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ewiges Thema: Studienort
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ManuelD
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 11:19:20    Titel: ewiges Thema: Studienort

Hallo Leute,
ich hab mich jetzt entschlossen, ab dem kommenden Wintersemester ein Jurastudium zu beginnen. Demnach habe ich jede Menge Zeit, mir relativ nutzlose Gedanken darüber zu machen, welchen Studienort ich wählen soll.

Ein paar Fragen:

1) Zum NC: Gabs schon tausende Threads, aber alle widersprüchlich. Konkret mein Fall:
Schnitt 1,4, Abiturfächer Mathe/Deutsch/Englisch/Geschichte, schwache Fächer eher Physik+Biologie. Gibt es damit eine staatliche Uni, wo ich eher nicht genommen werde? (Freiburg/Heidelberg?)

2) Uniwahl: Am liebsten würde ich irgendwo in Süddeutschland studieren. Hauptsächlich, weil ich glaube, mich da am wohlsten zu fühlen und die Ausbildung soll nicht schlecht sein. Welche Uni genau ist dann wohl in erster Linie Geschmackssache.

Einziges Problem:
Ich habe auch den Traum später Richter zu werden. Die Chancen dafür sind natürlich marginal. Aber nach http://www.bmj.bund.de/files/-/1369/Ausbildungsstatistik2005.pdf
gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.
Wenn in Hamburg nahezu 30% in den für den Staatsdienst so wichtigen Prädikatsbereich kommen und in Süddeutschland nur 15% liegt es wohl nahe, dass die südlichen Bundesländer eher zu meiden sind. Andererseits scheint es so zu sein, dass das Examen in Hamburg 2003 reformiert wurde und deswegen die bisherigen Ergebnisse vielleicht für die Zukunft gar nicht mehr repräsentativ sind.

Jetzt würde mich interessieren, ob ihr es für möglich haltet, einen Teil seines Studiums in Süddeutschland zu absolvieren und dann zum Examen zu wechseln?

Ich weiß:
a) Man muss zwei Semester in Hamburg studiert haben,damit man dort das erste Examen machen darf.
b) Ich werde auf jeden Fall versuchen den Freiversuch zu machen Examen nach 8 Semestern?), also müsste ich ab dem 6ten Semester nach Hamburg wechseln?
c) Ist so ein Wechsel der Bundesländer wirklich machbar?
Wie unterschiedlich sind die Länderrechte, wie relevant ist das fürs Examen? Gibt es gravierende Unterschiede in der Methodik etc... ?


Ich hoffe mal, es fühlt sich niemand angegriffen. Die Zahlen bedeuten ja nicht, dass das Examen in Hamburg leichter ist, nur dass es eventuell freundlicher benotet wird oder die Vorbereitung besser ist Smile

-ManuelD
Eumeline
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 12:12:41    Titel:

Hallo ManuelD,

ein Wechsel ist grundsätzlich möglich und bietet sich m.E. nach am besten nach der Zwischenprüfung (also nach dem 4. Semester in der Regel) an.

Raten kann ich nir nur: Plan nicht bereits jetzt schon zuuu weit vorraus, du weißt noch nicht was dich erwartet und ob du dann deinen eigenen Anforderungen gerecht wirst. Plane eher Stück für Stück, du siehst dann ja wie du voran kommst und läufst nicht so schnell Gefahr, total frustriert vor edn Büchern zu sitzen. Denn: Auch ein so gutes Abitur wie deins ist kein Garant dafür, dass du dieses Studium einach so "abrutschen" kannst. Die juristische Denkweise ist sehr abstrakt und bereitet gerade den Anfangssemestern oft große Probleme. Also: Übernimm dich nicht Wink

Ich weiß auch von einigen Kommilitonen, die den Staatsdienst angestrebt haben, dass diese in BaWü oder Bayern den Großteil ihres Studiums absolviert haben und dann das Examen woanders gemacht haben - eben weil dort die Anforderungen an das Staatsexamen geringer sein SOLLEN - ob dies zuftrifft kann ich nicht beurteilen.

Aber mit deinem Schnitt solltest du eigentlich an keiner Uni große Probleme bekommen angenommen zu werden. Und falls deine Traumuni dich doch nicht nehmen sollte: Mach das erste Semester wo anders und wechsel dann zum zweiten an deine Traumuni. Die Erfahrung hat geszeigt, dass gerade nach dem ersten und zweiten Semester viele das Jurastudium abbrechen und so werden Plätze frei.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen,
liebe Grüße
Eumeline
steiftier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 12:28:19    Titel:

Und zur Uniwahl kann ich dir sagen, das daß wirklich Geschmackssache ist. Bin derzeit an meiner 3 Uni und muß sagen, daß ich in Norddeutschland mit der Mentalität ein paar Probleme hatte. Die Vorlesungen waren aber am angenehmsten.
In Mainz ist der Campus super. Klimatisiertes Gebäude und der Botanische Garten ist auch um die Ecke. Mit den Menschen kam ich super aus, finde die Stadt aber langweilig.
In Frankfurt ist die Uni naja nicht so supi, die Profs. in den späteren Semester finde ich aber gut von ein paar Ausnahmen abgesehen. Bin aber froh das ich hier nicht in die Anfängervorlesungen musste. Der Campus-Bockenheim ist ein Betonklotz, aber das wird sich ändern wenn ich glaub 2008 auf den Campus-Westend umgezogen wird, da gibts auch Liegewiesen und gutes Essen. Und das ist das wichtigste für die Motivation. Der Kaffe ist auch der beste den ich bisher an Uni's getrunken haben.

Am besten ist es wenn du dir einfach mal ein paar Tage frei nimmst und dir 3 oder 4 Uni's anschaust.

Zum Wechseln sei dir gesagt erkundige dich erst was anerkannt wird oder nicht. Besonders wenn man das Bundesland wechselt. Das hatte ich nicht gemacht gehabt und mußte deshalb einiges wiederholen, und anderes ist verfallen.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1132
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 12:57:04    Titel:

Für die Zeitschrif Focus liegt Köln als Standort fürs Jurastudium auf Platz 5. Davor ist glaub ich noch Heidelberg und nochn paar .... es worden mehr als 20 Unis getestet. Kannst de ja beim aktuellen besuch des Zahnarztes mal reingucken.
Eumeline
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 13:09:08    Titel:

Ich kann da steiftier nur beipflichten: Es hat viel mit persönlichen Vorlieben zu tun.

Ich mag z.B. keine überfüllten Vorlesungen, habs gern klein aber fein. Deshalb konnte ich anhand dessen schon einige Unis aussortieren (unter anderem auch Heidelberg). Cool

Eumeline
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