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wer studiert BWL trotz schlechten Abis?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> wer studiert BWL trotz schlechten Abis?
 
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blauewassermelone
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Anmeldungsdatum: 21.05.2007
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 13:31:44    Titel: wer studiert BWL trotz schlechten Abis?

Hi Leute,

ich denke hier treiben sich außer mir noch viele andere mit schlechtem Abi rum (ich selbst werde wohl so auf 3,0-3,2 kommen) und die sind dann sehr schnell abgeschreckt, weil hier scheinbar nur Oberstreber Wink zu finden und nur so Sachen wie "2,5 keine chance" oder so zu lesen sind. Deshalb wäre es cool, wenn uns hier mal ein paar Leutchen, die auch nicht so ein gutes Abi hatten und trotzdem BWL studieren Mut machen könnten, falls diese überhaupt vorhanden sind, denn vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass man ab 2,5 keine chance mehr hat. Wink
Also, über Antworten würde ich mich sehr freuen (und viele andere sicher auch)

lg
julchen_mainz
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 14:01:56    Titel:

Ich glaube ehrlich gesagt, dass 70-80% aller BWL-Studierenden in Deutschland ein schlechteres Abi haben als 2,5.
An Fachhochschulen - vor allen an den privaten - nehmen die doch außerdem eh jeden (3,+), Hauptsache man zahlt. BWL ist ein Massenstudiengang für Leute, die über keine spezifischen Begabungen verfügen, von großartigen intellektuellen Anforderungen kann da keine Rede sein. Wozu soll man da ein überdurchschnittliches Abi benötigen?

Meine Meinung... Wink
lithium84
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 14:06:42    Titel:

na da hat einer aber ahnung Laughing
blauewassermelone
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Anmeldungsdatum: 21.05.2007
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2007 - 14:10:27    Titel:

ja weiß ich auch nicht, aber es macht hier immer den Eindruck als hätten alle ein 1er Abi und das schreckt ziemlich ab.
In Mannheim, Münster und Co ist der NC ja auch so hoch, aber es gibt sicher viele Unis, bei denen man auch mit nem relativ schlechten Abi ne chance hat und das wird hier relativ selten erwähnt und noch dazu bekommt man oft zu hören, dass man sich "bei dem schnitt überlegen sollte ob man wirklich studieren sollte" Als wäre man mit nem 3er Abi zu blöd zum Leben
VWL-Student
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 236
Wohnort: Uni

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 12:21:39    Titel:

Ganz allgemein muss ich mal etwas loswerden, das hier in den Thread hoffentlich hineinpasst:

Dass ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Uni Kindergarten bedeutet, so wie man es manchen Beiträgen hier im Forum heraus liest, ist falsch. Ich finde es den Ratsuchenden auch nicht fair gegenüber, ein WiWi-Studium als besonders einfach darzustellen, nur weil man selbst vielleicht Mathe oder Maschinenbau studiert und das WiWi-Studium deshalb "belächelt". Es ist definitiv nicht einfach.

Was werden sich die Studienanfänger, die sich das ganze als ein Easy-Going-Studium vorgestellt haben, nach ein paar Wochen die Augen reiben, wenn sie das erste Mal in einer Vorlesung nur noch Bahnhof verstehen. Laughing
Selbst eigentlich einfache Fächer können vom Dozenten fast beliebig schwer gemacht werden.
derexperte
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Anmeldungsdatum: 21.12.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 12:28:49    Titel:

julchen_mainz hat folgendes geschrieben:
Ich glaube ehrlich gesagt, dass 70-80% aller BWL-Studierenden in Deutschland ein schlechteres Abi haben als 2,5.
An Fachhochschulen - vor allen an den privaten - nehmen die doch außerdem eh jeden (3,+), Hauptsache man zahlt. BWL ist ein Massenstudiengang für Leute, die über keine spezifischen Begabungen verfügen, von großartigen intellektuellen Anforderungen kann da keine Rede sein. Wozu soll man da ein überdurchschnittliches Abi benötigen?

Meine Meinung... Wink


und ich glaube, du bist ziemlich dumm und kannst gar nicht beurteilen, wie schwer ein BWL/VWL Studium überhaupt ist.

Meine Meinung... Wink
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 12:32:48    Titel:

Zitat:

einfach darzustellen, nur weil man selbst vielleicht Mathe oder Maschinenbau studiert und das WiWi-Studium deshalb "belächelt". Es ist definitiv nicht einfach.


es herrschen gegen BWL starke Vorurteile. So nach dem Motto, das könnte ja jede Flachpfeife studieren.

Als ich in einem anderen Thread gelesen habe, was man an einigen Unis in BWL in Mathe macht, da hab ich Bauklötze gestaunt. In Bielefeld haben die sogar eine Pflichtvorlesung im Grundstudium über Differentialgleichunge, ein Student von dort hat mir mal ein 300 Seiten Skript dazu gepostet. Einfach ist das garantiert nicht. Ich denke vom mathematischen her ist ein Ing Studium nicht mehr viel schwerer.
Da machen wir in Wirtschaftsinformatik FH deutlich weniger.
VWL-Student
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 236
Wohnort: Uni

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 12:42:48    Titel:

Eben. Wer sich unter einem WiWi-Studium eine "bessere" kaufmännische Ausbildung oder sowas vorstellt, der hat sich geschnitten. Wobei eine GS-Pflichtvorlesung über Differantialgleichungen mit Sicherheit eine Ausnahme ist. Bemerkenswert übrigens, dass es sowas gibt.

Vom Mathe-Schwierigkeitsgrad her ist das WiWi-Studium je nach gesetzten Schwerpunkten relativ einfach oder richtig schwer.

Tatsächlich studiert jeder Hans WiWi und es erhalten - glaube ich - immerhin 60% der Studenten einen Abschluss. Aber nur die allerwenigsten absolvieren das Studium mit gutem oder sehr gutem Ergebnis.
RememberBannockburn
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2007 - 23:38:50    Titel:

Nachdem ich meine letzte Abiprüfung geschrieben habe, bin ich mit Freunden ein Bierchen trinken gegangen. Da haben wir uns dann über unsere Zukunftspläne unterhalten.

Irgendwie kamen wir dann auf BWL zu sprechen und ALLE ausser mir meinten das jeder Depp BWL studieren kann.

Und jetzt muss ich hier sowas ähnliches lesen.

Zumindest in Bayern liegt der NC an der FOS bei 2,5 und an der UNI bei 1,schiessmichtot
Da leider nur München in Frage kommt, kann ich BWL mit nem ABI von 2,9 bis 3,3 vergessen. Evtl. könnte ich irgendwo im ganzen Bundesgebiet Glück haben aber das kommt nicht in Frage.
Ärgerlich da mich neben BWL nur Kommunikationswissenschaften (NC ebenfalls für mich zu weit weg) und Archäologie (dazu muss man Latein und Altgriechisch beherrschen) interessiert.

Einzige Alternative wäre die Fachhochschule für angewandtes Management. Die kostet allerdings monatlich ~350 Euro.


Kaufmännische Ausbildung ich komme Sad

Und da meckern dann die Leute, dass Abiturienten Haupt- und Realschülern Ausbildungsplätze wegnehmen.
Was soll man anderes machen, wenn einem als Münchner von Hamburgern, Dresdnern, Dortmundern, Kölnern usw. der münchner Studienplatz weggenommen wird.
matze85halle
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Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 04 Jun 2007 - 22:25:43    Titel:

@Wirtschaftsinformatiker:

Wenn man zumindest ein bisschen zwischen den Zeilen liest, versteht man auch, was gemeint ist.

Selbstverständlich "rechnen" die Unis keine "neuen" NC's, die durch Wartesemester entstehen, aus. Dieses "Runterrechnen" von 0,1 bzw. 0,2 pro Wartesemester ist kein Gerücht, sondern gilt als einfacher Richtwert, um in etwa einzuschätzen, wo man gegenüber den "Neuabiturienten" steht. Das erfindet also auch niemand. Lediglich kann somit in etwa zwischen Altabiturienten und Neuabiturienten verglichen werden.

Um es mal mit deinen beiden Schlangen zu sagen: Durch das Runterrechnen (in Wirklichkeit wird natürlich nicht gerechnet) entsteht sozusagen genau eine Schlange!
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