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Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4310

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2008 - 20:38:24    Titel:

Schams-ul-Islam schrieb :
Zitat:
Natürlich scheint es leicht, wenn man selbst kein göttliches Gesetz/Buch hat, hinter dem man steht, andere zu beleidigen und anzugreifen.

Wir Christen, die versuchen Jesus zu folgen haben sein Wort. Dies genügt. Mehr braucht es nicht.


Mir ist neu, das der Islam es als Beleidigung empfindet, wenn man seine eigene Logik vertritt ... Wie darf ich dies verstehen ?

Ist es nicht so, das Muslime stetig bestätigen, das wer einen unschuldigen Menschen tötet, damit die gesamte Menschheit tötet ?

Also darf der jeweilige Schariarichter, der mit der Wahrheitsfindung beauftragt ist, kein Fehlurteil sprechen. Und ist es nicht so, das Muslime niemals abstreiten würden, das nur Allah selbst in Besitz der Wahrheit sein kann ?

Erkläre mir doch bitte plausibel, wo in den daraus kinderleicht zu schlussfolgernden Konsequenzen, in die entsprechenden Fragen umgemünzt, eine Beleidigung zu erkennen wäre ?

Ich beleidige den Islam, weil ich mich auf das stütze, was er selbst glaubt ? Deine Logik nimmt groteske Züge an ...

Deine Antworten verlassen nicht die Ebene von Absichtsäußerungen. Wenn und würde und man müßte .. etc .. dann funktioniert es ja.

Damit bist du ebenso dicht an der Wahrheit, wie wenn ich dem meine Absichtsäußerungen entgegenstelle :

Die Scharia dient dazu, die Unterwerfung unter die Religion sicherzustellen, Sprüche wie " Es gibt keinen Zwang im Glauben " und " wer einen unschuldigen Menschen tötet .... " - sind Beiwerk, um die Gitterstäbe blumig zu schmücken, im Grunde wird bewußt in Kauf genommen, das auch " ein paar " selbst nach eigenem Rechtsverständnis Unschuldige, über die Klinge springen müssen ..

Oh - das wär jetzt islamfeindliche Propaganda ? OK. Dann lass uns nicht die Ebene der Polemik fortführen - Ersetze deine konjunktivistische und idealistische, jedoch völlig realitätsfremde Antwort einfach durch sachliche, adäquate Logik zu meiner bisherigen.

Logik ist doch die Stärke des Islam, oder ?

Freundliche Grüße, schelm
maher
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2008 - 21:30:18    Titel:

Was ist die Scharia?


Die Scharia gibt es so in der feststehenden Form, wie sich manche Nicht-Muslime das vorstellen gar nicht, sondern es sind immer unterschiedliche Auslegungen einzelner islamischer Gruppen.

Auch im Gegensatz zur orthodoxen islamischen Meinung ist die Scharia nicht ein in allen Einzelheiten feststehendes Gesetz. Indes hat die Scharia als Rechtsform ihre Ausprägung erst lange nach dem Tode des Heiligen Propheten Muhammadsaw erhalten und viele der in der Scharia durch die Gelehrten aufgenommenen Urteile unterliegen einer zeitgemäßen, an die heutigen Verhältnisse angepassten Interpretation.

Dabei hat sich die islamische Scharia aus drei Bezugspunkten entwickelt. Erstens bezieht sie sich auf das im Heiligen Koran festgelegte Gesetz, zweitens auf die Sunna oder Praxis des Propheten, und drittens auf Anordnungen, wie sie in den Ahadith (Überlieferungen) des Heiligen Propheten Muhammadsaw enthalten sind.

Mittelalterliche Rechtsprechung

Es ist aber völlig überzogen, die im Mittelalter übliche Scharia auf die heutige Zeit mit ihren geänderten Bedingungen zu übertragen. Forderungen von einigen Mullahs (sogenannten islamischen „geistlichen“ Führern), die Scharia wieder einzuführen, entbehren somit der Vernunft und der Weisheit.

Oft ist die vormalige Rechtsprechung nämlich überhaupt nicht mit dem Heiligen Koran in Einklang zu bringen und wurde früher eher aufgrund menschlicher Überlegungen, denn Einsicht in die tatsächlich im Heiligen Koran verankerten göttlichen Gesetze festgelegt.

Zeitgemäße Auslegung

Dass die Scharia in Einzelheiten einer Weiterführung und modernen Interpretation unterliegen kann, besagt ein Hadith, indem es heißt:

„Wahrlich, Allah wird zu Beginn jeden Jahrhunderts einen Mujaddid (Reformer) für diese Umma (islamische Gemeinschaft) senden, der ihre Religion (von Unreinheiten) reinigen und sie reformieren wird.“ (Hadith: Abu Dawud)

Indes kann es im Islam nicht vorkommen, dass das Gesetz des Heiligen Korans verändert wird. Was innerhalb der Gesetzgebung jedoch an Auslegung möglich ist, muss erlaubt sein.

Die Scharia beruht auf Gerechtigkeit (4:59) und somit gewährt sie auch die Religionsfreiheit:

“Es soll kein Zwang sein im Glauben.“ (2:257)

Quelle : http://www.ahmadiyya.de/faq-islam/integration-und-staat/
Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2008 - 21:38:34    Titel:

@Schams-ul-Islam

Zitat:
Natürlich scheint es leicht, wenn man selbst kein göttliches Gesetz/Buch hat, hinter dem man steht


Das ist ja die Höhe Laughing Beweise mir die Göttlichkeit des Korans.
Erstens wirst du das nicht können und zweitens damit ziehst du alle Religionen in den Schatten.Bist du wirklich Islamist oder Propagandist? Oh großer Gott, unsere christliche Religion ist einzig und allein die wahre Religion und die heilige Bibel ist wahrhaftig und göttlich. Das ist primitiv ohne Ende. Ich habe Respekt aber irgendwann mal reicht's.

Dein Buch aus dem du liest und stur wie ein Blinder an seinen Worten hängst, weil du Angst hast runter zu fallen, auf Logik zu stoßen und dann zu zerschmettern. Wenn du aus einem Buch liest das z.B nicht heilig ist bist du dazu gezwungen dich mit dem Text zu befassen, da es ansonsten zu Verständnisproblemen führt. Genauso bist du dazu gezwungen, dein für dich selbst ernanntes heiliges Gesetzbuch zu analysieren. Vllt bist du ja dazu nicht in der Lage, dann hätte ich Verständnis für dein Tun.
Dabei geht es in der ersten Säule um eigenständiges Denken.
Das beste wäre wirklich alle Religionen zu verbieten allerdings nur weil die Menschen zu blöd sind um diese zu interpretieren.
Vllt können andere gar nicht lesen und wahrscheinlich überfliegen sie Stellen in ihren eigenen selbst ernannten heiligen Schriften. Oder lesen sie überhaupt darin?
Schams-ul-Islam
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 03:15:29    Titel:

Wieso soll ich denn meine idealistische Vorstellung beiseite legen. Um gerade diese geht es doch. Der Unterschied zwischen meiner idealistischen Einstellung und etwa derjenigen der Kommunisten ist folgender: Das islamische System hat bereits in seiner Schönheit existiert und wartet nach einer gewissen dekadenten Phase nur wieder auf solche, die die Verantwortungen übernehmen können.

Nach deiner Logik schelm gibt es kein vollkommenes Göttliches Gesetz. Und Jesus (as) Worte und vor allem sein reines Leben sind nicht anderes mehr als ein Sprichwortlexikon.

Ich will niemanden beleidigen, wenn ich sage, dass ihr ohne ein (einleuchtendes) Buch über Allah und die Welt redet; die meisten Christen haben die Bibel (vor allem das Alte Testament) doch über Bord geworfen; deren Speisegebote, Waschgebote, Kriegsgesetze etc. ist doch alles Toilettenpapier geworden. Oder irre ich mich?

Solange soviel Misstrauen in den Herzen der Menschen steckt, solange die Menschen stur auf ihr eigenes Wort oder ihre eigenen Interpretationen vertrauen, solange es auch Zwietracht, Hass und Neid gibt, solange bleibt die Menschheit wohl unvereint.

Möge Allah die Herz


@maher

Die Reformer (mujadids) haben die Sharia nicht verändert. Das war niemals ihre Aufgabe. Ihre Aufgabe war es neue Dinge im Licht der Sharia zu erklären. Aber es wurde nicht verändert, dass auf Diebstahl kein Handabhacken, oder auf Mord keine Todestrafe steht. Da hast du die Funktion eines mujadids vielleicht falsch verstanden.
Der Hadith den du anführst lautet so weit ich weiß: "Allah wird zu Beginn eines jeden Jahrhunderts einen mujadid betsimmen, der euch eure Religion erklärt."

Der Islam ist in der Tat sehr flexibel in vielen Angelegenheiten,vor allem was das Strafrecht angeht in einem nicht islamischen Land.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4310

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 04:45:54    Titel:

@ Schams-ul-Islam :
Zitat:
Nach deiner Logik schelm gibt es kein vollkommenes Göttliches Gesetz. Und Jesus (as) Worte und vor allem sein reines Leben sind nicht anderes mehr als ein Sprichwortlexikon.

Doch, das gibt es. Wir glauben, das Gott nicht böse ist - sondern vollkommen rein. Wir glauben, das dass Böse nur außerhalb von Gott existent sein kann. Wenn er uns einläd ihm zu folgen, dann können wir dies nicht mit jenen Mitteln, die ihm nicht entsprechen - ohne uns selbst zu beflecken - und der Abkehr von Gott wesenseigen sind : Tod, Gewalt, Hass.

Tun wir diese Mittel nutzen, wie könnten wir ihm gleichen wollen ?

Deshalb, weil jeder Mensch fehlbar ist, heißt es : Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein

Dies ist die Antwort auf den Verstoß gegen dieses geforderte Ideal :

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Was daran im Kontext ist unvollkommen ? Welche andere Logik könnte sich damit messen ?

Freundliche Grüße, ein Nachtdienstler mit UMTS
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3824

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 07:20:36    Titel:

An die Kenner des Koran und der Scharia

dieser Satz

Zitat:
Wer einen unschuldigen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit


eint hält das Wort "einen". Dies ist doppeldeutig im Deutschen! Zahlwort oder unbestimmter Artikel.

Meine Frage an die Kenner:

Im Arabischen gibt es wohl das Zahlwort 1 (wached) aber es gibt keinen unbestimmten Artikel. Steht nun im Arabischen Orginal des oben zitierten Satzes das Zahlwort oder steht es da nicht?

Wenn ihr mir die Textstelle angebt, will ich aber auch gerne selbst nachlesen.

Für die Interpretation dieses Satzes wäre das , zumindest für mich, ein Unterschied.

Gruß Dornbusch
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4310

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 07:47:34    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:

Wenn ihr mir die Textstelle angebt, will ich aber auch gerne selbst nachlesen.

Für die Interpretation dieses Satzes wäre das , zumindest für mich, ein Unterschied.

Für mich nicht. Der einzelne als auch die unbestimmte Anzahl des Deliktes unschuldiger Menschen die getötet würden, repräsentieren das gleiche Prinzip das damit verletzt wird. Und dies hat hier der Islam sehr wohl erkannt.

Ebenso vehement, wie wir das Recht auf Leben aller für unantastbar erachten, erachtet dies der Islam für die aus seiner Sicht Unschuldigen. Der Islam kennt das Prinzip Erbsünde nicht, aus seiner Sichtweise existiert kein Grund, warum der einzelne mit Sünde behaftet sein soll. Deshalb das strenge Regelwerk, das bei exakten Befolgen im wesentlichen die Reinheit den Versuchungen des Naf gegenüber bewahren würde. Erst diese Logik macht es möglich, Schuld generell zu personifizieren und personifiziert zu bestrafen, durch Personen bzw. ein System, das sich im Gegensatz zur Schwere des angelasteten Deliktes, davon nicht wechselwirkend involviert versteht.

Der Islam geht also davon aus, das seine Gläubigen mittels ihrer inneren Anstrengung ( Jschihad ) ein sündenfreies Leben führen können und werden. Daraus zieht man die Legitimation, den ersten Stein durch jene werfen zu lassen, die dies tun, gegen jene, die dagegen verstoßen.

Trotzdem bleibt dies in sich nicht schlüssig, da der Islam selbst davon ausgeht, das der Mensch niemals die absolute Wahrheit kennen kann, sondern nur Allah.

Das bedeutet : Auch wenn es theoretisch selbst völlig sündenfrei lebende muslimische Richter gäbe, würde dies Fehlurteile nicht auschließen können, da diese so definierte menschliche Sündenfreiheit nicht mit Allwissen konvergiert und somit fehlerhaft in der Urteilsfindung bleiben muß. Deshalb ist ein Fehlurteil in diesem Sinne nur sekundär dem fehlbaren Schariarichter anzulasten - primär einem Weltbild, das für sich beansprucht unfehlbar zu sein und sehenden Auges nicht allwissend sein könnende Menschen mit der Ausführung beauftragt.

Die Konsequenzen daraus verstoßen jedoch gegen das Prinzip, das ein Unschuldiger, ein Rechtgeleiteter, der sich buchstabengetreu im Sinne von Allah verhält, nicht angetastet werden darf.

Und hier erkennen wir einen fundamentalen Widerspruch in der eigenen Logik des Islam.

Freundliche Grüße, schelm
Henrique87
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Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 430

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 12:55:15    Titel:

Schams-ul-Islam hat folgendes geschrieben:
..solange die Menschen stur auf ihr eigenes Wort oder ihre eigenen Interpretationen vertrauen..


heisst das, man darf auch hier nicht interpretieren, sondern muss es wörtlich so sehen:

Zitat:
9:5 Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten, wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf. Wenn sie umkehren, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen: Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3824

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 15:57:23    Titel:

Hi Schelm

meine Nachfrage an die Moslems war keineswegs als Einschränkung deines Gedankenganges gemeint.

Wie du ja selbst erlebst, verwenden manche Moslems einige Worte eher im Sinne Orwells.

Durch meine Bibelstudien habe ich gelernt, daß Übersetzungen oft auch Ersetzungen üben. Jede Übersetzung eines Textes verlangt vom Übersetzer Wohlwollen und Verständnis.

Wenn im Arabischen das Zahlwort verwendet wird, bezieht sich die Aussage mit Sicherheit auf alle Menschen. Wenn im Arabischen dagegen weder Zahlwort noch Artikel verwendet wurden, bezieht sich die Aussage eben nicht mehr auf alle Menschen, sondern auf "irgendwelche" Menschen.
Welche muß dann noch definiert werden.

Man kann einen Text wörtlich nehmen, oder man kann ihn ernst nehmen!
Um einen Text ernstnehmen zu können, muß man aber auch die Worte des Textes kennen.

Zitat:
Wer einen unschuldigen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit


Auch dieser Satz ist, wie alle wesentlichen Sätze des Koran, Erbe aus dem jüdisch-biblischen Vermächtnis. "Wer einen Menschen rettet, rettet die gesamte Menschheit" ist gut jüdisches Glaubensbekenntnis auch im Sinne Jesu.

Wenn wir Deutschen das Wort "unschuldig" lesen, wird unser Denken schnell auf den Gerichtsalltag gelenkt. Das ist eine Falle, das kann Irreführung sein.

Schuld und Unschuld bedeutet im Gericht etwas ganz anderes als in der Religion. Im BGB bedeutet Schuld nochmal etwas anderes. Wenn ein Mädchen seine Unschuld verliert, ist sie nach unseren westlichen Gerichtsmaßstäben keineswegs schuldig.
Vor Gericht wäre sie hier weiterhin unschuldig!

Wie aber empfindet der Mohammedaner oder Moslem dies? Ist ein Mädchen, das "seine Unschuld verloren hat" im Sinne der Scharia nun unschuldig? Oder ist sie schuldig und eine Strafe würdig?

Deswegen möchte ich hier eine zweite Frage an die Koran-Gläubigen und Fachleute stellen: Welches Arabische Wort wird im o.g. Satz für "unschuldig" verwendet?
Bezieht sich dieses Wort auf das Profane, oder bezieht es sich auf das Sakrale?

Ich bitte um eine Quellenangabe zu dem oben zitierten Satz.

Danke und Gruß

Dornbusch
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4310

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2008 - 22:06:49    Titel:

@dornbusch :
Zitat:
Schuld und Unschuld bedeutet im Gericht etwas ganz anderes als in der Religion


Im Islam definiert sich dies durch Haram und Halal, die Kategorisierung in Erlaubtes und Verbotenes.

Jeder Muslim kann dem entnehmen, was seine Unschuld bewahrt. Außerhalb dieser Einteilung existieren etliche Dinge, die neutral beurteilt werden, z.B. mit einem Flugzeug fliegen etc.

Freundliche Grüße, schelm
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