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Unterhaltsschulden
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Andrew2309
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Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Bergisch Gladbach

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 19:59:46    Titel: Unterhaltsschulden

Hallo aus leidigem Anlass ersuche ich um Rat.

Seit November 05 bleibt der Kindsvater meiner 13 jährigen Tochter den Kindesunterhalt schuldig. Er hat sich sofort nach der Geburt unseres Kindes, aus dem Staub gemacht. Und sich nicht um seine Tochter gekümmert aber ist der Unterhaltsverpflichtung nachgekommen bis Nov 05. Danach nur sporadisch.
Bisher bearbeitet der Sachbearbeiter des Jugendamtes die Angelegenheit, leider mit der fragwürdigem Verlauf.

Laut des Sachbearbeiters sind Lohnpfändungen, Haftbefehl und eine eidenstattliche Erklärung von einer andere "Firma" angefordert worden.
Und ich "soll froh sein" das ich überhaupt noch was bekomme.

Jetzt frage ich mich hat es einen Sinn mich durch einen Anwalt vertreten zu lassen.

Wäre super wenn Ihr mir helfen könntet ich bin nämlich vollkommen unwissend.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 10:25:39    Titel: Re: Unterhaltsschulden

Andrew2309 hat folgendes geschrieben:
(...) Jetzt frage ich mich hat es einen Sinn mich durch einen Anwalt vertreten zu lassen. (...)

Das Verhalten des Vaters spricht zumindest nicht dafür, dass es in naher Zukunft und ohne Druck zu Unterhaltszahlungen kommen wird. Von daher könnte die Mandatierung eines Anwalts, der sich um die straf- und zivilrechtliche Beurteilung kümmert und die entsprechenden Maßnahmen in die Wege leitet, durchaus sinnvoll sein. Erst recht, wenn das Jugendamt sich Zeit lässt. Wenn beim Vater aber nichts zu holen ist (Lohnpfändung und eidesstattliche Erklärung sprechen insoweit eine deutliche Sprache), wird es auch mit anwaltlicher Vertretung schwierig.

Viel Erfolg jedenfalls!
Andrew2309
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Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Bergisch Gladbach

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:20:34    Titel: Unterhaltsschulden

Danke für die schnelle Antwort.

Von Interesse wäre auch noch in wie weit ich ein Einsichtrecht auf die Finanzsituation des Vaters habe, ohne einen Anwalt zu nehmen.

Denn der Sachbearbeiter hällt es auch irgenwie nicht für möglich die
Pfändung des Lohnsteuerjahresausgleichs durchzuführen.

Ich fühle mich von dem Sachbearbeiter schlecht beraten und vertreten.


Rolling Eyes
Schwarze Strümpfe
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 21:05:06    Titel: Re: Unterhaltsschulden

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Andrew2309 hat folgendes geschrieben:
(...) Jetzt frage ich mich hat es einen Sinn mich durch einen Anwalt vertreten zu lassen. (...)

Das Verhalten des Vaters spricht zumindest nicht dafür, dass es in naher Zukunft und ohne Druck zu Unterhaltszahlungen kommen wird. Von daher könnte die Mandatierung eines Anwalts, der sich um die straf- und zivilrechtliche Beurteilung kümmert und die entsprechenden Maßnahmen in die Wege leitet, durchaus sinnvoll sein. Erst recht, wenn das Jugendamt sich Zeit lässt. Wenn beim Vater aber nichts zu holen ist (Lohnpfändung und eidesstattliche Erklärung sprechen insoweit eine deutliche Sprache), wird es auch mit anwaltlicher Vertretung schwierig.

Viel Erfolg jedenfalls!


Eine anwaltliche Vertretung könnte auch helfen, herauszufinden, ob man nicht mögl. über den Umweg des § 170 I StGB sich die StA vor den Karren spannen kann.
Vanessa S Fan Sarah
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 19.12.2006
Beiträge: 622

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2007 - 03:05:00    Titel: Re: Unterhaltsschulden

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Andrew2309 hat folgendes geschrieben:
(...) Jetzt frage ich mich hat es einen Sinn mich durch einen Anwalt vertreten zu lassen. (...)

Das Verhalten des Vaters spricht zumindest nicht dafür, dass es in naher Zukunft und ohne Druck zu Unterhaltszahlungen kommen wird. Von daher könnte die Mandatierung eines Anwalts, der sich um die straf- und zivilrechtliche Beurteilung kümmert und die entsprechenden Maßnahmen in die Wege leitet, durchaus sinnvoll sein. Erst recht, wenn das Jugendamt sich Zeit lässt. Wenn beim Vater aber nichts zu holen ist (Lohnpfändung und eidesstattliche Erklärung sprechen insoweit eine deutliche Sprache), wird es auch mit anwaltlicher Vertretung schwierig.

Viel Erfolg jedenfalls!


Über einen Anwalt prüfen lassen,ob er überhaupt Einkommen hat.
Hat er die Eidesstattliche Versicherung abgetreten ????
Ist er verheiratet,und hat aus dieser Ehe Kinder ??????
Von was lebt er ??????
Vieleicht weiss der Mensch vom Jugendamt das alles,aber darf es nicht weiter erzählen.Seine Bermerkung"Seien Sie froh,das Sie überhaupt etwas bekommen"läßt darauf schliessen,das er wahrscheinlch nichts hat.

Das aber kann nur ein Anwalt überprüfen lassen

Ich vermute mal,er hat die Eidesstattliche Versicherung abgetreten,und lebt nur von Hartz i.V.
Oder
Er hat die Eidesstattliche Versicherung abgetreten und ist verheiratet,und hat da auch Kinder,und hat nur geringes Einkommen
Dieses vermute ich,weil der Typ vom JUgenamt diese Bemerkung machte
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