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Der Abiturient von heute
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Der Abiturient von heute
 
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Djinga
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 21:39:27    Titel:

Ja ok, da geb ich dir recht... Besonders beliebt sind auch die, deren große Geschwister die absoluten Lieblinge waren... Rolling Eyes
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 21:46:00    Titel:

mari192 hat folgendes geschrieben:
J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Es gibt auch die Theorie, daß durchschnittliche Absolventen erfolgreicher sein. Das gilt auch für Hochschulen. Die richtig guten sind mit der Karriere nicht so schnell oben.

^^danke du machst mir mut !!! Very Happy aber wenn ich mich in meinem freundeskreis umsehe kann ich die theorie nur bestätigen..


Bei mir im Umfeld stimmt das auch. Cool
dawn1987
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Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beiträge: 57
Wohnort: Hauzenberg bei Passau

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 21:47:26    Titel:

Da stimme ich ganz und gar zu!!!
Da es bei uns auch einige im Jahrgang gibt, denen alles nachgeworfen wird.
Und selbst lernt man alles und kann alles und bekommt trotzdem nicht die noten, die man bräuchte!!!
Wurschteltier
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Anmeldungsdatum: 09.05.2007
Beiträge: 77
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 22:12:36    Titel:

Es stimmt schon das viele Lehrer einfach absolut subjektiv bewerten (auch im negativen Sinne). Aber mich regen mindestens genauso die Leute auf, die ständig alles auf den Lehrer schieben: "Ja ich brauch garnicht mehr lernen, der gibt mir eh immer ne 6" so in der Art Rolling Eyes

Es ist ja normal immer schwer zu entscheiden, wer jetzt recht hat: ist der Schüler nur zu faul / bzw. wirklich so gut....oder liegts an Sympathien / bzw. Antisympathien die der Schüler beim Lehrer hat. Wer weiß das normal schon.

Erschreckend finds ich's das es bei uns teilweise Lehrer gibt, die nicht mal versuchen zu vertuschen, dass sie subjektiv sind. Wie kann sowas angehen?
nachname_und_vorname
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Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 23:48:31    Titel:

Mir ging es nicht in erster Linie um die Frage, ob auswendig lernen mehr bringt oder nicht aber ist auch interessant...

Meiner Erfahrung nach ,sei es in Geschichte, Chemie oder einem anderen Fach, wird in schriftlichen Prüfungen in aller Regel Stoff abgeprüft, der auswendig gelernt kann.
So besteht der Erwartungshorizont (zumindest in BaWü und Bayern, in denen ich zur Schule gegangen bin) fast ausschließlich aus Reizwörtern und/oder Fachbegriffen.Das Erkennen und Verstehen von Zusammenhängen wird kaum bewertet, oft sind dies dann die "1-er Hürden". Zudem ist der Erwartungshorizont meist absolut starr und bietet kaum Raum für individuelle Ansätze.

Bsp: Interpretation einer Karikatur in Englisch

Die "Message" einer Karikatur wird von jedem anders interpretiert. Mit was man die Gegenstände assoziiert und welche Absicht dahintersteckt ist meistens vom subjektiven Empfinden des Betrachters abhängig. Jeder hat nunmal unterschiedliche Lebensbedingungen und Betrachtungsweisen da kann es doch kaum verwundern wenn man andere Ansätze wählt als die Lehrkraft.
Solange die eigene Position schlüssig begründet und nicht zu abwegig ist (also kein so krasser Fehler wie: die Quintessenz ist, das Drogen gut sind oder ähnliches), muss das auch entsprechend honoriert werden. Das hat auch nichts mit labern zu tun, sondern mit eigenständigem Denken.

Oder ein anderes Beispiel aus Geschichte:
Es sollen Eckpunkte der Auslandspolitik des Landes XY genannt werden.
Wenn nun (auch von der Lehrkraft als richtig befundene) Aspekte nicht bepunktet werden, nur weil sie so nicht im Unterricht behandelt wurden und deshalb nicht Bestandteil des Erwartungshorizontes sind, dann ist doch da was verkehrt. Schließlich wird derjenige bestraft, der sich auch außerhalb des Unterrichts informiert und bildet. Stattdessen erreicht derjenige volle Punktzahl, der an der Fragestellung abliest welche Stunde gemeint ist und dann den Hefteintrag hinschreibt.



Zitat:
Zitat:
Ich bin der Meinung dass die erst im Berufsleben größtenteils ausgesiebt werden.

Haha, das glaubst du doch selber nicht. Schau dich doch mal um, wer versteht denn heutzutage noch seinen Job? Es gibt Ausnahmen, aber wir sind doch hier mitlerweile schon da, dass man sich wahnsinnig freut, wenn man mal auf professioneller Ebene mit jemandem zu tun hat, der nicht ohne Gehirn durch die Gegend rennt....is doch wahr.



Es ist pures Glück wenn man sein Leben lang Vorgesetzte hat die zumindest nicht weniger intelligent sind als man selbst. Aber ich denke schon, dass (gut, Ausnahmen gibt es hier wie überall) ab einer bestimmten Ebene hauptsächlich Menschen sind, die "auch mal gegen den Strom schwimmen", wenn sie von einer Sache überzeugt sind. Und genau diese Eigenschaft ist es, die ich schmerzlich vermisse. Wie viele Leute kennt ihr, die zu keinem Thema eine eigene Meinung haben?Und die nicht nur von dem nächstbesten übernommen wurde?
Linnea19
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Anmeldungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 00:43:33    Titel: Re: Der Abiturient von heute

Zitat:
nachname_und_vorname hat folgendes geschrieben:
I Schließlich sollen doch die Abgänger der Gymnasien die geistige Elite sein...



ich glaube, als elite kannst du abiturienten heutzutage auch nimmer bezeichnen. vll als nachwuchs des gebildeten und wohlständigen oberen drittels der gesellschaft.


Das sehe ich auch so. Aufs Gymnasium zu gehen hängt weniger von intellektueller Fähigkeit als vom sozialen Stand der Eltern ab. Und dann wird eben durchgezogen bis zum Schluss mit Ach und Krach. Elite ist etwas ganz anderes...
RememberBannockburn
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 01:10:34    Titel:

Ich hab da auch ein mehr oder weniger passendes Beispiel.

Auf die Berlinfahrt meines Geschichtsleistungskurses habe ich damals beschlossen meine Springerstiefel mitzunehmen.

Wer war wohl derjenige der mich als Nazi beschimpft hat? Richtig! Der Kursbeste, der nebenbei auch noch so ziemlich unter den besten der Schule weilt. Der musste mir natürlich die Stiefel wegnehmen und demonstrativ durch das halbe Hotel tragen.
Dabei sollte gerade er das besser wissen - najo. Der versucht sich immer alles mit Fakten zu erklären.

Daniel trägt Springer --> Neo Nazis tragen Springer --> Daniel ist ein Nazi!
Girlscout
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Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 47
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 08:57:32    Titel:

OH MANN, zu dem Thema fällt mir soviel ein, dass i gar ned weiß, wo i anfangen soll.

Des mit dem Stand der Eltern find ich total unfair, weil wisst ihr denn wie es solchen Leuten geht, die reiche Eltern haben und auf die von allen Mitschülern nur deswegen herabgeschaut wird? Wisst ihr, wie das is immer vorgeworfen zu bekommen, dass man doch eh alles in den A... gesteckt bekommt, obwohl man sich wirklich abmüht??? Macht mal eure Augen liebe genau auf und seht, ob die Leute wirklich was drauf haben und nicht nur zum Beruf "Sohn" oder "Tochter" haben!!!

Das mit der wenigen Kritik von Schülerseite verstehe ich vollkommen. Ich bin leider auch eine der wenigen, die keine Problem damit hat, einen Lehrer zu kritisieren, wenn ich etwas an seiner Unterrichtsweise nicht sinnvoll finde. HIer kann man meines Erachtens in mehrere Arten von Schülern unterteilen:
1. Die, denen alles egal is. Die sich reihocken und berieseln lassen
2. Die, die nur im KOllegstufenzimmer mit Freunden über Lehrer herziehen.
3. Die, die den Lehrer nur immer kritisieren (unddas meist noch im flachen Ton und unbegründet) und somit bald nicht mehr ernst genommen werden
4. Die, die ihre Meinung sagen, aber auch kein Problem damit haben, mal einen Lehrer zu loben.
NUr leider picken sich die Mitschüler oft bei einem, der zu 4. gehört, immer nur das Lob raus und sagen, der schleimt, hören aber niemals, wenn er ihn kritisiert.

Die Allgemeinbildung an Gymnasien lässt wirklich zu wünschen übrig, aber dafür ist man auch selbst verantwortlich. Man muss selbst mal zu einem Buch greifen und lesen o.ä.! Wo ein Wille zur Bildung ist, ist auch ein Weg, zu dem man nicht zwingend Lehrer braucht!

So, das wars etz erstmal Very Happy
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
Wohnort: Essen [NRW]

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 10:09:40    Titel:

Ich beobachte immer mehr die scheissegalhaltung von vielen Leuten. Das Problem ist doch, dass es vielen zu gut gibt. Wenn man nicht zur schule geht dann wird das auch nicht züruckverfolgt. Ich habe einige in der Stufe, die dieses Jahr ihr Abi gemacht haben, wo ich mich frage oh mein Gott wie haben die das bloss geschafft. Immer am trinken und zocken und dann noch abi in der tasche. Das traurige ist dann, das sie bei den kleinen als cool gelten, während der eine, der gelernt hat als streber und als verhasstes objekt gilt. Wenn das noch ein paar so weiter geht, dann kann man sagen. Herzlichen Glückwunsch. Deutschland hat es geschafft innerhab weniger jahre von so einem hohen niveau so tief zufallen. Haben die dann ihr Abi gammeln viele rum . Einige(Betonung auf einige) gehen und bewerben sich dann ohne zum Vorstellungstermin zu erscheinen. Viele der Abiturienten nehmen auch die Ausbildungsplätze der Realschüler weg, was auch der HAmmer ist. Ich sag mal so. Die jenigen die lernen wollen schaffen das auch. Die jenigen die saufen bei den kommt die erkentniss zu spät. Tja das ist dann mir relativ egal
Fakt ist: Die technickfreude ist weg nun herrscht due nullbockattitude...


Zuletzt bearbeitet von eagle05 am 26 Mai 2007 - 11:08:38, insgesamt einmal bearbeitet
raining sun
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Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 20
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 10:27:58    Titel:

@eagle05: deiner meinung stimme ich absolut zu !!!!!!!!
und diese tatsache ist traurig. vielleicht sollte man mal das schulsystem überdenken, damit nicht so was am ende raus kommt...
(die meinung vertritt auch der schon von mir angesprochene Raoul Schrott)
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