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Frage zu Verträgen
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mr.tree
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 44
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 14 Mai 2007 - 15:37:55    Titel: Frage zu Verträgen

Guten Tag.
Mich interessiert folgende frage, jedoch kann ich mir keine sichere antwort darauf geben. Hoffe ihr könnt mir helfen.

Wenn ein Mandant zu einem Rechtsanwalt oder Steuerberater oder ähnlichem beruf kommt und sich beraten lässt, was für ein Vertrag liegt dann vor?

Ich würde ja zu Dienstleistungsvertrag tendieren, aber da stllt sich mir die frage was passiert, wenn der Anwalt nur "gelabert" hat?

danke schonmal für die antworten!
Netjerduai
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: 14 Mai 2007 - 15:53:34    Titel:

Der Anwaltsvertrag ist im Regelfall ein Anwalts-Dienstvertrag (§§ 611, 627 I, 675. BGB)

Was verstehst du unter gelabert?

Normalerweise müsste für eine falsche AUskunft dann die Haftpflicht des Anwalts eingreifen...
Eumeline
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2007 - 09:00:59    Titel:

Hallo,

das ist in der Tat ein Dienstvertrag.
Mit dem "Labern" meinst du wohl eine falsche Beratung. Der Anwalt schuldet seinem Mandanten NICHT den Erfolg seines Verfahrens etc. (sonst würde ja bei jedem Gerichtsverfahren die unterlegene Seite für den Nichterfolg haften, dann gäbe es bald keine Anwälte etc. mehr). Ein Werkvertrag kann damit also nicht vorliegen (das war glaube ich, worauf du angespielt hast - oder?).
Der Anwalt schuldet jedoch die korrekte Beratung. Unterläuft ihm da jedoch ein Fehler, gibt er also eine falsche Auskunft, so haftet er DAFÜR - deshalb muss jeder Anwalt auch eine spezielle Versicherung nachweisen, ohne deren Abschluss er m.W. nach nicht praktizieren darf (ähnlich wie bei der Kfz-Haftpflicht, ohne die ja auch kein Auto zugelassen wird).

Liebe Grüße
Eumeline
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2007 - 11:02:07    Titel:

Wäre das nicht eher ein Geschäftsbesorgungsvertrag wg. des Vermögensbezug?
Fomori
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2007 - 11:42:48    Titel:

Kommt ganz auf den jeweiligen Auftrag an. Die "normale" anwaltliche Tätigkeit wird generell als Geschäftsbesorgungsvertrag gesehen. In bestimmten Fällen können auch Dient- oder Werkverträge zustande kommen.
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