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Hochzeit Christ - Nichtchrist erlaubt?
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SabSab
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Anmeldungsdatum: 20.04.2007
Beiträge: 317
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2007 - 22:33:31    Titel: Hochzeit Christ - Nichtchrist erlaubt?

Hallo, ich bin mir nicht sicher ob das in dieses Forum gehört.
Ich habe gehört, dass ein getaufter Mensch einen nicht getauften vom Gesetz her nicht kirchlich heiraten darf...Stimmt das? Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, ich hoffe, dem ist so.
Vielen Dank, SabSab
Netjerduai
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2007 - 23:00:21    Titel:

Gesetzlich hab ich das jetzt nicht nachgesehen, aber du kannst während deiner Hochzeit auch getauft werden, damit das legal ist. aber kirchlich gesehen geht es sonst nicht
MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2007 - 23:07:50    Titel:

Ich bin mir nicht sicher wie es hier in deutschland ist aber ich glaube es "reicht" wenn einer von den Partnern Christ ist... aber 100 % tig kann ich dir das nicht sagen.

ein bisschen OT: Ich finds extrem bescheuert dass man in deutschland zuerst im Standesamt heiraten muss bevor man kirchlich heiraten darf! Das ist totaler schwachsinn und finde ich lässt sich mit der Religionsfreiheit kaum vereinbaren... In anderen Ländern ist es so dass man kirchlich heiratet und dort auch die ganzen Papiere unterschreibt und der Priester die innerhalb von wenigen Tagen ans Standesamt abschickt... Sache elredigt, Hochzeit romantisch und für CHristen auch religiös es ist ja hauptsächlich ein Sakrament... erst später wurde es zivilrechtlich reguliert.... Warum geht das nich auch hier so??
Netjerduai
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2007 - 23:39:49    Titel:

Also vorher oder nur kirchlich heiraten gehen kannst du schon, aber es zählt dann rechtlich nicht.

In den Adelshäusern geht das auch alles perfekt...

Ich glaub, wenn der Pastor Standesbeamter wäre, würde es auch bei uns gehen. Sicher bin ich mir aber da auch nicht
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2007 - 23:48:44    Titel:

Doch das geht. Zumindest das katholische Kirchenrecht erlaubt dies, allerdings muss die kath. Form gewahrt werden oder ein Dispens vorliegen.
MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2007 - 21:35:30    Titel:

verschandelt ? das ist doch totaler schwachsinn....
Die Kirche wurde schon immer von Menschen gemacht und organisiert! Und früher hätte der Bischof nicht mal Ausnahmen machen können dass man jemanden der nicht getauft heiraten konnte!

Gott hat die Kirche auf Erden geschaffen, damit die Menschen Gott in seinem "Tempel" ihm begegnen können und einen Ort haben wo sie beten können und seine Nähe spüren können, und auch um eine Gemeinschaft von anderen Menschen zu haben die ebenfalls die selben moralischen und religiösen Werte vertreten... die Kirche, an deren Spitze der Papst steht, als Vertreter des Petrus auf Erden, ist eine Gemeinschaft mit Regeln... die man einfach, wenn man Teil der Kirche sein will und ihre privilegien haben will, dann MUSS man diesen Regeln folgen egal ob sie deiner persönlichen subjektiven Meinung nach falsch sind. Die Kirche sagt diese Regeln sind nicht falsch.

Wenn es nen Jobanzeige gibt... wo steht dass man einen Abi braucht, dann wird man ohne Abi eben nicht eingestellt, auch wenn es vielleicht ein Job wäre den man locker ohne Abi machen könnte...

Es gibt REGELN an die man sich halten muss... so auch bei der katholischen Kirche...

wenn du unbedingt Gottes segen haben willst (für eine Ehe die vor Gott übrigens eh nicht bestehen kann), dann geh in ne Kirche (sei es die evangelische, orthodoxe oder sonst eine bei der es möglich ist!)

Und wenn du Gottes segen willst dann kannst du doch auch einfach beten und drum bitten... oder nicht?
SabSab
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Anmeldungsdatum: 20.04.2007
Beiträge: 317
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2007 - 21:46:55    Titel:

Zitat:
(für eine Ehe die vor Gott übrigens eh nicht bestehen kann),
Was soll das heißen?
MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2007 - 23:20:58    Titel:

ich nehme an kein Gott der was auf sich hält würde ne Ehe (die ja ein heiliges Sakrament ist!!) zwischen Gläubigem und Nicht(bzw. Andersgläubigem) segnen ...
Very Happy
SabSab
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Anmeldungsdatum: 20.04.2007
Beiträge: 317
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2007 - 11:54:43    Titel:

Zitat:

SabSab, wenn du sichergehen willst, geh zu einem Kirchenrechtler, bzw. einem Pfarrer, der müsste dir die Konditionenen zu denen du heiraten kannst, mitteilen können.
Ja, danke, ich denke das mache ich auch! Das ist wohl das beste..
Zitat:
bei 1.Korinther 7,14

Zitat:
5.Mose 7,3-4
genau bei diesen Stellen war ich ja dann auch stutzig, deshalb ist auch die Frage aufgekommen..
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 17 Mai 2007 - 12:44:05    Titel:

Die christlichen Kirchen tun sich grundsätzlich schwer Christ und Nicht-Christ zu vermählen (Standesamtlich tut das ja nichts zur Sache). Das Sakrament der Taufe ist dabei die absolute Mindestvoraussetzung, manche Pfaffen (mein evangelischer Ex-Pfarrer) gehen sogar soweit, dass ohne Konfirmation keine evangelische Trauung möglich wäre. Bei katholischen Gottesvertretern habe ich den Einwand bezüglich der Erstkommunion auch schon gehört.

Es ging sogar soweit, dass die Kirchen bis vor kurzem das Sakrament der Taufe nur inoffiziell anerkannt haben. Theoretisch war es somit auch möglich für die Kirchen evangelisch - katholisch nicht zuzulassen. Allerdings wäre das in D ins Auge gegangen.

ABER

Gott sei dank ist es vor allem vom Pfarrer abhängig (auch die Geschichte mit den Taufpaten). Es gibt Pfarrer die katholisch (oder evangelisch) trauen auch wenn nur einer von beiden der Konfession angehört. Eventuell muss man da nur etwas suchen.

Gleiches gilt übrigens auch für die Taufpaten. Solange wenigstens einer der Paten der Taufkonfession angehört reicht das vielen Pfarrern, wenn die anderen zumindest einer anderen christlichen Konfession anhängen. Nach Pfarrern die auch Nichtchristen zulassen muss hingegen wieder gesucht werden, aber es gibt sie.

Leider allerdings in beiden Fällen sehr viel häufiger in den evangelischen Kirchen als in der Katholischen.


Zwar schreibt das Kirchenrecht hier auch die ein oder andere Sache vor - letztlich ist es aber eine Glaubensfrage die das Paar und der Pfarrer entscheiden müssen ob es vor Gott vertretbar ist. Konsequenzen daraus (disziplinarischer Art - vor allem wieder in der katholischen Kirche) haben im Grunde nur die Pfarrer zu tragen wenn es eskaliert.
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