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Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
 
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Kai-369
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2009 - 12:25:27    Titel:

Man das hat ja ein Niveau wie im Kindergarten. Zuerst dieser sinnlose lange Beitrag und dann Dornbusch als Verkehrshüter. Einfach nur kindisch, da kann man echt nicht unterscheiden was lächerlicher ist. Das alles im Philosophieforum. Laughing Warum soll es gelöscht werden, wenn es seine Meinung ist? Mal ganz ehrlich, fühlt sich jemand dadurch angegriffen?
Mir ist bereits nach 3 Zeilen aufgefallen, dass es nichts wird. Lasst ihm doch wenigstens seine Meinung und macht ihn darauf aufmerksam, dass es nichts bringt. Vom Zensieren wird auch nichts behoben. Aber naja, ich habe äh bessers zu tun, macht was ihr wollt.
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2009 - 13:34:05    Titel:

Hallo Thisnokay

Zitat:
ich kann zahlreiche offenbarungen der bibel nennen prophezeihungen die ins letzte detail eingetroffen sind,


Bitte nenne uns eine dieser Prophezeihungen.

Wie jeder rechtgläubige Moslem bezeichnest auch du den Jesus Christus als einen Propheten.

Als Christ möchte ich dir da widersprechen: Jesus war kein Prophet.

Jesus war ein jüdischer Rebbe.


Gruß Dornbusch
Kai-369
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 25 Okt 2009 - 21:31:36    Titel:

Als Atheist möchte ich euch beiden widersprechen.
Jesus war nichtexistent! Bzw auf was stützt ihr eure Thesen?
Es gibt keine eindeutigen Hinweise auf eine Existenz Jesu Christus. Ich stelle deshalb überhaupt seine Existenz in Frage. Es scheint so als würden sich 2 Kinder darum streiten wer die Banane essen darf. Am Ende hatten dann doch beide Kinder etwas gemeinsam. Sie stellten sich die Banane einfach vor, da sie beide fast verhungert sind. Es fehlte an Wissen.
Allahu_Akbar
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Anmeldungsdatum: 01.05.2007
Beiträge: 185
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2010 - 00:55:16    Titel:

Abdallah hat folgendes geschrieben:


Im Koran steht in der Sure 5, ab Vers 116:

Und wenn Allah sprechen wird: «O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesprochen: "Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah"?», wird er antworten: «Heilig bist Du. Nie konnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, Du würdest es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du im Sinn trägst. Du allein bist der Wisser der verborgenen Dinge.
Nichts anderes sprach ich zu ihnen, als was Du mich geheißen hast: "Betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn." Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte, doch seit Du mich sterben ließest, bist Du der Wächter über sie gewesen; und Du bist aller Dinge Zeuge.



Viele Grüße,
Abdallah


Wie darf ich die zweite dick markierte Stelle verstehen?
knut hacker
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Anmeldungsdatum: 16.11.2009
Beiträge: 1037
Wohnort: Hölle auf Erden

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2010 - 18:40:30    Titel:

Für den Islam ist das Toleranzgebot so zentral wie für den christlichen Glauben das Gebot der Nächstenliebe ( dem allerdings insbes. Mat.6,16; 7,2; 10,34; 18,6; 21,43; Mark.9,43;12,9; 16,11, 16;11, 14; Luk.12,51;14,26, 17,2; 2Joh.8,44;1. Kor. 1,27f; 3,17; Gal.1,8; 5, 12;2.Chr.15; widersprechen ).

Beispiele aus dem Koran:

Sure 2, Vers 256:“Es gibt keinen Zwang im Glauben.“

Sure 4, Vers 59: Auch religiöse Streitigkeiten sollen freundlich und friedlich ausgetragen , nämlich in ihrem Ausgang Gott überlassen werden.

Sure 10, Vers 99: „Und hätte dein Herr es gewollt, so hätten alle, die insgesamt auf Erden sind, geglaubt. Willst Du also die Menschen zwingen, Gläubige zu werden?“

Sure 18, Vers 29: „Und sprich: Es ist die Wahrheit von eurem Herrn: darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will!“

Sure 109, Verse 1 - 5:
„Sprich: O, ihr Ungläubigen,
Ich verehre nicht, was ihr verehrt.
Und ihr verehrt nicht, was ich verehre.
Und ihr werdet keine Verehrer dessen sein, was ich verehre.
Euch euer Glaube und mir mein Glaube!“

Der „Dschihad“ entspricht dem „gerechten Krieg – bellum iustum “ in der christlichen Dogmatik.Gemeint ist also ein kollektives Notwehrrecht. Wie die Christen zur Zeit der Kreuzzüge so missbrauchen heute die Islamisten dieses gefährliche Glaubensinstitut Die EKD-Ratspräsidentin Käsmann hat erst jüngst vor einer Heranziehung dieses Begriffes gewarnt.
Der islamistische Terrorismus ist selbstverständlich weder zu rechtfertigen noch zu entschuldigen, kann aber damit erklärt werden, dass er durch den menschenverachtenden weltweiten Raubtierkapitalismus provoziert worden ist.


Das zweite Hauptthema in der heutigen Islamismusdebatte stellt die nicht zu leugnende,aber von den meisten - auch progressiven - gläubigen Frauen überhaupt nicht wahrgenommene Frauenfeindlichkeit der islamischen Tradition dar.
Sie entspricht aber einer christlichen Tradition ( siehe insbes. 1. Kor. 11.7; 1.Tim.2, 9ff ; Jes.Sir. 25,24 ), die sich erst in letzter Zeit und auch nur im westlichen Mitteleuropa sowie in den USA aufgelockert hat.So wurden beispielsweise noch in der Weimarer Republik – trotz verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrudsatzes – Frauen zum Richteramt mit der Begründung nicht zugelassen, dass sie hierfür wegen der dort bei den Entscheidungen geforderten Objektivität und formallogischen Begründung aufgrund ihres spezifischen, gefühlsbetonten Denkens nicht geeignet seien.Ein Freisler hat dann nicht viel später die Anfälligkeit des männlichen Denkens für den Wahn menschenverachtender Heilslehren gezeigt: von wegen Logik!
Tlaloc
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Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2010 - 21:27:08    Titel:

knut hacker hat folgendes geschrieben:
Für den Islam ist das Toleranzgebot so zentral wie für den christlichen Glauben das Gebot der Nächstenliebe ( dem allerdings insbes. Mat.6,16; 7,2; 10,34; 18,6; 21,43; Mark.9,43;12,9; 16,11, 16;11, 14; Luk.12,51;14,26, 17,2; 2Joh.8,44;1. Kor. 1,27f; 3,17; Gal.1,8; 5, 12;2.Chr.15; widersprechen ).
Dazu der Religionswissenschaftler Tilman Nagel: "Toleranz hat im Islam keine Basis. Was immer heute als Toleranz angeführt wird, etwa, dass man die Andersgläubigen, sofern sie sich zu einer Buchreligion bekennen, leben lässt, ist keine Toleranz. Denn diese der islamischen Herrschaft Unterstehenden sind in vielerlei Hinsicht gegenüber den Muslimen von minderem Recht. Sie haben zum Beispiel kein Recht, eine Waffe zu tragen – im Dialog mit den Andersgläubigen wird dann gesagt, sie brauchen keinen Kriegsdienst zu leisten..." (DiePresse.com. 15.11.09)

Zitat:
Sure 2, Vers 256:“Es gibt keinen Zwang im Glauben.“
"Der Passus soll demnach nicht besagen, dass man niemand zum Glauben zwingen darf (wie nach der üblichen Deutung), sondern dass man niemand dazu zwingen kann; m.a.W. er predigt nicht Toleranz, sondern weist darauf hin, dass der Bekehrungseifer des Propheten infolge der menschlichen Verstocktheit weitgehend zur Erfolglosigkeit verurteilt ist." (Paret, Rudi. Der Koran: Kommentar und Konkordanz. 2001. S. 54)

Dies und die Abwesenheit des freien Willens durch einen omniszienten Theismus - und nicht etwa Toleranz im Lessing'schen Sinne - haben im Übrigen auch Sure 10,99 und 109 zum Gegenstand.

Zitat:
Sure 4, Vers 59: Auch religiöse Streitigkeiten sollen freundlich und friedlich ausgetragen , nämlich in ihrem Ausgang Gott überlassen werden.
Es ist dort von einer religiösen Schiedsinstanz die Rede, nicht aber von Freundlichkeit oder Frieden.

Zitat:
Sure 18, Vers 29: „Und sprich: Es ist die Wahrheit von eurem Herrn: darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will!“
Und es geht in derselben Sure noch weiter: "Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, das sie wie eine Zeltdecke umschließen wird. Und wenn sie um Hilfe schreien, so wird ihnen mit Wasser gleich geschmolzenem Metall, das die Gesichter verbrennt, geholfen werden. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist die Raststätte!"

Zitat:
Der islamistische Terrorismus ist selbstverständlich weder zu rechtfertigen noch zu entschuldigen, kann aber damit erklärt werden, dass er durch den menschenverachtenden weltweiten Raubtierkapitalismus provoziert worden ist.
Wie erklärst du dir dann, dass unter den Terroristen auffällig viele Profiteure ebendieses Kapitalismus wie der Milliardärssprössling bin Laden oder die vielen Studenten unter den Attentätern vom 11. September zu finden sind? Auch der gescheiterte Detroitattentäter zählt z.B. als Sohn eines nigerianischen Bankiers und Ex-Ministers eindeutig zu den Gewinnern der Globalisierung.
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2010 - 03:41:42    Titel:

Zitat:
Der „Dschihad“ entspricht dem „gerechten Krieg – bellum iustum “ in der christlichen Dogmatik


Das ist so nicht ganz richtig!

Die Dogmatik hat Krieg gar nicht zum Thema. Und die Rede vom "gerechten Krieg" wurde auch in den Kirchen nach 1945 weiterentwickelt.
Käsmann vertritt diese moderne Auffassung zum Thema. Krieg ist etwas, dessen Ursachen bekannt sind. Die Ursachen müssen bekämpft werden, nicht die Menschen.

Gruß Dornbusch
knut hacker
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Anmeldungsdatum: 16.11.2009
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Wohnort: Hölle auf Erden

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2010 - 13:53:38    Titel:

Tlaloc, ich bedanke mich für deine Informationen. Ich wollte mit meinem Beitrag eigentlich nur verdeutlichen – daher auch die ambivalenten Zitate aus der Bibel -, dass man eben letztlich aus dem Koran genauso wie aus der Bibel alles herauslesen kann.Beim Islam wird dies noch dadurch begünstigt, dass er noch mehr als das Christentum zersplittert ist und ihm zwar nicht Lehrautoritäten, aber instutionalisierte religiöse Instanzen fehlen, ferner die volksnahen Imane nicht besonders theologisch ausgebildet sind, schließlich das Gros der Gläubigen einen jämmerlichen Bildungsstandard aufweist.
Man sollte aber nicht verdrängen, dass im osmanischen Reich das islamische Toleranzgebot Geschichte geschrieben hat. Als Spanien Ende des 15. Jh. seine Juden außer Landes trieb, nahm das Osmanische Reich sie großherzig auf. Diese sephardischen Juden prägten das " morgenländische Dreigestirn" Sarajewo - Thessaloniki - Istanbul. Auch wurde die orthodoxe Kirche großzügig gefördert. Auf der Insel Chios erfährt man noch heute, wie die Derwische die christlichen Kirchen besuchten, sich bekreuzigten, mit Weihwasser besprengten und ausriefen:"Euer Glaube ist so gut wie der unsrige!" Auch während des "3. Reiches" nahm die Türkei Glaubensflüchtlinge und Intellektuelle aus Deutschland auf ( umso verurteilenswerter erscheint die Diskriminierung der Christen in der heutigen Türkei! )

Warum der islamische Terrorismus von kapitalistischen Profiteuren getragen wird? Man könnte nun – was ich nicht tun will – im Hinblick auf den CIA - Zögling Bin Laden Verschwörungstheorien aufstellen oder argumentieren, das zeige ja gerade das menschenverachtende Potenzial des Turbokapitalismus. Ich erkläre mir vielmehr das so wie die 68 er-Bewegung (die ja auch gegen den „Verrat“ der sozialistischen Idee durch den real existierenden Sozialismus protestiert hatte) – ohne sie selbstverständlich in die terroristische Ecke stellen zu wollen (ich bin selbst Alt-68 er) - damit, dass die kritische Intelligenz eben immer noch und gottseidank ihren Nährboden im wesentlichen im Westen findet und dann – leider – die Ohnmacht allzu oft in Gewalt umschlägt (siehe RAF).


Zuletzt bearbeitet von knut hacker am 23 Jan 2010 - 18:32:26, insgesamt einmal bearbeitet
knut hacker
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Anmeldungsdatum: 16.11.2009
Beiträge: 1037
Wohnort: Hölle auf Erden

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2010 - 14:08:02    Titel:

Dornbusch, wurden denn nicht schon die Kreuzzüge als "gechter Krieg" deklariert? Dieser Begriff ist selbstverständlich nicht Gegenstand der theologischen Disziplin "Dogmatik".Er ist aber außerhalb der Bibel von der Lehre als ethisches Institut entwickelt worden. Mit "dogmatisch" meinte ich also "lehrmäßig", nicht ein Glaubensinstitut (δόγμα).
knut hacker
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Anmeldungsdatum: 16.11.2009
Beiträge: 1037
Wohnort: Hölle auf Erden

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2010 - 20:02:40    Titel:

Ich möchte gerne noch folgendes Zitat nachtragen:

"Der Terrorismus ist lediglich das Nebenprodukt einer Welt, die über die Produktion, das Vermarkten und Anhäufen tödlicher Waffen und eines riesigen Zerstörungspotenzials nicht laut genug in zornigen Protest ausbricht." (Professor Dr. Felix Wilfred, Theologe und katholischer Priester)
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