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Grammatik-Quiz
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Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2007 - 17:24:45    Titel: Grammatik-Quiz

Hier gab es doch mal Schwierigkeiten: ob ein Wörtchen „Adverb“ oder Adverbiale“ sei….?

Auf zum Grammatik-Quiz:

- Werbetext von Reclam-Verlag -

Ob geliebt oder gehasst - es gibt sie nun einmal und man muss sie beherrschen.
Dabei hilft jetzt der handliche Führer "Grammatik kompakt" von Heinz Risel.

Wenn Sie herausfinden wollen, wie es um Ihre Grammatikkenntnisse steht, dann nehmen Sie unser Quiz als Schnelltest. Setzen Sie die Buchstaben hinter den richtigen Antworten zusammen (es kommt natürlich ein Begriff aus der Grammatik heraus) und schicken Sie Ihre Antworten mit dem Betreff "Reclam Grammatik-Quiz" bis zum 15. Juni 2007 an:

newsletter@reclam.de

*
Wer alles richtig macht und Glück hat, bekommt denn auch die nächsthöhere Stufe der sprachlichen Vollendung zum Lesen geschenkt:
Wir verlosen unter den richtigen Einsendungen 10 Mal ein Paket mit den Poetischen Sprachspielen und der Deutschen Unsinnspoesie.

Viel Spaß!

Die Fragen:


1. Welche Zeichensetzung ist richtig?

a) "In Anbetracht dieser umfangreichen Analyse, könnte
man zu der Einsicht gelangen, dass..." (M)
b) "In Anbetracht dieser umfangreichen Analyse könnte
man zu der Einsicht gelangen, dass..." (A)


2. In welchem Satz ist "seit" eine Konjunktion:

a) "Seit es so warm ist, läuft der Ventilator." (D)
b) "Seit dem frühen Morgen läuft der Ventilator." (Ü)


3. Zwei Beispielsätze:

1 "Eine Gruppe Zehntklässler spielte Basketball."
2 "Eine Gruppe Zehntklässler spielten Basketball."

Welche der folgenden Aussagen trifft zu:
a) Der erste Satz ist richtig. (N)
b) Der zweite Satz ist richtig. (H)
c) Beide Sätze sind richtig. (J)


4. Zwei Beispielsätze:

"Die Klasse besichtigte am frühen Morgen das Museum."
"Am frühen Morgen besichtigte die Klasse das Museum."

Was kann man mit dieser 'Umstellprobe' bestimmen:
a) ein selbständiges Satzglied. (E)
b) eine Adverbiale der Zeit. (L)
c) ein überflüssiges Satzteil. (C)


5. "Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."

Welche Aussage trifft zu?
a) 'Wer andern eine Grube gräbt' ist ein Pronominalsatz. (K)
b) 'Wer andern eine Grube gräbt' ist das Subjekt des Satzes. (T)
c) 'Wer andern eine Grube gräbt' ist ein Konjunktionalsatz. (M)
d) 'Wer andern eine Grube gräbt' ist das Objekt des Satzes. (H)


6. "Sie besaß zwei Autos. Das rote war ein Porsche, das blaue ein VW."

Welche Aussage ist richtig?

a) Der zweite Satz ist ekliptisch. (E)
b) Der zweite Satz ist elliptisch. (I)
c) Der zweite Satz ist enklitisch. (A)


7. "Die alten Damen warteten gern auf den Bus".

Welche Aussage ist richtig?

a) 'Gern' ist ein Adverb. (N)
b) 'Gern' ist eine Adverbiale. (D)
c) 'Gern' ist ein Adverb und eine Adverbiale. (V)
*

Vielleicht nötig, zum Nachschlagen:

Heinz Risel: Grammatik kompakt. UB 17666. € 4,40.

http://www.reclam.de/trck/nl/784/detail/978-3-15-017666-5
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 14:52:25    Titel:

kann das einer, der mit Sprachen bzw. zumindest im grammatischen Sinne nichts zu tun hat, lösen ?
Ich jedenfalls nicht..

schon erschütternd irgendwie, dass man Germanistik studieren muss (muss man?), um fähig bzw. qualitativ kommunizieren zu können ;D

@ Generaltoni: Du hast mir doch mal "Das verborgene Wort" als Referat vorgeschlagen.. wenn du das noch wissen solltest. Daher möchte ich dir nochmal abermals danken.. habe auf den schriftlichen Part, sowie auf den mündl. insgesamt eine 2 bekommen Cool
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 15:26:51    Titel:

Progressive - danke für die nette Rückmeldung.

Ich habe diesen Grammatic-Test nicht erfunden.

Er enthält - zugegeben - zwei Schwierigkeiten, die jeder, der drei Oberstufen-Jahre Latein gemacht hat oder an der Uni Latein nachholt, können muss - auch wenn es nicht so abgefragt wird wie hier.

Was "enklitisch" heißt, kann man bei "wiki" nachschlagen.
Und: Ob das Adverbial (oder Adverbiale) gleichzeitig Adverb ist, kann man auch logisch nachvollziehen. (Wer darüber zanken muss, dem fehlen entscheidende Kategorien.)

Aber man kann hier ja das Quiz lösen und einen Preis einheimsen, ohne hier seine Lösungen zu verraten...!

*

Wenn solch ein kurzer, grudnlegender Grammatik-Test Teil des Abiturs würde, nicht nur für die Deutsch-Abi-Arbeit, mir wäre es Recht!
Was man fürs Abi lernt, vergisst man meist nciht mehr. Und jedenfalls hat es vorübergehend für die Bildung grammatikalischer Strukturen gesorgt.

Vielleicht stelle ich mal fünf solcher Fragen zusammen - als Blind-Übung fürs Abi-Wissen. - Und biete sie hier zur Diskussion an.


*

Dieser "Master" hat mal an meiner Schule, an der ich zuletzt unterrichtete, Abi gemacht; im Hintergrund seine Deutschlehrerin:

http://img.stern.de/_content/52/46/524685/hape400_250.jpg


Zuletzt bearbeitet von Generaltoni am 27 Okt 2011 - 22:40:08, insgesamt einmal bearbeitet
Tulla
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 164
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BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 17:35:59    Titel:

Das Wort "gern" ist eines der wenigen steigerbaren Adverben und hier als Adverbial gebraucht. Wortart - Satzglied.

Das Wort "höflich" ist ein Adjektiv und kann duchaus als Adverbial gebraucht werden. Wortart - Satzglied.Die Ebenen muss man halt trenne können.

Stoff der Klasse 5, manchmal auch Klasse 6.

lots of love Tulla
Jaylove
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 17:51:01    Titel:

GenToni...

ich sage es Dir nur ungern, aber Tulla hat vollkommen Recht... aber jenen, die Kategorien haben, ist das eh völlig klar - nicht wahr Smile
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 11:21:20    Titel:

Hi - Progressive:

"Knochen"? Knöchelchen?

Wenn du den Unterschied zwichen dem Bauplan eines Wirbeltieres und eines Insekts studierst, wirst du merken, dass wir z.B. für eine Katze oder unseren menschlichen Körper zwar von "Knochen", für eine Biene mit ihrem Außenskelett aber nicht davon sprechen können.

http://www.zum.de/Faecher/Bio/BW/bio/7insekt/7biene1.htm

*
Oder so gefragt, ohne dass ich die Syntax erforschen will:

Wie funktioniert ein offener Blutkreislauf?

Die Biene hat einen offenen Blutkreislauf. Das Herz saugt durch seitliche Öffnungen das Blut an und presst es vorne wieder aus. Im übrigen Körper fließt es frei, also nicht durch Adern wie bei vielen anderen Lebewesen.
Es transportiert Nährstoffe in alle Teile des Körpers, nicht aber Sauerstoff, wie dies zum Beispiel bei Säugetieren der Fall ist.

http://schulen.asn-noe.ac.at/hsasparn/Bienen/koerperbau1.htm

~ ~

Grammatisch aber wäre dies eine Aufgabe:

Bestimme die vier Sätze, die die Antwort auf die obige Frage darstellen und verwandle sie in eine neue Syntax, die

* zwei Konjunktional- und einen Relativsatz
oder
* drei Konjunktionsätze bietet.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2007 - 19:54:12    Titel:

verstehe ehrlich gesagt, nicht wirklich wo da jetzt der Zusammenhang zu meinem Beitrag ist..

mit "die Knochen" meinte ich (natürlich) die menschlichen..

Zitat:
Bestimme die vier Sätze, die die Antwort auf die obige Frage darstellen und verwandle sie in eine neue Syntax, die


Welchem Zweck dient sowas ? Ich schätze mal, praktisch hat das keinen Nutzen sondern soll wohl vielmehr dem "systematischem Denken" der Sprache gegenüber helfen.. die Aufgabenstellung ist ja so wie sie ist, exakt in ihrem Sinn.. oder ?
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 09:41:04    Titel:

Über "Knochen" wissen die medizinischen Anatomen Bescheid. (Wenn ein Biolehrer das missbrauchen will, muss man ihm eins auf die Knöchelchen, äh, Finger, geben.)

Tja, wozu Grammatik..?
Z. B., um zu wissen, was man sagt - oder besser ausdrücken kann - oder um sich selber oder anderen zu erklären, was man da gesagt oder gemeint hat, wenn es unsinnig oder schief oder missverständlich oder simpel falsches Deutsch war.
(Das erleben wir hier ja täglich..!)

Wer über die wichtigsten Grammatik-Begiffe informiert sein will:
http://www.duden.de/deutsche_sprache/fachausdruecke/index.php
LaChatte
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 1479

BeitragVerfasst am: 30 Mai 2007 - 07:21:15    Titel:

althochdeutsch, huch, das ist uralt, also etwa vor dem Jahr 1000. Das versteht man auch nicht mehr wirklich heute. Zum Beispiel so:

Zitat:
Eiris sazun idisi
sazun hera duoder.
suma hapt heptidun,
suma heri lezidun,
suma clubodun
umbi cuoniouuidi:
insprinc haptbandun,
invar vigandun.


Lösung auf neudeutsch gibts hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Merseburger_Zauberspr%C3%BCche

Zitat:
Wie lässt es sich denn erklären, dass früher (Goethe, Kant usw.) sich derart "eloquent" ausdrücken konnten, es heute aber (glaube ich zumindest) es kaum einer/keiner vermag ?


Kant und Goethe waren Ausnahmetalente, und solche sind auch heute nicht extrem häufig. Obwohl ich frech behaupten würde: dank der besseren Bildung sind sie häufiger als zu Zeiten von Goethe und Kant. So in diversen Fernseh-Diskussionsrunden finden sich doch immer wieder sehr gebildete und auch eloquente Menschen.

Smile
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 28 Jun 2017 - 12:34:22    Titel:

Hallo "Progressive" -

ich habe wieder zurückgefunden zu uni-protokolle - und noch Deinen Beitrag aus "URALT" gelesen.

GRUß DICH -

ICH SELBST BINS NICHT MEHR STUDENT - SONDERn SOGAR schon PENSIONIERT. als GERMANIST UND ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTLER:

Viell. begegnen wir uns nochmals!

A. St. Rey...

P.S. Ideal das GOETHE-Wörterbuch ... - sich über "Christus" in Goethes Wortschatz zu informieren:

http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=GWB&mode=Vernetzung&lemid=JC00619#XJC00619


P.S.: Um es als Frage zu formulieren, was hier durch den Zshg. schon evident ist:

Wer formulierte einst so:

Christenseele  (immer Pl u leicht scherzh.):
Was mich nämlich von der Brüdergemeine so wie von andern werthen Ch-n absonderte, war dasselbige [Dogma der Erbsünde], worüber die Kirche schon mehr als Einmal in Spaltung gerathen war.
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