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Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Der Islam und seine Richtungen – Fragen an Muslime
 
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tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 15:10:11    Titel:

Warum sollte ich jemandem glauben,der nicht mal zu gibt das Israel "Der Verbrecherstaat" ist? ich glaube lieber dem Theologen im video. Er kann vermutlich besser Hebräisch und kennt sich mit den Religionen besser aus als sonst jeman hier im Forum
tolgmaster
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Anmeldungsdatum: 21.03.2010
Beiträge: 1051

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 15:11:33    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Das video von dir wurde wahrscheinlich von jemandem gemacht der selbst nicht mal zugeben würde auch wenn er im unrecht wäre. Behaupte ich jetzt mal,meistens stimmts auch.


Vermutlich, insofern besteht ganz offensichtlich kein qualitativer Unterschied zwischen ihm und dir.

Dornbusch wird es dir sicherlich etwas über das Hebräische erklären können (vielleicht aber gar nicht wollen), mir ist an dieser Stelle aber wirklich meine Zeit für solchen Unsinn zu schade.


Warum bringst du dann solche videos?
Lamasshu
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Moderator


Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3648

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 15:36:11    Titel:

tolgmaster hat folgendes geschrieben:
Warum bringst du dann solche videos?


Das Video fand ich als Antwort auf deinen "gehaltvollen Beitrag" sehr angemessen. Ansonsten ist es mir natürlich völlig gleich, was du bezüglich Koran, Bibel & Co. glauben möchtest. Das ist ein freies Land, du darfst dich mit Hingabe jeglichem (legalen) Unsinn widmen.
Aber bitte verschone dieses Forum zukünftig mit solchen "Beweisen", ein gewisses Grundniveau sollte gewahrt bleiben.
Gott ist Liebe
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Anmeldungsdatum: 10.03.2008
Beiträge: 1105
Wohnort: Schweiz, männlich

BeitragVerfasst am: 02 Dez 2011 - 09:43:56    Titel: T-E-S-T

Frage: Warum erscheint im Inhaltsverzeichnis dieses Threads als letzter Poster lilchen15 mit einem Eintrag vom 11 Jun 2011 - 23:19:43, wogegen beim Aufruf der letzten Seite als jüngster Beitrag bloss derjenige von Lamasshu mit Eintrag von 29 Dez 2010 - 15:36:11 erscheint?

Mal schauen, was mit diesem Test-Posting geschieht ...

GIL
Alexander Wölk
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Anmeldungsdatum: 21.03.2013
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 22 März 2013 - 10:06:43    Titel: Jüdische Tradition

Jüdische Tradition (http://www.deweles.de/files/tradition.pdf)

Schüler: Was bedeutet ez pri ose pri?
Rabbi: Baum, der Frucht ist und Frucht macht.
Schüler: Warum sagen dann alle „Baum des Lebens“ dazu?
Rabbi: Wäre ich ein Rabbi, wenn ich das wüsste?
Schüler: Entschuldigung!
Rabbi: Akzeptiert.
Schüler: Und was bedeutet ez ose pri?
Rabbi: Muss ich dir alles vorsagen? Finde es selbst heraus!
Schüler: Baum, der Frucht macht?
Rabbi: Möglicherweise.
Schüler: Dann ist das also der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“?
Rabbi: Wäre ich ein Rabbi, wenn ich das bestätigen würde?
Schüler: Nein, Rabbi. Aber wenn Du es bestätigt hättest, wäre es dann nicht
logisch, dass die „Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“
das ist, was J. M. Keynes 1935 „reward for liquidity renunciation“
nannte?
Rabbi: Soll ich Fremdsprachen lernen, nur um deine Vermutungen zu
bestätigen?
Schüler: Auf gut Deutsch: „Urzins“, S. Gesell, 1916.
Rabbi: Willst du damit andeuten, der Allerhöchste habe dem auserwählten Volk
seine wohlverdiente Belohnung für Konsumverzicht verboten?
Schüler: Natürlich nicht. Ich muss mich wohl geirrt haben.
Rabbi: Noch so ein Irrtum, und du kannst in die nächste Koranschule
wechseln!
Schüler: Aber wenn das kein Irrtum wäre, bräuchten wir uns mit unseren
Nachbarn nicht mehr zu streiten.
Rabbi: Wer ist reich und wer ist arm?
Schüler: Wir sind reich.
Rabbi: Richtig. Das auserwählte Volk ist reich. Und jetzt benimm dich auch so!
Schüler: Ich werde mich bessern, Rabbi.


Der Zins – Mythos und Wahrheit
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/07/der-zins-mythos-und-wahrheit.html
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2014 - 23:58:44    Titel:

Zum Thema "Fragen an Muslime" (aber auch andere religionsverfechter) schrieb mir jemand das:

Fehlentwicklungen der Menschheit

Ungelesener Beitragvon Cavorting » 23.12.2014, 21:14
Darunter fallen Mythen, Legenden und Religionen.
Aufgebaut einerseits, um die Lücken fehlenden Wissens zu füllen und andererseits Führungsstrukturen zu festigen, die per Mythen und Legenden, Religion und Glauben Macht besitzen.
An den Bündnissen der Macht kann man die Fehlentwicklungen erkennen, die bei Feierlichkeiten und Festtagsreden zusammenkommen um sich gegenseitig zu versichern.
Zu den Mythen, Legenden, Religionen und Glaubensvorstellungen gesellen sich noch Ignoranz und Kriminalität hinzu, die dann eine perfekte Hierarchie ausbilden, in der ein Jeder seinen Platz(seine Rolle) einnehmen soll. Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt, oder medial vorgeführt. Zwischen einem Spektrum von linksliberal bis rechtskonservativ darf sich der Mainstream, dürfen sich die Massen bewegen. Wer außerhalb dieses Mainstreams liegt gilt als suspekt. Moderiert werden dann Inhalte, die einen in die "rechtsaußen Ecke" oder "linksaußen Ecke" drängen soll, damit eine unabhängige Meinung schon im Keim erstickt wird.
Medien und Politik sind sich in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit so einig, dass kaum Platz für wirklichkeitsnahe Definitionen und Analysen bleibt, selbst auf die Gefahr hin, letzte Reste des Bildungsauftrags(Medien) und des Legalitätsprinzips(Politik) aufzugeben.
Dass Intellektuelle, Prominenz, auch Wissenschaftler da mitmachen klärt über die Abhängigkeiten auf, die wie eine geistige Fessel wirkt und merklich die "Schere im Kopf" beschreibt, die zwischen Zensur und Selbstzensur den Alltag der allermeisten Mitbürger bestimmt.
Darin entstehen dann neue Mythen und Legenden, neue Glaubenserneuerungen und konvertierbare Bekenntnisse da und dort, denen kaum eine(r) entrinnen will, der sich eingerichtet, arrangiert hat, auch wenn er längst nicht mehr glaubt.
Im geistlichen Spektrum dann, hin und her wabernd zwischen Sympathie und Antipathie für große Religionen, die sich gegenseitig nicht in Frage stellen wollen obwohl sie einander feindlich gesonnen sind. So legt sich das Christentum, der höchste Ort von Mythen und Legenden den Islam zurecht, der seinerseits an Klarheit nichts zu wünschen übrig lässt:
Sure 5 Vers 51: "Oh die ihr glaubt, Nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden. Sie sind Freunde untereinander....!"
Während derzeit eine dubiose Bewegung namens Pegida Mythen und Legenden aufnimmt, um Stimmungen zu erzeugen und auszuloten sind die Worte des Propheten Mohammed nicht miss zu verstehen wenn er klar und deutlich das Wort Allahs verkündet das in Sure 20 Vers 102/103 verdeutlicht: Alle blauäugigen Menschen sind pauschal als Schuldige zu betrachten: "Dem Tage da die Trompete geblasen wird. An jenem Tage werden wir(die Muslime) die Schuldigen versammeln, die blauäugigen."

Auf meine Frage an einen Islam-Gelehrten der Al Azhar-Universität(mit angeschlossener Moschee, eines der Islamzentren) ob man solche rassistischen Passagen nicht aus dem Qur'an entfernen könnte, kam empört die Antwort: "Worte Allah's kann man nicht streichen."
Was sagt das der "gesunde Menschenverstand", der sich übe die Instinkte von Pegida erhebt und selbst pauschale Vorverurteilungen verkündet, um nicht die Investitionen der Petrol-Dollars vom arabischen Golf zu gefährden?

Mit freundlichen Grüßen
Cavorting
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3103
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2014 - 05:48:26    Titel:

Multivista hat folgendes geschrieben:
Darunter fallen Mythen, Legenden und Religionen.
Aufgebaut einerseits, um die Lücken fehlenden Wissens zu füllen und andererseits Führungsstrukturen zu festigen, die per Mythen und Legenden, Religion und Glauben Macht besitzen... Wer sich nicht fügt, wird ausgegrenzt, oder medial vorgeführt. Zwischen einem Spektrum von linksliberal bis rechtskonservativ darf sich der Mainstream, dürfen sich die Massen bewegen. ...Dass Intellektuelle, Prominenz, auch Wissenschaftler da mitmachen klärt über die Abhängigkeiten auf, die wie eine geistige Fessel wirkt und merklich die "Schere im Kopf" beschreibt, die zwischen Zensur und Selbstzensur den Alltag der allermeisten Mitbürger bestimmt.
Darin entstehen dann neue Mythen und Legenden, neue Glaubenserneuerungen und konvertierbare Bekenntnisse da und dort, denen kaum eine(r) entrinnen will, der sich eingerichtet, arrangiert hat, auch wenn er längst nicht mehr glaubt.

Genau. Da die alten Wissensluecken wie die Entstehung des Menschen oder von Wetter hinlaenglich erklaert sind, entstehen 'moderne' Mythen an den Randgebieten der Wissenschaft, z.B. Klimaerwaermung, Homoeopathie, Kommunismus, etc. etc.

Multivista hat folgendes geschrieben:
So legt sich das Christentum, der höchste Ort von Mythen und Legenden den Islam zurecht .... Auf meine Frage an einen Islam-Gelehrten der Al Azhar-Universität(mit angeschlossener Moschee, eines der Islamzentren) ob man solche rassistischen Passagen nicht aus dem Qur'an entfernen könnte, kam empört die Antwort: "Worte Allah's kann man nicht streichen."

Das Christentum hat sich erstmal dadurch 'blamiert', dass viele der Legenden -von der Entstehung der Welt in 7 Tagen oder der Jungfrauengeburt- wissenschaftlich widerlegt sind. Darauf aufbauend konnte sich eine von der Kirche und deren Dogmen unabhaengige Zivilgesellschaft entwickelt.
Im Islam -welcher aehnlich viele Ungereimtheiten hat- dreht sich aber komischerweise das Rad genau andersrum, also Zunahme von religioesen Bewegungen von der Turkei ueber den Islamischen Staat bis zur Mullaherrschaft im Iran.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2014 - 06:34:11    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:

Im Islam -welcher aehnlich viele Ungereimtheiten hat- dreht sich aber komischerweise das Rad genau andersrum, also Zunahme von religioesen Bewegungen von der Turkei ueber den Islamischen Staat bis zur Mullaherrschaft im Iran.


Dass es in den jeweiligen Staaten überhaupt nicht um die Religion, sondern rein um Machtinteressen und also Politik ging/ geht, ist dir aber sicherlich auch klar.

Die Türkei emanzipiert sich in den letzten Jahren i.W. erst einmal von mehr oder minder direkter Militär-Diktatur und dem strengen Laizismus, der ihr von Kemal Attatürk verschrieben wurde. Daneben versucht sich ein Erdogan gerade als Autokrat zu etablieren; und benutzt dabei eben die sonst "bisher" in der Türkei von politischer Seite unterdrückte islamische Strömung...

Dass der selbsternannte "Islamische Staat" eben so gar nichts mit dem Islam zu tun hat, dürfte auch dem Unwissendsten ziemlich klar sein. Denn Sklavenhaltung (insbesondere Sex-Sklavinnen), das Abschlachten von Glaubensbrüdern und -schwestern sowie das gesamte Vorgehen dieser Terror-Organisation dürften in so ziemlich jeglicher Sicht mit den Ansichten des Islam kollidieren.

Und im Iran? Nun, die hatten mal einen gewählten, moderaten Präsidenten, nachdem man sich von der nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs nach dem Ersten Weltkrieg vom Westen eingesetzten, absoluten Monarchie emanzipiert hatte. Dann trat ein Geheimdienst eines Landes, welches sich als sehr christlich empfindet und "In God we trust" auf seine Geldscheine druckt, auf den Plan und putschte jenen als Tyrann herschenden Schah wieder an die Macht zurück. Und die gepeinigte Bevölkerung versammelte sich hinter einem schon ziemlich alten Religiösen im Exil, welcher dann die Revolution organisierte...


Du vergisst z.B. Tunesien, wo jetzt der Arabische Frühling derart in einem islamischen Land Früchte getragen hat, dass - ohne die eigene Identität aufzugeben und ohne sich in eine Militär-Diktatur zu entwickeln - dort säkulare Kräfte in die politisch relevanten Positionen gewählt wurden. Auch Indonesien ist. z.B. ein sehr westlich orientiertes, islamisches Land. usw. usf.


Es gibt im Islam keine einheitliche Struktur, keine oberste Instanz, die die Richtung vorgibt. Insofern können parallel viele Ansichten existieren, wie man insbesondere in der Politik mit der Religion umgehen sollte. Ja, es gibt Staaten, welche drakonischer vorgehen, als es der Koran überhaupt vorgibt (und das, obwohl er in einer Zeit geschrieben wurde, wo Humanismus wohl noch nicht einmal als Gedanke existiert hat). Aber es gibt genauso auch Staaten, welche sich wohl selbst als islamsch begreifen, die hier einen ganz anderen, weltoffenen Umgang pflegen.

Insofern kann man hier kaum stellvertretend einzelne - eher kleine - Gruppierungen für die gesamte Anzahl von über einer Milliarde Muslime heranziehen.


Cyrix
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2014 - 15:37:42    Titel:

Hiervon

http://www.perlentaucher.de/essay/islam-totalitarismus-und-kritik.html

die Kommentare/Leserbriefe lesen !!!
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2014 - 00:19:31    Titel:

Der wachsende religiöse Pluralismus in unserer Einwanderungsgesellschaft stellt eine neue und spannungsreiche Situation bzw. Herausforderung für alle Religionen und deren Anhänger dar. In dem Vortrag wird aus der Sicht des Islam die These begründet, dass Vielfalt - schöpfungstheologisch - ein Normalfall ist. Religiöse Gewissheiten können in diesem Sinne nur zur Gelassenheit und Weltoffenheit führen.

1) Die These, Begriffe und Perspektive
2) Der soziale Rahmen der Beobachtung
3) Erhebt der Koran einen Absolutheitsanspruch?
4) Der Gesandte Abraham und die Frage von Gewissheit und Zweifel
5) Bildungstheoretische Konsequenzen (Gelassenheit und Kontingenzbewältigung)


http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-campus/auditorium/fau-weltoffenheit102.html
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