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Ersatzspannunsquelle an OP
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hermesb
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
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BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 22:06:13    Titel: Ersatzspannunsquelle an OP

Folgende Schaltung:


Ich habe nun die Widerstande R1 und R2 mit Ue zu einer Ersatzsp.-quelle mit Innenwiderstand zusammengefasst mit Uneu = Ue*R1/(R1+R2) und Ri = R1 // R2.
So wie man es eigentlich immer darf.
Nun meinte der Prof allerdings, daß hier eine Falle drin sei und dies nur die Hälfte sei, die von der Sp.-quelle geliefert würde.

Stimmt das? und wenn ja wieso ist das so? Ich dachte die Ersatzquelle sei an den Klemmen immer äquivalent
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
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BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 22:26:34    Titel:

OPV sticht Ersatzspannungsquelle.

Zwischen den Anschlüssen Minus und Plus einen OPVs liegen immer de facto 0V, so lange er als stetiger Verstärker betrieben und dabei nicht übersteuert wird. Das entspricht seinem Wesen, informiere dich da. Was bedeutet das nun für R2?


Gruß

W, Kaiser
hermesb
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 286
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BeitragVerfasst am: 31 Mai 2007 - 22:48:45    Titel:

hallo,

danke für deinen Beitrag.

So richtig fit bin ich in der Materie noch nicht, aber das kommt noch Wink
Daß sich an den Anschlüßen eine virtuelle Masse einstellt hab ich eigentlich schon verstanden.
Da der nichtinver. Eingang direkt an Masse hängt muss sich der invert. Eingang ebenfalls so einstellen, daß er Massepotential erhält, richtig?

Die Spannung am invertierenden Eingang entspricht ja der Spannung, welche an R2 abfällt. Und diese stellt sich ja zu 0 ein. Immer noch richtig?
Wie geh ich dann weiter vor? mit dem Überlagerungssatz?

gruß Hermes
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 00:15:53    Titel:

Zu: „Die Spannung am invertierenden Eingang entspricht ja der Spannung, welche an R2 abfällt. Und diese stellt sich ja zu 0 ein. Immer noch richtig? „
Ja.

Zu: „Wie geh ich dann weiter vor? mit dem Überlagerungssatz?“
Der Strom, der durch R1 fließt, muss von R3 kommen, da auch gilt, dass die Eingangswiderstände von - und + unendlich sind. Welche Spannung brauchts du da am Ausgang des OPVs?

Gruß

W. Kaiser
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 07:23:52    Titel:

W.Kaiser hat folgendes geschrieben:
Zwischen den Anschlüssen Minus und Plus einen OPVs liegen immer de facto 0V, so lange er als stetiger Verstärker betrieben und dabei nicht übersteuert wird. Das entspricht seinem Wesen, informiere dich da. Was bedeutet das nun für R2?
Aus dieser Bemerkung könnte man schließen, W, Kaiser, dass Du der Ansicht des Lehrers zuneigst.

Die Meinung des Lehrers ist jedoch falsch!

Die Ersatzspannungsquelle wirkt immer noch richtig, da der OPV in dieser Schaltung auf den Eingangsstrom reagiert - und der ist nach wie vor Ik der Quelle (mit Spannungsteiler) und damit auch der Ersatzquelle (mit Ri).

Eine andere Frage ist natürlich, ob es hier sinnvoll ist, mit der Ersatzquelle zu arbeiten.
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 07:55:54    Titel:

isi1 hat folgendes geschrieben:
[
Die Ersatzspannungsquelle wirkt immer noch richtig, da der OPV in dieser Schaltung auf den Eingangsstrom reagiert - und der ist nach wie vor Ik der Quelle (mit Spannungsteiler) und damit auch der Ersatzquelle (mit Ri).

.


Ja, stimmt eigentlich. So weit habe ich nun wiederum nicht gedacht.


Gruß

W. Kaiser
hermesb
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 286
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 10:13:35    Titel:

hab ich das richtig verstanden, der Elektronik-Professor liegt falsch? Das ist ja ziemlich mies, da wir i.A. nur die Ergebnise sehen und die Klausuren nicht einsehen können.

Ehrlich gesagt versteh ich immer noch nicht, wie er darauf kommt, daß durch die Ersatzquelle die Spannung halbiert würde..

gruß Hermes
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7394
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 18:35:56    Titel:

hermesb hat folgendes geschrieben:
versteh ich immer noch nicht, wie er darauf kommt, daß durch die Ersatzquelle die Spannung halbiert würde..
Frag ihn doch, ist doch kein Beinbruch, wir machen alle auch mal einen Fehler.
Übrigens nach einer meiner Prüfungen verkündete der Physikprofessor zu Beginn der nächsten Vorlesung, er habe eine Aufgabe unvollständig gestellt und in jedem Fall die bessere Punktzahl gegeben.
hermesb
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 286
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BeitragVerfasst am: 01 Jun 2007 - 19:36:07    Titel:

ja mit dem kann man reden, der ist noch einer der besten die ich so hab Wink
Er meinte auch, daß diese Aufgabe (alte Klausur) nicht von ihm sei und er so eine "Falle" nicht einbauen würde
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