Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
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Kotzi Full Member


Anmeldungsdatum: 21.10.2008 Beiträge: 134
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 11:15:02 Titel: |
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| Zitat: |
| Verstehe mich recht: Ich spreche nicht über das, was der einzelne Muslim oder eine Gruppe tut, sondern darüber, wie religiös bemäntelte Untaten mit dem Koran gerechtfertigt werden können, dass also der Schlamassel, den Muslime in gewissen Ländern anstellen, im Islam begründet sind, der Euch Muslimen ein Gesellschaftssystem mit eigenen Regeln aufzwingt, in denen sogar alltägliche Rechte und Pflichten bis ins Detail festgelegt sind. Euer Vorbild, Mohammed, missbrauchte den Islam als Machtinstrument. Wer diese Religion nicht annahm, war "schlimmer als das Vieh", und so ist es noch heute. |
1. Quasar ist katholisch, soweit ich weiss.
2. Was sollten wir denn dagegen tun? Denn Islam verbieten, alle Moslems auf der Welt verfolgen und einsperren? Ist das die christliche Lehre? Woher dürfen wir denn entscheiden ob der Islam wahr oder falsch, gut oder böse ist? Welche Religion ist denn die einzig wahre? |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 12:28:07 Titel: |
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Lieber Gott ist Liebe !
| Zitat: |
| QUASAR hat folgendes geschrieben: |
| ... aber er hätte sie nicht Abschaum der Menschheit genannt |
GIL : Da hast Du recht. Er nannte sie Sünder. |
| Zitat: |
| Zum Abschaum zähle ich übrigens auch diejenigen Muslime, die die Christen entrechten ...... |
Wo liegt der Sinn, wenn Jesus sagt : Richtet nicht, denn so wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet .. und mit dem Maß ihr meßt, werdet ihr gemessen ...
Du schreibst, er nannte sie Sünder. Er nennt uns alle Sünder. Und dies beschreibt ein unterschiedliches Maß an Arm - Seligkeit. Es kann größer oder kleiner sein - aber es ist vorhanden. Und es ist Ergebnis unserer Fehlbarkeit, unseres schwachen Egos, unserer eigenen Nichtliebe dem Nächsten gegenüber. Das ist die Crux des Christentums. Und deshalb wurde Maria Magdalena nicht gesteinigt. Und ohne das Versagen der Christen hätte sich eine Religion wie der Islam niemals manifestieren können .. ( )
Hast du dies überhaupt verstanden ? Der Abschaum und die Guten - das ist islamisch geprägtes Denken, die Kategoriesierung in Die und Wir - diese Selektion ist es, die Religion militant werden läßt, die über den Nächsten erst urteilt, dann ihn verurteilt und schließlich richtet. Das steht uns nicht zu.
Die Abgrenzung vom Bösen kann nur durch die eigene Nicht - Armseligkeit erfolgen. Das ist die Spiritualität, die du so oft bemühst.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 14:11:15 Titel: |
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Lieber Kotzi
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Verstehe mich recht: Ich spreche nicht über das, was der einzelne Muslim oder eine Gruppe tut, sondern darüber, wie religiös bemäntelte Untaten mit dem Koran gerechtfertigt werden können, dass also der Schlamassel, den Muslime in gewissen Ländern anstellen, im Islam begründet sind, der Euch Muslimen ein Gesellschaftssystem mit eigenen Regeln aufzwingt, in denen sogar alltägliche Rechte und Pflichten bis ins Detail festgelegt sind. Euer Vorbild, Mohammed, missbrauchte den Islam als Machtinstrument. Wer diese Religion nicht annahm, war "schlimmer als das Vieh", und so ist es noch heute. |
1. Quasar ist katholisch, soweit ich weiss. |
Ein Katholik pflegt nicht, in der Anrede "Salam" zu schreiben.
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| 2. Was sollten wir denn dagegen tun? Denn Islam verbieten, alle Moslems auf der Welt verfolgen und einsperren? Ist das die christliche Lehre? |
Es geht darum, der undemokratischen Gesellschaftsstruktur des Islam bewusst zu werden und zwischen dem Islam als Gesellschaftssystem und seiner religiöser Bemäntelung klar zu unterscheiden.
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Woher dürfen wir denn entscheiden ob der Islam wahr oder falsch, gut oder böse ist? Welche Religion ist denn die einzig wahre? |
Die Gewaltverse des Koran sind, wenn man sie wörtlich nimmt, menschenfeindlich und böse:
Kampfbefehle Allahs im Koran
Laut Koran müssen Menschen, die nicht an Allah glauben, auf das Niederträchtigste misshandelt und ermordet werden. So etwas ist klarerweise falsch, denn es steht im Widerspruch zum Allmachtsglauben (warum braucht Allah Auftragskiller, sollte er nicht selber fähig sein, seine angeblichen Widersacher zu töten) und zur Tatsache, dass Allah der Schöpfer aller Wesen sei (wieso sollten Allahs Geschöpfe umgebracht werden müssen?). Darin zeigt sich die Heuchelei, mit der im Islam der Herrschaftsanspruch mittels religiöser Bemäntelung durchgesetzt wird.
@Schelm
| Schelm hat folgendes geschrieben: |
| Gott ist Liebe hat folgendes geschrieben: |
Zum Abschaum zähle ich übrigens auch diejenigen Muslime, die die Christen entrechten ...... |
Wo liegt der Sinn, wenn Jesus sagt : Richtet nicht, denn so wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet .. und mit dem Maß ihr meßt, werdet ihr gemessen ... |
Ja, O.K. Eigentlich will ich ja gar nicht richten.
In der Bibel kannst Du nachlesen, dass Jesus diverse Ungerechtigkeiten, vor allem sozialer Art, aber auch die pharisäische Überheblichkeit mit Kritik regelrecht geisselte. Er rettete die Ehebrecherin vor der Steinigung, indem er auf die Bigotterie hinwies, nämlich dass nur derjenige berechtigt sei, den ersten Stein zu werfen, der ohne Sünde sei. Der von Dir zitierte Satz kann sicher nicht dazu verwendet werden, in Gleichgültigkeit gegenüber Unrecht zu verfallen. Wir sind im Rahmen des Gebots der Nächstenliebe sogar verpflichtet, Ungerechtigkeiten anzuprangern, so wie es Jesus in seinen Predigten tat ("eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel" etc.) und wie es unter anderem auch der Papst tut, wenn er beispielsweise den Krieg und soziale Ungerechtigkeiten verurteilt.
Das Verbot zu richten heisst in meinen Augen nicht, zum Biedermann zu verkommen, der vor lauter Gutmenschartigkeit und bourgoisem Selbstentfremdungsdrang den Brandstiftern gar noch die Zündhölzer spendiert.
Im Falle des Islam beschränke ich mich auf die menschenfeindlichen Koranverse, die - falls politisch umgesetzt - jeder Rechtsstaatlichkeit spotten, und ich trenne bewusst zwischen System (sprich Koran mit seiner ganzen Widersprüchlichkeit) und Spiritualität, zu der ein Muslim - wie jeder Mensch hier auf Erden - selbstverständlich befähigt ist.
Ich wiederhole penetrant meine Frage, mit welchem Recht ein Muslim die wörtliche Auslegung von Gewaltversen im Koran als unislamisch verurteilen dürfe. Die Tatsache, dass diese Frage unbeantwortet bleibt, belegt die - mitunter verdeckte - Systematik in der islamischen Gesellschaftsordnung, bei der die Gewaltbereitschaft integriert und sogar religiös gerechtfertigt wird.
Die religiöse Rechtfertigung von Gewalt gegen Menschen - auch von verdeckter Gewalt in Form von religiös verbrämter Missachtung - darf ich als bekennender Christ als Sünde beim Namen nennen. Im übrigen hat Jesus selber vor falschen Propheten gewarnt, und dazu zähle ich Mohammed. Man erkenne sie an ihren Taten, hatte Jesus gesagt.
GIL |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 14:21:33 Titel: |
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Gott ist Liebe schrieb :
| Zitat: |
| Der von Dir zitierte Satz kann sicher nicht dazu verwendet werden, in Gleichgültigkeit gegenüber Unrecht zu verfallen. |
Das soll er auch nicht. Und Mißstände dürfen durchaus beim Namen genannt werden. Die Wertung von Menschen als " Abschaum " impliziert allerdings einen eignen Verlust an erkennender Mitverantwortung und Anfälligkeit für Verhalten und Zustände, die dann kritisiert werden. Sie suggeriert ein eigenes über den Dingen stehen diesen destruktiven Erscheinungen des Lebens gegenüber, eine Art Immunsein, das wir aber nicht besitzen.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Kotzi Full Member


Anmeldungsdatum: 21.10.2008 Beiträge: 134
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 15:39:50 Titel: |
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| Zitat: |
| Es geht darum, der undemokratischen Gesellschaftsstruktur des Islam bewusst zu werden und zwischen dem Islam als Gesellschaftssystem und seiner religiöser Bemäntelung klar zu unterscheiden. |
Und wem sollte das nützen?
| Zitat: |
| Die Gewaltverse des Koran sind, wenn man sie wörtlich nimmt, menschenfeindlich und böse |
Deiner Meinung nach sind alle Moslems tickende Zeitbomben und gehören weggesperrt. Dass deine Meinung für Moslems beleidigend ist interressiert dich wohl kaum. Schön wie du "christliche" Werte wie Toleranz und Nächstenliebe lebst. Oder sind andersgläubige von diesen Segnungen nicht einbezogen. Zum Thema Heuchlerei innerhalb der Religion brauch ich nichts sagen.
Ich finds wirklich nicht in Ordnung wie du das Thema angehst. Denn es wirkt nicht deeskalierend wenn man dem anderen sagt:"Sorry alter aber deine Religion, dein Weltbild, eigentlich Alles was du bist ist sch..." |
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Alexiaa Newbie


 Anmeldungsdatum: 28.08.2008 Beiträge: 15
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 16:30:31 Titel: |
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An Gott ist Liebe:
Ich glaube du wurdest 1000 Jahre zu spät geboren (was du auch sicherlich bereust), denn im Mittelalter konnten christliche Fanatiker ohne Gegenwehr und in aller Ruhe gegen andere Religionen (vorallem gegen den Islam) hetzen und haben sich dabei auch noch so richtig wohl gefühlt, da sie am Ende sogar noch schnell Gleichgesinnte fanden, die eine ähnliche (fanatische) Meinung inne trugen. Aber du siehst, die Zeiten haben sich (zu deinem Nachteil) geändert, im Westen hat man gelernt zu differenzieren, die Hexenjagd ist vorbei und alle Religionen stehen vor dem Gesetz gleich. Finde dich damit ab! |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 17:10:19 Titel: |
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Lieber Kotzi
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Es geht darum, der undemokratischen Gesellschaftsstruktur des Islam bewusst zu werden und zwischen dem Islam als Gesellschaftssystem und seiner religiöser Bemäntelung klar zu unterscheiden. |
Und wem sollte das nützen? |
Der Wissenschaft.
Systemkritik war schon immer ein wichtiger Bestandteil der Sozialwissenschaften.
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Die Gewaltverse des Koran sind, wenn man sie wörtlich nimmt, menschenfeindlich und böse |
Deiner Meinung nach sind alle Moslems tickende Zeitbomben und gehören weggesperrt. |
Nein. Ich wiederhole das nun zum x-ten Mal: Nicht was der einzelne Muslim oder eine Gruppe tut, kann Gegenstand einer Systemkritik sein, sondern das, was den Kern des Systems ausmacht. Die schillernde Figur Mohammed und die unzähligen Widersprüche im Koran sind ja gerade Teil des muslimischen Systems, nämlich dass religiös motivierte Morde von Islamisten mit entsprechenden Koranversen gerechtfertigt werden können, ohne dass sich einer der gemässigten Muslime dafür verantwortlich zu fühlen braucht. Gemässigte Muslime verurteilen zwar solche Gewalttaten, aber ein schlagendes Argument, warum die wörtliche Auslegung von Gewaltversen unislamisch sein soll, fehlt ihnen, so dass ihrer Verurteilung jegliche Relevanz abgeht. Solche Verurteilungen erschöpfen sich in Lippenbekenntnissen.
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Dass deine Meinung für Moslems beleidigend ist interressiert dich wohl kaum. |
Nein, das interessiert mich schon deswegen nicht, weil die Muslime unentwegt andere Menschen, Gläubige und Nichtgläubige, missachten, beispielsweise indem sie entgegen jeglichem historischen Beleg behaupten, die Christen hätten die Bibel verfälscht. Das müssen sie behaupten, denn so steht es im Koran, und der ist ja angeblich von Gott höchstbersönlich - und zwar wortwörtlich - dem "Propheten" geoffenbart worden.
Mir ist natürlich klar, dass man nicht mit Dreck zurückschmeissen soll, weil man sich damit auf dieselbe Ebene begibt (gell QUASAR ). Aber mir geht's ja hier nicht darum, der andern Seite Vorwürfe zu machen, sondern ich will auf die Kohärenz des islamischen Gesellschaftssystems und deren Kern hinweisen. Das geht leider nicht kritiklos.
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Schön wie du "christliche" Werte wie Toleranz und Nächstenliebe lebst. |
Diesen Vorwurf lasse ich nicht gelten. Muss ich denn tolerieren, dass ein Gesellschaftssystem Menschen, die nicht dazugehören, zu Tieren degradiert (ja sogar "schlimmer als die Tiere")? Als Christ bin ich sogar verpflichtet, auf solche Missstände hinzuweisen.
| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
| Ich finds wirklich nicht in Ordnung wie du das Thema angehst. Denn es wirkt nicht deeskalierend wenn man dem anderen sagt:"Sorry alter aber deine Religion, dein Weltbild, eigentlich Alles was du bist ist sch..." |
Nochmals, und auch das wieder zum x-ten Mal: Die muslimische Religiosität kritisiere ich nicht. Ich kritisiere deren Missbrauch zur Bemäntelung von Gewalt an und Missachtung von Menschen. Ich tue das im Prinzip emotionslos, soweit man überhaupt faschistoiden Gesellschaftsformen emotionslos gegenübertreten kann.
@Schelm
Ich gebe zu, dass das Wort "Abschaum" heavy ist. Ich darf aber vielleicht anfügen, dass ich mich nicht zum Milieu der Mafiosi, Nati-Schlägertrupps oder den kaltblütigen Schergen welcher Couleur auch immer zählen muss, wie Du mir das mit dem Hinweis der "Mitverantwortung" scheinbar anlasten willst.
@Alexiaa
Dein Posting enthält keinerlei Sachargument. Der Vorwurf der Hetze ist ein billiges Killerargument, das in Diskussionen - und nun auch von Dir - allzu unüberlegt hingeworfen wird. Unrechtssysteme innerhalb einer Gesellschaft dürfen - ja müssen - in einem demokratischen Umfeld der Kritik unterzogen werden, auch wenn - und erst recht - sie religiös bemäntelt werden.
GIL |
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dornbusch Senior Member


Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3824
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 18:16:38 Titel: |
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An diesem Punkt der Diskussion wird aus der "Frage an den Islam" auch eine "Frage an die Christen":
Wie werden Christen denn auf die Antworten reagieren, die sie hier und anderswo von den Moslems bekommen?
Ich selbst war sehr verstört, als ich das Todesurteil über mich hier lesen mußte!
Ich bin sehr verstört, wenn ich täglich von Moslems Absagen bekomme, weil ich Christ bin.
Wenn der Islam in Deutschland politisch wird, wie ich es zur Zeit beobachte, dann stelle ich mir sehr wohl die Frage, ob dann die Antwort darauf nicht auch eine christlich-politische sein müßte.
Wie könnte so eine Antwort aussehen? Ohne daß daraus ein neuer Krieg der Religionen in Europa entstünde?
Gruß Dornbusch |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22645
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 18:22:56 Titel: |
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eine vollkommen unreligiöse Antwort: Es gilt Religionsfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat. So what?
Natürlich können sich auch Gläubige in politischen Organistationen formieren (die bibeltreuen Christen und die christliche Mitte gibt es ja auch; dort sind dann wirkliche Fundamentalisten gesammelt), allerdings ist dann immernoch die Politik die entscheidende Kraft und nicht eine Letztbegründung durch irgendeinen Glauben.
Also sind verfassungsfeindliche Strukturen - unabhängig von ihrer religiösen Gesinnung - aufzulösen und zu verbieten.
Ansonsten hat jeder Mensch das Recht seine Religion als Privatsache zu leben, und gut. Mit Politik hat dies dann aber ersteinmal wenig zu tun...
Also braucht es auch keine wie auch immer geartete "christlich-politische Antwort".
Cyrix _________________ Die Wurzel
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QUASAR Senior Member


 Anmeldungsdatum: 22.11.2006 Beiträge: 957 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 10 Nov 2008 - 21:02:02 Titel: |
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| Kotzi hat folgendes geschrieben: |
1. Quasar ist katholisch, soweit ich weiss.
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Mein Vater ist Pfarrer, also ist er...
Und weil ich denke, dass das schon so Recht ist, welcher Konfession er angehört bin ich auch...
| Zitat: |
| QUASAR hat folgendes geschrieben: |
| ... aber er hätte sie nicht Abschaum der Menschheit genannt |
GIL : Da hast Du recht. Er nannte sie Sünder. |
Die Bibel nennt uns alle Sünder und macht keinen Unterschied und Jesus nimmt alle Sünde auf sich, darauf wollte ich hinaus. _________________ Ich danke für ihre aufmerksamkeit
hochachtungsvoll euer QUASI
Zuletzt bearbeitet von QUASAR am 11 Nov 2008 - 02:18:35, insgesamt einmal bearbeitet |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 00:55:31 Titel: |
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@Gott ist Liebe :
| Zitat: |
@Schelm
Ich gebe zu, dass das Wort "Abschaum" heavy ist. Ich darf aber vielleicht anfügen, dass ich mich nicht zum Milieu der Mafiosi, Nati-Schlägertrupps oder den kaltblütigen Schergen welcher Couleur auch immer zählen muss, wie Du mir das mit dem Hinweis der "Mitverantwortung" scheinbar anlasten willst. |
Im Menschen steckt die Möglichkeit ein Adolf Hitler zu sein oder eine Mutter Teresa. Dazwischen gibt es unzählige Grauabstufungen, momentane oder langfristige Ausprägungen, vielfach austauschbar in der Rollen, sollten die Umstände, das Milieu und die Sozialisierung durch das Umfeld passen, der eigene Wille dem zu widerstehen, sich zu - oder abzuwenden entsprechend ( nicht ) ausgeprägt sein.
Nicht ich laste dir das an. Der Nazarener tut es. Und dafür hat er sich von uns an ein Kreuz nageln lassen. Vergebung und die nächste Chance, Armseligkeit zu überwinden ... denn Gott ist Liebe.
dornbusch schrieb :
| Zitat: |
Wenn der Islam in Deutschland politisch wird, wie ich es zur Zeit beobachte, dann stelle ich mir sehr wohl die Frage, ob dann die Antwort darauf nicht auch eine christlich-politische sein müßte.
Wie könnte so eine Antwort aussehen? |
Miteinander kommunizieren. Immer wieder. Wer redet, schießt nicht. Deutlich machen, das Spiritualität kein Eigentum des Christentums ist. Auch keines des Islam. Deutlich machen, das jeder Spiritualität zugesprochen bekommt, so lange er einer Auslegung seiner Religion widerspricht, die Barmherzigkeit relativiert. Sonst gilt - du schriebst es einmal bereits : Noli me tangere!
@Alexiaa : Die sogenannte Hetze gegen den Islam ( wer oder was dies auch immer im Einzelfall ist ) wird blitzartig verschwinden, wenn dieser ominöse Islam sich weiterentwickelt, am Leben reift. Als Einstieg empfehle ich ihm " Life is for Living and Living is free " von Barclay James Harvest 5 x täglich nach dem Gebet...
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 13:32:41 Titel: |
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Lieber Schelm
| schelm hat folgendes geschrieben: |
@Gott ist Liebe :
| Zitat: |
@Schelm
Ich gebe zu, dass das Wort "Abschaum" heavy ist. Ich darf aber vielleicht anfügen, dass ich mich nicht zum Milieu der Mafiosi, Nati-Schlägertrupps oder den kaltblütigen Schergen welcher Couleur auch immer zählen muss, wie Du mir das mit dem Hinweis der "Mitverantwortung" scheinbar anlasten willst. |
Im Menschen steckt die Möglichkeit ein Adolf Hitler zu sein oder eine Mutter Teresa. Dazwischen gibt es unzählige Grauabstufungen, momentane oder langfristige Ausprägungen, vielfach austauschbar in der Rollen, sollten die Umstände, das Milieu und die Sozialisierung durch das Umfeld passen, der eigene Wille dem zu widerstehen, sich zu - oder abzuwenden entsprechend ( nicht ) ausgeprägt sein. |
Ich nehme mir das zu Herzen.
Deine Bemerkung bezüglich Milieu und Sozialisierung ist es vor allem, was mir im Zusammenhang mit dem Islam Kummer macht. Was cyrix42 zur Dornbuschs Frage sagt, geht am eigentlichen Problem vorbei. Die Bemühungen um eine gesellschaftliche Integration des Islam in die westliche Welt würde diesfalls zur Nebensache verkommen.
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Nicht ich laste dir das an. Der Nazarener tut es. Und dafür hat er sich von uns an ein Kreuz nageln lassen. Vergebung und die nächste Chance, Armseligkeit zu überwinden ... denn Gott ist Liebe. |
Wie ich schon sagte: Eigentlich will ich gar nicht richten.
Du sagst es und ich empfinde es als eine Erleichterung, dass es uns regelrecht verboten ist zu richten, und zwar auch alttestamentarisch: "Mein ist die Rache". Anderseits habe ich als Christ die Pflicht, gegen soziale Ungerechtigkeiten vorzugehen. Es gibt gesellschaftliche Entwicklungen, die ich als Gefahr wahrnehme, nämlich als Verrohung im ethisch-moralischen Sinn, nämlich überall dort, wo der Mensch nicht ernst genommen oder gar misshandelt wird (ich nannte Extrembeispiele). Das Wort "Abschaum" war ein Fehlgriff von mir. Gemeint war die Verrohungstendenz, die Zunahme von menschenfeindlichen Erscheinungen in der Gesellschaft.
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Wie könnte so eine Antwort aussehen? |
Miteinander kommunizieren. Immer wieder. Wer redet, schießt nicht. Deutlich machen, das Spiritualität kein Eigentum des Christentums ist. Auch keines des Islam. Deutlich machen, das jeder Spiritualität zugesprochen bekommt, so lange er einer Auslegung seiner Religion widerspricht, die Barmherzigkeit relativiert. Sonst gilt - du schriebst es einmal bereits : Noli me tangere! |
Das Problem ist, dass es mir als Christ verboten ist, mit einem Muslim über meine Religion zu sprechen (und zwar eigentlich unter Todesstrafe), weil dies bereits als Missionstätigkeit ausgelegt werden könnte. Ausserdem hätte ich diverse Vorurteile zu durchbrechen, wie beispielsweise dass wir Christen die Bibel verfälscht hätten, und hätte zu respektieren, dass ein Muslim bei der kleinsten Abweichung von seinen Glaubensinhalten Gefahr zu lauft, in der Hölle zu landen. Ein Muslim wird mich unter diesen Umständen womöglich sogar als den Leibhaftigen ansehen. Um auf das Thema "richte nicht" zurückzukommen: Ein Muslim ist dazu von Allahs Gnaden nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, und sein Raster ist wesentlich enger gestrickt als in unserer liberalen westlichen Kultur.
Ich spreche hier ein grundsätzliches, ein systembedingtes Problem an, und zwar nicht nur im interreligiösen Diskurs, sondern auch im gesellschaftlich-kulturellen Kontext. Unser westliches Verständnis einer liberalen Gesellschaft ist mit dem eng-sunnitischen Islam unvereinbar (mit dem schiitischen ohnehin nicht). Wir Westler sind für einen Muslim das Sündenpfuhl. Eher wird er seine Vorstellungen von einer islamischen Gesellschaft bei uns durchzusetzen versuchen als dass wir ihn zu einer liberalen Haltung und einer Integration in unsere Gesellschaft bewegen könnten.
@QUASAR: Sorry, dass ich Dich falsch eingeschätzt habe.
| QUASAR hat folgendes geschrieben: |
| physikmensch hat folgendes geschrieben: |
...Kannst ja gleich die Liebe anbeten. . |
genau das tuen die Christen!
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Ich stimme Dir 100pro zu!
GIL |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 14:11:05 Titel: |
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Lieber Gott ist Liebe !
Nun, wir können schon mit Muslimen über grundsätzliche religiöse Inhalte reden. Der Islam selbst verpflichtet seine Gläubigen diese Fragen - sofern sie ohne Beleidigungen gestellt werden - geduldig zu beantworten. Außerdem leben wir nicht in einer islamischen Gesellschaft, welche nach ihrem Regelwerk gegen jedwede Form von tatsächlicher oder vermuteter Missionierung wahrscheinlich mit Sanktionen reagieren würde.
Meiner Auffasung nach bringt es nicht viel, Muslime zu drängen, direkte inhaltliche Streichungen vorzunehmen oder ein Umschreiben ihrer heiligen Schrift zu veranlassen .. Wie auch ? Der Islam kennt keine zentralen Strukturen vergleichbar des Christentums. Wenn wir fordernde Fragen stellen, so sollten sie sich imho ausrichten auf :
1. Wer oder was ist der im Islam selbst angekündigte Erneuerer, der jedes Jahrhundert erscheinen soll ?
2. Wann tat er dies und mit welchen Kompetenzen ist er ausgestattet ?
3. Wie kann der Islam reformiert werden, ohne die Schrift zu verändern ?
4. Im Islam selbst wird gesagt : Ich hab meine und ihr habt eure Religion - und : Es gibt keinen Zwang im Glauben ( beides von Mohammed selbst )
Ergo : Sollte der Schwerpunkt darauf gelegt werden, zu hinterfragen was getan werden könnte, um diese Passagen zu nicht relativierbaren Prämissen zu erheben.. Dazu braucht man nicht einmal etwas umzuschreiben, könnte die Gewaltverse als nur im historischen Kontext für gültig erklären, nicht jedoch als zeitlos.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 20:16:59 Titel: |
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Wie kann man sicher sein, dass es einen Gott gibt?
Hierbei ist das Betrachten der Natur sehr hilfreich. Im gesamten Universum gibt es der Argumentation des Heiligen Koran zufolge nur die gleiche Natur. Dabei stehen die Naturgesetze in Übereinstimmung miteinander, und sie kollidieren nie miteinander. Wenn es zwei Gottheiten gäbe, dann müsste es auch zwei Naturgesetze geben, die logischerweise einander gegenüberstünden.
Im Heiligen Koran wird uns die Argumentation präsentiert, dass jemand, der die Natur betrachtet – gemeint ist hier das System der Naturgesetze –, überrascht sein wird, dass im gesamten Universum nur ein System von Naturgesetzen wirkt (16:4-20). Selbst viele Wissenschaftler sind genötigt zuzugeben, dass die Symmetrie in der Natur so perfekt ist, dass es einen Schöpfer geben muss. Deshalb kann das Universum auch nicht als Chaos betrachtet werden, das automatisch aus sich selbst entstanden sei. Es muss somit einen Schöpfer geben, der das Universum in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen, die von Ihm selbst und niemandem sonst erdacht wurden, erschaffen hat. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 20:18:15 Titel: |
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Wie erklären sich Katastrophen und Unglücksfälle?
Zunächst ist zu sagen, dass es der Plan Gottes will, dass unser Leben gewissen Naturgesetzen unterstellt ist. Naturgesetze müssen unverändert wirken, ansonsten würden sie die Wirkung verlieren und ihren Zweck verfehlen. Um einen Unfall zu verhindern, müsste u.a. das Gesetz der Schwere außer Kraft gesetzt werden, was den Unfall wohl verhindern würde und wobei einige Menschen am Leben bleiben würden; aber dafür würde vielleicht vielen Hunderttausenden das Leben genommen und es würde im Weltall ein nicht wieder gut zu machender Schaden entstehen.
Wenn ein unsichtbarer Arm jedes unschuldige Opfer eines Verbrechens schützen sollte, so würde es heißen, dass die Zukunft insofern sicher ist, als einem nichts passieren kann. Wem „nichts passieren kann“, dem passiert auch nichts Gutes.
Außerdem sind die meisten Unglücksfälle den mangelnden Kenntnissen und dem unvorsichtigen Vorgehen des Menschen zuzuschreiben. Es zeigt sich dann - allerdings zu spät für den betreffenden Unfall - welche Maßnahmen der Mensch hätte ergreifen sollen, um den Unfall zu verhindern. Diese neu gewonnene Erkenntnis ist aber nicht zu spät für die Verhinderung weiterer ähnlicher Unfälle.
Auch sollten wir nicht vergessen, dass auf der ganzen Welt jedes Jahr Millionen von Menschen sterben, viele durch gewaltsame Einwirkung von außen. Der individuelle Tod an sich ist nicht weniger tragisch als der kollektive, wie z.B. durch Katastrophen. Aber der Tod des Einzelnen fällt weniger auf und ist gewöhnlich auch nicht von großen Zerstörungen begleitet. Deshalb liegt es auf der Hand, dass eine große Katastrophe die Menschheit erschüttert, während der tausendfache Einzeltod unbeachtet bleibt.
Daraus kann man schließen, dass eine große Katastrophe ein Anlass für die übrige Menschheit ist, sich zu besinnen, nachzudenken, sich über ihren Lebenssinn klar zu werden und ihr Verhalten entsprechend zum Guten zu ändern. Die edelsten Eigenschaften des Menschen gelangen erst in der Stunde der Not zur Entfaltung. Seine Menschenliebe, sein Mitleid, sein Opfergeist, seine Hilfsbereitschaft, seine Entsagung, all das sind edle Eigenschaften, die von Zeit zu Zeit geweckt werden müssen.
Für die in Selbstsicherheit und an Überheblichkeit grenzende Selbstzufriedenheit lebende Menschheit sind die Katastrophen jeweils ein Fingerzeig, Einkehr zu halten und Gott für das doch nicht so selbstverständliche Glück zu danken. Außerdem spornen sie die im Wohlleben träge gewordenen Menschen an, etwas Gutes zu tun, indem sie ihren heimgesuchten Mitmenschen zu Hilfe kommen.

Zuletzt bearbeitet von maher am 11 Nov 2008 - 20:21:06, insgesamt einmal bearbeitet |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 20:19:53 Titel: |
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Theodizee-Frage: Warum lässt Gott soviel Leid zu?
Die folgende Antwort basiert auf einer Ausführung vom vierten Khalifen der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Hadhrat Mirza Tahir Ahmad, Khalifatul Massih IVra:
Wenn wir die Geschichte der Evolution studieren, stellen wir fest, dass Evolution in ihrem gesamten Ablauf von der Triebkraft des Gewinnens und des Verlustes geprägt ist. Ohne den Wertbegriff von Gewinn oder Verlust gibt es weder Freude noch Leiden. Es ist die Evolution des Bewusstseins, die Freude und Leiden entstehen lässt. Mit dem Bewusstsein werden die es umgebenden Freuden und Leiden bewusster und bedeutungsvoller für die betreffende Person. Je höher sich das Bewusstsein entwickelt, desto stärker wird der Sinn für Verlust - genannt Leiden -, und je weniger entwickelt das Bewusstsein ist, desto weniger leidet der Mensch.
Glückseligkeit und Leiden stehen in einer direkten Beziehung zueinander. Wenn wir den Pegel des Leidens senken, sinkt gleichzeitig und im gleichen Maß auch der Pegel des Glücks. Wenn man sich von dem einen befreit, müsste man auch auf das andere verzichten.
Allah wollte Glückseligkeit und Freude schaffen, nicht aber Leiden. So heißt das Fehlen von Glück oder Freude Leiden, welches ein Schatten und Gegenstück des ersteren ist. Genauso wie das Licht einen Schatten wirft, so wirft auch Freude einen Schatten, den wir Leiden nennen. Dieses Phänomen wird im Heiligen Koran in der Sure 67:2-5 erwähnt.
Die Entwicklung des menschlichen Geistes und sein Fortschritt sind nur durch den Kampf zwischen den Kräften des Lebens oder dem Fehlen dieser Kräfte möglich. Es braucht eine Motivation. Es ist dieser Kampf, der für die Veredelung des Charakters verantwortlich ist und der das ganze Spektrum des Lebens beeinflusst. Ohne die Gefühle von Freude und Glück würde das Leben jeden Sinn verlieren. Das Dasein von Leiden ist die natürliche Folge des Daseins von Glückseligkeit. Ob der Mensch sich jedoch in die Richtung des Lichts oder der Dunkelheit, des Lebens oder des Todes bewegt, geschieht meistens aus seinem eigenen Antrieb.
Es gibt allerdings Fälle, wo die leidende Person offensichtlich den Weg des Leidens nicht aus eigener Wahl begeht. Dies kann im weit gesteckten Rahmen des größeren Planes vorkommen, bleibt jedoch eine Ausnahme der Regel. So sind die Menschen sich manchmal ihrer Verantwortung in Bezug auf das Leiden nicht bewusst. Es gibt ein Gesetz der Vergeltung und Wiedergutmachung durch die Natur. Fest steht jedenfalls, dass ein solches Leben ohne Leid sich nicht weiterentwickeln, sondern immer in einem Stillstand verharren würde.
Wenn wir auf die Zeit der Bakterien zurückgreifen, finden wir diese als die Bakterie mit Zellkern, die Bakterie ohne Zellkern und der Pyrobakterie, geschaffen aus Feuer. Dies sind die drei frühesten dem Menschen bekannten Lebenseinheiten. Wäre von Anfang an kein Wettkampf und kein Wetteifern, kein Kampf ums Überleben - weil alle gleichmäßig versorgt wären und natürlich kein Leiden da wäre - gäbe es keine Probleme und keine Lösungen. Aber dann wäre auch der Mensch nicht geboren worden, weil das ganze System der evolutionären Entwicklung fehlen würde.
Um auf die Menschen zurückzukommen, die ohne eigene Verschuldung leiden: Diese werden von Gott nach ihren Verhältnissen beurteilt, und wenn ihr Leiden ein Ende findet, werden sie in eine neue Ära der unendlichen Glückseligkeit geführt werden, einer Glückseligkeit, die die Zeit des Leidens in ihren Augen als einen Augenblick erscheinen lassen wird. Man wendet ein, all das sei bloß ein Beruhigungsmittel und nichts weiter. Es gäbe keinen Gott, und wir sollten uns nicht mit derartigen Theorien zufrieden geben. Die ganze Frage der Philosophie des Leidens stellt sich jedoch erst, wenn man die Existenz Gottes annimmt, denn die Frage der Moral wird erst dann relevant. Wenn es keinen Gott gibt, kann auch nicht die Rede davon sein, der Religion oder der Weltanschauung die Schuld zu geben, sondern man nimmt es, wie es ist. Alles wäre nur den Gegebenheiten der Natur zuzuschreiben, und der Mensch müsste sich damit abfinden. Darüber hinaus sei noch auf folgenden Koranvers hingewiesen:
„Allah belastet niemanden über sein Vermögen. ...“ (2:287)
Somit sind Menschen, denen Leid widerfährt, in gewisser Hinsicht mit einer besonderen Stärke ausgezeichnet. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 20:24:49 Titel: |
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1. Wer oder was ist der im Islam selbst angekündigte Erneuerer, der jedes Jahrhundert erscheinen soll ?
Wie du sagst , Der Reformer ist gekommen
Prophezeiungen über den Verheißenen Messias (as)
In allen großen Religionen gibt es Prophezeiungen über das Erscheinen eines großen Propheten und Reformers, der zu der Zeit erscheinen würde, wenn die Welt von Egoismus und Unglauben geprägt sein würde.
So hat auch Jesusas seine Wiederkehr angekündigt und Zeichen für dieses Ereignis genannt.
Im Christentum wird dies Parusie (griech. Ankunft) genannt. Der Heilige Prophet Muhammadsaw hat ebenfalls eine Vielzahl von Prophezeiungen überliefert, in denen von der Wiederkunft Jesusas und dem Auftreten des Imam Mahdi die Rede ist.
Indes bestehen über die Art und Weise, wie diese Prophezeiungen eintreten werden, bei Christen und Muslimen verschiedenartige Anschauungen. Orthodoxe Muslime glauben, Jesusas sei lebendig in den Himmel aufgefahren und befinde sich dort körperlich im Paradies an Gottes Seite, und eines Tages wird er herabsteigen und die Welt der Ungläubigen mit Waffengewalt besiegen. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 20:25:49 Titel: |
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[b]Leben und Wirken des Verheißenen Messias (as)[/b]
Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas, der Verheißene Messias und Imam Mahdi des Islam und Begründer der weltweiten Ahmadiyya Muslim Jamaat, wurde am 13. Februar 1835 in Qadian im damaligen Indien als Zwilling geboren.
Seine Familie war adlig und sehr angesehen, so dass er von verschiedenen Privatlehrern unterrichtet wurde. Zunächst lernte er Persisch und Arabisch. Zudem studierte er einige medizinische Bücher unter der Leitung seines Vaters, der selbst Arzt war. Neben seiner Liebe zum Studium versuchte Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas möglichst viel Zeit im Gebet und in dem Gedenken Gottes zu verbringen. Bereits im jungen Alter erhielt er erste Offenbarungen von Gott, sowie Visionen und Wahrträume.
Im Jahre 1864 hatte er seinen ersten Traum vom Heiligen Propheten Muhammadsaw.
Offenbarungen durch Gott
Im Jahre 1868, in einer Zeit, in der er zurückgezogen lebte, erhielt Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas eine Offenbarung von Gott:
„Dein Gott ist sehr zufrieden mit dem, was du getan hast. Er wird dir außerordentlich viele Segnungen zuteil werden lassen, so dass sogar Könige den Segen von deiner Kleidung suchen werden.“
Im Jahre 1880 gelang Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas der Beweis der Gültigkeit aller Koranverse, womit er die falsche Lehrmeinung von der Abrogation im Islam widerlegte. Anhänger dieser These nehmen an, dass bestimmte Koranverse durch andere aufgehoben werden können. Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas zeigte auf, dass diese Vorstellung auf einem groben Missverständnis der koranischen Lehren beruhte.
1882 wurde ihm offenbart, ein „ von Gott Auserwählter “ zu sein:
„O Ahmad, Gott hat dich gesegnet ... Sage: „Mir wurde befohlen, die Welt zum Pfad der Rechtschaffenheit zu führen und Ich bin der Erste, der glaubt... Hilfe wird zu dir kommen von Männern, deren Herzen von Allah selbst durch Offenbarungen vorbereitet wurden.“
Drei Jahre später, im Monat März des Jahres 1885, wurde Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas offenbart, dass er der „ Mujaddid des 14. Jahrhunderts “ (islamischer Reformer, der von Allah für jedes Jahrhundert auserkoren wird) sei.
Am 20. Februar 1886 gewährte ihm Allah eine Offenbarung, die sich später durch mehrere Ereignisse bewahrheiten sollte:
„Ich werde deine Botschaft bis ans Ende der Welt tragen“.
Gründung der Ahmadiyya Muslim Jamaat
Ein wichtiges historisches Datum ist der 23. März 1889. An diesem Tag gründete Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas auf Anweisung Gottes die Ahmadiyya Muslim Jamaat.
Ein Jahr später, 1890, wurde ihm offenbart, dass er der Imam Mahdi und der Verheißene Messiasas des Islam sei.
Die erste Jalsa Salana ( Jährliche Versammlung ) mit 75 Teilnehmern fand am 27. Dezember 1891 in Qadian, Indien, statt. Der Verheißene Messiasas sagte über die Jahresversammlung der Gemeinde:
„Der primäre Zweck dieser Versammlung ist es, allen aufrichtigen Individuen zu ermöglichen, persönlich religiösen Nutzen zu erfahren; sie mögen ihr Wissen erweitern und (…) möge ihre Erkenntnis (über Allah) fortschreiten.“
Himmliche Zeichen
Der Heilige Prophet Muhammadsaw prophezeite als Zeichen für das Erscheinen des Verheißenen Messias as eine Mond- und Sonnenfinsternis innerhalb desselben Fastenmonats Ramadan. Diese Zeichen für die Wahrhaftigkeit des Verheißenen Messias as erschienen am 20. März 1894 und am 06. April 1894.
Im Juli 1895 teil Gott dem Verheißenen Messias as mit, dass Jesusas die Kreuzigung überlebte und viele Jahre später eines natürlichen Todes starb und in Srinagar, Kaschmir, begraben liegt. Die Nachforschungen des Verheißenen Messias as bestätigten diese Offenbarung und er fand das Grab.
Vom 26. bis 29. Dezember 1896 fand in Lahore, im heutigen Pakistan, die „Konferenz der Großen Religionen“ statt. Unter anderem wurde auch die Schrift des Verheißenen Messias as „ Die Philosophie der Lehren des Islam “ verlesen und zum überwältigenden Erfolg. Wochenlang berichteten westliche und östliche Medien über dieses spirituelle Meisterwerk.
Am 13. März 1903 fand die Grundsteinlegung für das „Weiße Minarett” in Qadian statt. Es steht sinnbildlich für eine Prophezeiung des Heiligen Propheten Muhammadsaw, demzufolge der Verheißene Messiasas im Osten von Damaskus auf einem weißen Minarett vom Himmel herabsteigen würde.
Am 26. Mai 1908 starb der Verheißene Messiasas in Lahore im Kreise seiner Verwandten und Freunde und hinterließ eine Gemeinde, die gemäß seinen Prophezeiungen unter der Leitung seiner Nachfolger ( Khalifen ) die Lehren des Islam in die Welt tragen und Liebe und Frieden verbreiten würde.
Fazit
Der Verdienst des Verheißenen Messiasas ist gar nicht hoch genug einzuordnen. Er hat den Islam aus einer tiefen Depression wiederbelebt und ihn gegen falsche Anschuldigungen und die christlichen Missionsversuche im 19. Jahrhundert erfolgreich verteidigt. Dazu hat er die Wahrheit und Schönheit des Islam in über 80 Büchern dargelegt.
Er hat die angeblichen Widersprüche ( Abrogation ) im Heiligen Koran beseitigt und bereits vor mehr als einhundert Jahren deutlich erklärt, dass den Lehren des Heiligen Korans und den Lehren des Heiligen Propheten Muhammadsaw zufolge der Gebrauch von Gewalt in Glaubensdingen absolut verboten sei und es sein Ziel ist , die religiös motivierten Kriege der Muslime zu beenden.
Weiterhin sagt seine Botschaft aus, dass das einzige Mittel eines Muslims das Gebet sein soll und seine einzigen Waffen seine feste Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Er solle den Grundstein für Frieden legen und voller menschlicher Zuneigung und Mitgefühls für seine muslimischen und nicht-muslimischen Mitbürger sein.
Der Verheißene Messiasas hat die mittelalterliche Lesart des Heiligen Koran durch eine moderne metaphorische Auslegung ersetzt, welche die Notwendigkeit der islamischen Lehre auch für die Lösung der Probleme in unserer Zeit begreifbar macht.
Er hat die Frau, die in vielen islamischen Gesellschaften durch Tradition und falsche Auslegung des Heiligen Koran, eine passive Rolle einnehmen musste, befreit. Dazu widerlegte er die Argumente vieler orthodoxer Geistlicher durch den Heiligen Koran und die Ahadith. Wie Allah einmal ihm offenbarte, ist die Ehefrau nicht eine Dienerin, sondern eine Gefährtin (Tazkirah).
Durch die Gründung der Ahmadiyya Muslim Jamaat und der Begründung des rechtgeleiteten spirituellen Khalifats legte er darüber hinaus die Basis für eine friedliche Verbreitung der unverfälschten Lehre des Islam in allen Teilen der Welt. Von bescheidenen Anfängen, gerade erst etwas über einhundert Jahre alt, ist die Gemeinde gewachsen, um heutzutage als eine dynamische Kraft in der zeitgenössischen Welt der Religionen anerkannt zu sein. Ihre Niederlassungen verteilen sich in rund 190 Ländern und Millionen von Anhängern bilden ein positives Element im Islam.
Darüber hinaus finanziert sich die Gemeinde ausschließlich durch Spenden ihrer Mitglieder, deren Opferbereitschaft es ermöglicht, dass Krankenhäuser, Schulen und Moscheen in allen Teilen der Welt zu errichtet werden.
Aus ihr gingen bereits viele Persönlichkeiten hervor. Die bedeutendsten unter ihnen waren Professor Dr. Abdus Salam (erster muslimischer Nobelpreisträger), Sir Muhammad Zafrulla Khan ra (Außenminister Pakistans, Vorsitzender der UNO-Generalversammlung, Präsident des internationalen Gerichtshofes in Den Haag) oder auch Mirza Muzaffar Ahmad (Finanzminister Pakistans, Präsident der Weltbank und Geschäftsführer des Internationalen Währungsfonds).
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 21:57:51 Titel: |
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Subhanallah (Gott ist frei von allem Makel)
@maher
hast du irgendwo einen Knopf, der wenn er aus Versehen gedrückt wird, dich dazu veranlasst, von deinem falschen Propheten zu berichten?
Du antwortest nicht auf meine Vorwürfe, die allesamt belegt sind aus euren eigenen Quellen, aber du kommst immer wieder mit der selben Leier.
Der Prophet (s) kündigte an, dass jedes Jahrhundert ein sogenannter mujaddid ("Reformer") erscheinen wird, der den Muslimen ihre Religion erklärt. In dem Wort mujaddid steckt das Adjektiv jadiid, weas "neu" bedeutet. Es ist aber nicht so, dass ein mujaddid etwas neues bringt, sondern dass er auf neue Verhältnisse reagiert und sozusagen Antworten aus dem Quran und Sunna auf die Fragen der Zeit findet. (Somit hatte der mujaddid des letzten Jahrhunderts beispielsweise die Frage zu klären, wie ein Muslim sich in dem globalen Zinssystem zu verhalten hat)
Jesus (as) ist ein Zeichen des Jüngsten Tages. Aus authentischen Hadithen geht hervor, dass nach der Rückkehr Jesu die Welt nicht mehr lange bestehen wird.
Der Prophet Muhammad (s) hat sich selbst als Khatamu-l-Nabiyyin (Siegel der Propheten), Achiru-l-Nabiyyin (Letzter der Propheten) bezeichnet, nach dem es keinen Propheten geben wird (la nabiya ba'dahu).
Vielmehr werden dreißig Lügner erscheinen, von denen ein jeder behaupten wird, er sei ein Prophet.
Doch vom Prophetentum sollte nichts übrig bleiben außer mubashirat, was soviel heißt wie "der wahre Traum".
Wahrheit ist einfach! Alhamdulillah. Ein Heiliges Buch und ein reines Vorbild.
Mirza Ghulam hat 80 Bücher, die angeblich so kompliziert seien, dass nicht jeder sie verstehen kann, und er hat ein Leben gelebt, das viel Grund zum Zweifeln gibt. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 22:56:23 Titel: |
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@Schams-ul-Islam
Du lebst nur von den Vorurteilen und den Lügen
Warum hörst du auf anderern wie z.B deine Imame ??
Warum studierst du nicht selber die Religion die du als falsch erklärst ohne beweise ??
Den Prophezeiungen des Heiligen Propheten Muhammadsaw zufolge würde Jesusas als Imam der Muslime - aus ihren Reihen also - wiederkommen (Hadith Bukhari). Er wäre kein neuer Prophet in dem Sinne, dass er ein neues Gesetz brächte, sondern er würde ein „Schattenprophet" sein, d.h. dem Heiligen Propheten Muhammadsaw untergeordnet, und innerhalb des Islam ein vollkommener Diener des Heiligen Prophetensaw und des Heiligen Koran, sein.
Dies widerspricht nicht der Aussage, dass der Heilige Prophet Muhammadsaw das „Siegel der Propheten" (Khâtam un-Nabîyyin) ist, denn dies bedeutet nicht „letzter der Propheten", sondern „Siegel der Propheten", was in dem Sinne zu verstehen ist, dass er der „beste und größte aller Propheten" ist.
Aus den Äußerungen des Heiligen Prophetensaw wie aus den Interpretationen des Heiligen Koran durch große Heilige und Mystiker des Islam wissen wir, dass die vom Heiligen Prophetensaw prophezeite Wiederkunft von Jesusas von Allah „Nabi" (also „Prophet") genannt wird. Klar ist, dass derjenige, der die Wiederkunft von Jesusas verkörpert, auch den spirituellen Rang von Jesusas (d.h. den eines Propheten) haben muss.
Ziel der Wiederkunft
Indes warten die Muslime - wie auch die Christen - bis heute auf das Herabsteigen von Jesusas, dem Sohn der Maria.
Wie bereits angedeutet, wird der wiederkommende Jesusas auf Erden geboren werden, und er wird die Prophezeiungen erfüllen - allerdings nicht so, wie sich die Mehrzahl der Muslime und Christen das so vorstellt. Vor allem nicht so, wie militante Muslime es sich denken, die von einem blutigen Messias und Mahdi träumen, der ihnen weltlichen Ruhm und Macht bringen würde.
Vielmehr wird der Messias unendliche geistige Reichtümer, aber nicht Gold und Geld gewähren. Er wird die falsche Lehrmeinung, dass ein anderer für unsere Sünden büßen kann, indem er für uns stirbt, durch Argumente und Beweise widerlegen. Er wird denen Frieden bringen, die sich an die Gebote des Heiligen Koran halten. Er wird die wahre Erlösung vermitteln und zeigen, wie die Menschen sich reinigen können, um frei von Schuld und bereit für die Nähe und Liebe Gottes zu werden.
Propheten nach dem Heiligen Propheten Muhammadsaw
Die Frage, ob der Heilige Prophet Muhammadsaw der letzte Prophet ist, wie viele Muslime behaupten, wurde auch beantwortet.
Um aufzuzeigen, dass jemand nach ihm Prophet werden kann, sagte der Heilige Prophetsaw bezüglich seines verstorbenen Sohnes Ibrahim:
„Wenn Ibrahim gelebt hätte, wäre er ein Prophet gewesen." (Hadith: Ibn Majah, Band I, S. 474)
Indem er gleichzeitig die Moschee in Mekka als die „letzte Moschee" und sich selbst als den „letzten Propheten" bezeichnete, machte der Heilige Prophetsaw klar, dass weder die Moschee in Mekka die letzte sein wird noch er der letzte Prophet ist. Auch hier muss man „letzter" (khatam) immer mit „vollendeter " übersetzen:
„Wahrhaftig, ich bin der letzte (beste) Prophet und diese meine Moschee ist die letzte (beste) der Moscheen." (Hadith: Muslim, The Book of Pilgrimage (Kitab Al-Hajj), Chapter 90, Book 007, Nr. 3211)
Weiterhin sagte er, dass er bereits „Khatam-un-Nabiyyin", also „letzter aller Propheten" war, bevor Adam, einer der ersten Menschen, geboren wurde.
„Ich war Khatam-un-Nabiyyin bevor Adam geboren wurde." (Hadith: Ahmad Ibn Hanbal, Band IV, S. 127)
Mit den folgenden beiden Koranversen macht Allah klar, dass es für einen Menschen möglich ist, den Stand eines Propheten zu erreichen:
„Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, soll unter denen sein, denen Allah Seine Huld gewährt hat, nämlich unter den Propheten, den Wahrhaftigen, den Blutzeugen und den Gerechten; und das sind die besten Gefährten." (4:70)
„Verheißen hat Allah denen unter euch, die glauben und gute Werke tun, dass Er sie gewißlich zu Nachfolgern (Khalifa) auf Erden machen wird, wie Er jene, die vor ihnen waren, zu Nachfolgern machte" (24:56)
Zustand der Muslime
Um den Zustand der Muslime zu beschreiben, die nach seinem Tode den Islam vertreten, wählte der Heilige Prophet Muhammadsaw eine deutliche Sprache.
Hier beschreibt er den schlechten Zustand der Muslime.
„Allah wird das Wissen von den Menschen nicht auf einmal und plötzlich hinwegnehmen. Was wirklich passieren wird, ist, dass dann, wenn ein Gelehrter stirbt, es keinen geben wird, der ihn ersetzt. Die Menschen werden unwissende Leute zu ihren Führern wählen und sie um Lösung ihrer Probleme angehen. Jene werden sie leiten, ohne selbst (den Islam) zu kennen. Somit werden die Führer fehlgeleitet sein, und sie werden die Menschen irreleiten." (Hadith: Muslim, The Book of Knowledge (Kitab Al-`Ilm), Chapter 5, Book 034, Nr. 6462 & Bukhari, Knowledge (Kitabul Ilm), Volume 1, Book 3, Nr. 100)
Mit den folgenden Worten machte der Heilige Prophetsaw deutlich, dass nach einer langen Periode der Unwissenheit ein wahrer Prophet erscheinen wird.
„Das Prophetentum wird unter euch weilen, solange Allah es will. Dann wird Allah es hinwegnehmen. Dann wird ein Khalifentum folgen, und zwar auf der Grundlage des Prophetentums, das so lange andauern wird, wie Allah es will. Dann wird Allah es hinwegnehmen. Ihm wird ein Königtum der Unterdrückung folgen, das so lange andauern wird, wie Allah es will. Dann wird Allah es hinwegnehmen. Danach wird es (wieder) ein Khalifentum geben auf der Grundlage des Prophetentums. Danach schwieg der Prophet." (Hadith: Mishkat, Bab-al-Anzar-wa-Tahzir, Ahmad Ibn Hanbal, Band 4, S. 273, Nr. 17680, Tirmizi Babul Ilm)
Der Verheißene Messias und Imam Mahdias
Den Zustand der Muslime beschreibend, prophezeite der Heilige Prophet Muhammadsaw die Wiederkunft von Jesusas, den Verheißenen Messiasas.
„In was für einem (erbärmlichen) Zustand werdet ihr sein, wenn der Sohn Marias unter euch erscheinen wird, während er euer Imam (religiöser Führer) von euch sein wird." (Hadith: Muslim, The Book of Faith (Kitab Al-Iman), Chapter 72, Book 1, Nr. 290- 292)
Der Heilige Prophet Muhammadsaw erklärte sogar, was die Aufgabe des Verheißenen Messiasas sein wird:
„Bei Ihm, in Dessen Händen mein Leben liegt, der Sohn Marias wird bald unter euch erscheinen. Er wird Recht sprechen. Er wird das Kreuz brechen (christliche Überzeugung vom Kreuzestod Jesu durch Argumente widerlegen), das Schwein töten (Unsittlichkeit bekämpfen), Krieg abschaffen (den politisch motivierten Jihad als unislamisch zu erklären) und den Reichtum verteilen (geistiger Reichtum), aber niemand wird es anerkennen. (...)." (Hadith: Muslim, The Book of Faith (Kitab Al-Iman), Chapter 72, Book 1, Nr. 287-289 & Bukhari, Prophets, Volume 4, Book 55, Number 657)
Um die letzten Zweifel zu verdrängen, sagte der Heilige Prophet Muhammadsaw, dass der Verheißene Messias und Imam Mahdias ein und dieselbe Person seien.
„Der Imam Mahdi ist kein anderer als Jesus, Sohn der Maria." (Hadith: Ibn Majah, Kitab ul Fitan, Band 2, Seite 1341)
Ein Hinweis zur Herkunft des Verheißenen Messiasas, dessen Vorfahren aus Persien kommen, machte der Heilige Prophet Muhammadsaw mit folgenden Worten:
„ (...) Als er den Vers rezitierte: „Und unter den anderen von ihnen, die sich ihnen noch nicht zugesellt haben", fragte einer der Anwesenden ihn: „Wer sind sie, O Gesandter Allahs?"(...). Zu der Zeit saß auch Salman, der Perser, unter uns. Der Heilige Prophetsaw drehte sich zu ihm hin, legte seine Hand auf ihn und sagte:
„Selbst, wenn der Glaube bis hin zum Siebengestirn hinaufstiege (d.h. komplett von der Erde verschwände), würde es einige von seinen Leuten geben, die den Glauben auf der Erde wiederherstellen werden." (Hadith: Bukhari, Prophetic Commentary on the Qur'an (Kitab Tafseer), Volume 6, Book 60, Nr. 420 & Muslim, The Book Pertaining to the Merits of the Companions of the Holy Prophet (Kitab Al-Fada'il Al-Sahabah) Chapter 59, Book 031, Nr. 6178)
Dann prophezeite der Heilige Prophet Muhammadsaw, dass der Verheißene Messiasas eine Gemeinde gründen wird, die seinem Beispiel folgen wird.
„ (...) Wahrlich, die Kinder Israels (Juden) waren in 72 Sekten unterteilt, doch werden meine Anhänger in 73 Sekten unterteilt sein. Alle von ihnen werden in die Hölle gehen außer einer einzigen Gemeinde."
Die Gefährten fragten: „Wer sind diese, O Gesandter Allahs?" Der Heilige Prophetsaw sagte: „Sie werden die Leute sein, die meinem Brauch folgen werden und dem meiner Gefährten." (Hadith: Abu Dawud, Book 40, Model Behavior of the Prophet (Kitab Al-Sunna), Book 40, Nr. 4579 (Baab Sharh Sharh al-Sunna) & Tirmidhi, Kitabul Iman & Ibn Majah, Kitabul Fitn, Nr. 3982)
Dass der Verheißene Messiasas nicht der historische Jesusas ist, sondern ein anderer Mensch, der eine ähnliche Botschaft wie Jesusas hatte, wird aus dem folgenden Koranvers deutlich.
„O Jesus, Ich will dich sterben lassen und will dir bei Mir Ehre verleihen (...). (3:56)
Schließlich nennt der Heilige Koran sogar den Namen des Propheten, der kommen wird.
„Und (gedenke der Zeit) da Jesus, Sohn der Maria, sprach: „O ihr Kinder Israels, ich bin Allahs Gesandter an euch, Erfüller dessen, was von der Thora vor mir ist, und Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird Ahmad sein." Und als er zu ihnen kam mit deutlichen Zeichen, sprachen sie: „Das ist offenkundiger Betrug". (61: 7) |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 11 Nov 2008 - 22:58:10 Titel: |
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Johannes der Täufer
Jesusas selbst gibt uns eine Lösung für dieses Problem. Zu seiner Zeit erwarteten die Juden die Wiederkunft des Propheten Elias, von dem sie glaubten, dass er auf einem Feuerwagen direkt in den Himmel gefahren sei. Nach seiner Wiederkunft erst würde der Messias erscheinen. Als seine Jünger Jesusas mit dieser Frage konfrontierten, antwortete Jesusas, dass in Johannes dem Täufer die Wiederkunft von Elias stattgefunden habe (Matth. 11:13-14).
Somit würde die Wiederkunft von Jesusas nach diesem ewigen Gesetz genauso stattfinden, nämlich, dass ein anderer erschiene, von einer anderen Mutter geboren, der Jesusas, der Messias, genannt würde, weil er ähnliche Aufgaben wie Jesusas zu erfüllen hat.
Es ist also nicht von einer Wiedergeburt die Rede, diese Vorstellung widerspricht der Vernunft und der Weisheit Gottes, sondern vom Erscheinen eines neuen Menschen, dem „Verheißenen Messias". |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 12 Nov 2008 - 12:28:18 Titel: |
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Lieber Schelm
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Der Islam selbst verpflichtet seine Gläubigen diese Fragen - sofern sie ohne Beleidigungen gestellt werden - geduldig zu beantworten. |
Das habe ich einmal gemacht. Mein türkischer Freund traute sich nicht, die Frage zu beantworten, und nahm mich mit zum Hodscha in die Moschee. Die Frage blieb unterm Strich unbeantwortet. Ich wurde mit Wischi-Waschi abgespiesen, im Sinn von: Man kann keine allgemeingültigen Antworten geben, jede Gruppierung im Islam sieht die Sache anders.
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Außerdem leben wir nicht in einer islamischen Gesellschaft, welche nach ihrem Regelwerk gegen jedwede Form von tatsächlicher oder vermuteter Missionierung wahrscheinlich mit Sanktionen reagieren würde. |
Mein Besuch in der Moschee fand zufällig am Karfreitag statt, wo also auch Hochbetrieb in der Moschee war. Der Hodscha wollte wissen, warum wir Christen am Freitag einen Feiertag feiern. Ich erklärte ihm nebst dem Tod am Kreuz auch das für einen Christen zentrale Fest der Auferstehung, das in der kath. Kirche besonders feierlich in der Osternacht begangen wird. Na ja, ich geriet dabei ins Feuer, weil ja all meine Hoffnungen auf die Vereinigung mit Gott und die Erleuchtung gerichtet sind
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Meiner Auffasung nach bringt es nicht viel, Muslime zu drängen, direkte inhaltliche Streichungen vorzunehmen oder ein Umschreiben ihrer heiligen Schrift zu veranlassen .. Wie auch ? |
Da hast Du recht, das geht schon vom System her nicht.
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Der Islam kennt keine zentralen Strukturen vergleichbar des Christentums. |
... und dies obwohl pro Monat an die 30.000 Fatwas im Internet veröffentlicht werden, soll es angeblich keine für alle Muslime gleichermassen gültige Regeln geben. Aber - und das ist wieder so ein Widerspruch - es gibt selbstverständlich nur einen Islam, und nur dieser eine Islam soll laut muslimischem Glauben die einzig richtige Religion sein, nur: Welcher Islam soll es denn sein? Der Hodscha schnödete über die Salafisten, ohne mir zu erklären: Mit welchem Recht?
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| 1. Wer oder was ist der im Islam selbst angekündigte Erneuerer, der jedes Jahrhundert erscheinen soll ? |
Sorry, noch nie 'wat von jehört.
So viel ich weiss, soll Mohammed laut islamischem Glauben definitiv der letzte Prophet sein. Siehe dazu die Reaktion Schams-ul-Islam auf die Postings von maher.
Wo hast Du das denn gelesen? Bitte Links!
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| 3. Wie kann der Islam reformiert werden, ohne die Schrift zu verändern ? |
Eigentlich unmöglich. Siehe: Es gibt nur einen Islam.
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| 4. Im Islam selbst wird gesagt : Ich hab meine und ihr habt eure Religion - und : Es gibt keinen Zwang im Glauben ( beides von Mohammed selbst ) |
Du weisst ja selber, dass das schon rein geschichtlich nicht stimmt. Weder war das bei Mohammed noch bei der Ausbreitung des Islam der Fall. Noch heute sehen islamische Staaten erhebliche Nachteile vor für Andersgläubige (beispielsweise Missionierungsverbot, Verbot christlicher Symbole, Verbot neue Kirchen zu bauen, Sondersteuern für Nichtmuslime etc.).
| schelm hat folgendes geschrieben: |
| Dazu braucht man nicht einmal etwas umzuschreiben, könnte die Gewaltverse als nur im historischen Kontext für gültig erklären, nicht jedoch als zeitlos. |
Ein solcher Ekklektizismus akzeptieren nicht nur orthodoxe Muslime nicht, denn Du kannst nicht Teile eines angeblich von Gott selbst geschriebenen Buches für zeitlich befristet und dadurch für letztlich ungültig bezeichnen und gleichzeitig andere Teile für ewig gültig hinstellen. Ein solcher Trick ist schnell als inhaltliche Verfälschung des Koran durchschaut, siehe Abdallahs Bemerkung zur hermeneutischen Auslegungspraxis in den türkischen Koranschulen, siehe auch Deine Bemerkung oben bezüglich Unzulässigkeit einer inhaltlicher Streichung von Koranstellen.
GIL |
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 12 Nov 2008 - 17:41:10 Titel: |
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@ maher
Du brauchst nicht denken, dass ich Ahmadiyyat nicht gut genug kennen würde.
Du hast jetzt folgendes getan:
Du hast das Neue Testament (das versfälschte Wort Jesu) herbei zitiert, um deine Theorien bzw deinen Glauben zu rechtfertigen.
Du hast mal wieder einen langen Text von irgendwoher in dieses Forum kopiert, was auf mich nicht den Eindruck macht, dass du selbst sonderlich viel Ahnung hast.
Ich höre nicht einfach auf meine Imame, vielleicht unterstellst du mir dies, weil du selbst in der unglückseligen Position bist, auf andere (deinen falschen Propheten, deine Kalifen, deine Murabbiyan, Eltern usw) hören zu wollen/müssen.
Ihr interpretiert all die schönen Worte des Propheten Muhammad (s) und was dabei rauskommt ist nichts anderes als euer Anrecht der wahre Islam zu sein. Du merkst gar nicht, dass deine Gemeinde ein Bestandteil der Anti-Islam-Propaganda ist. Wenn ich euch so daher reden höre über die islamische Welt, dann hört sich das meist noch schlimmer und verächtlicher an als ohnehin schon eine Stimmung gegen den Islam existiert.
Aber gut, inscha Allah, wirst du es verstehen, und wenn nicht, dann gibt es ja noch den Gerichtstag und das Jenseits, wo wir über alles aufgeklärt werden.
Aber komme mir nicht mit "Schattenprophet". Ein derartiger Ausdruck kommt nicht vom Propheten (s), sondern von euch. Mirza hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts als nabi (Prophet), rasul und mursal (Gesandter) bezeichnet, nachdem er zuvor nur mujaddid (Reformer) gewesen sein wollte.
Wir Muslime glauben, dass der Islam eine klare und eideutige Religion ist. Bei der Frage, ob noch ein Prophet nach Muhammad (s) kommen soll, muss man sich auf Quran und Sunn stützen. Im letzten Beitrag habe ich bereits erwähnt, dass Muhammad khatam (Siegel) und achir (Letzter) der Propheten war, und nach ihm kein Prophet kommt (la nabiya ba'dahu).
Wenn Allah beabsichtigt hätte, einen weiteren Propheten zu schicken, so hätte er die Zeichen klar gemacht: Er hätte ihn klar im Quran angekündigt; der Prophet (s) hätte ihn beschrieben, sodass kein Zweifel besteht.
Die Juden von Medina hatten sich dort angesiedelt, weil sie genau wussten, dass der Prophet (s) dort erscheinen würde. Salman, der Perser, (r) war es (glaube ich) der von seinen chistlichen Gelehrten zum Propheten (s) geschickt wurde, zu prüfen, ob er die in der Schrift beschriebenen Merkmale trägt, und nahm daraufhin den Islam an.
Im Quran heißt es sogar, dass sie den Propheten kennen so wie sie ihre Söhne kennen.
Was du und deine Gemeinde von den Muslimen dieser Welt verlangt, ist nichts anderes, als dass wir die schönen Worte des Propheten (s) verlassen, euren Deutungen vertrauen und an einen Menschen glauben, dessen Biografie und Lehren voll sind mit Zweifelhaftem.
Tut mir leid, dafür gibt es nur einen Ausdruck: Fitna (Irreführung, Versuchung, Prüfung)
Friede sei auf jenen, die der Rechtleitung folgen. |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 13 Nov 2008 - 11:09:32 Titel: |
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Lieber Schelm
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
@ maher
Du hast jetzt folgendes getan:
Du hast das Neue Testament (das versfälschte Wort Jesu) herbei zitiert, um deine Theorien bzw deinen Glauben zu rechtfertigen. |
1. Frage
Nachdem Schams uns Christen soeben als Lügner hinstellte, was denkst Du, wie hoch soll man Schams' Dialogbereitschaft realistischerweise einschätzen können?
2. Frage
Was meinst Du, wie weit Schams' Meinung von der offiziellen islamischen Haltung abweicht?
3. Frage
Wie soll ein echter Dialog zwischen Muslimen und Christen überhaupt noch stattfinden, ohne dass es zu Einseitigkeiten kommt und Christen in ihrem Drang nach bedingungslosem Harmoniestreben zu einem Gutmenschtum verfallen, das letztlich die christlichen Ideale verrät, wie beispielsweise Respektierung der Menschenrechte (Religionsfreiheit, Meinungsäusserungsfreiheit, Achtung vor der Menschenwürde etc.).
Ich befüchte Aussonderungtendenzen durch schrittweise Einführung der Scharia und damit eine fortschreitende Verselbständigung von einer in der zivilisierten Welt unvereinbaren moralischen und ethischen Kultur und der Gefährdung einer freien, aufgeklärten, humanistisch gebildeten Gesellschaft etc.
GIL |
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 13 Nov 2008 - 13:33:00 Titel: |
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Es ging mir darum, dass das Neue Testament nicht sehr authentisch ist; so glaubt nun einmal der Muslim; täte er dies nicht, wäre seine eigene Religion ja falsch.
Aber so etwa weiß ja auch der Christ Bescheid über Ereignisse des Konzils von Nicäa, in welchem die Mehrzahl der Evangelien vernicht bzw. verschleppt wurde.
Damit möchte ich nicht alle Christen als schlechte Menschen darstellen.
Die Christen glauben auch nicht an das Prophetentum Muhmmads (s), aber gerade dies macht ja einen Dialog notwendig.
Ob die Scharia im Westen etabliert würde, wäre ja ein freier Mehrheitsbeschluss. Ich hoffe und bete, dass dies geschieht - irgendwann. Aber es wird nicht mit Zwang geschehen.
Der Islam versteht sich als eine aufklärende Kraft zum Wohl der Menschheit.
Der Dialog zwischen Christen und Muslimen ist zwar ganz nett, aber am Ende laufen derartige Dialoge doch darauf hinaus, dass die einen die anderen überzeugen wollen.
Dem Muslim liegt dies eigentlich fern, da er weiß, dass Rechtleitung in Allahs Händen liegt, und dass Jesus (as) zur Erde zurückkehren wird und den Menschen erklärt, dass sie die Lehren Muhammads (s), welche reingehalten wurden, befolgen sollten.
Aber nichts für ungut, Glaube ist etwas dynamisches - er vervollkommnet sich (so Gott will) nach und nach. "Allah ändert den Zustand eines Volkes nicht, solange diese nicht ändern, was in ihren Herzen ist." (Quran) |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 00:02:28 Titel: |
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Gott ist Liebe schrieb :
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1. Frage
Nachdem Schams uns Christen soeben als Lügner hinstellte, was denkst Du, wie hoch soll man Schams' Dialogbereitschaft realistischerweise einschätzen können? |
Ich denke nicht, das er bereit ist das was er hier bereits äußerte wirklich für sich selbst zu hinterfragen - insbesondere die Passagen über den Umgang mit sogenannten Unruhestiftern etc. ..
| Zitat: |
2. Frage
Was meinst Du, wie weit Schams' Meinung von der offiziellen islamischen Haltung abweicht? |
Nun, vergleiche ich es mit den Diskussionen mit Sunniten in einem ihrer Foren - bis ich rausgeworfen wurde ( ohne zu beleidigen ) - spiegelt seine Haltung große Teile mir vertrauter Positionen der Sunniten wieder - wenn auch teilweise etwas offener und unverblümter - wofür man in gewisser Weise dankbar sein muß, weil man so weiß woran man ist.
Übrigens, ich verstand deine eine Frage nicht : Der Erneuerer ist im Islam tatsächlich jedes Jahrhundert angekündigt - kein neuer Prophet - aber jemand, der Verhalten auf neue Anforderungen mit dem Koran kompatibel machen soll. Schams-ul-Islam hat es ja auch bestätigt - gegenüber der Position von Maher. Schams Position diesbezüglich ist die offiziell sunnitische. So las ich es auch in besagten sunnitischen Forum. Daraus bezog ich diese Info.
| Zitat: |
3. Frage
Wie soll ein echter Dialog zwischen Muslimen und Christen überhaupt noch stattfinden, ohne dass es zu Einseitigkeiten kommt und Christen in ihrem Drang nach bedingungslosem Harmoniestreben zu einem Gutmenschtum verfallen, das letztlich die christlichen Ideale verrät, wie beispielsweise Respektierung der Menschenrechte (Religionsfreiheit, Meinungsäusserungsfreiheit, Achtung vor der Menschenwürde etc.). |
Im Prinzip können wir stets nur den Einzelnen erreichen - in der Art, das er die Lehre hinterfragt hinsichtlich dessen, was er selbst bereit wäre mitzutragen - sollten Muslime jemals Mehrheiten stellen und ihre Wortführer eine Aufweichung grundgesetzlicher Prinzipien anstreben.
Ansonsten hat cyrix schon Recht : Was dem GG widerspricht wird nicht geduldet. Wem dies nicht passt, der sollte die Wahl seines Wohnsitzes neu überdenken. Diesbezüglich sollte muslimischen Übereifer vorgebeugt werden können - es muß deutlich gemacht werden, wer hier die Hausschlüssel besitzt - und wer nicht.
| Zitat: |
| Ich befüchte Aussonderungtendenzen durch schrittweise Einführung der Scharia und damit eine fortschreitende Verselbständigung von einer in der zivilisierten Welt unvereinbaren moralischen und ethischen Kultur und der Gefährdung einer freien, aufgeklärten, humanistisch gebildeten Gesellschaft etc. |
Diese Furcht ist nicht völlig unbegründet. Sie ist es nicht, weil wir nicht wissen können auf welche Seite sich harmlose, liberalere Muslime stellen werden, sollten in fernerer Zukunft sie tatsächlich über einen relevanten Bevölkerungsanteil im Westen verfügen - und ihre ( selbsternannten ) geistigen Wortführer sie in die Pflicht rufen und es darum geht zu kuschen oder aufzubegehren ... Denn : Im Prinzip ist das Leben eines Muslim im Westen ein vom Koran geduldeter Urlaub von strengeren Auflagen, welche nur so lange nicht gültig sind, bis man Mehrheiten hat und somit die Fremde als muslimischen Boden deklarieren kann .. Natürlich kann dies für den konservativen Islam auch nach hinten losgehen, sollten Mehrheiten " infiziert " von der Freiheit im Westen kein Bedürfnis mehr verspüren, einem konservativ - strengen Islam dann auch zu folgen. Und hier müssen wir ansetzen. Das Virus der Freiheit der Person verbreiten und leben.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 02:21:35 Titel: |
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Lieber Schams-ul-Islam
Ich möchte Dir ein Kompliment aussprechen: Du schlägst Dich tapfer. Die andern Muslime scheinen das Forum verlassen zu haben.
Zum Thema Dialog zwischen Muslime und Christen hat ein vom Papst initiiertes Forum stattgefunden. Nun ja, was Muslime so allgemein unter "Dialog" verstehen, kann man unter anderem auch hier nachlesen. Offenbar scheint es im Islam so zu sein, dass jeder den Koran nach Belieben auslegt.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Es ging mir darum, dass das Neue Testament nicht sehr authentisch ist... Konzils von Nicäa, in welchem die Mehrzahl der Evangelien vernicht bzw. verschleppt wurde. |
Es macht einen erheblichen Unterschied, ob jemand nicht an die Gottessohnschaft von Jesus glauben mag (und damit der Kernaussage dieses Konzils widerspricht) oder ob jemand behauptet, die Christen hätten die Bibel verfälscht. Letzteres ist eine beleidigende, niederträchtige Respektlosigkeit gegenüber dem christlichen Glauben, die überdies keinerlei historische Grundlage hat.
Wichtiger noch ist eine grundsätzliche, systemische Überlegung, die Du übersiehst: Die Evangelien wollen nichts weiter als Berichte über das Wirken Jesu sein. Sie reklamieren keine wörtlich-göttliche Herkunft, wie das der Koran tut, im Gegenteil, denn sonst gäbe es nicht vier Evangelien, sondern bloss eines. Ausserdem geben diese Evangelien nicht vollständig alles bis ins letzte Detail wieder, was Jesus sagte, denn dann müssten sie umfangreicher sein. Sie sind also eine Zusammenfassung. Die Autentizität des Neuen Testaments ergibt sich aber gleichwohl, nämlich anhand des wertvollen Kerns der Aussagen. Selbst wenn die Herkunft trotz wissenschaftlicher Forschungen, die breit angelegt sind (sprachlich, historisch, dogmatisch etc., sprich: hermeneutsich), angezweifelt werden können, so ist doch der Inhalt von einer eminenten Aussagekraft, die überrascht.
Nun habe ich drei Fragen an Dich:
1. Sollte die Bibel verfälscht worden sein, welche Absicht hätte Deiner Meinung nach dahinter gestanden?
2. Ich meine: Wer hätte fälschen wollen, hätte damit insgeheim einen Machthunger stillen wollen, aber warum wurde dann das Gebot der bedingungslosen Nächstenliebe (Feindesliebe) und der bedingungslose Gewaltverzicht behalten?
3. Im Internet kannst Du die für ungültig erklärten Evangelien nachlesen. Welche Stellen jener Evangelien hätten laut Islam in die Bibel aufgenommen werden sollen?
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| so glaubt nun einmal der Muslim; täte er dies nicht, wäre seine eigene Religion ja falsch. |
Dass der Islam mit den historischen Vorgängen nicht übereinstimmt, ist jedenfalls wissenschaftlich belegt. Im übrigen sind noch andere Irrtümer von Mohammed belegt, wie z.B. seine Ausschmückungen zu den Büchern Mose, wo beispielsweise im Koran die Erde als eine Scheibe beschrieben wird (Sure 18, 86-87, so auch in 17:93, 21:31, 34:10, 22:66, 21:33, 13:3, 25:62, 15:17-20, wo die Erde als eine Scheibe beschrieben wird, an deren Rand die Sonne in einer Quelle mit schwarzem Schlamm untergeht. Der Himmel besteht aus festen Bestandteilen, die herabstürzen können und es am jüngsten Tage auch werden. Allah setzte den Himmel auf nicht sichtbaren Säulen bzw. Türme, und wer daran lauscht, wird von den Flammen verzehrt). Es gibt im Internet Diskussionen von Muslimen über diese Frage, wo doch tatsächlich islamische Gelehrte sagen, es sei wichtiger, auf die Herkunft von Aussagen zu achten als das westliche Geschwätz von einer Erde als Kugel für bare Münze zu nehmen.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Damit möchte ich nicht alle Christen als schlechte Menschen darstellen. |
Wie lieb von Dir!
Merkst Du nicht, wie herablassend Du Dich mit Dieser Bemerkung verhältst?
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Die Christen glauben auch nicht an das Prophetentum Muhmmads (s), aber gerade dies macht ja einen Dialog notwendig. |
Wie sollten die Christen den Islam ernst nehmen können, wenn Mohammed von ihnen behauptete, sie hätten die Bibel verfälscht?
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Ob die Scharia im Westen etabliert würde, wäre ja ein freier Mehrheitsbeschluss. |
Du weisst genau, dass das nicht stimmt. Die Scharia kommt bereits unter Euch Euro-Muslimen im privaten Rahmen zur Anwendung.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Ich hoffe und bete, dass dies geschieht - irgendwann. Aber es wird nicht mit Zwang geschehen. |
Das stimmt wiederum nicht, denn überall, wo die Scharia gilt, wird Zwang angewendet, denn die Scharia verletzt die Menschenrechte, da in der Scharia kein Recht auf Meinungsäusserungsfreiheit und Religionsfreiheit vorgesehen ist, sie kennt keine Gleichberechtigung (beispielsweise von Mann und Frau) und kein Diskriminierungsverbot usw. Die Scharia ist ein Machtinstrument eines faschistoiden Gesellschaftssystems.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Der Islam versteht sich als eine aufklärende Kraft zum Wohl der Menschheit. |
In Wirklichkeit ist er rückständig in allen Belangen. Ein Blick auf die islamischen Länder zeigt, dass sich der Islam sowohl kulturell, wissenschaftlich, philosophisch, wirtschaftlich als auch politisch und letztlich in der Theologie noch auf einem Niveau bewegt, das an das Mittelalter erinnert. Auch in der Kunst läuft - mit Ausnahme der Literatur - nichts. Wo der Islam einen nennenswerten Einfluss auf die Menschheit hat, ist der praktisch durchs Band hinweg negativ: Kriege, Ungerechtigkeiten, Intoleranz, Unmenschlichkeiten (siehe Handabhacken bei Dieben oder Steinigung von sogenannten Ehebrecherinnen gemäss der Scharia).
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
Der Dialog zwischen Christen und Muslimen ist zwar ganz nett, aber am Ende laufen derartige Dialoge doch darauf hinaus, dass die einen die anderen überzeugen wollen.
Dem Muslim liegt dies eigentlich fern, da er weiß, dass Rechtleitung in Allahs Händen liegt, |
Schau, das ist ein Widerspruch, denn mit dem Koran werden Terrorattacken und Morde an unschuldigen Menschen als "Rechtleitung in Allahs Händen" gerechtfertigt, und genau darüber besteht auf Seiten der Christen ein eminentes Dialogbedürfnis. Ich merke, dass ihr darüber nicht sprechen wollt und Euch das Gewaltproblem im Islam völlig wurscht ist. Ihr meint, mit einer simplen Verurteilung sei es getan, eine Verurteilung, die gar nicht ernst gemeint ist, da Ihr nicht einmal an der Oberfläche der Gewaltfrage kratzt, solange die zentrale Frage ungeklärt bleibt, was einen Muslim berechtigen soll, die wörtliche Auslegung von Gewaltversen im Koran für unislamisch zu verurteilen. Inzwischen nehme ich es Euch nicht mehr ab, dass Ihr Euch über Islamisten ärgert.
GIL |
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 13:17:58 Titel: |
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Ich sage nicht, dass der gemeine Christ die Bibel verändert hätte. Es ist ja allgemein bekannt, dass der gemeine Christ selbige bis zu Reformationszeiten gar nicht lesen konnte.
Bis dato bekam er immer nur gepredigt von Leuten, denen es natürlich auf Macht, Geld, Ehre etc ankam.
Das Gebot einer bedingungslosen Nächstenliebe ist ja quasi wie ein Schutz davor, von Rebellen, die das System hinterblicken, bekämpft zu werden.
Drittens denke ich nicht, dass im Internet alle damals vernichteten Evangelien in ihrer ursprünglichen Form vorzufinden sind.
Natürlich wird die Scharia so weit wie möglich hier in der muslimischen Diaspora in den eigenen vier Wänden praktiziert. Das ist klar.
Dass das Grundgesetz in einigen Punkten noch nicht mit der Scharia übereinstimmt, stimmt ebenfalls. Das wird sich (so Gott will) mit der Zeit ändern.
"Rückständig" muss der Islam in mancher Hinsicht sein, weil der Mensch in der Lage ist Dinge zu erfinden oder Theorien zu kreieren, die falsch und schlichtermaßen schlecht sind (zB Evolution, Impfung, Zinssystem, Atomenergie uvm). Hier bedeutet jedoch selbst die Rückständigkeit Fortschritt.
Desweiteren möchte ich kurz auf die Anschuldigung eingehen, der Quran widerspräche der wissenschaftlichen Wahrheit (soweit Wissenschaft eben wahr ist, denn Wissenschaft und Wahrheit ist hoffentlich niemandem ein Synonym).
Es wurde beispielsweise die 18.Sure (86-87) erwähnt, wo die Geschichte eines vergangenen Herrschers (Dhul-Qarnain) beschrieben wird, der den "Ort des Sonnenutnergangs" erreicht hat, dort wo die Sonne in einer besonderen Quelle untergeht. Jemand, der diese Passage mit reinem Herzen liest, versteht, dass Dhul-Qarnain so weit in den Westen reiste bis ihm das Wasser (der Ozean) ein Weiterreisen unmöglich machte, und er beobachtete den Sonnenuntergang als fände er im Ozean statt.
Der Mensch braucht nicht viel, um glücklich zu sein: ein reines Herz, das zu seinem Schöpfer schaut, und Kraft bis zum Tode, Gutes zu tun.
Friede sei auf einem jeden, der der Rechtleitung folgt. |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 13:59:58 Titel: |
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Schams-ul-Islam schrieb :
| Zitat: |
| Dass das Grundgesetz in einigen Punkten noch nicht mit der Scharia übereinstimmt, stimmt ebenfalls. Das wird sich (so Gott will) mit der Zeit ändern. |
Oh, das hat es bereits , das islamische Gebot : Es gibt keinen Zwang im Glauben wird vom Grundgesetz bereits sehr wörtlich genommen. Und wer dagegen verstößt, Abweichler oder Andersdenkende in muslimischen Familien deshalb sanktioniert und erwischt wird, lernt die Macht der hiesigen Gesetze kennen.
| Zitat: |
| "Rückständig" muss der Islam in mancher Hinsicht sein, weil der Mensch in der Lage ist Dinge zu erfinden oder Theorien zu kreieren, die falsch und schlichtermaßen schlecht sind (zB Evolution, Impfung, Zinssystem, Atomenergie uvm). Hier bedeutet jedoch selbst die Rückständigkeit Fortschritt. |
Sie bedeutet lediglich die Widerspieglung eines statischen Weltbildes das meint, Gott betreibe Käfighaltung und der Wert von Erkenntnis läge im Eintrichtern und buchstabengetreuer Befolgung von Anweisungen, anstatt den Weg als Ziel zu begreifen um sicherzustellen, das Erkenntnis aus dir selbst erwächst ohne indoktriniert worden zu sein.
Dieser anspruchsvolleren Aufgabe stellt sich die gesellschaftlich - politische Doktrin des Islam nicht, wohlweislich wissend, das Konzept der widerspruchsfreien Verbreitung der Lehre wäre hinfällig, der Islam müßte somit alleinigst aus der geistigen Kraft seiner Konzepte existieren. Das könnte er nicht, denn sie stehen im Widerspruch zur Widersprüchlichkeit des Menschen, der sein Naf nur freiwillig überwinden kann und damit Erkenntnis gewinnt. Der Islam versucht dies zu ignorieren und den Mensch in die Pflicht zu nehmen. Er erzeugt lediglich über die Angst vor Sanktionen durch die Gemeinschaft eine Art furchtsamen Gehorsam bei den Gläubigen. Dies ist ein immanentes Kennzeichen aller diktatorisch angelegten Konzepte.
Diese Konzepte wurden und werden vom Mensch stets weggefegt. Ob es Sklavenhalter waren, Feudalherren, Nazis oder Kommunisten. Auch dem politischen Islam, der nach der Vergesellschaftung seiner Ideen strebt, ist dieser Platz auf der Müllhalde der Geschichte der Menschheit bereits reserviert.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
Zuletzt bearbeitet von schelm am 14 Nov 2008 - 23:04:08, insgesamt einmal bearbeitet |
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murania Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 14:04:45 Titel: |
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| Zitat: |
Das Gebot einer bedingungslosen Nächstenliebe ist ja quasi wie ein Schutz davor, von Rebellen, die das System hinterblicken, bekämpft zu werden. |
Das ist aber im keinster Weisen mit bedingungsloser Nächstenliebe gemeint. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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Gott ist Liebe Senior Member


 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1105 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 16:29:04 Titel: |
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Lieber Schams
Du hast Dich um eine Antwort auf meine drei Fragen gedrückt.
Aber vielleicht traust Du Dich ja noch ran
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Ich sage nicht, dass der gemeine Christ die Bibel verändert hätte. |
Aber Du sagst doch, die Christen würden ihren Glauben auf einer gefälschten Grundlage aufbauen. Das ist doch überheblich und kann durch nichts gerechtfertigt werden.
Tatsache ist, dass in der Bibel ewig gültige spirituelle Wahrheiten, die als solche anerkannt werden können, enthalten sind, woran eine angeblich machtbesessene Oligarchen-Clique kein Interesse gehabt haben kann. Ich führte dies bereits aus, und Du hast darauf keine Antwort gefunden.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
Bis dato bekam er immer nur gepredigt von Leuten, denen es natürlich auf Macht, Geld, Ehre etc ankam.
Das Gebot einer bedingungslosen Nächstenliebe ist ja quasi wie ein Schutz davor, von Rebellen, die das System hinterblicken, bekämpft zu werden. |
Das ist reiner Blödsinn, was Du hier sagst.
Wie willst Du denn ein gesellschaftliches Machtsystem aufbauen, das auf der bedingungslosen Nächstenliebe und des bedingungslosen Gewaltverzichts gründet. Eher ist es doch so, dass diese Grundsätze die Hierarchie einer katholischen Kirche in Frage zu stellen vermag.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Drittens denke ich nicht, dass im Internet alle damals vernichteten Evangelien in ihrer ursprünglichen Form vorzufinden sind. |
Du hast noch immer nicht begriffen, dass das Wort Gottes nichts Statisches ist, sondern sich im Kopf eines Menschen entwickelt, wenn er die Bibel liest. Dem sagt man unter anderem auch "Aha-Erlebnis".
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| Dass das Grundgesetz in einigen Punkten noch nicht mit der Scharia übereinstimmt, stimmt ebenfalls. Das wird sich (so Gott will) mit der Zeit ändern. |
Nein, das wird es nicht, denn die Menschenrechte sind in unkündbaren Völkerrechtsverträgen abgesichert. Ausserdem müsst Ihr Muslime genau aus dem Grund dem Dialog stellen und glaubwürdig erklären, dass ihr bereit seid, die Menschenrechte einzuhalten, die andere Muslime mit Füssen treten und sich dabei auf den Koran berufen.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
| "Rückständig" muss der Islam in mancher Hinsicht sein, weil der Mensch in der Lage ist Dinge zu erfinden oder Theorien zu kreieren, die falsch und schlichtermaßen schlecht sind (zB Evolution, Impfung, Zinssystem, Atomenergie uvm). Hier bedeutet jedoch selbst die Rückständigkeit Fortschritt. |
Darauf hat Dir bereits Schelm zutreffend geantwortet.
Der Islam ist erstarrt und betreibt ideologische Eiszeit. Du gehörst offenbar zu jenen Muslimen, die die Erde als Scheibe sehen, weil es so im Koran steht. Dass das Rückschritt pur ist, brauche ich hier nicht weiter auszuführen.
| Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben: |
Es wurde beispielsweise die 18.Sure (86-87) erwähnt, wo die Geschichte eines vergangenen Herrschers (Dhul-Qarnain) beschrieben wird, der den "Ort des Sonnenutnergangs" erreicht hat, dort wo die Sonne in einer besonderen Quelle untergeht. Jemand, der diese Passage mit reinem Herzen liest, versteht, dass Dhul-Qarnain so weit in den Westen reiste bis ihm das Wasser (der Ozean) ein Weiterreisen unmöglich machte, und er beobachtete den Sonnenuntergang als fände er im Ozean statt.
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Schams, hör doch auf. Du weisst genau, dass das nicht stimmt, denn der Koran ist das von Gott direkt geoffenbarte Wort Allah's. Entweder lügte Allah oder Dein Prophet lügte.
GIL |
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 17:02:54 Titel: |
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Erstens, deine Fragen können von mir nicht beantwortet werden, da ich nicht die Absichten der Menschen kenne.
Zweitens möchte ich eure Götter bzw. euer Bild des Einen Gottes nicht schmähen, weil ich weiß, dass ihr es liebt und es euch vielleicht auch zu etwas Gutem anspornt.
Der Quran lehrt uns eigentlich nichts anderes, als dass wir diejenigen, die den Quran leugnen, handeln lassen sollen, so wie auch wir Muslime handeln sollen, und nach dem Tod wird uns mitgeteilt, wer die besten im Handeln waren.
Natürlich könnte jemand, der etwas hinterblickt hat, auch den Wunsch verspüren dieses "Geheimnis" mitzuteilen, aber gut.
Lassen wir es eben dabei.
Ob die Erde eine Scheibe ist oder Kugel - das sind Fragen, die hinsichtlich des Glaubens weder relevant noch von den Heiligen Büchern klar vorgeschrieben sind. Genau genommen sind das auch Angelegenheiten, die man nicht mit 100%iger Gewissheit sagen kann. Dass Adam aber nicht vom Affen abstammt, sagt mir meine Religion. Und für jemanden der an einen Allmächtigen Gott glaubt, ist dies Variante auch realistischer als die darwinistische, aber gut.
Und nebenbei glaube ich daran, dass die Erde eine Kugel ist. Zum einen, weil der Quran nichts eindeutig Gegeteiliges behauptet und zum anderen weil die "Wissenschaft" es mir etwas plausibel gemacht hat. Aber wer bin ich schon, solche Dinge für bare Münze zu nehmen.
Der staatliche Islam wird seine Chance bekommen (inscha Allah) und er wird die Früchte bringen, die für sich selbst sprechen.
Liebe Grüße |
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dornbusch Senior Member


Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3824
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 18:06:15 Titel: |
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| Zitat: |
| Ob die Erde eine Scheibe ist oder Kugel - das sind Fragen, die hinsichtlich des Glaubens weder relevant noch von den Heiligen Büchern klar vorgeschrieben sind. Genau genommen sind das auch Angelegenheiten, die man nicht mit 100%iger Gewissheit sagen kann. |
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W.Kaiser Senior Member


Anmeldungsdatum: 09.01.2006 Beiträge: 1343 Wohnort: BGL
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 18:17:28 Titel: |
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Siebzehn und weiblich.
Mit freundlichen Grüßen
W. Kaiser |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 19:16:58 Titel: |
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ich muss aufpassen was ich sag und wie ich es sag. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 19:41:18 Titel: |
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Was ich sagen wollte, war einfach, dass der Muslim angehalten ist, in den Fragen, die von seinem Buch her nicht klar festgelegt sind bzw. erklärt wurden, nach der plausibelsten, wahrscheinlichsten und/oder nützlichsten Erklärung zu forschen.
Und was wissenschaftliche Erkenntnisse angeht, so gibt es (Gott sei Dank) auch viele kritische Nicht-Muslime, die vermutlich intuitiv ahnen, dass man sie in vielen Dingen hinters Licht führen möchte.
www.NeueImpulse.org Dies ist eine empfehlenswerte Initiative kritisch denkender Menschen.
Man darf die Kraft der Indoktrinierung nicht unterschätzen. Wer sein Leben lang erzählt bekommt, dass er vom Affen abstammt, der ist als Erwachsener schwer vom Gegenteil zu überzeugen.
Aber es ist jedenfalls nicht sehr fortschrittlich, bestimmte wissenschaftliche "Erkenntnisse" unkritisch zu akzeptieren, weil man schnell ein ganzes Gebäude auf Sand bauen könnte. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 19:55:05 Titel: |
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Wie ist das Verhältnis des Islam zum Christentum?
Der Heilige Koran fordert dazu auf, den Heiligen Propheten Muhammadsaw als Gesandten Gottes anzunehmen und das letzte, endgültige von Gott übermittelte Gesetz, den Heiligen Koran, anzunehmen und somit seinen vollkommenen Regeln zufolge zu handeln (also den Islam zu leben). Dennoch erkennt der Heilige Koran an, dass im Grunde alle Religionen Islam beinhalten, also den Weg, Frieden durch Hingabe an Gott, zu finden.
Bisweilen wird behauptet, der Islam erkenne zwar die Juden und Christen als Anhänger eines Buches an, verwehre aber Angehörigen anderer Religionen das Recht auf Eigenständigkeit. In der Tat aber haben islamische Herrscher, etwa in Indien, bewiesen, dass das Toleranzgebot des Islam selbstverständlich auch für Buddhisten und Hindus gilt.
Der Heilige Koran sagt an anderer Stelle, dass jene, die sich mit bestem Wissen und Gewissen an die Religion halten, in der sie aufgewachsen sind, ebenfalls von Gott für ihren Glauben und ihre Werke belohnt werden:
„Jene, die geglaubt haben, und die Juden und die Sabäer und die Christen - wer da an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und gute Werke tut -, keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern.“ (5:70)
Über bestimmte Christen heißt es dazu:
„Sie sind nicht (alle) gleich. Unter dem Volke der Schrift ist eine Gemeinde, die (zu ihrem Vertrag) steht; sie sprechen Allahs Wort in den Stunden der Nacht und werfen sich nieder (vor Ihm). Sie glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und gebieten das Gute und verwehren das Böse und wetteifern miteinander in guten Werken. Und sie zählen zu den Rechtschaffenen. Und was sie Gutes tun, nimmer wird es ihnen bestritten; und Allah kennt die Gottesfürchtigen wohl.“ (3:114-116)
Wenn dennoch gefordert wird, den Islam als heutigen Weg anzunehmen, dann deswegen, weil die Muslime glauben, dass die Lehren jener Propheten, die vor dem Heiligen Propheten Muhammadsaw kamen, im Laufe der Jahrhunderte verfälscht wurden und zudem zeitlich und räumlich begrenzt waren. Somit kann ihre Befolgung heute nicht mehr jene Segnungen mit sich bringen, die die Lehre des Islam, die für alle Menschen und alle Zeiten offenbart wurde, mit sich bringt. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 20:06:34 Titel: |
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Im Christentum haben wir es heute eher mit der Lehre von Paulus zu tun, als mit dem, was Jesusas lehrte und praktizierte. All die herausstechenden Merkmale des Christentums von heute, wie etwa der Glaube an die Göttlichkeit von Jesusas, somit der Glaube an die Trinität, der Glaube an die Erbsünde und die Erlösung von Sünde durch den angeblichen Opfertod von Jesusas am Kreuz, haben nach unserer Meinung ihren Ursprung nicht in der Lehre Jesuas, sondern in dem, was Paulus daraus machte. Im Übrigen ist das Christentum heute in vielen hunderten Richtungen und Sekten zersplittert, so dass es unmöglich ist, in ein paar Worten die jeweiligen Unterschiede darzulegen.
Grundlegend aber kann gesagt werden, dass der Islam all die Fälschungen, die in die Lehre Jesuas hinein geflossen waren, wieder korrigiert hat. Das wichtigste Element ist dabei die Widerlegung der Lehre, dass Gott irgendeinen Partner oder Sohn habe, der Ihm in Seiner Herrschaft als Unterstützung beigesellt würde. Nach dem Islam ist Allah der einzige Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm, und es gibt niemanden, der an Seiner Macht Anteil hätte. Dieses Prinzip wird Tauhid genannt, und es spiegelt sich in der Aussage des Heiligen Korans wider, wo es heißt:
„Er ist Allah, der Einzige; Allah, der Unabhängige und von allen Angeflehte. Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt. Und keiner ist Ihm gleich.“ (112:1-5)
Darüber hinaus kündigte Jesusas seinen Jüngern den Heiligen Propheten Muhammadsaw an, denn durch ihn würde das Werk der Religion vollkommen und vollendet werden (u. a. Lukas, Kapitel 16:7-15). |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 20:14:35 Titel: |
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Vollendung der Religionen
Der Islam erhebt den Anspruch, die Vollendung unter den Religionen gebracht zu haben (5:4). Diese Vollendung bezieht sich sowohl auf die Verifizierung einzelner, bereits vorhandener Lehren, als auch auf die Einführung neuer Lehren. Da die christliche Lehre eher selten auf Einzelheiten eingeht, ist es fast unmöglich, die jedes Gebiet des menschlichen Lebens umfassende Lehre des Islam mit ihr zu vergleichen.
Um nur ein Beispiel zu nennen: Das moralische System des Islam sagt z.B. nicht nur: „Tue das – und da nicht“, sondern er führt den Menschen, indem er die verschiedenen Aspekte eines Gebotes oder Verbotes erörtert und so den Menschen darauf vorbereitet, in seinem eigenen Interesse danach zu handeln.
Stufenweise Entwicklung
Ein weiteres Beispiel für die detailreiche Lehre des Islam ist, das er für den menschlichen Geist eine stufenweise Entwicklung vorsieht. Es wird nicht abrupt verlangt „Liebe deinen Nächsten!“, sondern diese Seite der Güte wird dem Menschen schrittweise verständlich gemacht.
Der Mensch erreicht sein Endziel, indem er viele Einzelziele, eines nach dem anderen durchschreitet. So wird die Güte gegenüber dem anderen z.B. in drei Stufen eingeteilt: Erst die Güte als Gegenleistung, als Dankbarkeit und Erwiderung, dann die Güte auch jenen gegenüber, von denen man keine Gegenleistung erwartet und schließlich die Güte gegenüber Mitmenschen, wie man sie den nächsten Verwandten erweist, wie z.B. die Güte der Mutter gegenüber ihrem Kind
Natürlich kann man es nicht von jedem erwarten, die höchste Stufe zu erreichen, aber die Stufenfolge gibt jeden Hoffnung und ermutigt sie, immer höher zu steigen, ohne dabei, angesichts des höchsten Zieles, zu verzweifeln oder in Selbstzufriedenheit zu geraten.
Praktische Lehre
Die Lehre des Islam ist auch eine dem praktischen Leben dienende Anleitung. Der Islam wurde dabei durch das praktische Beispiel des Heiligen Propheten Muhammadsaw, der in seinem Leben alle denkbaren Lebensumstände durchmachte und die Lehre in die Praxis umsetzte, um als Vorbild zu dienen, bereichert.
Auf dem sozialen Gebiet regelt der Islam die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Sozialeinheiten, wie z.B. Familie, Arbeitgeber und -nehmer bzw. Vorgesetzten und Untergestellten im Allgemeinen.
Für alle Menschen
Der Islam kennt keine Erbsünde, wie die christliche Lehre. Jedes Neugeborene wird mit einer reinen und sauberen, gottesfürchtigen Natur geboren.
Darüber hinaus kennt der Islam keine Lehre der Trinität. Für ihn gibt es nur einen Gott.
Auch steht nirgends im Heiligen Koran, dass die Lehre nur für ein bestimmtes Volk sei, im Gegensatz zur Lehre des Neuen Testaments, die sich nur an die Israeliten wendet (Matthäus 5:17-19; 15:24 und 26). |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 21:48:16 Titel: |
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| Zitat: |
Darüber hinaus kennt der Islam keine Lehre der Trinität. Für ihn gibt es nur einen Gott. |
Also da musst du aufpassen, weil Christen trotz Trinität an einen Gott glauben und das ist derselbe und kein anderer als Allah.
Ich versuche es zu erklären:
Stell dir ein Dreieck vor an dessen oberen Spitze sich Gott/Allah befindet und zum rechten Eck Jesus/Mohammed und in der linken Ecke der heilige Geist, oder auch der Lebenshauch, das in allem vorhanden ist.
Stell dir drei Gläser vor und du befüllst sie mit gleichem Inhalt. Trotzdem sind die Gläser verschieden jedoch ist der Inhalt derselbe.
Also ein und derselbe Gott.
Ich kann verstehen, dass das als Muslim verwirrt.
Ich hoffe ich konnte dir helfen. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 22:09:59 Titel: |
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@Kai
Gut zu wissen , aber das sah ganz anders aus bei wiki ...
(Heilige) Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit oder Trinität bezeichnet in der christlichen Theologie die Einheit der drei Personen des göttlichen Wesens: Gott „Vater“, Gott „Sohn“ (Jesus Christus) und Gott „heiliger Geist“. Die Dreieinigkeitslehre wird heute von fast allen christlichen Glaubensgemeinschaften vertreten.
So habe ich es dann verstanden ... |
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maher Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 22:18:25 Titel: |
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nochmals :
Gott ist nicht dreieinig
In diesem Zusammenhang wendet sich der Heilige Koran gegen die von der Mehrheit der heutigen Christen gebrauchte Vorstellung von Gott:
„O Volk der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und saget von Allah nichts als die Wahrheit. Der Messias, Jesus, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter Allahs und eine frohe Botschaft von Ihm, die Er nieder sandte zu Maria, und eine Gnade von Ihm. Glaubet also an Allah und Seine Gesandten, und saget nicht: "Drei." Lasset ab - ist besser für euch. Allah ist nur ein Einiger Gott. Fern ist es von Seiner Heiligkeit, dass Er einen Sohn haben sollte. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist...“ (4:172)
Der Gott des Islams wendet sich also gegen die Vorstellung der Dreifaltigkeit, die These, dass Gott drei in eins sei, „Vater, Sohn und Heiliger Geist“. Allah betont die Einzigartigkeit seines Wesens:
„Heilig ist Er und erhaben über das, was sie (Ihm) zuschreiben. Schöpfer der Himmel und der Erde! Wie sollte Er einen Sohn haben, wo Er keine Gefährtin hat und wo Er alles erschuf und alle Dinge weiß? Das ist Allah, euer Herr. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge...“ (6:101-104)
Christliche Vorstellung
Von Seite der Christen wird oft behauptet, Jesusas habe gesagt: „Ich und der Vater sind eins“ (Johannes 10:30). Muslime deuten diese Aussage des Propheten Jesuas dahingehend, dass alle Propheten „eins mit Gott waren“, da sie Seinem Willen entsprachen und ihm dadurch sehr nahe gekommen waren:
„Nein, aber sie (die Gesandten) sind (nur) geehrte Diener. Sie sprechen vor Ihm kein Wort, und sie handeln nur nach Seinem Befehl.“ (21:26-2
Die Kernaussage über den Gott des Islams, dass Er einzigartig und eins ist, manifestiert sich vor allem in dem Gebot des Islam, niemanden anzubeten außer Gott Selbst (Tauhid).
In dieser Hinsicht weicht die Vorstellung einiger Christen vom dreifaltigen Gott von der Idee Gottes im Islam ab, wenn etwa Jesusas die Gabe, Gebete zu hören, zugeschrieben wird oder Schutzheilige angebetet und um Vermittlung bemüht werden. |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 23:00:16 Titel: |
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also: Ja das hatte ich auch nicht unterstellt dass der "heilige" Koran nicht an die Trinität glaubt sondern ich habe viel mehr unterstellt, dass es für Christen auch nur einen einzigen Gott gibt. Vllt die Art des Glaubens unterschiedlich ist ( Hier kann die Trinität eingebracht werden) im Vegleich zu Muslims wobei es unter Christen auch diverse Spaltungen gibt.
Hauptsache du hast verstanden. Also Comprende, ich sage nicht dass Muslims an die Dreifaltigkeit glauben, verstanden?
| Zitat: |
| Von Seite der Christen wird oft behauptet, Jesusas habe gesagt: „Ich und der Vater sind eins |
Damit ist jedes Ich gemeint. Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen fundamentalistischer Auffassungsgabe und Interpretationsvermögen. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 23:39:15 Titel: |
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Schams-ul-Islam schrieb :
| Zitat: |
| Der staatliche Islam wird seine Chance bekommen (inscha Allah) und er wird die Früchte bringen, die für sich selbst sprechen. |
An seinen Früchten sollst du ihn erkennen .... wahrlich ich sage dir, dann wird Blut fließen, Hände werden abgehackt, Köpfe rollen, Mädchen gesteinigt, die Wirtschaft wird kollabieren, alle werden zu Bittstellern, das Leben wird eingesperrt, die Menschen werden sich gegenseitig der Sünde bezichtigen um ihr Ego dem Nächsten gegenüber auszuleben, den sie nicht mögen oder der sie enttäuschte. Möge dieser Kelch an uns vorüber gehen ...
| Zitat: |
| Man darf die Kraft der Indoktrinierung nicht unterschätzen. Wer sein Leben lang erzählt bekommt, dass er vom Affen abstammt, der ist als Erwachsener schwer vom Gegenteil zu überzeugen. |
Stimmt. Wer sein Leben lang eingetrichtert bekommt, mit welchem Fuß er aufzustehen hat, wie er sich zu bekleiden hat, wie er seine Blicke senken soll, was Haram und was Halal ist, der glaubt natürlich ein Sklave zu sein und Gott wäre der Sklavenhalter. Der kann die Schönheit der Schöpfung und des Geschöpfes, seine Einzigartigkeit und Lebensenergie nicht mehr wahrnehmen und nicht mehr teilen, der lebt in Furcht. Der ist zu bemitleiden. Für den soll man beten.
P.S. : Wenn du einmal ein Stück Leben sehen willst, ein Art ironische Ode an das selbige ... dann schau dir einmal Katy Perrys Video " Hot N Cold " ( in guter Bild - und Tonqualität, leider nicht auf You Toube ) an und versuche für einen Augenblick diese Energie zu absorbieren.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich )
Zuletzt bearbeitet von schelm am 15 Nov 2008 - 00:00:06, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 23:55:23 Titel: |
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| Zitat: |
| Der ist zu bemitleiden. Für den soll man beten. |
Anstatt zu beten, sollten sich alle Gläubige wie Erwachsene benehmen und aufhören Gründe zu suchen sich zu bekriegen.
Ein einziger Glaube oder keinen wäre eine Basis für den Frieden, doch dass nur weil die Massen nicht fähig sind sich menschlich zu verhalten. Also belassen wir alle Sekten, denn genau das sind bekanntlich alle Religionen, nämlich Sekten. Wenn man ein Buch für heilig hält, dann heißt das, dass man dadurch glaubt Erleuchtung zu erlangen. Worte sind mächtig, nicht heilig. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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schelm Senior Member


 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4306
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 00:02:55 Titel: |
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Kai-369 schrieb :
| Zitat: |
| Anstatt zu beten, sollten sich alle Gläubige wie Erwachsene benehmen und aufhören Gründe zu suchen sich zu bekriegen. |
Hm. Die kann man dabei finden es nicht zu tun.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 00:11:00 Titel: |
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ok gut wenn die erkenntnis sich beim beten vollzieht, dann sollte dannach auch das handeln folgen.  _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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dornbusch Senior Member


Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3824
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 07:10:32 Titel: |
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Maher,
als wohlprogrammierter Moslem muß du die Trinität natürlich auf deine Weise interpretieren. Da hast du keine Wahl! Selbst den Wiki Artikel kannst du nicht ernstnehmen!
Gott Vater, Sohn und heiliger Geist sind 1
Das ist der Glaube der Christen.
Wenn du meinst daß Gott und Jesus zwei wären, zeigt das nur, daß du die Kernaussage der Trinität nicht verstehen willst.
Du unterstellst den Christen hier etwas, was nicht dem christlichen Glauben entspricht. Christen machen den Fehler ganz einfach nicht, den der Moslem da wittert.
Maher, du verweist weiter oben auf Lk16,7-15 und Mt5,17-19. Gelesen hast du diese Texte nicht! Mit deinem Anliegen haben diese Verse absolut nichts zu tun. Hier geht es weder um Mohammed noch um die Mission!
Sind deine anderen Zitate auch so schlampig recherchiert?
Gruß Dornbusch |
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Schams-ul-Islam Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008 Beiträge: 132
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 15:45:43 Titel: |
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Der Islam ist als Staats- und Regierungsform die einzige, die nicht blutig erreicht wurde, sondern durch Gebet und Geduld. Natürlich setzt sie voraus, dass ihre Antreiber den Krieg gegen ihr eigenes Ego (Jihad) führen.
Und was war da noch?
Ach ja, es gibt nur Einen Gott. Alhamdulillah. Er hat Himmel und Erde erschaffen ohne dass Ihm jemand dabei geholfen hätte. Ihm gehören wir und zu Ihm kehren wir heim.
Friedliche Grüße |
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murania Senior Member


Anmeldungsdatum: 23.10.2005 Beiträge: 2602
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 15:52:39 Titel: |
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| Zitat: |
| Der Islam ist als Staats- und Regierungsform die einzige, die nicht blutig erreicht wurde |
Das musst du mal genauer erklären. _________________ Es gibt Gute und Böse. Wer die Bösen sind entscheiden die Guten. |
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