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Gedichtinterpretation! Kann jemand helfen?
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amrid
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Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 16:18:43    Titel: Gedichtinterpretation! Kann jemand helfen?

Hi Leute,

ich brauche unbedingt eure Hilfe! Ich muss das folgende Gedicht analysieren. Gedichtsanalysen sind leider mein großes Problem. Kann mir jemand von den Deutschgenies helfen?
Mir fehlen Ideen, weiss nicht wie ich anfangen soll. Besonders den formalen Teil beherrsche ich nicht. Confused Stichpunkte reichen natürlich!
Das Thema soll wohl Vergangenheitsbewältigung sein. Aufarbeitung der NS-Geschichte.


Gespräch mit einem Überlebenden [E. Fried]

Was hast du damals getan
was du nicht hättest tun sollen?
"Nichts"

Was hast du nicht getan
was du hättest tun sollen?
"Das und Das
dieses und jenes:
Einiges"

Warum hast du es nicht getan?
"Weil ich Angst hatte"
Warum hattest du Angst?
"Weil ich nicht sterben wollte"

Sind andere gestorben
weil du nicht sterben wolltest?
"Ich glaube
ja"

Hast du noch etwas zu sagen
zu dem was du nicht getan hast?
"Ja: Dich zu fragen
Was hättest du an meiner Stelle getan?"

Das weiß ich nicht
und ich kann über dich nicht richten.
Nur eines weiß ich:
Morgen wird keiner von uns leben bleiben
wenn wir heute wieder nichts tun



Größten Dank ...


Zuletzt bearbeitet von amrid am 02 Jun 2007 - 22:00:16, insgesamt einmal bearbeitet
Leoni
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 17:40:56    Titel:

Nettes Gedicht - ich darf dazu auf die Erklärung unserer Moderatorin verweisen: Cool

Zitat:

2. Wir machen euch nicht die Hausaufgaben. Wenn ihr dabei Probleme oder Fragen habt, stellt bitte euren bisher erarbeiteten Lösungsansatz vor.

3. Anfragen ohne Vorleistung werde ich in Zukunft kommentarlos löschen.
Velez
Junior Member
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 18:23:31    Titel:

Wichtig ist, dass du dir Gedanken machst und nicht die HA von jemand Anderen auftragen lässt. Die Vorarbeit ist wichtig: Nehme jeden Vers einzeln und schreibe zu jedem Vers auf, was er aussagt. Zum Beispiel Untersuchen auf:
- Wie wirkt der Vers auf dich?
- welche Wörter kommen häufig vor?
- kurze Verse, lange Verse - warum hat er es so abgefasst?
- was dir sonst noch dazu einfällt Wink
Dann hast die Hälfte geschafft! Wenn du alle 24 Verse einzeln analysiert hast, gehst du zur schulischen Aufgabe über:

Ich würde an deiner Stelle damit beginnen, den Autor Erich Fried kurz zu beschreiben (Lyriker, politische Aktivität, Jude).
Gerade die letzten beiden Stichpunkte, politische Aktivität und dass er aus einer jüdische Familie stammt, sind eine hervorragende Überleitung zu seinem Gedicht. Du kannst dieses Gedicht mit einer Kurzfassung beginnen, z.B. damit anfangen, in dem du schreibst: "In vierundzwanzig reimlosen Versen wird ...."

Danach dann die Interpretation und die Analyse im Bezug auf Vergangenheitsgewältigung. Dazu musst du aber konkreter Fragen, was für Probleme du damit hast.




MfG
el_pablissimo
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Newbie


Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 37
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 19:30:03    Titel:

formanalyse und die analyse der sprachlichen sowie formalen Gestaltungen.

-warum der gedichtsuntypische dialog?
-rhetorische Mittel und welche Funktion haben sie?
(Mir sind beim schnellen Überfliegen, ohne Suchen viele rhetorische Fragen, Zeilensprünge, Parallelismen und Parataxe aufgefallen)
-bzw. Welche Bedeutung wird ihnen bemessen?

aufbau einer gedichtsanalyse:

1. Einleitung (Titel, Verfasser, wenn möglich Jahr, Epoche, foramler Aufbau (verszahl, Strophenzahl, Reime),
Thema
Leitthese für die folgende Analyse und die sich ihr anschließende Interpretation
2. Hauptteil
der These entsprechend das Gedicht chronologisch durchgehen
(andere sinnvolle Reihenfolgen sind sehr gedichtsabhängig)
Inhalt und stilistische Mittel analysieren und ihnen zusammenhängend mit Bezug auf den Interpretationsansatz ( die These) stichhaltige Bedeutungen zuweisen
3. Schluss
(passt manchmal in Hauptteil)
Epochentypische MErkmale
ggf. geschichtliche Einordnung
Zusammenhang: GEdicht <--> Dichter
Rückschluss zum Thema und zur These und Fazit bilden
amrid
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Newbie


Anmeldungsdatum: 31.05.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2007 - 12:24:40    Titel:

Super ! Erstmal werde ich gerügt. Dann führen ein paar Klugscheißer und Pseudowissenschaftler unsinnige Debatten in meinem Thread! So recht geholfen wurde mir aber bis heute nicht ! Das ist doch fürn A****

Fühlt sich denn niemand in der Lage mal meine Ergebnisse zu kontrolieren ?

P.S.: Bitte keine dummen Antworten liefern, die kann ich jetzt nicht gebrauchen! Nur zum Thema posten! Danke!
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