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Mildernde Umstände
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fliege92
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Anmeldungsdatum: 23.08.2006
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:14:15    Titel:

Danke für die Antwort.
Noch zu 2.: Angenommen ich habe einen Bruder, mit dem ich mich nicht gut verstehe (schon länger). Unser Vater stirbt. Wir beide sind bei der Testamentsvorlesung. Der Notar verkündet, dass nur mein Bruder das ganze Geld kriegt (z.B. 4 Millionen). Ich raste im Saal aus, stürze auf ihn los und erwürge ihn einfach.
Wäre das Mord oder nicht?
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:27:42    Titel:

Ja. In Frage kommen könnten Habgier und/oder niedrige Beweggründe.
fliege92
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Anmeldungsdatum: 23.08.2006
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:36:21    Titel:

Wie stets mit den Fragen 4 und 5?
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:48:13    Titel:

In Deutschland gibts keine Todesstrafe und mit amerikanischem Recht kenn ich mich nicht aus.
fliege92
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Anmeldungsdatum: 23.08.2006
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:50:11    Titel:

Discokandi hat folgendes geschrieben:
In Deutschland gibts keine Todesstrafe und mit amerikanischem Recht kenn ich mich nicht aus.

Ich habe nicht dich persönlich damit gemeint. Auch andere User, die sich mit dem amerikanischen Recht auskennen.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 17:52:10    Titel:

Zu 5. Eine in den USA verbreitete Praktik sieht so aus, dass der Staatsanwalt der Angeklagten anbietet, im Gegenzug für ein Geständnis nur auf Todschlag zu plädieren.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 18:15:38    Titel:

Zu 1.

Die Jury entscheidet, ob sich jemand eines Mordes schuldig gemacht hat.
Die Jury entscheidet auch ueber die Todesstrafe.

Der Staatsanwalt muss, jedenfalls in den meisten US Bundesstaaten, bevor er klagen kann, erstmal die Grand Jury (24 Leute; davon darf spaeter keiner in der Jury des Prozesses sitzen) ueberzeugen, dass genug Beweise vorliegen, die eine Anklage rechtfertigen. (Indictment). Dazu wird er alleine in einen Gerichtssaal mit der Grand Jury geschlossen und redet auf diese ein Smile

(Nettes Lernbuch dazu: American Law in a Global Context, Fletcher/ und noch irgendwer; aber recht gross, nichts fuer mal eben zwischendurch)
fliege92
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Anmeldungsdatum: 23.08.2006
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 18:58:34    Titel:

Ich habe nochmals eine Frage:
Sobald die Geschworenen den Angeklagten für Mord für schuldig befunden haben. Müssen sie sich doch nochmals wegen des Strafmasses beraten. Oder wird das in bestimmten Bundesstaaten vom Richter entschieden?
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 19:41:55    Titel:

Soweit ich weiss entscheidet der Richter noralerweise ueber das Strafmass.
Nur bei der Mord entscheidet die Jura ueber die Todesstrafe.

Ob, fuer den Fall, dass sich die Jura gegen die Todesstrafe entscheidet, der Richter wieder das Strafmass festsetzt, muesst ich jetzt nachgucken.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2007 - 20:59:10    Titel:

hani125 hat folgendes geschrieben:

Der Staatsanwalt muss, jedenfalls in den meisten US Bundesstaaten, bevor er klagen kann, erstmal die Grand Jury (24 Leute; davon darf spaeter keiner in der Jury des Prozesses sitzen) ueberzeugen, dass genug Beweise vorliegen, die eine Anklage rechtfertigen. (Indictment). Dazu wird er alleine in einen Gerichtssaal mit der Grand Jury geschlossen und redet auf diese ein Smile


Nicht in den meisten, noch nichtmal der Hälfte. Die Grand Jurys sind auch weitgehend sinnlos, die würden eine Mülltonne an die Bar schicken.
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