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Wie bereitet ihr euch auf Klausuren vor?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Wie bereitet ihr euch auf Klausuren vor?
 
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S1mon
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Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 14:06:46    Titel: Wie bereitet ihr euch auf Klausuren vor?

Ich hätte mal eine Frage an die Jurastudenten,

gibts es irgendwie gute Strategien, wie man sich auf eine Rechtklausur vorbereitet?

Ich studiere BWL, es handelt sich um eine Vorlesung Einführung in BGB/ HGB. Wir haben keine Tutorien, deswegen wird die Klausur nicht vollkommen im Gutachterstil sein, aber eventuell in die Richtung gehen.

Das BGB darf benutzt werden und auch markiert. Wie geht man denn am besten vor. Das Problem ist ja, dass bestimmte Themenfelder schön übers BGB verteilt sind.

Lernt ihr zB die Paragraphen für einen bestimmten Themenbereich stur auswendig?

Naja würde mich freuen, wenn ich paar Tipps bekomme. Habe keine Ahnung wie man an sowas am sinnvollsten rangeht.

Greez
Eumeline
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 15:02:10    Titel:

§§ auswendig lernen??? Du hängst alten Klischees aber böse hinterher!!! Hast du dir das BGB schon mal angeschaut??? Wie soll das gehen Wink

Meistens hat man ja immer so einen Teilbereich bzw. bestimmte Themengebiete, die wahrscheinlich drankommen.
Ich lerne am besten, indem ich mir den Stoff erst einmal theoretisch in die Birne haue. Da gibt es unterschiedliche Methoden: Manche haben großen Erfolg indem sie die entsprechenden Kapitel in einem Lehrbuch einfach nur lesen und sich ggf. etwas markieren, ich persönlich lerne am besten, wenn ich den Stoff selbst in eigenen Worten zusammengefasst habe - das bleibt bei mir besser hängen.
Anschließend nehme ich mir Fälle vor und versuche diese zu lösen. Hierzu gibt es richtige Fallsammlungen inklusive Lösungen.
Ob bei deiner Klausur ein solcher Aufwand jedoch nötig ist, musst du selbst beurteilen. Schließlich studierst du ja nicht Jura.

Wünsche dir viel Glück!!!

Liebe Grüße
Eumeline
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 18:44:28    Titel:

Man sollte natürlich schon wissen wo bestimmte Dinge im BGB geregelt sind:

Gewährleistungsrecht bei Kauf- Und Werkvertrag; Kündigunsgrecht im Mietrecht etc.

Man kann in einer Klausur nicht minutenlang nach den Normen suchen., Kostet alles Zeit.

Ich lerne erst den Lernstoff, und löse, wenn ich alles verstanden habe, die Fälle.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 19:28:50    Titel:

Am besten fand ich immer, wenn man sich in nem Semester zwei (manch. drei) Scheine aussucht, die man bestehen will und sich dann mit Fallbüchern auf diese gezielt vorbereitet. Also zu den Vorlesungen gehen und dann danach noch ein paar Fälle lösen. Gegebenenfalls in nem Kommentar nachgucken um spezielle Probleme zu verstehen.

In Jura macht man Handelsrecht meist später, da das einiges an Grundwissen übers das BGB voraussetzt. (Also BGB Allgemeiner Teil, Allgemeines Schuldrecht, Besonderes Schuldrecht vor der Handelsrecht Vorlesung besuchen.)

Da deine Vorlesung aber Einführung in BGB/HGB heißt ... würd' ich mal darauf tippen, daß es wahrscheinlich um Willenserklärung, Vertretung (vielleicht durch Prokura), Kaufvertrag und Leistungsstörungen geht.

Also auch dementsprechende Fälle üben.

vielleicht hat der Dozent ja ne Literaturliste umhergegeben auf denen ein paar Fallbücher stehen. Die könntest de dir dann mal angucken, oder halt Fallbücher raussuchen, die auf die Vorlesungsgliederung passen.
albatros22
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Anmeldungsdatum: 29.04.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2007 - 19:43:22    Titel:

Rechnungslegung nach HGB könnte aber bei BWLern auch drankommen, bei Juristen freiwllig
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2007 - 15:15:52    Titel:

meisterjoda hat folgendes geschrieben:


Man kann in einer Klausur nicht minutenlang nach den Normen suchen., Kostet alles Zeit.


Wo ist das Problem? Es gibt ein Inhaltsverzeichnis.
Wenn man außerdem ein bisschen rumblättert, stolpert man vielleicht auch mal über relevante Sachen, die man sonst evtl. übersehen hätte.

Viel Spaß im Examen. Da kommen massig unbekannte Gesetze und Normen dran, da kann es schonmal vorkommen, dass man 10 Minuten lang sucht.
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2007 - 16:01:39    Titel:

Asterisque hat folgendes geschrieben:
meisterjoda hat folgendes geschrieben:


Man kann in einer Klausur nicht minutenlang nach den Normen suchen., Kostet alles Zeit.


Wo ist das Problem? Es gibt ein Inhaltsverzeichnis.
Wenn man außerdem ein bisschen rumblättert, stolpert man vielleicht auch mal über relevante Sachen, die man sonst evtl. übersehen hätte.

Viel Spaß im Examen. Da kommen massig unbekannte Gesetze und Normen dran, da kann es schonmal vorkommen, dass man 10 Minuten lang sucht.


Wenn jemand nicht weiss wo der Verbrauchsgüterkauf oder wo der Wegfall der Geschäftsgrundlage etc. geregelt ist, der hat im Examensdurchgang nichts verloren.

Das sind Standardsachen, die man drauf haben muss. Da kann man nicht im Inhaltsverzeichnis nachschauen.

Wenn es natürlich um eine etwas exotische Norm geht kann man das machen, aber doch nicht bei Standardbegriffen und bei den §§, die man kennen muss.

Die Prüfer in der mündlichen Prüfung würden das auch sagen. Oder was denkst du werden sie dir da sagen?

Glaubst du die warten darauf bis du im Inhaltsverzeichnis nachgeschaut hast? Rolling Eyes
S1mon
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Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2007 - 17:46:00    Titel:

Hm ok, dann werd ich wohl versuchen den Stoff einigermaßen reinzubekommen und davor ein bißchen im BGB blättern.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2007 - 18:20:17    Titel:

@ meisterjoda

Natürlich sollte man grob wissen wo die Standardsachen geregelt sind. Es ging aber vielmehr darum, dass man nicht in Panik ausbrechen muss, wenn man nicht auf Anhieb weiß wo etwas steht. Dann blättert man halt mal ein bisschen. Und wenn man seine Zeit ordentlich plant, dann hat man dafür auch Zeit eingeplant.

Ich bin der totale Zahlen-Loser und weiß bis auf wenige Normen grundsätzlich nicht wo etwas steht... ich kann es vielleicht noch auf die Hunderter eingrenzen, aber das war es dann auch schon. Aber ich kann mich damit ganz gut arrangieren.
Nina12122
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Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 04 Jun 2007 - 19:26:58    Titel:

Ich hab eine ähnliche Frage.
Wir hatten bis jetzt (1. und 2. Semester) BGB AT, Schuldrecht AT und den Anfang von Schuldrecht BT.
Die Klausur steht diesen Freitag an. Mein Problem: ich kann fast alle Begriffe erklären, fühle mich was das angeht recht fit, nur: darauf kommt es ja nicht an. Es wird ja nur ein Fall gestellt, den man bearbeiten muss.

Problem: es können ja zig verschiedene Fälle dran kommen, z.B. Pflichtverletzung, Verzugschaden, Vertretung, Unmöglichkeit usw.

Für jede Art gibt es da ja ein anderes Schema. Soll ich die alle auswendig lernen? Einige bei mir im Kurs machen das so. Aber das ist doch unmöglich?
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