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Examensvorbereitung
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Joy
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 13:34:59    Titel: Examensvorbereitung

Mit welchen Lehrbüchern lernt Ihr fürs Examen? In Strafrecht lerne ich mit Wessels / Beulke und in Zivilrecht habe ich mir jetzt den Medicus BGB geholt...hatte da in den Anfangssemestern mit dem Brox gelernt! Sonst habe ich noch meine Hemmer Unterlagen...möchte mich jedoch nicht zu sehr aufs Rep verlassen!
Ich möchte im Februar ins Examen gehen und fühle mich zur Zeit bei weitem noch nicht so weit...falle auch noch durch die Klausuren im Klausurenkurs durch!
Wie schaut bei Euch die Vorbereitung aus? Vielen Dank
jabko83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 15:59:04    Titel:

Ich weiß nicht, ob Medicus so ratsam ist. Der vertritt doch fast nur Mindermeinungen, wenn ich mich Recht entsinne...
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 17:51:13    Titel:

Klausuren, Klausuren, Klausuren ...
Du kannst nicht früh genug damit anfangen. Kann mich noch daran erinnern, dass ich - mangels nicht vorhandenem Wissen - den Schritt weg vom Lehrbuch und hin zum ständigen Klausurenschreiben auch lange nicht gewagt hatte. Letztendlich ist es m.E. das einzig wahre. Durch die Lösungskizzen bekommst du den Stoff schließlich auch vermittelt und zwar gleich an der Stelle, an der das Problem in der Klausur hingehört.
Das Problembewusstsein bekommst du jedenfalls nur durchs Klausuren schreiben.

Gruß Pandur
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 17:53:25    Titel:

ja das kann ich nur bestätigen mit den klausuren..mein verwaltungs BT prof hat erzählt das er nahe zu über 100 klausuren in der vorbereitung gecshrieben hat udn er sagt er würde niemanden empfehlen auch nur eine wenige rzu schreiben..er sagt so lernt man am besten wie man es machen muss
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 20:38:55    Titel:

Es ist sehr erstaunlich wie manche Professoren die genaue Anzahl der Klausuren beziffern können, die man geschrieben haben muss, um im Examen gut abzuschneiden.

Klausuren sind wichtig, keine Frage. Aber Äußerungen wie "Du musst mindestens 60 Klausuren geschrieben haben" halte ich für nicht förderlich.
Denn das Klausurenschreiben kostet auch Zeit. Mindestens 5 Stunden. Die Zeit muss man erst einmal finden.

Und ohne das entsprechende Wissen kann man das Klausurenschreiben vergessen.

Im Strafrecht sollte man die Lehrbücher von Kindhäuser (Strafrecht AT, BT I und II, StPO) gelesen haben, dann ist man fit im Strafrecht. In der Examensvorbereitung kann man dann mit den Büchern aus der Unirep-Reihe (zum AT und BT: Jäger; StPO: Autor hab ich nicht im Kopf).
Dazu den Joecks falls man etwas nachschlagen will.

Zum BGB empfehle ich das Buch (über 1500 Seiten!) von Plate. Alternativ den Staudinger-Eckpfeiler des Zivilrechts.

Neu erschienen im Mai ist der Examenskurs von Prof. Musielak. Überzeugt mich persönlich aber nicht.

Für die ZPO reicht ein AS-Skript. Zum Vertiefen den Musielak.

Zu den anderen Gebieten wie Gesellschaftsrecht, Handelsrecht oder
Arbeitsrecht einfach in die Bib., gehen und etwas suchen. da kann man pauschaul nichts empfehlen. Vor allem dürfte es denke ich nicht gerade förderlich sein wenn man erst in der Examensvorbereitung diese Gebiete zum ersten mal kennenlernt.
Hat man die gebiete schon einmal gelernt, reichen die Rep-Unterlagen.

Zum öffentlichen Recht gibt es keine große Auswahl: Pieroth/Schlink für Grundrechte, Degenhart zum Staatsorganisationsrecht, Maurer zum Verwaltungsrecht AT und Hufen oder Würtenberger zur VwGO.....und zum Besonderen Teil des Verwaltungsrechts kann man pauschal nichts empfehlen, da dies vom Bundesland abhängt.


Aber generell gilt: Man sollte vor der Examensvorbereitung die einzelnen Gebiete schon einmal kennengelernt haben. Sonst kommt man unter Zeitdruck. Das Lesen kostet auch Zeit.

Leider werden viele Gebiete von den Studenten erst in der Examensvorbereitung kennengelernt. Fördert das Lernen natürlich nicht, sondern erschwert es.
Das hängt mit dem sog. "Aha-Effekt" zusammen. Hat man etwas schon mal gelernt, so fälltr die Wiederholung viel leichter, weil man sich an vieles schneller erinnert.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 20:50:33    Titel:

ich wollte damit nur pandurs post unterstützen das klausurenschreiben wohl doch sehr sehr wichtig ist
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2007 - 20:52:35    Titel:

Mein Beitrag ging auch nicht gegen dich.

Nur höre ich das immer von den Professoren: "Schreibt xy Klausuren."


KLausuren sind wichtig. Aber auch mit 15-20 Klausuren ist man gut für das Examen gerüstet.

Und das Klausurenschrieben kostet Zeit. Man kann nicht jede Woche eine Klausur schreiben.
Da kommt man in Teufels Küche. Und das vor allem, wenn man auch große Wissenslücken hat.
Joy
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2007 - 09:53:56    Titel:

Vielen Dank für die vielen Antworten...bzgl Klausuren schreiben stimme ich Euch voll zu...ich bin im Moment einfach nur so verunsichert, da ich die Klausuren noch nicht bestehe, aber ich hoffe darauf, dass das mich antreibt mehr zu tun und aus den Fehlern zu lernen...
Ich möchte mich auch nicht groß verrückt machen wg der Frage welches Lernmaterial ich nehme, aber möchte mich nicht nur aufs Rep verlassen sondern auch parlell mit einem guten Lehrbuch arbeiten...
mit dem Medicus BGB habe ich jetzt angefangen und muss sagen, dass er bis jetzt wirklich sehr systematisch aufgebaut ist und mich auf Sachen hinweist, die ich bisher nie richtig wahrgenommen habe...er zielt einfach daruf ab einen zur eigenen Denkarbeit zu motivieren und nicht stumpf alles runter zu lesen...und dazu neige ich leider oft...hoffe, er hilft mir in den nächsten Klausuren einfach selbständiger und freier zu werden und nicht immer daran zu denken "wie war das nochmal???"...
Ich erwarte ja keine Wunder von heute auf morgen...aber hatte eigentlich gedacht jetzt schon weiter zu sein und bekomme dadurch etwas panik wg dem examenstermin...und die Frage "wann bin ich wirklich fit genug fürs Examen?"...
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 15:41:27    Titel:

Für das Gesellschaftsrecht kann das Buch von Eisenhardt empfohlen werden.

Für Arbeitsrecht ist das Lehrbuch von Hromadka/Maschmann viel zu umfangreich, wenn man Arbeitsrecht nicht als Schwerpunktbereich hat.
Für Arbeitsrecht kann man auf den Junker, Grundkurs Arbeitsrecht zurückgreifen.

ZPO reicht das Alpmann-Schmidt Skript aus. Und zur Vertiefung (bei bedarf) das Buch von Musielak.

Erbrecht ist Leipold sehr gut. Das Buch wirkt umfangreich, ist es aber nicht. Es wird großzügiger Zeilenabstand gelassen usw. so dass es eigentlich schnell zu lesen ist.

Und wenn wir schon dabei sind Bücher zu empfehlen:


Familienrecht: Alpmann-Schmidt Skript oder das Buch von Schwab.

Handelsrecht: Jung.
kreativ27
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Anmeldungsdatum: 02.09.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2007 - 13:46:14    Titel: Mündliche Prüfung im Schwerpunktbereich

Hallo Leute!

Hat jemand von euch schon mündliche Prüfung im Schwerpunktbereich bestanden? Ich stehe kurz davor (SB Völker- und Europarecht in Berlin)und bin ziemlich ratlos, Crying or Very sad habt ihr vielleicht ein Paar gute Ratschläge für mich? Wie sieht die Prüfung überhaupt aus? Ich würde mich wirklich über jeden Tipp freuen!
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