der islam eine gewaltätige Religion ist, die nur daran denkt sich zu verbreiten, bzw Krieg mit Krieg zu beantworten, dem kann ich einfach nur sagen, dass er sich erst bilden sollte. zuerst über seine eigene Religion und deren Philosophier und Geschichte und danach über eine andere. Da nunmal die europäische mentalität die ist, zu behaupten, dass Christen besser sind als Moslmes, haben schon die meisten europäer ihre meinung gegenüber den Islam gemacht. Häufig hört man dann solche Sätze wie: Mohammed war ein Kriegsherr. Er hat Kriege geführt. Solchen Menschen kann man nur als antwort geben, dass sie sich erstmal über die geschichte informieren. Das problem der heutigen gesellschaft ist doch, dass sie nicht aufgeklärt ist. 90% der Weltbevölkerung kennt nicht seine eigene Religion. Was ist erlaubt, was nicht. Von einer anderen fremden Religion wollen wir gar nicht reden

Nun zu den Moslems in diesem Forum:
Auch ihr müsst akzeptieren, dass die meisten probleme, die man heutzutage hat haugemachte probleme sind. Es ist nicht der Satan den wir bekämpfen. Es sind Menschen, die die religion misbrachen um ihre Ziele zu erreichen. Wenn ihr meint, dass es die schuld des Westens ist, dass die Welt ist so wie sie ist, dann ist es auch zum teil unsere schuld. Denn wir sind wie eine Knetmasse, die man beliebig formen kann, wann man es will, wie man es will. Da wir nicht unseren Verstand benutzen, fällt es anderen leicht uns zu manipulieren. Gott sagt uns, dass wir unseren Verstand benutzen müssen. doch das tun wir nicht. Solange das nicht der fall ist, werden wir auch immer manipuliert. Wir kennen selber unsere Religion nicht und hören auf Mullahs dir nur das sagen, was zu ihrem Vorteil ist.


Zitat:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen

Dies gilt sowohl für die muslimischen als auch für die christlichen User, die sich erstmal über ihre eigene Religion gedanken machen sollten
Wenn man nicht die Vorurteile abliegt ist ein Entgegenkommen zum Scheitern verurteilt

Zitat:
Sapere aude!

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Zuletzt bearbeitet von eagle05 am 11 Okt 2008 - 18:35:44, insgesamt einmal bearbeitet
W.Kaiser
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BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 16:49:30    Titel:

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Mitleid und Mitgefühl ist sehr wichtig: Der Prophet (s) sagte, dass der Glaube eines Menschen nicht vollkommen sei, wenn er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.
Ich beginne zu verstehen. Nicht aus eigenem Antrieb hast du Mitleid mit mir, sondern um den Anweisungen deines Propheten nachzukommen. Ich nehme an, dass es auch direkte Anweisungen eures Gottes geben wird, die dann auch kommentarlos umzusetzen sind.

Genial ist das schon ausgedacht. Man ist gehalten, den andern zu beobachten und ihn anzuweisen, trägt aber dafür selbst keine Verantwortung. Das erleichtert die Sache natürlich. Ich tue das nicht. Ich will es nicht. Aber ich bin auch kein Moslem.

Wenn ich im Beruf einen Mitarbeiter hätte, der sein Tun und Handeln nicht verantworten würde, so würfe ich ihn hinaus.

Mit der Begründung, „man müsse das tun“, trat man schon mehrfach an mich heran.

Die Verantwortung, was selbst ich zu diesem Thema noch alles schreiben könnte. Aber über Sachthemen diskutieren wir zwei ja nicht. Gutigkeit, Liebe, Unterwerfung sind Stoffe, aus denen die Seligkeit gewirkt wird.





Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wenn ein Mensch von Gott nichts wissen möchte, dann darf/muss es mir schon für ihn leid tun.
Bei uns behielte der feine Mensch das für sich und zeigte nicht mit nacktem Finger auf ihn. Wir kommen halt doch aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Erkennst du das Integrationsproblem wieder?

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Aber vielleicht hast du auch ein wenig Recht: Ich kenne dich nicht persönlich und du fühlst dich wahrscheinlich angegriffen, wenn ein Fremder sich für dich mitverantwortlich fühlt
Ich ahnte es, du bist dir der Problematik bewusst. Haben wir, habe ich denn Grund Angst zu haben? Soll ich da fortfahren im Text jetzt?

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Dies ist auch der Grund, weshalb ich denke, dass das Internet nicht die rechte Begegnungsstätte ist. In solchen Gesprächen sollte man einander gegenüber sitzen.

Ich kann nur jeden herzlich einladen, seine Ignoranz über Bord zu werfen und Gott in sein Leben aufzunehmen.
Ein Missionar breitet seine Leimruten aus. Beherrschst du auch das Flötenspiel in dem Sinne, wie es in Hameln damals geschah. Jedenfalls ist es interessant, solch eine Glaubensanbahnung einmal mitzuerleben. Und ich gebe mir Mühe, Sachthemen zum Diskutieren auf den Tisch zu bringen und wundere mich, dass darauf nicht eingegangen wird. Respekt, jetzt habe ich etwas gelernt.

Bezahlt dich jemand dafür? Auf welche Art kommst du morgens an dein Frühstück?



Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
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BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 17:00:30    Titel:

eagle05, prüfe deinen Text, da sind Teile doppelt enthalten.


Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser
eagle05
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Beiträge: 2481
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BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 18:37:15    Titel:

oh
danke dir für die Information. Da mich die verdammte Software zum wahnsinn reibt kopiere ich immer die schon verdassten texte um diese nicht zu verlieren Wink
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fightsduo
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BeitragVerfasst am: 11 Okt 2008 - 19:06:13    Titel: Gott redet nicht gern

Ich bin für Frieden!!!
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 00:03:19    Titel:

Alles Lob gebührt dem Einen Gott, dem Herr der Welten

Seit ein paar Wochen versuche ich nichts anderes: Das Jene, die dieses Forum besuchen über Gott nachdenken und dass sie erfahren aus dem Munde eines Muslim, dass der Glaube frei ist, dass jeder Glauben soll, wie er will. Ich habe auch die Unwichtigkeit des Diesseits hier und dort betonen wollen.

Und seit ein paar Tagen weiß ich, dass diese Bemühungen ins Leere gehen; vielleicht liegt es nicht an Intoleranz und Ignoranz, vielleicht sind es wirklich nur Missverständnisse.

Die humanistische Aufklärung hat ihre Kinder bei allem, was man der Aufklärung Gutes abgewinnen könnte, zu einer gewissen Unmoral (im Sinne einer Schwammigkeit, einer Ungewissheit über grundsätzliche Werte oder der Einräumung zu vieler ungerechtfertigter Freiheiten) erzogen (zB. Kommunismus und Nationalsozialismus), während die islamische Aufklärung vor über 1400 Jahren ihre Akzente auf die Seele und deren Reinigung legte.

Sachthemen kann man gerne ausdiskutieren, aber ohne die nötige Demut und Bescheidenheit, seine eigene Meinung nicht zu hoch zu schätzen, führt es zu nichts.

Ich nehme niemandem etwas übel; ich weiß, wie schwer es ist, wenn man in dieser Welt aufwächst. Das Ego wird aufgeblasen wie ein Luftballon und man begibt sich in einen Käfig, dessen Stäbe Ängste und Menschen sind.

Wenn man über solche Themen redet, muss der eine dem anderen Vertrauen schenken. Wie kann man sich vertrauen, wenn man sich nicht persönlich gegenüber sitzt. Und das Flötenspiel kommt von der Wahrheit, und wenn der Mensch auch keine Ratte ist (wobei manch einer noch schlimmer ist) so sollten wir ihm folgen.

Und wenn gegenseitiges Interesse an den Gefühlen anderer als Integrationsmakel abgetan werden soll, dann frage ich mich doch ernsthaft, wie weit die Dekadenz in der Gesellschaft schon fortgeschritten ist.

Aber ich orientiere mich gern am Propheten (s), der liebevoller war als irgend sonst ein Mensch, der die Moral des Menschen vervollkommnet hat.

Ich werde für euch beten. Aber ich kann dieses Forum nicht weiter besuchen, einfach weil mich der Verlauf dieses Dialoges betrübt.
Möge Allah harte Herzen weich machen. Amin.

Friede sei auf dem, der der Rechtleitung folgt
wurzel635
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Anmeldungsdatum: 12.10.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 02:50:05    Titel:

[quote="Pfirsich-"][quote="murania"]
Und ich dachte immer Moslime kennen nur die wörtliche Interpretation des Koran.[/quote]

Das Problem sind ja dauernd diese Pauschalisierungen. "Ich dachte immer Moslime"... Welche Muslime meint man denn jetzt? Sunniten, Shiiten, Sophiten, Aleviten und und und... Ich denke ähnlich ergeht es vielen Christen. Man muss halt auch unter den Muslimen unterscheiden, alleine schon im sunnitischen Islam, der ja über 90% der Muslime weltweit ausmacht gibt es 4 große Rechtsschulen die zwar alle untereinander aktzeptiert sind, deren Auslegungen sich denoch unterscheiden. Der eine sieht es wortwörtlich, der andere logisch usw... Ein weiteres Problem sind die Übersetzungen. Mein arabisch ist zwar bescheiden, aber vielleicht hört sich das ganze auf arabisch dann auch nochmal anders und eindeutiger an.[/quote]



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Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
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BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 10:07:19    Titel:

Mich würde es mal wieder interessieren, wie die massive Verfolgung und Vertreibung von Christen, wie sie derzeit im Nordirak betrieben wird (nach neusten Agenturmeldungen sind ca 950 bis 1000 Familien aus Mossul auf der Flucht) mit der angeblichen (aber nicht so recht real nachviollziehbaren) Toleranz des Islam vereinbar ist.
Ein Aufschrei der Empörung würde durch deutschland gehen, wenn man den Moslems hier eine ähnliche Behandlung angedeihen lassen würde.
Oder hat Hunntington mit seiner These am Ende doch Recht: Wo der Islam in der Minderheit ist, fordert er massiv Rechte, wo er die Majorität stellt, unterdrückt er Andersdenke ohne Gnade.
_________________
"Geschichte macht nicht klug für den Augenblick, sondern weise fürs Leben."
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
Wohnort: Essen [NRW]

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 10:26:57    Titel:

Frag die Besatzung nach. Vielleicht können sie dir helfen. Vielleicht bringen sie dir auch bei, was Demokratie ist Wink
Oder besser formuliert. Wer an Religion und Menschlichkeit denkt, wenn er an Irak und Afghanistan denkt und versucht das handeln der Mensche dort mit Religion zu beantworten der ist schlichtweg dumm.
Nur mal aus reiner neugier. Wer ist denn schuld daran, dass der Irak heute so ist wie sie ist?
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Abdallah
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Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 660

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2008 - 11:19:19    Titel:

Snapdragon hat folgendes geschrieben:

Oder hat Hunntington mit seiner These am Ende doch Recht: Wo der Islam in der Minderheit ist, fordert er massiv Rechte, wo er die Majorität stellt, unterdrückt er Andersdenke ohne Gnade.


Dieser These Huntingtons widersprechen 1400 Jahre islamische Geschichte dann doch sehr imens... Das, was heute in Ländern wie Irak und Afghanistan so alles geschieht, hat wenig mit dem Islam zu tun.

Ansonsten sind seine allgemeinen Äußerungen zu dem Thema "Kulturen" (er sieht es eher als einen "Kampf der Kulturen") doch sehr widersinnig; er verurteilt mit seinem ausgestreckten Zeigefinger den Islam, merkt aber nicht, dass im selben Moment drei andere Finger seiner Hand auf ihn zurückzeigen... Allerdings kann man von jemandem, der die Welt so undifferenziert in "Wir" und "ihr" aufteilt, auch nichts konstruktives erwarten, von daher hält sich die Enttäuschung in Grenzen auf.

Viele Grüße,
Abdallah
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Vergelte Gleiches nicht mit Gleichem, sondern bedecke das Schlechte mit Gutem und du wirst sehen, jemand der dir feindlich gesinnt war, wird dein bester Freund. (Koran)
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