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mal sehen vielleicht weiss es ja hier jemand
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derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 21:33:39    Titel: mal sehen vielleicht weiss es ja hier jemand

Hallo miteinander!

ist der LLM unbedingt Voraussetzung für NY Bar Exam ?

Ich interessiere mich schon seit einer Weile für das Thema Attorney at law.

Mir ist dabei immer noch nicht ganz klar, ob ich evtl. mit 1. Staatsexamen (bzw Dipl Jurist) und entsprechenden 6 Wochenkurs an einer US Lawschool teilnahmeberechtigt bin oder doch einen kompletten
Master hinlegen müsste

Im Jumag heisst es

(http://www.jumag.de/ju3525.htm)

Zitat:
Zitat:
Voraussetzung für die Examenszulassung von Bewerbern mit ausländischem Studienabschluss ist, dass der Studienabschluss zur Berufsausübung qualifiziert und die Dauer des Studiums dem amerikanischen J.D. (Juris Doctor) entspricht (z.B. Erste juristische Staatsprüfung).[..]

Im Regelfall sind diese Zulassungsvoraussetzungen durch ein erfolgreiches LL.M.-Studium an einer amerikanischen Law School erfüllt,[..]



Herr Gast (Hemmer Berlin) meint

Code:
Zitat:
um für die Prüfung zugelassen zu werden, muss man in der Regel einen anglo-amerikanischen Juraabschluss haben. In einigen Bundesstaaten (z. B. New York) genügt dafür der LL.M Abschluß, für den nach dem Ersten Staatsexamen erworben werden kann.


dann aber
Zitat:
Da sich in jedem Rechtskreis ähnliche Probleme stellten, könne ein deutscher Jurist nach dem Ersten Staatsexamen und dem amerikanischen Repetitor die Prüfung wagen.



(Justament 4/2000)

den NY Board of Law Examiners habe ich irgendwie keine speziellen Vorschriften dazu entlocken können
(http://www.nybarexam.org/)

Kennt sich jemand mit den speziellen §§ dazu aus?? Irgendwie habe ich schon von ein paar Seiten gehört das das 1. Stex und ein Halbjahreskurs an einer Law School als Teilnahmevoraussetzung unter bestimmten Umständen reichen soll aber ich finde nichts konkretes.

Wäre schön wenn mir jemand weiterhiflt

mfg
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 22:09:38    Titel:

Nun ja, die Aussagen von Jumag sind doch schon sehr konkret:

- Erstes Examen hier
- Rechtsstudium mit mind. 20 tätigkeitsrelevanten SWS in den USA, i.a.R. nachgewiesen durch US-LL.M.
- MPRE
- 2 Tage New York Bar Exam inkl. MPT + MBE
- empfohlen vorher 1 1/2 Monate Rep ("Bar Review Course")
-----------------------------------------------------
= US-Anwalt

Willst du dir da jetzt noch die einschlägigen US-§§ raussuchen?

Zitat:
Irgendwie habe ich schon von ein paar Seiten gehört das das 1. Stex und ein Halbjahreskurs an einer Law School als Teilnahmevoraussetzung unter bestimmten Umständen reichen soll aber ich finde nichts konkretes.

Dann hielte ich es aber für sinnvoller, Nägel mit Köpfen zu machen und den LL.M. zu machen. Erstens hat man damit etwas in der Hand, was auch in Deutschland heißbegehrt ist und zweitens gibt es da mit der Zulassung zum Examen keine Probleme mehr. Aber ein "Halbjahreskurs" würde wohl auch reichen, da ja Zulassungsvorraussetzung nur ein Rechtsstudium mit diesen 20 SWS zu sein scheint (offensichtlich ein Semester). Dieses ersetzt der Erwerb des US-LL.M.

Klingt übrigens interessant, da stimm' ich dir zu. Die US-Anwaltstauglichkeit als Sahnehäubchen auf einem US-LL.M. ist natürlich nicht zu verachten.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 23:07:06    Titel: re

Hallo Tobi,

erstes Ex. hier war klar, dass MPT und MBE auch , das mit dem Rep auch dafür hatte ich ein BarBri JahresRep eingeplant da verschicken sie Video und LernCDs , auch ins Ausland; ich würde dann für die Lawschool hinfahren und danach das Bar Ex deswegen wäre sehr interessant zu wissen wieviel und wie lange ich an einer Lawschool konkret was machen muss , das weiß ich leider noch nicht, damit ich auch herausbekomme was das kostet, denn der LLM kostet ja meistens eine erkleckliche Summe, und ein Semester an einer Lawschool ohne das ich dort irgendeine prüfung machen muss hoffe ich nicht unbedeutend günstiger zu erhaschen.

grüße!
derjim
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2007 - 23:27:41    Titel:

Also an einem LL.M. bist du gar nicht interessiert?

Ich glaube nicht, dass man einfach mal so die 20 SWS abschrubbt und quasi mit der Immatrikulationsbescheinigung und dem Semesterplan nachweist, die relevanten Gebiete studiert zu haben. Im zitierten Artikel heißt es ja, dass man die 20 SWS US-Rechtsstudium "erfolgreich" absolviert haben muss. Das riecht nach Scheinerwerben... Einen Nachweis in Form bestandener Prüfungen wirst du schon brauchen.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 11:04:20    Titel: re

Hallo Tobi,

Danke für deine Antwort.

Zitat:
Also an einem LL.M. bist du gar nicht interessiert?


Ich wüsste nicht wie ich, von Stipendienprogrammen mal abgesehen, die ich nicht in Anspruch nehmen werde, die Kosten dafür tragen soll.

Ich zitiere mal herrn Gast:

Zitat:
Lohnt sich der Aufwand? RA Gast ist davon überzeugt. Bei amerikanischen Mandanten zähle ein Auslandsstudium bzw. der LL.M.-Titel nicht viel. Aber der Attorney-at-law sei ein erheblicher Vorteil. "Das ist praktisch eine staatliche Legitimation, die zeigt, dass man was kann."


Zitat:

Im zitierten Artikel heißt es ja, dass man die 20 SWS US-Rechtsstudium "erfolgreich" absolviert haben muss. Das riecht nach Scheinerwerben... Einen Nachweis in Form bestandener Prüfungen wirst du schon brauchen.


aber du hast auch keine Idee, wo ich konkret nochmal die Qualifikationsbengingungen für deutsche Juristen rauskriege? Hab schon bei der dt-amerikanischen Juristenverbindung geschaut da war auch nur allgemeines. jetzt fällt mir bald bloß noch die US Botschaft ein..

gruß
derjim
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 20:10:33    Titel:

Ja, LL.M. ist natürlich eine ganz erhebliche Investition, das stimmt. Ohne Stipendium ein Kraftakt. Zumindest für Deutschland lohnt es sich. Da du aber offensichtlich vor hast, in den USA zu praktizieren (sonst hätte es des Zitates nicht bedurft), zählt das Argument wohl eher weniger.

Nein, genaueres kann ich leider auch nicht sagen. Bin da auch nicht schlauer und kann mich auch nur auf den genannten Text beziehen. Ich würde bei mir in Mainz beim Auslandsbüro Jura nachfragen. Nächste Adresse wäre ein Professor, der selber einen LL.M. in den USA erworben hat. Prof. Dr. Kube hat z.B. den LL.M. der Cornell University, NY erworben und könnte da sicherlich nähere Auskünfte erteilen oder kennt zumindest jemanden an der dortigen Uni, der mit letzter Sicherheit Auskunft geben könnte. Gibt doch an deiner Uni bestimmt auch so jemanden.
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