Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Grammatik-Quiz
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Deutsch-Forum -> Grammatik-Quiz
 
Autor Nachricht
Generaltoni
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 22:13:10    Titel:

Wie gesagt, wenn die Grammatik für Ignoranz missbraucht wird:

In dem Test:

"Die alten Damen warteten gern auf den Bus".

Welche Aussage ist richtig?

c) 'Gern' ist ein Adverb und eine Adverbiale.

>-- von der Wortart her "Adverb" und vom Satzglied her "Adverbial(e)".

Wer's kapiert hat - okay, der kann sich's selber schickern!! Sonst "mau"!
Generaltoni
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 10:57:27    Titel:

Zum Körperbau der Bienen und ihrer Verwandtschaft mit der Formenlehre der germanstischen Gr@mm@tiklehrer:

Die deutsche Syntax mit ihren k@tegorischen Wort@rten und S@tzgliedern ist nicht ganz so natürlich und erfolgreich und einsichtig wie der herrliche Aufbau eines Bienenkörpers:

http://www.zum.de/Faecher/Bio/BW/bio/7insekt/bienkgM1.htm

Aber ich werde einen Grammatiktest schreiben, der auf dieses wunderschön funktionierende Modell der "apis mellifera (Linnaeus 1758)" zurückgreift.

Es sendet grammatisch unbelastete Grüße zu Pfinsten

GenTONI


P.S. -Post an:




http://anton-reyntjes.de/index.php?title=Honigbienen%3B_biologisch%2C_sterblich
Tulla
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 164
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 18:48:17    Titel:

Tjoa, das ist, was ich immer gesagt hab.
Schön, dass wir jetzt endlich einig sind.


Hat ja lange gedauert. Very Happy
LaChatte
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 29 Mai 2007 - 14:11:53    Titel:

Von "zerfallen" würde ich nicht sprechen, eher von "verändern". Es kommt ja auch immer wieder mal was Neues hinzu. Und gerade im Englischen schätze ich die einfache Grammatik sehr und empfinde es überhaupt nicht als Mangel.

Und ja, man passt sich dem Mainstream an. Ich glaube, wir könnten aktuell ziemlich wenig anfangen mit einer Grammatik, die auf dem Althochdeutschen beruht...
Wink
Progressive
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2007 - 02:23:12    Titel:

inwiefern war die denn anders ?
Wie lässt es sich denn erklären, dass früher (Goethe, Kant usw.) sich derart "eloquent" ausdrücken konnten, es heute aber (glaube ich zumindest) es kaum einer/keiner vermag ?

was ist althochdeutsch ? <16. Jahrhundert ?
Progressive
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 14:47:49    Titel:

naja gut, das kann ich nicht beurteilen..
ich bin auch nicht in der Literaturszene irgendwie unterwegs oder so..
aber ich habe subjektiv das Gefühl, dass Werke wie z.B. eben von Goethe, Kant usw. vom Inhalt her und von der Sprache her, etwa seit dieser Zeit nicht mehr veröffentlicht wurden.. oder irre ich mich ?
Generaltoni
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 16:02:22    Titel:

Nicht nur für:
Progressive?

Ein "kleiner", kritischer Beitrag...:

'Razz' nicht persönlich nehmen! -

Willst du wirklich Goethe (und Kant und Schiller und Moritz und Seume... - also Klassiker) lesen, z.B. den "Ur-Prometheus", mit der Widmung an Benjamin Franklin...?

Oder diese Zitate:

J.W. von Goethe: Zitate über Christus (besonders in der von Christen vehement zugeschriebenen Rolle als "Gottessohn"; was Goethe - wörtlich auf die katholische Glaubenslehre bezogen - "Scheiße" fand; so in einem privaten Brief, den man im Internet zitiert findet; der aber bisher von der Weimarer-Klassik-Gesellschaft nicht veröffentlicht wurde.)

Aus dem Himmel wurden auf einmal alle Heiligen vertrieben und von einer göttlichen Mutter mit einem zarten Kinde Sinne, Gedanken, Gemüt auf den Erwachsenen, sittlich Wirkenden, ungerecht Leidenden gerichtet, welcher später als Halbgott verklärt, als wirklicher Gott anerkannt und verehrt wurde.
Aus: "Maximen und Reflexionen 669"
*
Christus ein Gott vom Himmel kam,
Ein Mensch auf Erden wundersam;
Als Gott und Mensch, als Mensch und Gott,
Anbetung ward ihm, Schand und Spott;
Zuletzt zu unserer Seligkeit
Ging er durchs Grab zur Herrlichkeit.
Aus: "Invectiven"
*
Das Leben dieses göttlichen Mannes steht mit der Weltgeschichte seiner Zeit in keiner Verbindung. Es war ein Privatleben, seine Lehre eine Lehre für die Einzelnen.
Aus: "Wanderjahre" (II,2)

Denn sobald man die reine Lehre und Liebe Christi, wie sie ist, wird begriffen und in sich eingelebt haben, so wird man sich als Mensch groß und frei fühlen.
Aus: "Gespräche mit Eckermann" (11.3.1832)
*
Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem als allenfalls von ihm selbst hören möchte.
Brief: An Charlotte v. Stein (6.4.1782)

Du bist! du bist! sagt Lavater. Du bist!!
Du bist!!! du bist!!!! du bist Herr Jesus Christ!!!!!
Er wiederholte nicht so heftig Wort und Lehre,
Wenn es ganz just mit dieser Sache wäre.
Aus: "Invectiven". Auf Lavaters Lied eines Christen an Christus
geschrieben, Juli 1786

Elisene, Prinzessin, die sich verheimlicht, und Christus, der sich nicht gleich als Gottes Sohn offenbart, war eine von den mehreren Legenden, die Goethe bearbeiten wollte
Aus: Gespräche mit Riemer (18.03.1814)
*
Er stand vor einem Hintergrunde, wo der Schöpfer das Weltall ausgebreitet hatte; von ihm ging eine geistige Wirkung aus, seine Leiden eignete man sich als Beispiel zu, und seine Verklärung war das Pfand für eine ewige Dauer.
Aus: "Maximen und Reflexionen. 670"
*
Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, daß die Welt noch 1o (hoch m) stehen kann und niemand recht zu Verstand kommt, weil es ebenso viel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffs braucht, um es zu verteidigen, als es zu bestreiten.
Brief an J.G. Herder, 4.9.1788
*
Es ist dies eine der schönsten Legenden [Christus auf dem Meere wandelnd], die ich vor allen lieb habe. Es ist darin die hohe Lehre ausgesprochen, daß der Mensch durch Glauben und frischen Mut im schwierigsten Unternehmen siegen werde; dagegen bei anwandelnden geringsten Zweifel sogleich verloren sei.
Eckermann, 12.2.1831
*
Fragt man mich: ob es in meiner Natur sei, ihm anbetende Ehrfurcht zu erweisen?
So sage ich: durchaus! Ich beuge mich vor ihm als der göttlichen Offenbarung des höchsten Prinzips der Sittlichkeit.
Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei, die Sonne zu verehren, so sage ich abermals: durchaus! Denn sie ist gleichfalls eine Offenbarung des Höchsten, und zwar die mächtigste, die uns Friedenkindern wahrzunehmen vergönnt ist.
Gespräche mit Eckermann (11.3.1832)

Hat doch Christus schon als Knabe durch mündliche Auslegung der Schrift und in seinem Jünglingsleben gewiß nicht schweigend gelehrt und gewirkt, denn er sprach gern, geistreich und gut, wie wir aus den Evangelien wissen.
Aus: "Italienische Reise" (13.11.1786)
*

Im Leben erscheint er als ein wahrer Philosoph - stoßet euch nicht an diesem Ausdruck - als ein Weiser im höchsten Sinne.
Er steht auf seinem Punkte fest; er wandelt seine Straße unverrückt, und indem er das Niedere zu sich heraufzieht, indem er die Unwissenden, die Armen, die Kranken seiner Weisheit, seines Reichtums, seiner Kraft teilhaftig werden läßt und sich deshalb ihnen gleichzustellen scheint, so verleugnet er nicht von der andern Seite seinen göttlichen Ursprung; er wagt, sich Gott gleich zu stellen, ja sich für Gott zu erklären.
Aus: „Wanderjahre“ (11,2)
*
Jedes Auftreten von Christus, jede seiner Äußerungen gehen dahin, das Höhere anschaulich zu machen. Immer von dem Gemeinen steigt er hinauf, hebt er hinauf, und weil dies bei Sünden und Gebrechen am auffallendsten ist, so kommt dergleichen gar manches vor.
Brief an Zelter (9. 11. 1830)
*
Nun, Goethe war z. B. Freimaurer und ein geistig unabhängiger, humanistischer Kopf...

Ob alle, die heute von "Goethe", "Schiller", "Kant“ - ach, von der deutschen Klassik reden, die die Bildung der jungen Menschen in den Schulen bestimmen sollte - wissen, was sie alles nicht wissen??


Zuletzt bearbeitet von Generaltoni am 31 Mai 2007 - 22:20:22, insgesamt einmal bearbeitet
Progressive
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 20:47:36    Titel:

danke für Veranschaulichung! Allerdings fehlt mir zu dieser eine bestimmte Aussage. Oder habe ich die "nur" nicht erkannt ?

Zitat:
Nicht nur für:
Progressive?

Was meinst du damit ?
Generaltoni
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 22:26:56    Titel:

Hi, Progressive!
Ich wollt nicht nur dich, wobei ich nicht weiß, ob du die weibl. Form absichtsvoll gewählt hast, ansprechen - sondern ganz viel Progressive - aber auch Konservative, elementar, naturnah Denkende...!

Und Goethe wusste:
"Ich saug an meiner Nabelschnur
Nun Nahrung aus der Welt.
Und herrlich rings ist die Natur
Die mich am Busen hält."
(JWG: Im "Tagebuch" am 15.6.1775)
Progressive
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 12:51:59    Titel:

aaassho, ok..

und in welchem Zusammenhang steht nun Goethes Tagebucheintrag ?
Studierst du Germanistik ? ..wenn ich das mal so direkt fragen darf ;p
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Deutsch-Forum -> Grammatik-Quiz
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Seite 1 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum