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Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 01:37:29    Titel:

Welches von meinen Beispielen der weltweit traurigen Realität deines Ideal ist Propaganda ?

Freundliche Grüße, schelm
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 01:40:58    Titel:

Ganz einfach.

Der Teil in dem du Moslems zutraust sie würden sowas tun.

Lass mich raten, jeder der sich Anhänger des Islams nennt ist auch einer?
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 01:47:27    Titel:

Ich verstehe nicht, was du meinst. Willst du mir damit sagen, all die Beispiele wurden nicht von Muslimen getan mit Begründung ihrer Religion ?

Willst du mir damit sagen, das Strafrecht der Scharia sei eigentlich mit Wattebällchen werfen vergleichbar ? Streicht es doch einfach und ersetzt es mit den international üblichen Konventionen über die Rechte des Individuums. Dann gibt es auch keine unangenehmen Nachfragen mehr !

Freundliche Grüße, schelm
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godaime
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 02:02:24    Titel:

Zitat:
all die Beispiele wurden nicht von Muslimen getan mit Begründung ihrer Religion ?


Nein. Aber um das zu glauben muss man schon selbst ein Muslim sein. Einer per Definition, der der seinen eigenen Weg zu Gott findet und nicht denjenigen benutzt der ihm von jemand anderem vorgegeben wurde.

Zitat:
Streicht es doch einfach und ersetzt es mit den international üblichen Konventionen über die Rechte des Individuums.


Die Sharia ist bei weitem älter als die Un-Charta. Das ist vergleichbar damit das ein Sohn zu seinem Vater geht (versteh mich nicht falsch, ich seh die Sharia nicht als Vorreiter der Menschenrechte, so wie es vllt durch dieses Beispiel vermuten lässt) und sagt:" Du Paps, Ich weiß, du hast deine eigene Erziehungsmethode, aber ab sofort erziehst du mich so wie ich es will".
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 02:20:08    Titel:

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - und : Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein - ist einige Jahrhunderte älter als die islamische Scharia.

Das Problem ist : Damit der Islam in seiner Intention als gesellschaftliches Modell überhaupt jemals funktionieren könnte ( was er nie wirklich tat ) mußte das Wort von Jesus geleugnet oder umgeschrieben werden.

Das der Nazarener allerdings Recht hat zeigt sich bereits daran, das die Mißachtung der Rechte des Individuums Zwang, Leid, Blut, Tränen und gesellschaftlichen Stillstand verursacht. Vielleicht der Grund, warum viele Muslime lieber den Westen als Wohnort wählen ?
Zitat:
" Du Paps, Ich weiß, du hast deine eigene Erziehungsmethode, aber ab sofort erziehst du mich so wie ich es will".

Für Mohammed gegenüber seinem Paps Jesus stimmt das Bild ..

Zitat:
Zitat:
all die Beispiele wurden nicht von Muslimen getan mit Begründung ihrer Religion ?


Nein. Aber um das zu glauben muss man schon selbst ein Muslim sein


Ich verstehe was du sagst ! Zeige mir das theologische Ideal deiner Religion, an dem kein echter Muslim vorbei gehen kann, ohne es damit zu verletzen - und er somit keinerlei Begründung hat das zu tun, was meine Beispiele illustrierten. Das des Christentums steht oben im Post.

Freundliche Grüße, schelm
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 13:49:25    Titel:

Lieber Schams-ul-Islam

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Also dass der Quran niemals vom Menschen erdacht sein kann, belegt einfach die Tatsache, dass er zu keiner "wissenschaftlichen Erkenntnis" im Widerspruch steht.

Sag' 'mal, für wie dumm hältst Du uns eigentlich? Es gibt beispielsweise Koranverse, wonach die Erde eine Scheibe und der Himmel feststofflich seien. Und dass der Mensch aus Lehm geschaffen worden sein soll, ist ja ebenso wissenschaftlich falsch. Die Diskussion hatten wir bereits (siehe ab meiner Antwort an Guwan vom 29. Mai 2008). Ich stelle fest, dass ein Muslim diese Widersprüche nicht wahrnimmt, weil für ihn nicht sein kann, was nicht sein darf.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Dass Muhammad (s) kein Lügner oder Betrüger war, ergibt sich aus seinem makelos moralischen Leben vor wie nach seiner Berufung.

Auch darüber hatten wir bereits diskutiert. Die Blutrünstigkeit, mit der Mohammed beispielsweise gegen den jüdischen Stamm der Banu Quraiza vorging, ist kaum mehr zu überbieten. Ein solcher Genozid hat sich erst wieder in den Konzentrationslagern von Nazideutschland wiederholt.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Und um noch einmal etwas zu diesem Forum zu sagen: Ich habe immer wieder betont, dass der Islam meine Religion ist, die ich niemandem aufdrängen will.

Das wäre alles O.K., wenn der Islam bloss eine Religion wäre, wie jede andere. Nun ist er aber ein Gesellschaftssystem, dessen Grundregeln mit den Menschenrechten nicht vereinbar sind. Diesen menschenfeindlichen Aspekt Deiner Religion muss man der Menschheit willen kritisieren.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Was aber einen Dialog mit kompetenten Antworten anbelangt, so sehen ich einen solchen wohl deswegen gefährdet, weil die Prämissen nicht ganz gleich sind.

Nein, es sind dieselben Prämissen, sonst erkläre mir den Unterschied zwischen Deinen und meinen Prämissen bei der Frage: Woher holt ihr das Recht, die wörtliche Auslegung von Gewaltversen im Koran als unislamisch zu verurteilen? Es genügt mir, wenn Du erklärst, was es Euch Muslimen so schwer macht, diese Frage zu beantworten.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Der Islam selbst praktiziert keine Missionierung

Es tut schon fast weh, wenn man für so blöd gehalten wird, wie Du uns zu halten versuchst.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Dass Apostaten bestraft wurden ist wohl wahr. Das ist aber im Sinne von Hochverrat zu sehen. Es wurde niemand zu Tode gerichtet, der seinen Glauben unglückseligerweise verloren hat, sondern jemand der hernach zu einem Feind Gottes und der Menschheit wurde.

Dazu zählen beispielsweise Ex-Muslime, die zum christlichen Glauben gefunden haben: Wie könnt Ihr solche Menschen als Hochverräter ansehen, wo Ihr doch Jesus als einen hohen Propheten achtet?

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Aber im Allgemeinen ist dazu zu sagen, dass es besser ist einen Unruhe- und Unheilstifter zu liquidieren, ...

Das ist ein menschenfeindliches Vokabular, dessen sich beispielsweise schon die Natideutschen bedienten. Frage: Warum ist Allah nicht selber imstande, das Leben dieser Unruhestifter zu beenden, und warum meint Ihr, dass Ihr die Handlanger Allahs seid, wenn Ihr für ihn den Auftragskiller spielt?


@Lamasshu
Wie Dir Dornbusch bereits auseinandergesetzt hat, kann meine Frage nicht als "eine kaschierte Beleidung der religiösen Gefühle des Gegenübers" interpretiert werden. Der Unterschied zwischen christlichem und islamischen Glaubensverständnis orientiert sich genau an dem, was der Papst in seiner Rede an der Universität Regensburg sagte: Dem Nachvollzug des Glaubens mit der Vernunft.

GIL
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3344

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 14:28:23    Titel:

Als kurzer Zwischenruf möchte ich anmerken, dass mein Einwurf keineswegs einen moderativen Charakter hatte, wie das vielleicht hier und dort vermutet wurde. Diesen Eindruck mag ich zwar erweckt haben, im Grunde sind Beiträge ohne rote Färbung aber ledlich Beiträge von mir als Nutzer. Es war also bewusst nur ein eher persönlicher Gedanke.

Grundsätzlich gefällt mir persönlich die gegenwärtige Diskussion und ihr Stil doch noch recht gut, da liegen weitaus schlimmere Zeiten hinter uns.
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 20:08:33    Titel:

Wenn heute ein Muslim einen Apostaten umbringt, in der Hoffnung auf göttliche Belohnung, dann ist dies falsch, weil er zu 99,9 % (ich behalte mir Ausnahmen vor) einfach keine Berechtigung hat.

Zu Zeiten des Propheten (s) war es nicht so wie heute. Dieser ignorante, dumm anmutende Pluralismus der Moderne hat alle Maßen überschritten, war denn nicht einst die Menschheit ein einzige Gemeinde?!
Zur Zeit des Propheten (s) jedenfalls waren die Gegebenheiten schlicht: Entweder man war für den Islam, neutral (in wenigen Fällen, wie einige christliche Gemeinden) oder aber eben ein Gegner und versuchte dem Islam zu schaden. Damals ging es den Menschen nicht so sehr um Individualität (die Menschen waren damals etwas einsichtiger als heute), sondern mehr um Ideale.

Was den Vorfall mit dem Stamm der Juden anging, die nach ihrem Hochverrat in der Grabenschlacht nach dem mosaischen Gesetz gerichtet und hingerichtet wurden, so mag man dies heute kritisieren, aber mit dem rechten Gespür für die damalige Situation ist nicht verwerfliches daran. Ihr eigenes Gesetz (die Thora) hat sie in diese Lage gebracht. Auch von Genozid darf man nicht sprechen, weil nach meinem Wissen Frauen und Kinder verschont wurden.

Die Todesstrafe wurde in diesem Forum bereits diskutiert: Ich hoffe, es nähme niemand Anstoss daran, einen Kinderschänder beispielsweise zu hängen, dass er nicht mit seinen Verbrechen fortfährt und vielleicht 5,6,7 oder wer weiß wie viel Kinder missbraucht. Was hier hoffentlich niemand verurteilt (weil es ein menschlicher, natürlicher Akt ist), kann sich eben auch auf anderen Ebenen abspielen.

Natürlich glaubt der Muslim, dass Islam richtig ist, und hofft, dass Islam sich überall auf der Welt verbreitet; allerdings nicht durch Missionierung oder Zwangskonvertierung. (Dies Herr Kaiser ist auch der Grund, weswegen ich eigentlich schon lange bereue, mich in dieses Forum eingemischt zu haben.)

Wer den Islam kennenlernen möchte, der sollte mal eine Moschee besuchen und die Freundlichkeit der Muslime hautnah erleben.

Liebe Grüße
Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
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BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 21:30:13    Titel:

Lieber Schams-ul-Islam

Sorry, Schams, entweder sind wir Nichtmuslime über Deine Religion besser orientiert als Du, oder Du willst uns wiederholt für blöd verkaufen.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wenn heute ein Muslim einen Apostaten umbringt, in der Hoffnung auf göttliche Belohnung, dann ist dies falsch, weil er zu 99,9 % (ich behalte mir Ausnahmen vor) einfach keine Berechtigung hat.


Die Wahrheit ist, dass im Sudan, Jemen, Iran Saudi-Arabien, Qatar, Pakistan, Afghanistan, Somalia und Mauretanien auf Apostasie offiziell die Todesstrafe im Strafrecht verankert ist. Die Gängelung von Apostaten kennt noch andere perfide Mittel der Zwangsislamisierung, wie im Falle von Azlina Jailani. Und ich will nicht wissen, zu was ein Mob gegenüber einem bibellesenden Muslim zu unternehmen im Stande ist.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Zu Zeiten des Propheten (s) war es nicht so wie heute.

Erzähl' uns keine Märchen! Die Benachteiligung von Christen - bis hin zur Verfolgung - durch Muslime gewinnt heute mehr denn je an Aktualität. Willst Du das bestreiten? Muss ich noch konkret werden?

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Dieser ignorante, dumm anmutende Pluralismus der Moderne hat alle Maßen überschritten, war denn nicht einst die Menschheit ein einzige Gemeinde?!

Du zeigst immer mehr Dein wahres Gesicht. Wenn ich Dich richtig verstehe, bist Du gegen Meinungsäusserungsfreiheit und Demokratie. Du möchtest eine von oben abgesegnete, sprich oktroierte Meinung, wenn möglich die islamische. Falls Du meinst, die Menschheit solle zu einer Gemeinde zusammenwachsen, dann frage ich Dich, warum sondern sich ausgerechnet die Muslime davon ab? Warum habt Ihr Muslime so viel Mühe mit der Integration in unsere zivilisierte europäische Gesellschaft?

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Zur Zeit des Propheten (s) jedenfalls waren die Gegebenheiten schlicht: Entweder man war für den Islam, ... oder aber eben ein Gegner und versuchte dem Islam zu schaden.

Komm, quatsch keine Märchen! Das ist doch immer noch die aktuelle Lesart des Islam, der in "Dar al-Islam" und "Dar al-Harb" unterscheidet.
Nimm uns endlich als Diskussionspartner ernst! Wir sind über Deine Religion besser orientiert, als Dir vermutlich lieb ist.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Was den Vorfall mit dem Stamm der Juden anging, die nach ihrem Hochverrat in der Grabenschlacht nach dem mosaischen Gesetz gerichtet und hingerichtet wurden,

Laut Geschichtsscheribung wurden die Angehörigen der Banu Quraiza aufs brutalste abgeschlachtet. Alle Familienväter und die geschlechtsreifen Söhne und Männer mussten zuerst einen Graben schaufeln, danach hatten sie in Reih und Glied anzutreten, am Rand des Grabens hinzuknien, woraufhin sie geköpft wurden. Die Leichnahme konnten so einfacher ins Grab gestossen werden. Diese Fliessband-Metzelei von - je nach Quelle - bis zu 900 Männern begann morgens und dauerte bis abends spät in die Nacht. Euer "Prophet" verfolgte das grausame Schauspiel den ganzen Tag hindurch. Hast Du den Mut Dir vorzustellen, was im Kopf des einzelnen Juden vorging, als er vor den Graben mit den bereits vorhandenen Leichnamen hinkniete und dabei seinen Vater, Bruder, Freund oder Onkel sah?

Bezüglich des "makelos moralischen Lebens" von Mohammed, das Dir als Beweis für seine edlen Absichten dient, verweise ich Dich auf die überlieferte Tatsache, dass er mit einem neunjährigen Kind den Beischlaf vollzog, seiner zuvor angetrauten "Frau".

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Auch von Genozid darf man nicht sprechen, weil nach meinem Wissen Frauen und Kinder verschont wurden.

Na ja, ein schöner Trost. Die Frauen wurden daraufhin als Sexsklavinnen missbraucht (zur religiösen Bemäntelung solchen Missbrauchs siehe beispielsweise Sure 2,233). Die Vielweiberei wurde ja von Mohammed ausdrücklich erlaubt.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Die Todesstrafe wurde in diesem Forum bereits diskutiert: Ich hoffe, es nähme niemand Anstoss daran, einen Kinderschänder beispielsweise zu hängen, dass er nicht mit seinen Verbrechen fortfährt und vielleicht 5,6,7 oder wer weiß wie viel Kinder missbraucht.

Doch, ich nehme Anstoss daran, und ich bin bei weitem nicht der einzige: Zur Abschaffung der Todesstrafe haben sich inzwischen alle zivilisierten Staaten mittels Völkerrecht verpflichtet. Du magst daran ermessen, wie unzivilisiert uns Nichtmuslimen der Islam vorkommt.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wer den Islam kennenlernen möchte, der sollte mal eine Moschee besuchen und die Freundlichkeit der Muslime hautnah erleben.

Ich war schon einmal in einer Moschee und habe dort mit einem Hodscha diskutiert. Ja, ja, ja, er war sehr freundlich, aber eine Diskussion war schlicht unmöglich. Kannst Dir ja denken!

GIL
Beelzebub
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BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 22:09:56    Titel:

Steht irgendwo im Koran explizit, dass eine muslimische Frau keinen "Nicht-Moslem" heiraten darf?
Und was wäre, wenn er zum Islam konvertieren würde?
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sowas nirgendwo steht, aber die Eltern/das Umfeld u.s.w. einen dazu zwingen, einen Landsmann zu heiraten Rolling Eyes
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http://de.youtube.com/watch?v=qaL5vFYVLUs

So will ich irgendwann auch mal spielen können Very Happy
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 22:15:01    Titel:

@ Schams-ul-Islam :

Ich bitte darum, meine konkreten Fragen konkret zu beantworten.
Vielleicht fällt dies einem Muslim aus folgenden Gründen schwer : Die muslimische Gemeinschaft, die Traditionen und die Erziehung binden natürlich aneinander. Dies versperrt leider oft - subtrahiert man dies einmal alles gedanklich weg - den freien Blick auf theologische Grundlagen. Das Gemeinschaftsgefühl verhindert hier scheinbar eine selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Religion. Ersetzt wird die dann oft - ich erwähnte es schon - durch eine blumige Sprache, die alles und nichts aussagt, vergleichbar einem Pudding, der nicht an die Wand nagelbar ist.

In der Diskussion interessieren aber diese Schutzreflexe dem eigenen kulturellen Sein gegenüber nicht - man mag Verständnis dafür haben - inhaltlich bringt dies jedoch nicht weiter.

Nun ja, du hast nun bereits einiges anklingen lassen, dich etwas aus der Deckung begeben. Da vieles davon allerdings nur Werturteile abgebende Polemik war und deine Moralitäten widerspiegelt, ist es von geringen Nährwert. Wenn du dich also mit deiner Religion etwas auskennst, so ersuche ich nochmals um konkrete Beantwortung der von mir gestellten Fragen.

Da der User godaime scheinbar auf meinen letzten Post ebenfalls nicht antwortet, bitte ich dich die Antwort zu übernehmen. Es ging darum, das die in meinem Beispiel aufgezeigten unmenschlichen Dinge, die in islamischen Ländern leider keine Seltenheit darstellen, von ihm nicht den Muslimen zugerechnet werden. Ich bat darum, dies theologisch zu belegen, das es also für Steinigung, Handabhacken, Aufhängen etc. keine theologische Rechtfertigung im Islam gibt.

Nach meinem Verständnis, wollte er mir genau dies damit mitteilen - und distanzierte sich als Muslim davon. Du bist auch Muslim - und scheinst die Bestrafungsmöglichkeiten etwas realer zu sehen und zu befürworten. Frage : Wer von euch beiden wäre demzufolge der echte Muslim ?

Ich habe meine Fragen an dich kritisch und nachvollziehbar gestellt, ohne Beleidigungen oder dich zu provozieren. Deine Religion legt dir auf, mir als Ungläubigen, bzw. Schriftbesitzer eine entsprechend um Klärung bemühte Antwort zu geben.

Danke bereits im Voraus.

Freundliche Grüße, schelm
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Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 22:36:54    Titel:

Handabacken bei Diebstahl.
Auspeitschen bei Ehebruch.
Tod bei Unfriedenstiftung.
Laut Quran bedarf es mindestens einer Anzahl von vier Zeugen. Das heißt also, dass ein entsprechendes Verbrechen muss quasi schon provokativ ausgeführt werden.

Selbstmord: nein.
Apostasie: ja.
Homosexualität: nein.
Polygamie: ja (für Männer).
Zwang im Glauben: nein.
Hilfsbereitschaft gegenüber allen: ja (auch gegenüber Tieren)
Angriffskriege: nein.
Verteidigungskriege: ja.

Ich habe die Beiträge von godaime nicht alle gelesen, aber ihre/seine Einstellung steht mit meiner bestimmt nicht im Widerspruch, so dass entweder sie/er oder ich Muslim wären.

Ich weiß auch nicht so genau, wen du in Schutz nimmst. Vielleicht die westliche Zivilisation, die sich seit Jahrhunderten um den Globus prügelt, unschuldige Menschen versklavt, um im Luxus zu leben, und sich die Welt macht, wie sie ihr gefällt.

Ich bin auch in Deutschland groß geworden, und ich war auch gegenüber der globalen Ungerechtigkeit ignorant. Unwissenheit ist kein Verbrechen. Aber diese Foren dienen auch nicht unbedingt der Horizonterweiterung.

Liebe Grüße

Und bitte verzeihe mir, falls ich dir meine Prämissen nicht klar machen kann. Möge Gott uns Einfühlungsvermögen geben.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2008 - 23:16:56    Titel:

@Schams-ul-Islam :

Danke für die schnelle Antwort. Einiges erscheint mir noch unklar, bitte konkretisiere es :
Zitat:
Auspeitschen bei Ehebruch.

Mir wäre bekannt, das Strafrecht der Scharia erlaubt die Steinigung von Ehebrechern beiderlei Geschlechts, bei 4 Zeugen mit gutem Leumund ( Ruf )
Zitat:
Tod bei Unfriedenstiftung.

Siehe Fragenzusammenstellung im Anschluss.
Zitat:
Apostasie: ja.

Ja - erlaubt oder Ja zu bestrafen ? Falls erlaubt, verstoßen andere Gesetze - siehe Aufzählung der Staaten durch GIL - gegen den Islam ?
Zitat:
Homosexualität: nein.

Nicht erlaubt, nehme ich an. Wie zu bestrafen ?
Zitat:
Zwang im Glauben: nein.

Wie ist mit den herangewachsenen muslimischen Kindern zu verfahren, sollten diese sich von der Religion abwenden oder einen anderen Glauben annehmen ? Verstoßen hier Sanktionen gegen den Islam ?

Hier die anderen noch offenen Fragen :
Zitat:
Was ist konkret Hochverrat gegenüber dem Islam ? Gibt es einen als Hochverrat gewerteten Akt, der jedoch nur das Wort benutzt, nicht die Waffe ?

Was konkret ist minimal nötig zu tun, um als solcher zu gelten ? ( Feind Gottes und der Menschheit )

Fehlt es dem Islam an der Kraft überzeugender Argumente, Toleranz, Barmherzigkeit und Fähigkeit zur Koexistenz ? Diese Frage steht im Kontext zu deiner folgenden Aussage :

Aber im Allgemeinen ist dazu zu sagen, dass es besser ist einen Unruhe- und Unheilstifter zu liquidieren, als ihm die Möglichkeit zu geben, Wurzeln zu schlagen.

Was genau muß man in einer islamischen Gesellschaft tun, um als Unruhe- und Unheilstifter zu gelten ?

Posting mit godaime :
schelm :all die Beispiele wurden nicht von Muslimen getan mit Begründung ihrer Religion ?
godaime : Nein. Aber um das zu glauben muss man schon selbst ein Muslim sein...

schelm :
Ich verstehe was du sagst ! Zeige mir das theologische Ideal deiner Religion, an dem kein echter Muslim vorbei gehen kann, ohne es damit zu verletzen - und er somit keinerlei Begründung hat das zu tun, was meine Beispiele illustrierten.

du schriebst :
Zitat:
Und bitte verzeihe mir, falls ich dir meine Prämissen nicht klar machen kann. Möge Gott uns Einfühlungsvermögen geben.

Ich erhoffe mir nur Antworten auf alle gestellten Fragen, damit wäre ich bereits zufrieden.

Freundliche Grüße, schelm
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Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 16:44:17    Titel:

Ehebruch (arab. zina) wird im Quran (Anfang der 24. Sure) mit Peitschhieben geahndet. Es gab zu Zeiten des Propheten (s) Fälle, in denen dieser Verstoß gegen das Göttliche Gesetz mit Steinigung bestraft wurde; dies ergab sich daraus, dass man das mosaische Gesetz anwandte zu Fragen, in denen der Quran noch kein abschließendes Urteil gebracht hatte.

Unfriedenstiften ist gewisserweise auch relativ; aber im Allgemeinen ist es eben es Unterdrückung, Tyrannei, Verführung zum Schlechten und dergleichen.

Ein Jugendlicher, der nach islamischer Erziehung vom Glauben abfällt, war vermutlich nicht gläubig. Die bewusste Entscheidung erfolgt meist erst nach der Geschlechtsreife. Man darf auch deswegen keine Sanktionen gegen ihr erheben, weil ohne eine klare einleuchtende Übermittlung der Heilsbotschaft keine Erlaubnis vorliegt.

Die Sharia bezüglich Homosexualität kenne ich nicht so gut; ich glaube es ist so, dass Frauen mit Hausarrest und Männer mit Tod bestraft werden. Also wieder bei einer Aussage von vier Zeugen, was einfach die gesellschaftliche Rolle von Homosexualität unter Kontrolle stellen will. Man könnte darüber viel erzählen, aber ich denke der Kern ist, für sich selbst zu überlegen, ob Homosexualität etwas gutes oder etwas schlechtes ist. Jemand der an Gott glaubt verurteil Homosexualität in der Regel immer.
Also nochmal, um nicht missverstanden zu werden, nicht Homosexualität wird bestraft, sondern quasi eine homosexuelle Missionierung. Wenn wir jüngste Entwicklungen beobachten, dann sehen wir den Missionseifer von Homosexuellen auf beispielsweise provokativen Straßenparaden.

Dieser ganze Dialog setzt meiner Meinung nach zu einseitige Akzente. Ich hoffe, dass die Leser es nicht unbeachtet lassen, dass der Islam sich im Wesentlichen mit der persönlichen Entwicklung des Menschen zu seinem Schöpfer hin beschäftigt. Das Gebet, Fasten, die Almosen, Brüderlickeit und dergleichen, die Einheit Gottes, Befreiung der Frauen und prinzipielle Glaubensfreiheit, das ist es, wofür der Islam vordergründig steht.

Liebe Grüße
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3824

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 17:31:45    Titel:

Hallo Schamsulislam

Zitat:
Jemand der an Gott glaubt verurteil Homosexualität in der Regel immer.


Nee du! Du bist es, der hier verurteilt! Der die Todestsrafe rechtfertigt und Richter sein möchte.
Deine Religion ist gerade mal ein Deckmantel für deinen Namen und deine eigenen Wünsche.
Völlig ungeniert wirbst du für die Abschaffung der Menschenrechte und des Grundgesetzes. Nichts Gutes kann ich aus deinen Worten lesen.

Von Spiritualität keine Spur. Du hast dich selbst zu einem Sprecher für den Islam ernannt. Gutes hast du aber nicht zu verkünden!

Zitat:
...das ist es, wofür der Islam vordergründig steht.


Hier enthülltst du die Taktik des Islam: vordergründig gut erscheinen.

Gruß Dornbusch
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 17:44:43    Titel:

@Schams-ul-Islam :

Mene mene tekel u-pharsin ; Du wurdest auf einer Waage gewogen und für zu leicht befunden.
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Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2008 - 23:34:06    Titel:

Würdet ihr euch objektiv anschauen, was ihr so zusammenschreibt, mir meine Worte verdrehend und zerreißend, dann würdet ihr feststellen, dass ihr es seid, die unentwegt verurteilen.

Ganz zu Beginn der Diskussionen habe ich mehrmals klarzumachen versucht, dass die Scharia nur für Muslime gilt. So steht es einem Muslim beispielsweise nicht zu, eine Strafe an einem Ehebrüchigen zu verrichten, der gar kein Muslim ist.

Jemandem Spiritualität abzusprechen ist wohl das höchste Urteil bzw die größte Verurteilung.

Der Prophet Muhammad (s) war der spirituellste Mensch überhaupt und seine Gedanken und Gebete drehten sich immer nur um die Verbesserung der Menschen im Dies- und Jenseits, der Gesellschaft, sein Wunsch war es, die Menschen vor der Strafe (Gottes) zu retten und sie in die ewihe Glückseligkeit zu leiten.

Und das hat mit geheuchelter Vordergründigkeit nichts zu tun, im Gegenteil: es gibt Menschen, die ihn (s) für seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hassen (noch heute), obwohl er nächtlich weinend im Gebet stand, um für diese Menschen um Leitung zu bitten.

Friede sei auf jenen, die der Rechtleitung folgen.

Und was die Menschenrechte angeht, so bin ich voll dafür. Der Islam hält die Menschenrechte hoch; allerdings setzt er eben auch Maßstäbe dafür, wer von den Menschen menschlich ist, dh wer sich seiner menschlichen Verantwortlichkeiten bewusst ist (dass er nicht lügt, stiehlt, betrügt, oder sonstwie anderen schaden will). Wer das nicht ist, der ist laut Quran weiter abgeirrt als das Vieh. (25:43-44)

und trotzdem liebe Grüße
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 00:09:42    Titel:

@ Schams-ul-Islam :
Zitat:
Und was die Menschenrechte angeht, so bin ich voll dafür

Nein, das bist du nicht. Menschenrechte sind unangreifbar, unveräußerlich.

Jeder Mensch ist einmalig und nicht widerbringlich. Wenn dein Glaube einschließt das es rechtens ist, einen Menschen zu steinigen oder die Hand abzuhacken, dann empfinde ich tiefes Mitleid für dich, wegen der Prägung deines Seins durch deine Gemeinschaft. Ich weiß, es wäre anders ohne diesen Einfluss - so wie bei Milliarden anderer Menschen auch. Dein Glaube macht dich nicht frei. Egal wie blumig du ihn hier verpackst. Er nimmt dich gefangen in Angst. Angst essen Seele auf.

Freundliche Grüße, schelm
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 12:00:04    Titel:

Lieber Schams-ul-Islam

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Würdet ihr euch objektiv anschauen, was ihr so zusammenschreibt, mir meine Worte verdrehend und zerreißend, dann würdet ihr feststellen, dass ihr es seid, die unentwegt verurteilen.

Nein, Schams, wir, vor allem die bekennenden Christen hier im Forum, wie Schelm und Dornbusch etc., sind Dir wohlgesonnen. Wir sind interessiert von Dir zu erfahren, wie es sich konkret mit diesem islamischen Glauben lebt.

Ausserdem hast Du die unmenschlichen Seiten Deiner Religion/Gesellschaftskultur freimütig bestätigt, wie beispielsweise die Todesstrafe. Wie Du weisst, verkehrte Jesus mit den Sündern und Verbrechern. Darin ist er uns ein Vorbild. Nach westlicher Auffassung soll sich der Staat nicht auf dieselbe tiefe Ebene wie die Straftäter herablassen und Gleiches mit Gleichem vergelten. Der westliche Staat anerkennt allen Menschen, auch den Verbrechern, ein Mindestmass an Menschenwürde, und dazu gehört nun 'mal das Recht auf Leben.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Ganz zu Beginn der Diskussionen habe ich mehrmals klarzumachen versucht, dass die Scharia nur für Muslime gilt. So steht es einem Muslim beispielsweise nicht zu, eine Strafe an einem Ehebrüchigen zu verrichten, der gar kein Muslim ist.

Wann endlich nimmst Du uns als Diskussionspartner ernst und hörst auf, solchen Blödsinn zu verbreiten. Schau, Du behauptest dauernd Dinge, die wie hier, schon wieder nicht stimmen: "Die Gesetze der Schari'a sind für alle Menschen in einer islamischen Gesellschaft verbindlich, auch für Nichtmuslime".

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Jemandem Spiritualität abzusprechen ist wohl das höchste Urteil bzw die größte Verurteilung.

Stimmt nicht. Bereits Jesus hat den Pharisäern jegliche Spiritualität abgesprochen. Hie und da ist ein solches Urteil nötig, um die Heuchler zu entlarven.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Der Prophet Muhammad (s) war der spirituellste Mensch überhaupt und seine Gedanken und Gebete drehten sich immer nur um die Verbesserung der Menschen im Dies- und Jenseits, der Gesellschaft, sein Wunsch war es, die Menschen vor der Strafe (Gottes) zu retten und sie in die ewihe Glückseligkeit zu leiten.

Das tat er, indem er Kaufmanns-Karawanen, die sich auf dem Weg nach Mekka befanden, überfallen und ausgeraubt hatte. Er tat es mit Feldzügen, mit denen er die arabische Halbinsel unter seine Gewalt brachte und den Islam mit dem Schwert verbreitete, indem er Menschen auf grausamste Art umbrachte, indem er mit einem neunjährigen Mädchen den Beischlaf vollzog etc.

Das zeugt alles andere als von einem spirituell ausgerichteten Leben. Aber sei's drum; von mir aus darfst Du gerne daran glauben, so wie ein Anhänger der Moon-Sekte an die Ehrbarkeit ihres Religionsgründers glaubt. Mich interessiert der Islam nur insofern, als er als Gesellschaftsform mit den Menschenrechten nicht in Einklang zu bringen ist und dabei im Begriff ist, unsere westliche Zivilisation zu unterwandern, indem sich die Muslime - bedingt duch Ihre Religion - sich weigern, sich in die westliche Gesellschaft zu integrieren.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Und das hat mit geheuchelter Vordergründigkeit nichts zu tun, im Gegenteil: es gibt Menschen, die ihn (s) für seine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hassen (noch heute), obwohl er nächtlich weinend im Gebet stand, um für diese Menschen um Leitung zu bitten.

Wenn er um die angeblich verirrten Menschen geweint hätte, warum brachte er sie denn um? Das ist ein Widerspruch und mehr als nur bigott.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Friede sei auf jenen, die der Rechtleitung folgen.

Jesaja 9,5: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst" (nota bene: Jesaja ist auch im Islam einer der wichtigsten Propheten).

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Der Islam hält die Menschenrechte hoch

Auch wieder so ein Blödsinn, der einfach nicht stimmt. Wir hatten ja über die Todesstrafe diskutiert, die Du gutheisst, die aber das Menschenrecht auf Leben verletzt. Der Islam missachtet auch das Menschenrecht auf freie Meinungsäusserung (siehe Karikaturstreit), das Recht auf Religionsfreiheit (so ausdrücklich im Koran festgehalten, siehe auch die Apostaten-Problematik), und, und, und... Wo der Islam gilt, herrscht Repression.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
allerdings setzt er eben auch Maßstäbe dafür, wer von den Menschen menschlich ist,

Auch hier bedienst Du Dich wiederum des gleichen Vokabulars wie die Nationalsozialisten. Dort hiess es "menschenwürdig" als Gegensatz zu "lebensunwert". Ohne Dir dessen bewusst zu sein - so viel gestehe ich Dir zu - tangierst Du damit Fragen der Euthanasie. Schau mal, was Du hier schreibst:

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
dh wer sich seiner menschlichen Verantwortlichkeiten bewusst ist (dass er nicht lügt, stiehlt, betrügt, oder sonstwie anderen schaden will). Wer das nicht ist, der ist laut Quran weiter abgeirrt als das Vieh. (25:43-44)

d.h. ein solcher Mensch kann im Namen Alla's wie ein Tier abgeschlachtet werden. Das wolltest Du doch sagen, oder irre ich mich?

GIL
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 15:10:43    Titel:

Je weiter sich ein Mensch von den menschlichen Qualitäten entfernt, welche beständig und unveränderlich sind, desto weiter entfernt er sich auch von seinen Rechten. Das geht soweit, dass ein Mensch, der andere aus niederen Motiven tötet, selbst den Tod verdient.

Wer glaubt, dass Jesus (as), wenn er zu Macht gekommen wäre, einen Staat gegründet hätte, in dem jeder hätte tun und lassen können, was er wollte, der kennt Jesus eben nicht wirklich, sondern orientiert sich an einer handvoll Phrasen, die man ihm gelassen hat.

Und um es noch einmal nachdrücklich zu sagen, Muhummad (s) hat nicht ohne Recht Handelskarawanen überfallen, sondern es wurde auf jahrelange Unterdrückung, Enteignung und Boykottierung reagiert.
Ebenso wenig wurde wahllos und unbegründet Menschen ermordet.
Und über die Heirat mit Aischa (r) gibt es einige Recherchen, die zeigen, dass sie im geschlechtsreifen Alter war (die Ergebnisse lassen ein Alter zwischen 12 und 19 Jahren zu).

Eine Gesellschaft, in der nicht gestohlen, geraubt, vergewaltigt, gelogen, verführt, gemordet, sich in die Privatsphäre anderer eingemischt, intregiert, maßlos gehandelt wird...das ist der islamisch-gesellschaftliche Gedanke. Wer sich dagegen wehrt, wer etwas anderes als das für die Menschheit will, erfährt Repressalien oder muss diese zumindest fürchten.

Wer unbedingt einen Zusammenhang zwischen diesem und den Nationalsozialisten finden möchte, der soll es tun, muss aber letztlich eingestehen, dass sowohl Maximen als auch Methoden sich unterscheiden.

Ich weiß ja nicht, welche Politik ihr der Welt wünscht, oder ob ihr euch für so unpolitisch dünkt, dass es euch gar egal ist, was die Mächtigen mit dieser Welt machen. Der Islam lehrt dem Menschen das höchste Maß an zumutbarer Verantwortung.

Liebe Grüße
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 16:25:59    Titel:

Lieber Schams-ul-Islam

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Je weiter sich ein Mensch von den menschlichen Qualitäten entfernt, welche beständig und unveränderlich sind, desto weiter entfernt er sich auch von seinen Rechten. Das geht soweit, dass ein Mensch, der andere aus niederen Motiven tötet, selbst den Tod verdient.

Das sagst Du so leichthin. Einen Ex-Muslim zu töten, weil er Christ geworden ist, wäre so eine Tat aus niederen Motiven. Aber genau das verlangt Deine Religion.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wer glaubt, dass Jesus (as), wenn er zu Macht gekommen wäre, einen Staat gegründet hätte, in dem jeder hätte tun und lassen können, was er wollte, der kennt Jesus eben nicht wirklich, sondern orientiert sich an einer handvoll Phrasen, die man ihm gelassen hat.

Sorry, Schams, Du hast nichts, aber auch gar nichts vom Christentum verstanden.

Jesus verfolgte zum vorherein nie irgendwelche Ambitionen, einen Staat zu gründen, im Gegenteil: Er trennte strikt zwischen "mein Reich" (nämlich dem Reich des Himmels) und der weltlichen Ordnung ("gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört"). Die "Umkehr", von der Jesus sprach, war eine Hinkehrung zum spirituellen Leben (Johannes 4,14: "... das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.").

Dass die Bibel von den Christen verfälscht worden sein soll, wie Du behauptest ("handvoll Phrasen), ist eine unbelegte Behauptung von Euch Muslimen und Eures Propheten, der ja selber gerne daran herumbastelte. Es gibt jedoch keinen nachvollziehbaren Grund, warum ein Christ an diesen zentralen Punkten der christlichen Lehre etwas zu seinem Vorteil hätte verändern sollen. Ich wüsste nicht was. Du und all die Muslime haben nicht den geringsten Anlass, eine solche Behauptung aufzustellen.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Und um es noch einmal nachdrücklich zu sagen, Muhummad (s) hat nicht ohne Recht Handelskarawanen überfallen, sondern es wurde auf jahrelange Unterdrückung, Enteignung und Boykottierung reagiert.

Ein hinterhältiges Überfallkommando gegen wehrlose Karawanenführer zu befehligen, ist vergleichbar mit Piraterie, hat aber nicht das Geringste mit dem spirituellen Leben zu tun, wie es beispielsweise Dein Prophet Jesus predigte. Schon unter Moses hiess es, "Du sollst nicht stehlen". Dass das grundsätzlich gilt, stellt Jesus klar mit den Worten: "Und wenn dir etwas weggenommen wird, dann versuche nicht, es wiederzubekommen! Behandelt alle Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden wollt!" Letzteres entspricht Kants kategorischerm Imperativ.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Ebenso wenig wurde wahllos und unbegründet Menschen ermordet.

Jeder Mord lässt sich mit einem vorgeschobenen Grund bemänteln.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Und über die Heirat mit Aischa (r) gibt es einige Recherchen, die zeigen, dass sie im geschlechtsreifen Alter war (die Ergebnisse lassen ein Alter zwischen 12 und 19 Jahren zu).

Schon wieder versuchst Du, uns für blöd zu verkaufen. Laut den massgeblichen Hadithen, die bekanntlich für die Auslegung des Koran ausschlaggebend sein sollen, war Aischa bei ihrer Heirat mit Mohammed sechs und beim "Vollzug der Ehe" neun Jahre alt. Oder wolltest Du etwa Buchari und Muslim ibn al-Haddschādsch in Zweifel ziehen. Auf jedenfall hatte Mohammed einen ausgeprägten Frauenverschleiss: Aischa war seine neunte Frau.

Ich sehe in dieser von Deinem "Propheten" gewählten Lebensform eine Beziehungs-Labilität und kein besonders spirituelles Leben. Aber bitte, Du darfst ruhig an ihn glauben. Mich interessiert an der Geschichte bloss, was Ihr Muslim so alles als ethisch vertretbar akzeptiert; noch schlimmer: ihr strebt so etwas sogar noch an, da Mohammeds Leben für Euch als Beispiel dient.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Eine Gesellschaft, in der nicht gestohlen, geraubt, vergewaltigt, gelogen, verführt, gemordet, sich in die Privatsphäre anderer eingemischt, intregiert, maßlos gehandelt wird...das ist der islamisch-gesellschaftliche Gedanke. Wer sich dagegen wehrt, wer etwas anderes als das für die Menschheit will, erfährt Repressalien oder muss diese zumindest fürchten.

Halt, halt, Du tust grad so, als würde in der westlichen Welt nicht gegen Diebstahl, Meineid und Kapitalverbrechen vorgegangen. Das hat nichts mit den Repressalien gegen sogenannt Ungläubige zu tun, von denen sich das islamische Gesellschaftssystem vom westlichen klar unterscheidet. Das weisst Du ganz genau.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Wer unbedingt einen Zusammenhang zwischen diesem und den Nationalsozialisten finden möchte, der soll es tun, muss aber letztlich eingestehen, dass sowohl Maximen als auch Methoden sich unterscheiden.

Ja klar, in den Details unterscheiden sich die menschenverachtenden Vorgänge des Nationalsozialismus von jenen menschenverachtenden Vorgängen islamischer Ausprägung. Die Tötungsmethoden sind andere (Vergasen statt Steinigung und Köpfung), und die Benachteiligungen von Juden sind ebenfalls anders (kein Konzentrationslager, dafür Selbstmordkommando gegen Schulbusse etc.). Die Terminologie war damals wie heute auffällig ähnlich. Du selber sprichst beispielsweise davon, Unruhestifter seien zu liquidieren.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Ich weiß ja nicht, welche Politik ihr der Welt wünscht, oder ob ihr euch für so unpolitisch dünkt, dass es euch gar egal ist, was die Mächtigen mit dieser Welt machen. Der Islam lehrt dem Menschen das höchste Maß an zumutbarer Verantwortung.

Ihr prostituiert Euere Religion für eine Gesellschaftform, die Euch Vorteile verschafft, und bemäntelt dieses System mit religiös angehauchten Inhalten. Ihr meint, die Religionsfreiheit bemühen zu müssen, um die Desintegration Eurer Kinder in der westlichen Schule durchzusetzen. Das alles ist bigott und hat mehr mit Machtentfaltung als mit echter Religiosität zu tun.

Im Westen wird die Politik von Parteien und Politikern gemacht und nicht von der Religion, wie wohl es einem Politiker nicht schadet, religiös zu sein.

GIL
schelm
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 17:54:17    Titel:

Schams-ul-Islam schrieb :
Zitat:
Eine Gesellschaft, in der nicht gestohlen, geraubt, vergewaltigt, gelogen, verführt, gemordet, sich in die Privatsphäre anderer eingemischt, intregiert, maßlos gehandelt wird...das ist der islamisch-gesellschaftliche Gedanke.

Das ist das Ideal einer jeden Gesellschaft, bemüht man die reine Vernunft.
Reine Vernunft jedoch ist nur freiwillig zu erzeugen, anderfalls wäre sie paradox - demzufolge unvernünftig.

Die Durchsetzung der reinen Vernunft muß also deshalb unvernünftig bleiben, weil sie den Willen, das Ego, das Naf - versucht in eine gewünschte Verhaltensrichtung zu zwingen.

In deiner Religion stellt man sich ganz offensichtlich nicht die Frage, warum der Schöpfer dem Mensch einen freien Willen gab. Wenn dieser Wille in eine Richtung durch Zwang ausgerichtet werden sollte, existiert kein nachvollziehbarer Grund für das Geschenk des freien Willens überhaupt. Kannst du das nachvollziehen ?

Allah hätte somit seine Geschöpfe wie brave Schafe auf der Weide ausrichten können. Entscheidet aber das Schaf auf der Weide selbst, sanftmütig zu sein ? Welcher Wert also liegt in einer erzwungenen oder programmierten Gutartigkeit ?

Gott spirituell zu folgen bedeutet, den Wert in der freiwilligen Annahme seiner Prämissen zu finden. Das Gute erkennt der Mensch also nur dadurch, in dem er sich diesem bewußt zuwendet und damit zwischen Gut und Böse unterscheiden lernt. Das ist Aufgabe des Menschen und Folge des gegebenen Willens, der diesen Unterschied selbst erfahren wollte.

Deshalb kann das Reich Jesu nicht von dieser Welt sein - denn an ihm ist kein Platz für das Böse. Verstehst du das ? Das ist die Crux des gesamten Christentums. Das Böse kommt von der willentlichen Abwendung des Geschöpfes von Gott, nicht durch diesen selbst in die Welt. Wer dahingehend sich an Gott ausrichten will, muß auf das Böse verzichten, darf keinen Zwang ausüben.

Radikal zu Ende gedacht forderte Jesus deshalb auf jedwede Bestrafung zu verzichten, auf ihn zu vertrauen, nicht auf die nie vom Mensch herstellbare irdische Gerechtigkeit. Oh ihr Kleingläubigen würde Jesus wohl sagen, wenn er die Rechtssysteme der Menschen anschaut.
Zitat:
Wer sich dagegen wehrt, wer etwas anderes als das für die Menschheit will, erfährt Repressalien oder muss diese zumindest fürchten.

Und eben dies verkennt, das alle Menschen Sünden auf sich laden, es sei denn, sie folgen Gott Buchstabengetreu, ohne einen Millimeter abzuweichen. Niemand schafft das.
Im Islam hat man dies alles umgedreht, die Mahnung von Jesus, nicht nur den Splitter im Auge des Nächsten zu erkennen, sondern vielmehr den Balken vorm eigenen Auge wurde nun so gelebt, das man beständig nach dem Splitter im Auge des Nächsten sucht, den eigenen Balken aber nicht mehr wahrhaben will ! Andernfalls wäre eine Steinigung überhaupt nicht erklärbar.

Oh, ihr Kleingläubigen !

Freundliche Grüße, schelm

.. wie ich die Bearbeitungseinträge hasse, wenn jemand zu schnell nachpostet und man noch nicht fertig war .. das mußte mal raus ...
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Zuletzt bearbeitet von schelm am 28 Okt 2008 - 19:18:58, insgesamt 6-mal bearbeitet
Antonius
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 17:57:26    Titel:

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
...Und um es noch einmal nachdrücklich zu sagen, Muhummad (s) hat nicht ohne Recht Handelskarawanen überfallen, sondern es wurde auf jahrelange Unterdrückung, Enteignung und Boykottierung reagiert.
Ebenso wenig wurde wahllos und unbegründet Menschen ermordet...

Mich erinnern die kriminellen Taten des selbsternannten Propheten an die Taten der Hitler-Faschisten in der damaligen Sowjet-Union und in anderen Ländern.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:

Ich weiß ja nicht, welche Politik ihr der Welt wünscht, oder ob ihr euch für so unpolitisch dünkt, dass es euch gar egal ist, was die Mächtigen mit dieser Welt machen. Der Islam lehrt dem Menschen das höchste Maß an zumutbarer Verantwortung.
Liebe Grüße

Der Islam (Allah-Unterwerfung) stellt das höchste Maß an Unverantwortlichkeit in der Gesellschaft dar.
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 18:06:22    Titel:

godaime hat folgendes geschrieben:
...Die Sharia ist bei weitem älter als die Un-Charta. Das ist vergleichbar damit das ein Sohn zu seinem Vater geht (versteh mich nicht falsch, ich seh die Sharia nicht als Vorreiter der Menschenrechte, so wie es vllt durch dieses Beispiel vermuten lässt) und sagt:" Du Paps, Ich weiß, du hast deine eigene Erziehungsmethode, aber ab sofort erziehst du mich so wie ich es will".
Unsinn.
Der Sharia-Islam ist eine archaische Wüstenreligion aus dem 7.Jahrhundert.
Er ist völlig inkompatibel mit dem modernen, demokratischen Rechtsstaat.
Im Sharia-Islam gibt es keine universalen Menschenrechte, keine Religionsfreiheit.
.
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 21:37:58    Titel:

Der Islam proklamiert eine Politik, die von solchen betrieben wird, die nach keiner Macht streben, deren hohe Moral als erwiesen gilt. Sie läuft nach dem Motto: "Gebt niemandem ein Amt, um welches er sich bewirbt."

Es geht in der islamischen Religionspraxis nicht darum, nach Fehlern bei den anderen zu suchen. Der Prophet (s) wies seine Anhänger an, eines ihrer Augen dafür zu verwenden, die eigenen Schwächen zu sehen, und mit dem zweiten Auge, das Gute am anderen wahrzunehmen. Außerdem hat der Prophet (s) gesagt: "Niemand tadelt einen Bruder für ein Vergehen, ohne dass er vor seinem Tod sich nicht auf selbe Weise vergeht."

Ein Muslim, der Christ wird, wird nicht zum Vogelfreien. Es ist zwar bedauernswert, dass man den Ein-Gott-Glauben verlässt, aber es gibt diesbezüglich keinen Zwang. Nur sollte ein solcher Unglückseliger innerhalb einer islamischen Gemeinschaft nicht den Fehler begehen, öffentlich zu predigen. (Christliche Predigt beinhaltet letztlich immer eine Diffarmierung des größten Gesandten Gottes (s), wie man leider auch in diesem Forum bemerkt.)

Über das Thema Aischa können Wahrheitsliebende gerne folgende Internetseite betrachten: http://www.islam-lexikon.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm

Und wer sagt, der Prophet (s) könne nicht spirituell sein, weil er viele Frauen hatte, der versteht vielleicht selbst nicht recht, was Spiritualität überhaupt bedeutet.

Macht und Ehre wurden dem Propheten (s) nicht deswegen zuteil, weil er sie begehrte, sondern im Gegenteil weil er Bescheidenheit und Demut ausübte und perfektionierte.

Aber bitte verzeiht mir, wenn ich nun wirklich kein Interesse mehr habe, diesen Dialog fortzuführen. Ich habe keine Ahnung, wer ihr seid und wie euer Leben aussieht, aber ihr denkt, das Recht zu haben, zu erklären, (von euch aus) was das Richtige ist und ihr beleidigt unseren Propheten (s) ohne Recht; möge Gott euch leiten.

Friedliche Grüße

Ich hoffe, ihr seid fair und bringt nicht noch neue Vorwürfe hinzu; von mir aus ist alles geklärt: dem Muslim geht es darum, jenen Menschen, die Gott und der Güte zugeneigt sind, Vorzug vor denen zu verleihen, die ungerecht und rücksichtslos sind.
schelm
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Beiträge: 4306

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008 - 23:52:36    Titel:

@ Schams-ul-Islam :
Zitat:
Und um es noch einmal nachdrücklich zu sagen, Muhummad (s) hat nicht ohne Recht Handelskarawanen überfallen, sondern es wurde auf jahrelange Unterdrückung, Enteignung und Boykottierung reagiert.

Kennst du die Bedeutung des Wortes ? RE - agiert. Irgendwann fängt irgendwo einer an zu reagieren.

Um mit den Widrigkeiten des Lebens klar zu kommen. Er reagiert also und er agiert -- da keine Mitbewerber vorhanden, nimmt er sich ein Stück Land, macht es urbar.
Plötzlich re - agiert jemand, weil dessen Land keine Früchte abwarf, er neidet es dem anderen. Eigentlich ist er selbst Schuld, denn er bearbeitete es nicht richtig. Um nun nicht zu verhungern, bittet er den Nachbarn von seinem Acker ihm etwas abzugeben. Das will der aber nicht, denn er hat den Nachbarn nicht einkalkuliert, sein Land wirft gerade genug Früchte ab, um seine eigene Familie über den Winter damit nähren zu können... Also stiehlt der verzweifelte Nachbar und dessen Familie vom fruchtbaren Acker seines Nachbarn. Deswegen verhungert ein Kind des Besitzers, denn es ist nicht mehr genügend vorhanden für alle. Daraufhin überfällt der wütende Mann den diebischen Nachbarn und tötet ihn in Raserei....

Die Familie und Freunde des Opfers tun sich zusammen, überfallen nun ihrerseits die Nachbarsfamilie und töten den Mann .. daraufhin bewaffnen sich die Überlebenden .... u.s.w.

.... Und um es noch einmal nachdrücklich zu sagen, Muhummad (s) hat nicht ohne Recht Handelskarawanen überfallen, sondern es wurde auf jahrelange Unterdrückung, Enteignung und Boykottierung reagiert.

Wir alle re - agieren auf unsere Egos, unsere Unvernunft und die eigenen Unzulänglichkeiten, wieder und wieder und wieder. Dein Glaube ist auch der beste Garant dafür, das dies niemals aufhört sich gegen den Nächsten zu richten

Was bitte, hat das mit Spiritualität zu tun ? Spiritualität steht über den irdischen Unzulänglichkeiten und folgt ihnen nicht in deren destruktiven und eskalierenden Kreislauf, der so nie endet .

Richtet nicht, denn so wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet ... und mit dem Maß ihr meßt, werdet ihr gemessen... ( Jesus )

P.S. : Versuch das Muster aus der obigen Geschichte wieder zu erkennen, ist nur ne Anregung.
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewtopic.php?p=1645542#1645542
Beitrag schelm, 23:37

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BeitragVerfasst am: 02 Nov 2008 - 16:11:05    Titel:

Beelzebub hat folgendes geschrieben:
Steht irgendwo im Koran explizit, dass eine muslimische Frau keinen "Nicht-Moslem" heiraten darf?
Und was wäre, wenn er zum Islam konvertieren würde?
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sowas nirgendwo steht, aber die Eltern/das Umfeld u.s.w. einen dazu zwingen, einen Landsmann zu heiraten Rolling Eyes




Selam,

ich kann dir jetzt nicht sofort eine quelle nennen , aber soweit ich weiß darf der Mann eine Nicht-Muslimin heiraten. Umgekehrt ist es von Allah dem Allwissenden verboten.
Beelzebub
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BeitragVerfasst am: 03 Nov 2008 - 23:22:24    Titel:

und wieso werden männer ständig bevorzugst bzw. wieso sind die stets im Vorteil? Ich finde, dass Frauen und Männer gleich behandelt werden sollten.Schließlich können wir nichts dafür,dass wir als Mädchen auf die Welt kommen Rolling Eyes
Die Männer können doch auch noch beschnitten werden, gläubig werden...Verstehe es nicht
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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 15:07:11    Titel:

Zitat:
und wieso werden männer ständig bevorzugst bzw. wieso sind die stets im Vorteil? Ich finde, dass Frauen und Männer gleich behandelt werden sollten.Schließlich können wir nichts dafür,dass wir als Mädchen auf die Welt kommen Rolling Eyes
Die Männer können doch auch noch beschnitten werden, gläubig werden...Verstehe es nicht


Wird wohl damit zu tun haben das zur damaligen Zeit Frauen nicht unbedingt gleichberechtigt waren Crying or Very sad Gilt aber natürlich nicht nur für den Islam, sondern für alle Religionen Exclamation Exclamation Exclamation
Beelzebub
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BeitragVerfasst am: 04 Nov 2008 - 23:35:23    Titel:

Und ich dachte immer, dass Religion Liebe wäre...Wir sollen unsere Mitmenschen lieben und ihnen nichts Schlimmes antun. Wieso darf man nicht lieben? Irgendwo hatte ich gelesen (in diesem Thread), dass auch diejenigen, die an Gott glauben und ihn als den Einzigen sehen (z.B. Christentum halt) nicht so hart bestraft werden, als Atheisten, Satanisten u.s.w. Und falls es einen Gott geben sollte, wäre das sowieso wahrscheinlich das Wichtigste für ihn. Dass man ihn nämlich als den Einzigen sieht und nur an ihn glaubt!Und das tun auch Christen, wie Moslems auch.. Ich kenne so viele muslimische Männer, die deutsche Frauen geheiratet haben, sind zum Islam konvertiert und diese sind m.M.n. sogar gläubiger als viele "muslimische" Frauen. Wieso sollte das ein Deutscher, Österreicher oder sonst einer nicht schaffen. Die können doch nichts dafür, dass sie nicht als Moslem auf die Welt gekommen sind! Und wenn ich welche "muslimische" Männer sehe, die eine Frau nach der anderen poppen, sich mit Alk vollpumpen,in die Disco gehen, eine Sünde nach der anderen begehen..Sind sie nun Moslems, nur weil die beschnitten sind??Definitiv NEIN! Trotzdem würden die Eltern an so einem nichts auszusetzen haben. Da kann man genauso einen Christen heiraten, der dann beschnitten ist. So sehe ich das.
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BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 20:04:47    Titel:

Also ich hab mal eine Frage, die bestimmt in diesen 178 Seiten oft gestellt wurde...habe aber keine Lust und Zeit mir das alles durchzulesen...und zwar: Warum sprengen Muslime unschuldige Menschen in die Luft (Selbstmordattentäter) und sind allgemein sehr "mordfreudig"? Wenn man sterben will, kann man das doch allein machen und nicht noch welche mit in den Tod reißen.
Ich habe mal gehört, dass die Selbstmordattentäter 70 Jungfrauen erwarten...stimmt das...wenn ja, was fängt man denn mit so vielen Weibern an...?
Will niemaden persönlich angreifen, aber diese Frage brennt mir schon lange auf der Zunge...Danke!
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BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 20:19:41    Titel:

La_Becca hat folgendes geschrieben:
Also ich hab mal eine Frage, die bestimmt in diesen 178 Seiten oft gestellt wurde...habe aber keine Lust und Zeit mir das alles durchzulesen...und zwar: Warum sprengen Muslime unschuldige Menschen in die Luft (Selbstmordattentäter) und sind allgemein sehr "mordfreudig"? Wenn man sterben will, kann man das doch allein machen und nicht noch welche mit in den Tod reißen.
Ich habe mal gehört, dass die Selbstmordattentäter 70 Jungfrauen erwarten...stimmt das...wenn ja, was fängt man denn mit so vielen Weibern an...?
Will niemaden persönlich angreifen, aber diese Frage brennt mir schon lange auf der Zunge...Danke!


Du verwechselst Moslems mit Terroristen, die die Religion für ihre Morde ausnutzen. Im Islam selbst ist Mord die schlimmste Sünde überhaupt.
Wenn du nur einen Menschen tötest, ist es so, als würdest du die ganze Menschheit auslöschen.
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BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 23:25:57    Titel:

Nein ich weiß was Terroristen sind...ich habe schon oft von Muslimen gehört, die diese Selbstmordattentäter sind...vielleicht gibt es ja eine Unterart...ich kenn mich da wirklich gar nicht aus, deshalb frage ich.
Sorry, wenn ich da was falsch verstanden habe...was haben die denn dann für eine Religion, wenn sie für ihren Gott töten?
Meine Sätze sind vielleicht etwas verwirrend...aber ich würde das gern mal wissen!
Kotzi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2008
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 23:32:07    Titel:

Ich verabscheue auch solche Akte sinnloser Gewalt Exclamation Aber mann sollte sich auch immer mal fragen wie dei 2. Seite der Medaille aussieht. Was würde einen Menschen dazu bringen sein Leben wegzuwerfen. Wieviel Leid musst du jemanden antun, damit er schließlich sich irgendwelchen fundamentalistischen, religiösen Spinnern hingibt und als letzter Akt der Verzweiflung sich selber tötet. Sicher ist es eine besonders prekäre Situation mit dem Islam, da man vieles falsch interpretieren kann, was aber in jeder Religion, unterschiedlich gravierend, vorkommt. Es ist wichtig diese Aspekte warzunehmen um nicht alle Moslems unter Generalverdacht zu stellen, dass sie Mörder und Verbrecher sind.
Kotzi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2008
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 05 Nov 2008 - 23:35:45    Titel:

Zitat:
was haben die denn dann für eine Religion, wenn sie für ihren Gott töten?


Ich persönlich bin äußerst skeptisch gegenüber Menschen die äußern im Namen ihrer Religion oder ihres Gottes etwas verrichten zu müssen. Denn das hieße, Gott persönlich hätte mit ihnen gesprochen und ihnen diesen Befehl gegeben. Ich kann ja auch behaupten Gott hätte mir aufgetragen dir eine Backpfeiffe zu geben, beweise mir dann mal das Gegenteil.
La_Becca
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Anmeldungsdatum: 15.10.2008
Beiträge: 91

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 08:55:53    Titel:

Ich verurteile ja niemanden, deshalb hab ich ja gesagt, dass ich keine Ahnung davon habe und nur frage...aber ich habe schon öfters gehört, dass diese Menschen für ihren Gott töten, warum würde ich ja gern wissen. Ich schließe auch nicht alle Muslime ein, denn das wäre falsch.
Ich würde niemals eine Religion verurteilen, denn ich kenne deren Standpunkte gar nicht.
dornbusch
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BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 09:30:26    Titel:

Hier ist die noch nicht beantwortete Frage an die Muslime wieder einmal angebracht:

Mit welcher Berechtigung darf ein Moslem als Moslem die Todesedikte des Koran für ungültig erklären?

Gruß Dornbusch
Kotzi
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Anmeldungsdatum: 21.10.2008
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 11:18:26    Titel:

Zitat:
Mit welcher Berechtigung darf ein Moslem als Moslem die Todesedikte des Koran für ungültig erklären?


Hat keine Berechtigung, denn laut einigen Aussagen müsste diese Anweisung ja von Gott persönlich kommen, ausser bei den Christen soll sowas ja noch nicht vorgekommen sein. So zufrieden? Hast den bösen Moslems eins ausgewischt, jemand noch ne interessante Frage?
Gott ist Liebe
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BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 11:20:22    Titel:

Lieber Beelzebub
Liebe(r) La_Becca

Beelzebub hat folgendes geschrieben:
La_Becca hat folgendes geschrieben:
Warum sprengen Muslime unschuldige Menschen in die Luft (Selbstmordattentäter) und sind allgemein sehr "mordfreudig"?

Du verwechselst Moslems mit Terroristen, die die Religion für ihre Morde ausnutzen. Im Islam selbst ist Mord die schlimmste Sünde überhaupt.
Wenn du nur einen unschuldigen Menschen tötest, ist es so, als würdest du die ganze Menschheit auslöschen.


Zuerst zu La_Becca: Da sowieso immer dieselben Fragen an die Muslime gestellt werden, genügt es, wenn Du die letzten 6-8 Seiten einmal durchliest.

Dass die islamistischen Terroristen keine Muslime wären, ist falsch, denn jeder, der die Shahadah spricht, ist Muslim und bleibt es sein Leben lang.

Dass Mord im Islam die schlimmste Sünde wäre, stimmt nicht, sondern das ist eine Ermessensfrage: Ich habe mir erlaubt, Beelzebubs Koranzitat rot zu ergänzen. Wann sich ein Mensch schuldig macht und was alles einen Mord zu rechtfertigen vermag, wird im Koran ausführlich beschrieben. Der Koran ist voll von Killeraufträgen. Nicht nur das ist erstaunlich an einem sogenannt "heiligen" Buch, sondern vor allem diese niedere Ebene, mit der sich der Koran abgibt, indem dort nämlich detailliert die brutalen, angeblich göttlichen Mordmethoden genau beschrieben werden. Und da Muslime bestreiten, dass es im Koran Widersprüche gibt, weil sie glauben, dass der Koran das wortwörtliche Wort Gottes sei, werden diese Mordaufträge von den Islamisten zum Vollwert genommen. Sie sehen das sogar als Pflicht an, zumal es ja dem Menschen verboten ist, am Koran ein Jota zu ändern. Dass der Koran ein ganzes System der Gewalt beschreibt, kann hier nachgelesen werden:

Kampfbefehle Allahs im Koran
BTW: Die Zitate sind approbiert und lassen sich in jedem Koran nachlesen.

Seit März stelle ich hier im Forum praktisch wöchentlich einmal die Frage, woher sich ein Muslim das Recht herleitet, die wörtliche Auslegung von Gewaltversen im Koran als unislamisch zu verurteilen. Sie wurde bis heute nicht beantwortet. Mit andern Worten: Sie lässt sich nicht beantworten.

Damit macht sich jeder Muslim der Mittäterschaft schuldig, denn er ist ein Mitläufer, so wie es vor rund 70 Jahren in Deutschland Mitläufer gab. Wir hatten damals Juden, die auf offener Strasse angepöbelt und von Schlägertrupps attakiert wurden, und wir haben heute Muslime, die auf offener Strasse unverschleierte Frauen als Huren beschimpfen oder beispielsweise meinen Sohn "spitalreif" geschlagen haben, weil er nicht auf den Boden schaute, als sie ihm das befohlen hatten.

Und nun zu den Muslimen: Kommt nicht mit der Ausrede, dass diese Muslime sich dazu nicht berechtigt fühlen durften, denn im Koran steht: "Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben" (Sure 8,55). Die Muslime durften also meinen Sohn schlimmer als das Vieh behandeln.

GIL
Abdallah
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BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 12:59:35    Titel:

Hallo lieber GIL,

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
oder beispielsweise meinen Sohn "spitalreif" geschlagen haben, weil er nicht auf den Boden schaute, als sie ihm das befohlen hatten.


jetzt verstehe ich auch woher diese Abneigung auf den Islam kommt, die in deinem Herzen ist. Scheinbar hast du schlechte Erfahrungen mit sogenannten Muslimen gesammelt, was mir echt Leid tut, für dich und deinen Sohn! Es sind aber nicht immer nur Nicht-Muslime die von diesen "Muslimen" attackiert werden, sondern auch sehr viele vernünftige Muslime müssen darunter leiden, ich sehe es hier jeden Tag in Berlin. Es spielt also keine Rolle welche Religion sie haben, darum geht es ihnen nicht. Du wirst auch keinen von ihnen finden, der 5 Mal am Tag betet und gleichzeitig andere Menschen völlig grundlos krankenhausreif schlägt - so wie es bedauerlicherweise deinem Sohn ergangen ist. Unterscheide also bitte zwischen praktizierenden Muslimen, die ihre Religion wirklich ernst nehmen, anderen Menschen helfen und nicht schaden wollen und zwischen perspektivlosen Jugendlichen, die sich auf der Straße beweisen wollen und dort die Anerkennung suchen, die sie im Elternhaus, in der Schule oder auf der Arbeit nicht bekommen haben. Dieser Unterschied muss vielen Menschen in Deutschland noch klar werden, möchte man die Probleme in der Zukunft effektiv anpacken können.

La_Becca,

ersteinmal vielen Dank, dass du dir überhaupt die Mühe machst und das Gespräch mit Muslimen suchst, anstatt dir gleich eine vorurteilshafte Meinung über den Islam zu bilden. Ich wünschte nur, es hätten mehr Menschen diese Einstellung, nicht nur im Bezug auf den Islam, sondern immer und überall wenn es darum geht, sich erst über Dinge zu informieren und zu versuchen Vorurteile ab zu bauen, anstatt den einfacheren Weg zu gehen und ohne Wissen darauf los zu stürmen.

Ich könnte nun (wieder) eine ganze Menge zu dieser Thematik schreiben und dies habe ich auch schon öfters in diesem ellenlangen Thread getan und um ehrlich zu sein, ist das auf Dauer ein wenig anstrengend, deshalb hoffe ich, dass du es mir nicht übel nimmst, wenn ich dir ersteinmal einen Link weiterreiche in dem sowieso alles noch mal viel ausführlicher erklärt wird und der Inhalt auch von den meisten Muslimen auf dieser Welt aktzeptiert wird.

Wenn du also dann noch weitere Fragen zu diesem Link hast, bin ich gerne bereit, sie dir zu beantworten, auch über PN!

Alles Gute wünsche ich euch,
Abdallah
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Vergelte Gleiches nicht mit Gleichem, sondern bedecke das Schlechte mit Gutem und du wirst sehen, jemand der dir feindlich gesinnt war, wird dein bester Freund. (Koran)
Gott ist Liebe
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BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 13:42:26    Titel:

Lieber Abdallah

Abdallah hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
oder beispielsweise meinen Sohn "spitalreif" geschlagen haben, weil er nicht auf den Boden schaute, als sie ihm das befohlen hatten.

jetzt verstehe ich auch woher diese Abneigung auf den Islam kommt, die in deinem Herzen ist. Scheinbar hast du schlechte Erfahrungen mit sogenannten Muslimen gesammelt, was mir echt Leid tut, für dich und deinen Sohn!

Meine Abneigung gegen den Islam ist eine reine Verstandessache und hat mit dem Herzen nichts zu tun: Als Demokrat bekämpfe ich jedes totalitäre Gesellschaftssystem. Im Falle des Islam haben wir ein religiös bemänteltes faschistoides System, das grundlegende Menschenrechte negiert.

Lieber Abdallah, im Glauben sind wir Brüder. Wir beide glauben an denselben Gott, und wenn wir an die Anwesenheit dieses Gottes glauben, dann ist Jesus Christus mitten unter uns, nämlich zwischen Dir und mir.

Ich denke, dass die göttliche Rechtleitung des Menschen - ein zentraler islamischer Begriff - ausschliesslich eine rein spirituelle Angelegenheit sein kann. Auch deswegen bekämpfe ich den Islam, weil er die Spiritualität mit weltlichen Belangen vermischt. Das ist für mich keine Spiritualität mehr (siehe: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt").

Abdallah hat folgendes geschrieben:
Es sind aber nicht immer nur Nicht-Muslime die von diesen "Muslimen" attackiert werden, sondern auch sehr viele vernünftige Muslime müssen darunter leiden, ich sehe es hier jeden Tag in Berlin.

Ich kann sehr wohl zwischen gemässigten und gewaltbereiten Muslimen unterscheiden. Zu meinem ausgesuchten Freundeskreis gehören auch ein paar Muslime, die ich von ganzen Herzen liebe und mich immer wieder gerne mit ihnen treffe.

Der Grund, warum ich den Islam so schonungslos kritisiere, ist unter anderem auch die Rechtfertigung, die der Koran dem gewaltbereiten Pöbel liefert und ihn berechtigt, sogenannt Nichtgläubige zu misshandeln. Aus spirituellen Gründen ist es für mich einfach undenkbar, dass sich der wahre Gott auf die niedere Ebene des gesellschaftlichen Abschaums begeben haben soll, als er diese Verse Deinem Propheten, wie Du glaubst, offenbarte. Diese Respektlosigkeit vor dem Menschen ist bezeichnend für den Islam und widerspricht total meiner Auffassung von Religiosität, denn der Mensch - jeder Mensch! - ist immerhin ein göttliches Geschöpf.

Abdallah hat folgendes geschrieben:
Du wirst auch keinen von ihnen finden, der 5 Mal am Tag betet und gleichzeitig andere Menschen völlig grundlos krankenhausreif schlägt

Ich habe leider - oder zum Glück - keinen Kontakt zu den Islamisten, nehme jedoch an, dass sie gerade deswegen, weil sie die muslimischen Pflichten ernst nehmen und wie selbstverständlich 5 Mal am Tag gegen Mekka beten, Selbstmordattentate begehen. Du hast bislang nicht erklären können, was Dich berechtigt, die wörtliche Koranauslegung von Gewaltversen als unislamisch zu verurteilen.

Abdallah hat folgendes geschrieben:
Wenn du also dann noch weitere Fragen zu diesem Link hast, bin ich gerne bereit, sie dir zu beantworten, auch über PN!

Auch dort wird keine Begründung geliefert, warum die wörtliche Auslegung von Gewaltversen unislamisch sein soll. Den Verurteilungen fehlt daher zum vornherein jegliche Relevanz. Sie sind nichts weiter als Lippenbekenntnisse.

GIL
La_Becca
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Anmeldungsdatum: 15.10.2008
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BeitragVerfasst am: 06 Nov 2008 - 17:40:19    Titel:

Danke erstmal an die, die sich die Mühe gemacht haben mir eine antwort zu geben...ich werde mir das alles mal in Ruhe durchlesen und dann meine eigene Meinung bilden! LG
QUASAR
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2008 - 14:21:22    Titel:

Salam,
und Entschuldigung, dass ich so reinplatze, aber @ Gott ist Liebe

Zitat:
Aus spirituellen Gründen ist es für mich einfach undenkbar, dass sich der wahre Gott auf die niedere Ebene des gesellschaftlichen Abschaums begeben haben soll, ...


Wenn ich mich nicht irre hat er das in der Bibel zu Haufe getan.
Jesus begibt sich zu den Sündern und Gott ist in diesem Moment bei ihm / in ihm.
Wenn ich also "Gott ist Liebe" direkt einmal so wörtlich nehme, dann macht "Gott ist Liebe" nur dort Sinn, wo Liebe noch nicht ist, nämlich bei dem "gesellschaftlichen Abschaum", wie Du es nennst.

Für mich sind die Worte "gesellschaftlichen Abschaum" schon allein so Menschenfeindlich, wie du es dem Islam zu zuschreiben versuchst.

Ich bin der Meinung du hast dir dort direkt selbst ins Fleisch geschnitten und denke Du tust es nicht gerade gut, deinen Standpunkt im Sinne deines Glaubens zu rechtfertigen.

Sei mir nicht bös, aber so sehe ich die Sache nun mal.


.
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hochachtungsvoll euer QUASI
Schams-ul-Islam
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2008 - 14:40:36    Titel:

Friede

Jeder der die Shahada ausspricht und die vier weiteren Glaubenspfeiler (Gebet, Almosen, Fasten, Pilgerreise) verrichtet, ist Muslim. Das ist richtig.

Allerdings gibt es für diese Leute noch weitere Klassifizierungen.

Nach "oben" hin wird der Muslim (Gottergebener) zu einem Mu'min (wahrhaft Gläubiger) und dann inscha Allah zu einem Muhsin (jemand, der so lebt, als sähe er Gott ständig vor sich).

Nach "unten" könnte sich ein Muslim zu einem Munafiq (Heuchler) entwickeln, wenn er es nicht von Beginn an schon ist. Kehrt er Gott vielleicht sogar den Rücken zu (Gott bewahre), wird er zum Kafir (Leugner, Undankbarer).

Goethe sagte zu dem Wort Muslim einst:
«Närrisch, daß jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!
Wenn Islam Gott ergeben heißt,
In Islam leben und sterben wir alle.»

Was er damit aussagen will ist klar, nur so ganz recht hat er nicht, denn es gibt noch den sogenannten Mushrik (Götzendiener), der sein Ego oder andere Götzen zwischen sich und das Schicksal zu stellen versucht.

Am Ende aber muss auch er sich fügen (Krankheit und Tod)...das meint wohl unser alter Goethe...
QUASAR
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2008 - 17:46:18    Titel:

mal eine frage ist trinken und besoffen sein bei Muslimen eine Tugend, also ist es überhaupt erlaubt, und wenn ja, ist es dann auch besonders gut, egal wie viel zu trinken, also auch bis zur Besinnungslosigkeit oder ähnliches?

Wenn ja, dann haben Hafes (von ihm stammte das Original) und Goethe wohl kaum dem strengen muslimischen Geist in dem Werk, "West-östlicher Divan" verewigt.

dort steht:
Goethe hat folgendes geschrieben:

...

„Und mag die ganze Welt versinken,
Hafis, mit dir, mit dir allein
Will ich wetteifern! Lust und Pein
Sei uns, den Zwillingen, gemein!
Wie du zu lieben und zu trinken,
Das soll mein Stolz, mein Leben sein.“

...
Der Trinkende, wie es auch immer sei,
Blickt Gott frischer ins Angesicht.
...



ich merke gerade bei den Hardlinern der Muslime, dass sie denken, Goethe sei auch Muslim gewesen und dass sie die Ironie die dieses Werkes in sich trägt kein bisschen hinterfragen.

Es ist ziemlich scharfe Kritik an dem Islam, ihn so auszuleben, als sei man ein Roboter und kein Mensch

ach so und Hafis war Muslim (Mystiker / Sufi)


.
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Zuletzt bearbeitet von QUASAR am 07 Nov 2008 - 18:59:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2008 - 18:07:42    Titel:

Alkohol zu trinken ist im Islam wohl verboten, aber man denke nur an den Wein des Paradieses.

Gott verwendet im Quran Bilder, um Menschen die Ewigkeit zu erklären; Goethe fühlte sich vom Quran inspiriert, so bediente er sich bestimmt auch diesem Mittel.

Ich weiß nicht, ob Goethe den islamischen Glauben praktiziert hat (da müssen wir schon die Auferstehung abwarten, und dann werden wir -weiß Gott- andere Sorgen haben); positiv berührt wurde er durch ihn bestimmt. Ich denke nicht, dass er sich spöttisch über den Islam geäußert hätte.

Aber ich zitiere Goethe gerne, wenn es darum geht zu zeigen, dass Muslim sein nichts anderes ist als ein oberflächliches Verhalten bzw. Bekenntnis

Und Gott weiß es am besten
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BeitragVerfasst am: 07 Nov 2008 - 18:27:51    Titel:

nein die Kritik geht nicht gegen den Koran, sondern gegen die harte Auslegung des Korans

ich finde folgendes bei Hafes:
WIKI hat folgendes geschrieben:

Seine Lyrik der Ghaselen besingt die Liebe, den Wein und die Schönheiten der Natur (Rosen) Einiges behandelt auch die Knabenliebe und verspottet die Heuchler. Vordergründig preist seine Lyrik die Freuden des Trinkens (obwohl von orthodoxer Seite der Wein verboten war), der Jagd und der Liebe - vor allem zum höfischen Freund (dust). Auf einer höheren Ebene aber spiegelt sie die Hingabe des Sufi-Mönchs wider, dessen Ziel es ist, seine Seele mit dem Göttlichen zu vereinigen. Weltliche Freuden, Genüsse und Räusche verweisen somit auf die Liebe zu Gott, sind aber auch zugleich eine Auflehnung gegen die strengen Gebote der islamischen Gesetze. In Zeiten der Despotie lebend schuf Hafis in seiner Dichtung ein Gegenbild zu einer dummen, heuchlerischen und machtbesessenen Umwelt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Hafis

und dann noch dieses:
Zitat:

So wie Goethe Distanz zur christlichen Lehrmeinung hatte, drückt auch das lyrische Ich im West-östlichen Divan ironische Distanz zur orthodoxen Lehrmeinung des Islam und Nähe zur Mystik zum Ausdruck.


http://de.wikipedia.org/wiki/West-%C3%B6stlicher_Divan

zum glück brauchen wir nicht zu warten, bis Beide auferstehen, denn wir wissen schon heute, dass Sie ironisch und kritisch mit der orthodoxen Lehrmeinung des Islam gewesen sind, was eigentlich vielen Muslimen ein Dorn im Auge sein müsste, sofern man nicht gerade ein Mystiker (sufi) ist.

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BeitragVerfasst am: 10 Nov 2008 - 01:15:16    Titel:

Lieber QUASAR

QUASAR hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:

Aus spirituellen Gründen ist es für mich einfach undenkbar, dass sich der wahre Gott auf die niedere Ebene des gesellschaftlichen Abschaums begeben haben soll, ...

Jesus begibt sich zu den Sündern und Gott ist in diesem Moment bei ihm / in ihm.

Das ist aber ein gewaltiger Unterschied!
Jesus gab sich zwar mit den Sündern ab, begab sich dabei aber nicht auf deren Ebene herab. Du wolltest doch sicher nicht behaupten, Jesus habe mit denen gemeinsam gesündigt. Er wollte diese Menschen retten, sie zur Rückkehr zu bewegen, sprich: sie auf eine höhere Ebene hieven.

Von dieser Nächstenliebe gegenüber Sündern und Feinden ist im Koran meines Wissens nichts zu lesen, dafür kann man dort kaltblütige Killermethoden als konkrete, sogenannt göttliche Tötungsanweisungen entnehmen, Taten von einer Brutalität, wie das kein normaler Mensch, sondern nur der übelste Abschaum der Gesellschaft auszuführen im Stande ist.

QUASAR hat folgendes geschrieben:
Für mich sind die Worte "gesellschaftlichen Abschaum" schon allein so Menschenfeindlich, wie du es dem Islam zu zuschreiben versuchst.

Das finde ich nicht, denn kaltblütige Killer zählen für mich zum Abschaum der Menschheit. In diesen Tagen wird der Brandstiftung an Synagogen in Deutschland durch Schlägertrupps der Nazis gedacht. Diesen Pöbel von damals zähle ich zum Abschaum, weil er rücksichtslos die Menschenrechte anderer mit Füssen trat. Dass es ihnen Muslime heute gleichtun, beispielsweise mit Bomben gegen ein Judenviertel in Istanbul, mit der Zerstörung von Heiligtümern, wie die Buddha-Statuen in Bamian oder mit gegenseitigen Rachefeldzügen von Sunniten und Schiiten bei der Zerstörung von Moscheen im Irak etc. und last not least Terrorattacken gegen unschuldige Zivilisten in New York, Madrid und London, die Urheber dieser Taten zähle ich ebenfalls zum rüpelhaften Abschaum der Gesellschaft. Schams-ul-Islam versucht uns weis zu machen, das seien keine Muslime oder solche Untaten liessen sich nicht mit dem Koran rechtfertigen. Tatsache ist aber, dass der Koran Euch Muslime lehrt, vor nicht- und andersgläubigen Menschen nicht die geringste Achtung zu haben ("Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben", Sure 8,55).

Ihr Muslime seid Reli-Chauvinisten, weil Ihr Euch auf Eure Religiosität etwas einbildet. In der Bibel wird zwar berichtet, dass Jesus Auseinandersetzungen mit den Pharisäern hatte, dies aber gerade weil die Pharisäer Chauvinisten waren. Jesus hätte niemals gepredigt, andere Menschen wegen ihres Glaubens zu missachten, sie zu terrorisieren und zu töten, wie das einem Muslim wörtlich im Koran als Pflicht aufgetragen ist. Im Gegenteil, siehe das Gleichnis vom (ungläubigen) Samariter, den Jesus sogar als beispielhaft hinstellt.

QUASAR hat folgendes geschrieben:
Ich bin der Meinung du hast dir dort direkt selbst ins Fleisch geschnitten und denke Du tust es nicht gerade gut, deinen Standpunkt im Sinne deines Glaubens zu rechtfertigen.

Sei mir nicht bös, aber so sehe ich die Sache nun mal.

Nein, weshalb sollte ich Dir böse sein?
Ich verurteile das islamische Gesellschaftssystem als menschenfeindlich. Das tue ich übrigens als Demokrat und nicht aus meinem Glauben heraus.


@Schams-ul-Islam
Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Jeder der die Shahada ausspricht und die vier weiteren Glaubenspfeiler (Gebet, Almosen, Fasten, Pilgerreise) verrichtet, ist Muslim. Das ist richtig.

Horch, das stimmt doch schon wieder nicht!
Muslim ist man auch ohne Pilgerreise.
Und abgesehen davon gibt es noch solche Muslime, die die Shahada nicht ausgesprochen haben, nämlich die Nachkommen von Muslimen brauchen sie nicht auszusprechen, um Muslime zu sein.

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
Allerdings gibt es für diese Leute noch weitere Klassifizierungen.

Das Problem ist: Nach welchen Kriterien beurteilt Ihr Muslime, zu welcher Klasse von Muslim Ihr Euch selbst zählen dürft? Ich frage Dich nun nicht, zu welcher Du Dich zählst, sondern: Würde Dich ein Islamist einen Munafiq nennen, weil Du die Gewaltverse des Koran nicht befolgst, und wie streitest Du nun mit dem Islamisten? Was berechtigt Dich, seine Art, den Koran zu lesen, als unislamisch zu verurteilen, und warum bist Du überzeugt, dass Deine Auslegung die islamischere sei?

GIL
QUASAR
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BeitragVerfasst am: 10 Nov 2008 - 01:50:13    Titel:

Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Das finde ich nicht, denn kaltblütige Killer zählen für mich zum Abschaum der Menschheit


Genau auf diese stufe, auf der du gerade mit dieser aussage stehst, hätte sich der Jesus zwar herabgelassen, aber nur um dir zu erzählen, dass er so nicht denkt über die Menschen, weil er sie kennt

er hätte mit diesen killern sprechen und sie verstehen wollen, aber er hätte sie nicht Abschaum der Menschheit genannt


du aber sagst mit deiner aussage, dass es menschen gibt, die durchaus anders behandelt werden sollten, als andere
das lässt sich weiterspinnen...was soll mit dem Abschaum denn passieren?
Gehirnwäsche, Todesstrafe, Folter, Sklaven, etc.

...Jesus sagt sowas aber nicht
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
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BeitragVerfasst am: 10 Nov 2008 - 09:56:41    Titel:

Lieber Quasar

QUASAR hat folgendes geschrieben:
Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben:
Das finde ich nicht, denn kaltblütige Killer zählen für mich zum Abschaum der Menschheit

Genau auf diese stufe ... hätte sich der Jesus ... herabgelassen, ...

Nein, das hätte er nicht.

QUASAR hat folgendes geschrieben:
... (weil) er so nicht denkt über die Menschen, weil er sie kennt

er hätte mit diesen killern sprechen und sie verstehen wollen, ...

Ja, das hätte er.

Du hast mein Posting nicht verstanden. Sich auf dieselbe Stufe herabzulassen hiesse, dasselbe zu tun und zu denken, sprich: Jesus wäre mit den Nazi-Schägertrupps auf Mordtour gegangen. Merkst Du den Unterschied? Jesus hätte mit den Verbrechern gesprochen und dabei Nächstenliebe gezeigt, hätte sich aber nicht auf deren Ebene herabgelassen. In dieser christlichen Haltung zeigt sich die grosse Menschenfreundlichkeit, die dem Islam abgeht, wo solches - jedenfalls laut Koran - teilweise geradezu verboten ist.

QUASAR hat folgendes geschrieben:
... aber er hätte sie nicht Abschaum der Menschheit genannt

Da hast Du recht. Er nannte sie Sünder.

QUASAR hat folgendes geschrieben:
du aber sagst mit deiner aussage, dass es menschen gibt, die durchaus anders behandelt werden sollten, als andere
das lässt sich weiterspinnen...was soll mit dem Abschaum denn passieren?

Ja natürlich sollen sie anders behandelt werden, was denkst denn Du?
Verbrecher bekommen einen fairen Prozess, der darauf ausgerichtet ist, sie zu resozialisieren.
Was soll daran falsch sein?

QUASAR hat folgendes geschrieben:
Gehirnwäsche, Todesstrafe, Folter, Sklaven, etc.

Schau, das ist wieder einmal typisch für den muslimischen Debattierstil.
Wir sprechen hier von den Folter- und Killermethoden, wie sie im Koran festgeschrieben sind und den Islamisten bei ihren Terror- und Mordtaten zur Rechtfertigung dienen. Und Du streust ein paar Unwahrheiten ein, weichst vom Thema ab und versuchst, den Spiess umzudrehen mit dem Ziel, inhaltlich nichts beizutragen.

Zum Abschaum zähle ich übrigens auch diejenigen Muslime, die die Christen entrechten (Kopten in Ägypten, im Prinzip in jedem muslimischen Land z.B. auch Türkei) und verfolgen (Christen in Darfur). Ich habe diverse Muslime auch in diesem Forum gehört, die den Genozid und die Versklavung von Christen in Darfur mit westlichem Verschulden zu rechtfertigen versuchten.

Verstehe mich recht: Ich spreche nicht über das, was der einzelne Muslim oder eine Gruppe tut, sondern darüber, wie religiös bemäntelte Untaten mit dem Koran gerechtfertigt werden können, dass also der Schlamassel, den Muslime in gewissen Ländern anstellen, im Islam begründet sind, der Euch Muslimen ein Gesellschaftssystem mit eigenen Regeln aufzwingt, in denen sogar alltägliche Rechte und Pflichten bis ins Detail festgelegt sind. Euer Vorbild, Mohammed, missbrauchte den Islam als Machtinstrument. Wer diese Religion nicht annahm, war "schlimmer als das Vieh", und so ist es noch heute.

GIL
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