Studium, Ausbildung und Beruf
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Mit 24 anfangen zu studieren -- Wie groß sind die Nachteile?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Mit 24 anfangen zu studieren -- Wie groß sind die Nachteile?
 
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Helmchen aka Tom
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 14:56:58    Titel:

Also ich muss meinen Senf nun auch mal dazu geben Wink

1. Du schreibst, dass du 1 1/2 Stunden HA machen am Tag als Leistung ansiehst.

Das ich lachhaft! Zum einen machen anderen viel mehr und zum anderen solltest du mal arbeiten, dann weißt du was Leistung bedeutet.


2. Du meintest dass das Abi an sich schon eine Leistung wäre. Erzähl das mal beim Vorstellungsgespräch die lachen dich aus! Wo ist denn da bitte eine Lesitung wenn man schon 2-3 mal wiederholt hat? Selbst ohne das Wiederholen.


3. Die Weltreise kommt zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. Wenn du schon so hinterdran bist, dann solltest net noch mehr Zeit verlieren. Du meinst du lebst net nur für den Beruf - dann mach ne einfache Ausbildung oder geh irgendwo hin als Aushilfe ... Wer Erfolg haben will, muss auch zurück stecken können
-orlin-
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 143

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 22:57:00    Titel:

Ich werde auch frühestens mit 24 das Studium beginnen können. Hab mir eine Zeit lang auch Gedanken darüber gemacht, ob das nicht zu spät wär.

Mittlerweile bin ich aber zu der Ansicht gelangt, dass es eben nicht zu spät ist.

Aussagen wie
Zitat:
Wer im Alter >20 noch selbst finden muß, kann eine Störung haben oder ist nur Schwach.

zeigen doch, wer wirklich "schwach" ist, bzw. wer unreif ist.

Oft stammen solche Aussagen von (potentiellen) Abiturienten, die noch nicht die geringste Ahnung vom Berufsleben haben o. sich einbilden durch ein zweiwöchiges Praktikum zu wissen, was es heißt zu arbeiten. Diese Leute sind noch nicht mal ganz trocken hinter den Ohren, führen sich aber auf als hätten sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Typische Grünschnäbel halt Wink

Ich bin der Meinung, dass jemand, der sich von "unten nach oben" arbeitet, weitaus stärker ist als der "Durchschnittsakademiker", der erst mit 28 wirklich das erste Mal arbeitet. Auch wenn es bedeutet, dass dieser jemand erst mit 26 das Studium beginnt.

Irgendjemand hat hier Bezug auf einen Artikel des "Spiegel" genommen.
Nun ja, beim "Spiegel" werden halt oft nur die "Musterstudenten" genannt, die "Senkrechtstarter". Also solche, die mit 20 das Studieren anfangen, mit 23 ihren Bachlor machen, mit 25 ihren Master u. mit 30 einen Doktortitel haben.

Ich weiß nicht, ob das "der Weg" sein sollte. Da bleibt nämlich einiges auf der Strecke. Rolling Eyes

Aber was machen Menschen nicht alles für einen lupenreinen Lebenslauf. Wink
Helmchen aka Tom
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 23:01:11    Titel:

Ja wenn man sich von unten anch oben hocharbeitet trifft das, aber nicht wenn man fürs abi 3 Jahre länger brauch und dann erstmal 1 jahr Urlaub macht!
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 23:07:38    Titel:

-orlin- hat folgendes geschrieben:

Oft stammen solche Aussagen von (potentiellen) Abiturienten, die noch nicht die geringste Ahnung vom Berufsleben haben o. sich einbilden durch ein zweiwöchiges Praktikum zu wissen, was es heißt zu arbeiten. Diese Leute sind noch nicht mal ganz trocken hinter den Ohren, führen sich aber auf als hätten sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Typische Grünschnäbel halt Wink

Nein das ist der größte Käse den ich je gelesen habe, sorry...

Solche Aussagen kommen in aller Regel vom genauen Gegenteil, nämlich von Leuten die mit >20 Jahren Lebensalter schon einige Jahre gearbeitet haben und ziemlich genau wissen wies im Berufsleben läuft...

Und wenn du auf Herrn Denton ansprichst, muss ich dir ebenfalls widersprechen, denn ich denke der Mann hat einiges in seinem Leben erreicht, das müssen andere erstmal schaffen Wink

Zitat:

Ich bin der Meinung, dass jemand, der sich von "unten nach oben" arbeitet, weitaus stärker ist als der "Durchschnittsakademiker", der erst mit 28 wirklich das erste Mal arbeitet. Auch wenn es bedeutet, dass dieser jemand erst mit 26 das Studium beginnt.

Du hast hier nicht wirklich was verstanden oder?
Es geht hier nicht um die Klientel die erst ne Ausbildung macht und dann studiert, sondern um die Leute die mit >20 gerade mal ihr Abi geschafft haben und sich dann noch "finden" müssen...
Zitat:

Ich weiß nicht, ob das "der Weg" sein sollte. Da bleibt nämlich einiges auf der Strecke. Rolling Eyes

Wir haben hier einige von solchen Leuten im Forum und ich habe bei den Wenigsten den Eindruck das dort was auf der Strecke geblieben ist...
-orlin-
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 143

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 23:35:43    Titel:

Zitat:
Solche Aussagen kommen in aller Regel vom genauen Gegenteil, nämlich von Leuten die mit >20 Jahren Lebensalter schon einige Jahre gearbeitet haben und ziemlich genau wissen wies im Berufsleben läuft...


Da muss ich widersprechen.

Mit der Aussage "Wer im Alter >20 noch selbst finden muß, kann eine Störung haben oder ist nur Schwach" greift er (J.C Denton) Leute an, die nach Ausbildung u. Arbeit noch ein Studium beginnen. So hab ich das zumindest verstanden.

Zitat:
Und wenn du auf Herrn Denton ansprichst, muss ich dir ebenfalls widersprechen, denn ich denke der Mann hat einiges in seinem Leben erreicht, das müssen andere erstmal schaffen


Ja, ich hab J.C Denton angesprochen. Ich weiß nix über ihn o. über das, was er in seinem Leben erreicht hat. Es war ein "Schnellschuss" von mir. Embarassed Dann nehm ich diese Aussage mal zurück.

Zitat:
Du hast hier nicht wirklich was verstanden oder?


Sorry, bin vom Thema abgewichen und versteh, was du sagen willst.

Zitat:
Wir haben hier einige von solchen Leuten im Forum und ich habe bei den Wenigsten den Eindruck das dort was auf der Strecke geblieben ist...


Ich will ja solche Leute nicht verteufeln. Ich wollte damit nur sagen, dass es nicht jedem möglich ist, eine solch "straffe" akademische Laufbahn einzuschlagen u. das man auch andere Wege gehen kann (Stichwort 2. Bildungsweg).
Ich lese regelmäßig die Beiträge im "Unispiegel" u. dort wird halt oft diese "Turbo-Unilaufbahn" suggeriert.
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 01:24:23    Titel: Da fällt mir ein...

... dass ich beinahe mit 23 das zweite Studium angefangen hätte, weil mir das erste Studium nicht gefiel. Davor hatte ich auch keine Ausbildung gemacht, sprich wäre mit 23 im ersten Semester wieder angefangen.

Wäre ja im Endeffekt nicht viel anders gewesen wie beim Herrn Chris hier, nur mit dem Unterschied, dass ich eben in einem Zug zum Abi gekommen bin. Nur die zwei Jahre danach waren nicht so dolle, die ersten zwei Semester vom STudium auch nicht. Würde mich interessieren, ob ihr dann ähnlich geurteilt hättet? Hört sich ja hier meistens negativ an. Mit meinem Lebenslauf hätte ich zu der Zeit auch wenig anfangen können. Muss halt dazu sagen, dass ich ja gewollt habe, es eben nur nicht so hingehauen hat, beruflich vorwärts zu kommen und ich auch nicht vorhatte, da noch eine längere Pause einzulegen, um das Ganze noch weiter zu verzögern.
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 01:27:14    Titel:

Wer schon reichlich Zeit verloren hat, sollte nicht noch 1 jahr im Ausland rumdödeln. Das rächt sich irgendwann. Ein Brotstudium ist da schon angebracht. Danach kann mal Urlaub sein, um zu entspannen.
Helmchen aka Tom
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 10:34:21    Titel:

Wenn es aber eine Hand voll von ein paar Millionen packt, kann man dies aber schlecht als Beispiel nehmen Wink
Helmchen aka Tom
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2007 - 08:55:08    Titel:

Ich würde trotzdem sagen das es entscheiden ist warum du so spät dran bist. Wenn man den Lebenslauf sieht, dann kann man sagen "schau der hat sich durchgebissen" ... wenn du dann direkt studierst kann man sagen "schau er hatte ein Ziel und das gab er nicht auf" ... wenn nun aber ein Jahr "Urlaub" drin steht dann wüsste ich net wie man da drüber positiv denken soll.

Zu oben noch ganz kurz: Ich denke die Leistung es auf einmal durch zuziehen ist größer
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2007 - 10:38:53    Titel:

LSP hat folgendes geschrieben:
Worauf ich hinweisen wollte, ist, dass dönis so tut, als kenne er sich in der Welt der Personalchefs bestens aus. Aber dem ist nicht so, da er ja seine Ausbildung nur in einem Betrieb gemacht hat. Vielleicht sollte er mal sagen in welchem, da gibt es nämlich ziemliche Unterschiede.

Wieviele Personalchefs gabs denn in deinem Betrieb. Das muss ja eine Schar gewesen sein.

Und ich finde es schon sehr unreif, einfach zu behaupten, dass jemand nach 16 Jahren Schule ein Studium nicht in der Regelstudienzeit absolvieren könne. Dabei missachtet dönis u. a. die Umstände, die für eine so lange Schulzeit verantwortlich sind. Da dies aber schon einige Male in diesem Thread erklärt wurde und dönis immer noch nicht von dieser Sicht ablässt, deute ich diese als Provokation.


Dann sag doch mal was besseres. Dönis hat schon Recht, mit der Aussage. Andere haben in dem Alter schon einiges geschafft. Einige Abituerienten halten sich für was besseres und sind trotzdem ungelernte auf dem Arbeitsmarkt.
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