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Der Abiturient von heute
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Der Abiturient von heute
 
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raining sun
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Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 20
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2007 - 20:40:17    Titel:

beschönigungen sind jetzt hier eigentlich überflüssig.
es ist ganz einfach fakt, das es dinge gibt, die unfair von statten gehn, sei es dass ein lehrer begründete, aber seiner meinung nach falsche, stellungnahmen nicht gelten lässt oder die tatsache, dass abitur keine leistung mehr ist, sondern nur beweis dafür, das man sich geschickt durchmogeln kann. das andere leute als dumm belächelt werden, nur weil sie vielleicht kein abitur haben, ist unverschämt.
und diese punkte (die du,Jan.ST, vielleicht nicht erwähnenswert findest) müssen auch kritisiert werden)
cain.
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Anmeldungsdatum: 30.04.2007
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2007 - 21:26:21    Titel:

Dann erkläre mal, wieso auf einem bischöflichen Gymnasium mit eigener Kapelle ein (auf dem Pass) protestantischer Schüler (fast der einzige auf der Schule, gab noch 2 andere von 1000) und bekennender Atheist (mittlerweile Agnostiker) im katholischen Religionsunterricht als Abifach die gesamte Oberstufe hindurch 15 Punkte und damit die beste Kursleistung erbringen konnte, obwohl er sämtlichen Ansichten der Kirche in Frage gestellt hat, keinen Hehl daraus gemacht hat dass er die katholischen Ansichten zB zur Dreifaltigkeit und Theodizee für ziemlichen Schmu hält und auch sonst kein Blatt vor den Mund genommen hat? Alle ja, Amen Sager (waren keine Schleimer, sondern einfach sehr gläubig Wink) haben maximal 14 Punkte bekommen, obwohl sie sich auch beteiligt haben und den Stoff weitestgehend verstanden hatten.

Willst du wissen wieso? Weil er die Gläubigen genauso wie den Lehrer nicht persönlich kritisiert hat, eine durchdachte Meinung zu allen Themen hatte und sie stringent und verständlich darlegen konnte.

~edit: Leute ohne Abitur sind keinesfalls blöd, auch wenn ich in überwiegenden (natürlich nicht ALLEN, man kann halt niochts verallgemeinern) Fällen eine schlechtere Einstellung zu intellektueller, kreativer Arbeit und Transferleistungen im Kontrast zur Fleißarbeit (wie sie zB auf der Realschule vorherrscht - da wäre ich untergegangen) feststellen musste. Können jetzt alle lamentieren wie sie wollen...

Habe auch schon Leute mit 1,7er Abi gesehen, die als Hausmeister arbeiten, und? Ausnahmen gibts halt immer. Wobei ich nicht sagen will, dass Hausmeister dumm wären Wink
stewie-griffin
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Anmeldungsdatum: 09.05.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 14:15:59    Titel:

also von wegen abiturienten von heute kann ich auch meinen senf dazugeben.
bin auf einem beruflichen gymnasium und was bei mir in der eingangsklasse (11) abging is echt nich mehr feierlich,es hat so ca drei monate gedauert bis sich die klassenchaoten zusammengefunden haben,ich übrigens mitten drinn.
von da an war die komplette letzte reihe ca 7 bis 10 leute komplett von einem chaotenkommando eingenommen worden wir ahben wirklich nur scheiße gebaut,lehrer blöd angemacht schüler gemobt und was weis ich nicht alles.
es waren auf jedenfall verhältnisse wie in einm schlechten film über problemkinder,und das auf einem GYMNASIUM.
der größte teil is dann aber auch noch vor ende der 11. gegangen,was aber nichts geändert hat,weil in der 12 noch viel krassere fälle von oben runte rgekommen sind.
da ging die scheiße erst richtig los manchmal wurde unterricht mit 10 leuten gemacht und das bei einer fats 30 mann klasse,zugeraucht in den unterricht gekommen,und wirklcih bei ejder gelegenheit scheiße gelabert.
das klassenbuch war jeden tag voll mit einträgen.
der ganze mist hat natürlich dazu geführt das ich die 12. wiederhohlen musste,die ich beim zweiten versuch dann aber auch einigermaßen gut hinbekommen habe.

so im nachhinein kann ich nur den kopf schütteln vor allem über mich selber,ein derartig retardiertes verhalten an den tag gelegt zu haben is eigentlich nur noch lächerlich für einen abiturienten.
ich war damals aber noch 17 oder 18,bin immernoch kein engel ,aber auf jedenfall hab ich mir mal einige gedanken gemacht und bin zu dem entschluss gekommen das mir damals vllt. ne woche schulausschluss gut getan hätte damit ich es mal raff,dann hätte ich mir auch die ehrenrunde sparen können.
auf jedenfall das gesabbel von wegen geistiger elite undso is totaller müll.
meine eltern sind beide akademiker und meine mutter hat sich damals blendent mit meiner grundschullehrerin verstanden und nur deshalb habe ich eine empfehlung fürs gymmy bekommen und aus keinem anderen grund.
wäre ich womöglich sohn einer einwanderer famillie oderso wär ich heute
mit etwas glück villeicht mit einer dachdeckerausbildung fertig.
in sehr vielen fällen sind abiturienten von grund auf dafür erzogen worden aufs gymnasium zu gehen.eltern die nicht den nötigen einblick in die wirtschaftliche lage oder den arbeitsmarkt haben und kaum wert auf die schulbildung der kinder gelegt haben werden auch kaum ihre kinder aufs ein gymnasium schicken.
was ich damit sagen will ist das in 90 prozent der fälle der unterschied zwischen einem hauptschüler und einem gymnasiaten die herkunft und das umfeld ist.
ich zum beispiel kann nur von glück reden das ich eltern hatte die mich immer durchgebracht haben,da wurde dann auch nicht selten durch einen anruf eine note besser im zeugniss erreicht.
imemrhin kam bei mir die einsicht,besser spät als nie ,und ich werde mein abi nächstes vorraussichtlich mit 2,.. abschliesen.
und ich war von meiner einstellung nicht weit von der eines hauptschülers entfernt

ICH BIN AUF KEINEM FALL STOLZ DARAUF.
ich wollte nur an einem beispiel verdeutlichen wie es an deutschen gymnasien zu geht.
von wegen chancengleichheit und der ganze scheißdreck.
ein großteil der schüler macht sein abi grade so und vom studium wollen wir gar nicht reden.
also geistige elite halte ich echt für unangebracht,wenn dann schon nur ELITE.
unsere lehrer reden von hauptschülern als wären sie untermenschen.
unter den tollen einser schülern gibt es sowohl sture auswendiglerner als auch wirklcih intelligente das kann man nicht pauschaliesieren.
auf jedenfall gönne ich jedem seine 1 wenn er das mit auswendiglernerei geschafft hat,juckt später eh keinen wie er das gemacht hat.
achja und die schlimmste fraktion auf deutschen "elite-schmieden" sind die tollen möchtegernpunks mit ihrer ekelhaften political correctnes.
die hänegn mittgas vorm einkaufszentrum und schnorren und werden morgens von papi mit der fetten s-klasse vor die schule gefahren.
ganz toll
agnes1003
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 15:03:15    Titel:

also ich seh das genauso wie du...vor allem mit den punks und der meinung von lehrern zum thema hauptschüler....also meiner meinung nach kann man niemandem nach seinem schulabschluss beurteilen.


aber ich muss auch sagen, dass ich es nicht schlimm finde ordentlich zu feiern und zu trinken während man sein abi macht....das heißt nicht dass man ein idiot ist.ich selbst hab während der lernphase für die abi klasuren auch gefeiert und hab mein leben gelebt wie vorher in der 12ten auch....und hab auch nicht viel mehr gelernt als für normale klausuren und fand das abi ziemlich einfach zu beweltigen. und nur weil ich viel gefeiert und meinen spaß habe heißt es doch noch lange nicht, dass ich mein abi nicht verdient hab.( mami und papi haben mir auch nicht helfen können, weil keiner von beiden das abi hat und ich selst erst als kleinkind eingewandert bin.)

es is doch egal mit wieviel aufwand man das abi packt....is doch heutzutage sowieso nix besonderes mehr...und ich finde nicht dass man unbedingt studieren muss wenn man das abi mavht....hab hier irgendwie das gefühl als ob das abi für euch was extrem heiliges ist, was nur bestimmte leute verdienen..es is wirklich scheiß egal wie man das abi schafft...und wenn mami und papi geholfen haben?...na und? da kann man froh sein wenn man solche eltern hat. das abi wird von euch echt überbewertet.
rigby21
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 129
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 15:46:49    Titel:

Unsere Jahrgangsbeste (mit größter Wahrscheinlichkeit) wird ein 1,1 Abi-schnitt oder sowas hinlegen. Ich persönlich finde sie nur dumm. Für mich kann sie nur alles super auswendig lernen und ist das was man unter einem perfekten Streber versteht. Sie lernt wirklich nur die ganze Zeit, hat kaum Hobbies (außer Harry Potter auf lateinisch zu lesen) und keine Freunde. Eigentlich kann man nur Mitleid mit ihr haben. Ich find sie ganz nett, aber ich kann nicht glauben, dass sie Jahrgangsbeste wird.

Sie weiß nicht mal was ein 6-Pack ist oder ein Mp3-Player... .
Allgemeinbildung hat sie auch nicht wirklich.Und lauter solcher Sachen, das wirkt für mch so "lebensfern". Deswegen kann ich zum Teil, der Feststellung am Anfang des Themas nur zustimmen.

Aber es gibt auch andere Typen, die sind für mich einfach nur intelligent und habens drauf, die lernen relativ wenig und gehen viel feiern und schreiben trotdem hohe Punktzahlen.
korte
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 15:55:54    Titel:

der_Metzgermeister hat folgendes geschrieben:
Was sollen gute Noten denn mit dem Namen zu tun haben?

Mir ist auch aufgefallen, dass sich einige Abiturienten (wenn nicht sogar der Großteil) nicht mal eine Zeitung lesen, geschweige denn Bücher.
Sollte man nicht wenigstens ein bisschen Anteil nehmen an der Welt die weiter weg ist als 10 km?


Diskussionen über aktuelle Themen wie das Demonstrationsverbot beim G8-Gipfel kommen nicht zustande, da sich einfach niemand dafür interessiert.



wofür gitbs denn das Fernsehen? Very Happy

nein mal im ernst, Bildung und Intelligenz ist schwer zu definieren. Ich meine ich find solche Leute auch blöde die wie bekloppt lernen, und dann meinen sie wären intelligenter als so manch anderer. Auf der anderen Seite, sind Faule mensch dumm, zu dumm zum lernen , aber dafür haben sie auch meist mehr Lebenserfahrungen...
altegatz
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 16:40:27    Titel:

Ach Leute, die meisten Kritiker des ganzen Systems, beißen sich mit ihrer Argumentation in den Schwanz.

Einmal ist von persönlicher Entfaltung die Rede, dann aber wird bemängelt, dass manche Leute nicht alles versuchen, um "erfolgreich" die Karriereleiter hochzusteigen...Darauf kommt's ja an.

Einmal ist von fehlenden Soft Skills die Rede, aber es wird vergessen, dass sich ihre eigene Toleranz in Grenzen hält.

Einmal wird die Kritikunfähigkeit der Lehrer bloßgestellt, im gleichen Satz aber dann auch die eigene.

Dann wird angeprangert, wie manche Leute auf andere herabsehen, sich zugehörig zu einer Elite fühlen, im gleichen Atemzug wird auf alle Andersdenkenden herabgesehen.

Doppelmoral olé

Den Horizont, den ihr von anderen erwartet, habt ihr selbst am wenigsten.

Natürlich ist es erschreckend, wenn manche Leute Sachen nicht wissen, die unsereins für die Grundlage für alles hält. Trotzdem ist euer Urteil auch eines über euch selbst.

Ich hab einen 1,5er Schnitt, aber auch nur, weil ich die Abiprüfungen gerockt habe.

Trotzdem fühl ich mich zu keiner Elite zugehörig (wo existiert die eigtl.??).
Trotzdem behaupte ich nicht, dass 3/4 meines Jahrgangs pauschales Desinteresse an den Tag legt.
Trotzdem wird mich niemand davon abhalten, mein Abitur verdammt noch mal zu feiern, selbst wenn ich dann einer von denen bin, die in der griechischen Kneipe betrunken singen.

Ach ja, weil hier so viel rumspekuliert wird. An der Uni muss man 937248126341347869474 mal so viel auswendig lernen, wie in der Schule.

Also sollten diejenigen, die wenig (auswendig) lernen - mich eingeschlossen - mal lieber darauf achten, dass sie dort nicht auf die Schnauze fallen, statt sich Ausreden auszudenken, warum sie ja doch besser sind, als diejenigen, die eine 1,0 im Abitur schaffen.

Die ganzen Leute, die von Meinungsanpassung und "Scheißegal-Gesellschaft" reden, haben ihre, diese eigene engstirnige, Meinung doch selbst verpasst bekommen.

Wer mit dem Zeigefinger auf die anderen zeigt, zeigt auch mit mindestens drei Fingern auf sich selbst.

P.S.: Argumente werden nicht durch Fachterminologie schlüssiger.
Die Zeiten, in denen die Kommilitonen große Augen machen, wenn jemand in der Runde ein Fremdwort benutzt, sind doch schon längst vorbei Rolling Eyes
cain.
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Anmeldungsdatum: 30.04.2007
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 17:02:13    Titel:

Word.
Mr.MeToo
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Anmeldungsdatum: 11.04.2007
Beiträge: 23
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 18:51:10    Titel:

Zitat:
Den Horizont, den ihr von anderen erwartet, habt ihr selbst am wenigsten.


gute Feststellung, die mehr aussagt, als 50 meter texte, die nur durch Fremdwörter intelligent klingen.


Zitat:
Trotzdem wird mich niemand davon abhalten, mein Abitur verdammt noch mal zu feiern, selbst wenn ich dann einer von denen bin, die in der griechischen Kneipe betrunken singen.
Woooooord, pull up & big up Cool
Faye86
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2007 - 16:48:56    Titel:

damit ist alles gesagt.
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