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An die die noch was anderes neben Jura studiert haben?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> An die die noch was anderes neben Jura studiert haben?
 
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MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2007 - 17:51:49    Titel:

Hm... ich bin mir ziemlich sicher dass Medizin doch lernintensiver ist als Jura. Aber auch NUR Medizin...

Ich studiere Jura und Jura (deutches und polnisches Recht) beides Vollzeit... von daher kann ich da nicht viel zu sagen ausser dass es EXTREM viel arbeit ist...

LG
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2007 - 21:38:31    Titel: re

Muss man denn bei Medizin das gesamte im Studium erlernte Wissen auf einmal im Examen präsentieren können?
albatros22
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Anmeldungsdatum: 29.04.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2007 - 21:56:56    Titel:

bei Medizinstudent.de steht irgendwas von Hammerexamen, aber Multiple Choice Test

Am Ende des Studiums kommt der Hammer. Nach langen Jahren Studium gilt es im zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung sein angehäuftes Wissen unter Beweis zu stellen. Mit der 9. Novelle der Approbationsordnung wurde das Examen, welches bisher in drei Schritte unterteilt war, zu einem großen Examen zusammengelegt. Daher prägten die Studenten auch den Begriff „Hammerexamen“.

Der schriftliche Teil umfasst 320 Multiple-Choice-Fragen, die an insgesamt drei Prüfungstagen zu je fünf Stunden zu bearbeiten sind. Die größte Neuerung des Examens betrifft diesen schriftlichen Teil.
Mehr als die Hälfte der gestellten Fragen werden in Fallbeispiele eingebunden sein. Die Fallbeispiele sind Schilderungen klinischer Situationen mit variablen Angaben bezüglich Anamnese, Diagnostik und Therapie

www.medizinstudent.de

---

In Jura gibts ja auch gerne mal was neues mitten im Studium , zuletzt zu meiner Zeit Strafrechtsreform, Schuldrechtsreform, neues SchadensersatzR. , EuRichtlinien... die neuen Sachen werden gerne geprüft, da heißt es noch mehr lernen, gibts wohl auch nicht überall
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2007 - 22:06:54    Titel:

Also für Jura ist das wohl ähnlich. Vorher nichts zwischendurch und dann alles in einer Prüfung. Ob das beim Bachelor / Master auch so sein wird, weiß sicher noch keiner.
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1817

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2007 - 22:36:34    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Wer neben dem Jurastudium Zeit für ein anderes Fach hat, ist entweder ein Genie oder macht es nicht richtig. Der Aufwand ist schon enorm.

Für alle, die es doch vorhaben ist Wirtschaftsrecht an der FH geeignet.


tolles pauschalurteil Rolling Eyes hast du jura studiert? im allg jura ist genug wi-recht enthalten
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2007 - 22:51:14    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:

Für alle, die es doch vorhaben ist Wirtschaftsrecht an der FH geeignet.


Bitte nicht!
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2007 - 21:20:58    Titel: re

Hallo MAP

doch, habe ich.

schönen Sonntag!

derjim
ManuelD
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 09:35:19    Titel: Re: re

derjim hat folgendes geschrieben:

lol. ist ja echt hammerhart. So ein Examen wünsch ich mir auch.


Der Witz in Medizin ist eben, dass Leute wie du erst vor dem Studium durch den NC, dann in der Vorklinik durch schwere Klausuren oder das Physikum (>30% Durchfallquote) nach vier Semestern ausselektiert werden. Diejenigen, die das zweite Staatsexamen machen sind dann also in der Regel schon ziemlich gut.

Was soll dieser irrige Glaube, die Schwierigkeit einer Prüfung hängt mit dem Modus zusammen?

Beispielfrage:
"Atriopeptin (ANF) führt zu einer

(1) erhöhten Plasma-Renin-Aktivität
(2) erhöhten Konzentration an Plasma-Aldosteron
(3) Erhöhung des Plasmavolumens
(4) erhöhten cGMP-Konzentration in Zielzellen
(5) Steigerung der renalen Na+-Ausscheidung

(A) nur 5 ist richtig
(B) nur 1 und 2 sind richtig
(C) nur 2 und 4 sind richtig
(D) nur 3 und 5 sind richtig
(E) nur 4 und 5 sind richtig"

Das weiß man entweder, oder man weiß es nicht. Die multiple choice Struktur hilft einem doch gar nicht so viel. Wenn es so einfach wäre, warum liegt dann die Bestehensgrenze konstant bei ca. 55-60%? Mediziner alles Idioten? Smile
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 13:12:56    Titel: re

Hallo ManuelD

Zitat:

Der Witz in Medizin ist eben, dass Leute wie du


Warum fühlst du dich persönlich angegriffen? was habe ich dir denn getan?


Zitat:
erst vor dem Studium durch den NC


haben wir auch.

Zitat:

durch schwere Klausuren


haben wir auch.

Zitat:

(>30% Durchfallquote)


haben wir auch.

Zitat:

Diejenigen, die das zweite Staatsexamen machen sind dann also in der Regel schon ziemlich gut.


bei uns auch. so what?

Zitat:

Was soll dieser irrige Glaube, die Schwierigkeit einer Prüfung hängt mit dem Modus zusammen?


Tut sie auch.

Ich habe nicht behauptet, dass eine Multiple Choice Prüfung per se leicht ist. Ich behaupte, dass sie relativ im Vergleich zur abstrakten Gutachtenanfertigung leichter ist.

Beispiel:
bei der von dir ausgewählten Frage habe ich als Laie eine prozentual minimale Chance, richtig zu antworten. Bei einer juristischen Gutachtenerstellung habe ich eine gute Chance, durchzufliegen, selbst wenn ich den Stoff vollkommen beherrsche! Ich brauche noch nichtmal "nur" das Fachwissen alleine sondern auch noch Jahre an Technik und Klausurübung, das abstrakte Wissen allein präsent zu haben (was in dem erforderlichen Umfang sowieso unmöglich ist) ist noch nicht einmal eine Garantie für das Bestehen geschweige denn für gutes Abschneiden. Insofern bestätigst du mit deinem Beitrag genau meine Ausführungen.

Im Übrigen noch einmal: Ich habe nicht gesagt, dass Medizin einem hinterhergeschmissen wird. Ich verfüge auch über angemessenen Respekt vor Medizinern Ok? Alles wieder gut?

mfg
derjim
ManuelD
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Anmeldungsdatum: 22.04.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 14:05:16    Titel:

Sorry, mein persönlicher Angriff war nicht in Ordnung. War heute Morgen schlecht gelaunt. Woher? Vom Lernen für eine MC-Prüfung Smile

Die Ratechance bei MC ist zwar da, hilft einem am Ende aber nichts, weil diese natürlich beim Erstellen der Aufgaben und beim Festlegen der Bestehensgrenze immer schon eingerechnet wird.

Am Ende kann man es wahrscheinlich einfach nicht vergleichen. Ich könnte mir zwei Szenarien vorstellen:

a) Ein Jura-Professor und ein Medizin-Professor begeben sich ohne besondere Vorbereitung ins zweite Staatsexamen. Hier müsste meiner Meinung nach der Jura-Professor ganz klar besser abschneiden. Das Wesen der Multiple Choice Fragen führt dazu, dass nach immer kleineren Details gefragt wird, die niemand braucht und niemand weiß.

b) Zwei gleich begabte Menschen haben unendlich viel Zeit und Motivation sich vorzubereiten: Hier ist wahrscheinlich Medizin einfacher, weil ich mir vorstellen könnte, dass tatsächlich die juristische Klausurentechnik und das Falllösen nur bis zu einem gewissen Punkt erlernbar ist.
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