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ich verstehe das hartz 4 überhaupt nicht
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> ich verstehe das hartz 4 überhaupt nicht
 
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FcKgh15
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Anmeldungsdatum: 31.05.2006
Beiträge: 187
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BeitragVerfasst am: 21 Jun 2006 - 18:53:19    Titel:

Sehr schoene Diskussion... Wahrscheinlich sind wir nur alle zu langsam... Wie Samir Amin so schoen darstellt in seinem Buch "Capitalism in the Age of Globalisation" ist es doch eine tolle Sache, dass alle Elemente der internationalen Wirtschaft globalisiert werden, nur 1 Element fehlt und wird immer fehlen; die Arbeitskraft. Menschen koennen einfach nicht globalisiert werden.
Ich habe mich selbst globalisiert, weil es mir gut gefaellt und weil ich dadurch mehr oder minder erfolgreich bin. Ich habe allerdings auch keinerlei Bindung an meine Heimat. Viele Menschen haben nicht diese Moeglichkeiten. Daher muessen wir zurueck zum Protektionismus, wenigstens innerhlab unserer neuen Europaeischen Grenzen, sonst gehen wir unter. Es gibt aber ja noch keine wirkliche massenreife Europaeische Identitaet, daher sollten sich sprachraeume, wie z.B. der deutsche wieder vor aeusseren Einfluessen schuetzen.
Warum geht denn die Wirtschaft in Deutschland den Bach runter? Na klar, Firmen verkaufen zwar indirekt in Deutschland aber zahlen (keine) Steuern in Costa Rica. Das heisst also nur Reseller zahlen dann in Deutschland die Steuern und die werden dann ja auch wieder abgesetzt fuer irgendwelchen Bloedsinn. Aber die boesen sind ja die Harz IV Empfaenger.
Ich war auch mal student (Computer Sciences und danach aus reinem Interesse ein wenig Intl. Economy) und kann bestaetigen, dass vielmals der soziale Sinn einfach wegstudiert wird. Hahnebuechene Theorien ueber Marktwirtschaft werden da in der Uni als absolute Wahrheiten von den Professoren verbreitet obwohl ja jedes Kind schon weis, dass es in der Wirtschaft keine absoluten gibt. Nur viele interpretierbare Faktoren. Damit sind wir dann wieder bei Harz IV. Welche "Expertenkomission" will den vorraussagen, welchen Einfluss Harz IV wirklich hat? Ist doch erst vor kurzem eingefuehrt worden. Eine Volkswirtschaft braucht einen gewissen Zyklus, um sich auf eine solche Aenderung einzustellen. Das wird aber aus populistischen Gruenden bequemerweise oft vergessen.

Ich bin mir sicher unser Buerger koennte darueber eine laengere Abhandlung schreiben. Ich hoffe er wird sich hier mal zu grossem Wort melden!

So, jetzt tschuess Ihr Schmarotzer Very Happy Lasst euch nicht unterkriegen, wenn die Revolution kommt in Deutschland komm ich auch wieder und kaempf an eurer Seite. Bis dahin bleib ich lieber mal weg aus angst vorm Herrn Harz....


EDIT: Ach so, da faellt mir grad noch ein: Ich habe schon nicht schlecht gestaunt, als ich vor einiger Zeit ein SAP APO und R3 Systeme fuer einen Weltweit renomierten New Technologies Konzern mitimplementiert habe. Die bestanden darauf, dass die gesamten Rechnungs- und Bestellablaeufe dann mal so ganz virtuell in Costa Rica ablaufen wo 5 Maennchen sitzen.... Warum denn nur?
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2006 - 19:06:54    Titel:

FcKgh15 hat folgendes geschrieben:
Daher muessen wir zurueck zum Protektionismus, wenigstens innerhlab unserer neuen Europaeischen Grenzen, sonst gehen wir unter.


Du darfst ruhig Protektionismus betreiben, indem Du dafür sorgst, dass in Deinem Haushalt keine "fremdländischen" Waren Einzug halten. Aber mit welchem Recht willst Du das anderen vorschreiben ?
FcKgh15
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Anmeldungsdatum: 31.05.2006
Beiträge: 187
Wohnort: Barcelona

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2006 - 19:12:48    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
FcKgh15 hat folgendes geschrieben:
Daher muessen wir zurueck zum Protektionismus, wenigstens innerhlab unserer neuen Europaeischen Grenzen, sonst gehen wir unter.


Du darfst ruhig Protektionismus betreiben, indem Du dafür sorgst, dass in Deinem Haushalt keine "fremdländischen" Waren Einzug halten. Aber mit welchem Recht willst Du das anderen vorschreiben ?


So war das nicht gemeint.... Offensichtlich!
Ist mir ziemlich egal, wo Waren herkommen. Aber die protektistische Politik der USA in einigen Bereichen um ein Beispiel aufzufuehren, hilft doch sehr, die Wirtschaft in Schwung zu halten. Dies kann natuerlich nur fuer einen Teilbereich aller Waren wieder eingefuehrt werden aber wenn die Maerkte weiter geoeffnet werden ist doch ganz klar, dass die Deutsche Wirtschaft schwaecher wird, denn in vielen Bereichen kann sie eben nicht mit dem Preisniveau mithalten.
Es geht also nicht darum, bestimmte Waren aus bestimmten Laendern nicht ins Regal zu lassen, sondern vielmehr darum, diese Waren bei der Einfuhr genuegend zu besteuern, um den einheimischen Waren einen Absatzmarkt zu geben. Dies kann als ersten Effekt natuerlich Preissteigerungen geben aber sieh mal in die Glaskugel einiger Wirtschaftwissenschaftler was dann danach kommen wird..... Es gab da ja mal diese Kaufkrafttheorie, von der ich kein Anhaenger bin. Allerdings kann diese Theorie in einigen Aspekten angewandt werden.

EDIT: Und natuerlich wuerde ICH das niemandem vorschreiben wollen, dafuer haben wir Regierungen, die auch noch ganz andere Sachen vorschreiben...
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2006 - 19:38:40    Titel:

Steigt die Kaufkraft, wenn die Waren teurer werden? *hinterlistigfrag*

Gruß
Pauker
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2006 - 20:01:24    Titel:

FcKgh15 hat folgendes geschrieben:
Dies kann natuerlich nur fuer einen Teilbereich aller Waren wieder eingefuehrt werden aber wenn die Maerkte weiter geoeffnet werden ist doch ganz klar, dass die Deutsche Wirtschaft schwaecher wird, denn in vielen Bereichen kann sie eben nicht mit dem Preisniveau mithalten.


Und wie wird entschieden, welche Wirtschaftsbereiche sich des staatlichen Schutzes versichert fühlen dürfen, und welche dem harten Wind des freien Marktes ausgesetzt bleiben ? Sind es diejenigen, die die zahlungskräftigste Lobby haben, oder diejenigen, die im Falle einer Ablehnung mit Traktoren und Anhängern Autobahnen blockieren ?

Zitat:
Es geht also nicht darum, bestimmte Waren aus bestimmten Laendern nicht ins Regal zu lassen, sondern vielmehr darum, diese Waren bei der Einfuhr genuegend zu besteuern, um den einheimischen Waren einen Absatzmarkt zu geben.


Was auf dasselbe hinausführt: Schutzzölle. Wenn sie hoch genug angesetzt werden, verdrängt man, ohne qualitativ bessere, günstigere, oder innovative Produkte herstellen zu müssen, unliebsame Konkurrenz. Ein Nachteil für den Verbraucher.

Zitat:
Dies kann als ersten Effekt natuerlich Preissteigerungen geben aber sieh mal in die Glaskugel einiger Wirtschaftwissenschaftler was dann danach kommen wird.....


Da habe ich reingeschaut: Da gibt es diejenigen, die die Preissteigerungen nicht bezahlen können, und damit Wohlstandsverlust erleiden, und diejenigen, die die höheren Preise noch bezahlen, aber dann ihrerseits höhere Löhne verlangen, was den scheinbaren wirtschaftlichen Gewinn wieder relativiert.
FcKgh15
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Anmeldungsdatum: 31.05.2006
Beiträge: 187
Wohnort: Barcelona

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2006 - 08:26:04    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Steigt die Kaufkraft, wenn die Waren teurer werden? *hinterlistigfrag*

Gruß
Pauker


Nee aber vielleicht gibt es mehr Leute die kaufen, wenn mehr Arbeit da ist.... Wirk auch gut als umverteilung.... Ploetzlich muessen Leute, die in der Stadt wohnen halt 20 cent mehr fuer ein Kilo irgendeines Gemuese ausgeben und der Bauer hat gleich 20 cent mehr in der Tasche. Klingt doch toll ne?

Werden Waren teurer und Steuern hoeher, werden Laender automatisch armer? *hinterlistigfrag*


Zuletzt bearbeitet von FcKgh15 am 22 Jun 2006 - 08:39:55, insgesamt einmal bearbeitet
FcKgh15
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Anmeldungsdatum: 31.05.2006
Beiträge: 187
Wohnort: Barcelona

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2006 - 08:37:35    Titel:

Zitat:
Und wie wird entschieden, welche Wirtschaftsbereiche sich des staatlichen Schutzes versichert fühlen dürfen, und welche dem harten Wind des freien Marktes ausgesetzt bleiben ? Sind es diejenigen, die die zahlungskräftigste Lobby haben, oder diejenigen, die im Falle einer Ablehnung mit Traktoren und Anhängern Autobahnen blockieren ?


Student Student, ik hoer Dir trapsen.... Interessante Lektuere fuer Dich (vorher schon mal angesprochen):

Samir Amin: "Capitalism in the Age of Globalisation" Natuerlich hat der nicht die Weisheit mit Loeffeln gefressen wie so viele hier aber er vermittelt dass, was ich als reale und soziale Wirtschaft sehe. Leider ist fuer mich ein Forum nur begrenzt dafuer geeignet Wirtschafttheorien ausgiebig zu diskutieren, daher lass ich es mal.... Vielleicht koennten sich die Buerger ja mal zu wort melden zu dem Thema? Oder vielleicht ein Nicht-Studi Mod?
Allein schon die Frage muss Dir selbst doch schon komisch vorkommen oder? Oder lebst Du nicht auf der Erde?

Zitat:
Was auf dasselbe hinausführt: Schutzzölle. Wenn sie hoch genug angesetzt werden, verdrängt man, ohne qualitativ bessere, günstigere, oder innovative Produkte herstellen zu müssen, unliebsame Konkurrenz. Ein Nachteil für den Verbraucher.


Ja sicher, siehe US-Amerikanische Wirtschaft, deutsche Nachkriegswirtschaft, etc. Interessanter Punkt!

Zitat:
Da habe ich reingeschaut: Da gibt es diejenigen, die die Preissteigerungen nicht bezahlen können, und damit Wohlstandsverlust erleiden, und diejenigen, die die höheren Preise noch bezahlen, aber dann ihrerseits höhere Löhne verlangen, was den scheinbaren wirtschaftlichen Gewinn wieder relativiert.


Das ist EINE Moeglichkeit. Die andere ist, dass einige mehr zahlen und andere ueberhaupt erstmal was zahlen koennen. Ganz einfache Logik: Wenn weniger Geld das Land verlaesst, als durch Export eingenommen wird, was passiert dann? (Wirtschaftswissenschaften, 1. Semester, 1. Kurs, 1. Stdunde, 1. 5 Minuten)[/code]
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2006 - 09:15:47    Titel:

FcKgh15 hat folgendes geschrieben:
Warum geht denn die Wirtschaft in Deutschland den Bach runter? Na klar, Firmen verkaufen zwar indirekt in Deutschland aber zahlen (keine) Steuern in Costa Rica. Das heisst also nur Reseller zahlen dann in Deutschland die Steuern und die werden dann ja auch wieder abgesetzt fuer irgendwelchen Bloedsinn. Aber die boesen sind ja die Harz IV Empfaenger.


Ich schlußfolgere, dass der Niedergang der deutschen Wirtschaft ein Niedergang der deutschen Kultur darstellt. Während die Amerikaner nicht nur Protektionismus betreiben, betreiben sie auch soziale Kontrolle par excellence. Zahlreiche Unternehmen, die für Endverbraucher produzieren, beklagen, es sei schwer in den Staaten Fuß zu fassen, wenn keine einzige Produktionsanlage auf amerikanischem Boden gebaut ist. Ferner werden sogar bestimmte Unternehmen boykottiert, wenn diese aus "unfreundlichen" Ländern kommen. So geschehen mit deutschen und französischen Unternehmen zur Zeit des Irak-Krieges. Internet-Aufrufe, Hinweisschilder und "picketing" versuchten zu verhindern, dass Amerikaner entsprechende Produkte kauften und waren erfolgreich dabei. Fazit: Das Problem Deutschlands ist nicht, dass es unserer Wirtschaft so schlecht geht, sondern dass unserer Wirtschaft keinerlei Konsumentensouveränität gegenübersteht, die bestimmte Betriebe abstrafen würden. Bestes Beispiel: Deutsche Bank. Hätten wir und unsere deutschen Funktionäre ein sensibleres Verständnis ihrer Rolle in unserer Gesellschaft, so hätten sich viele Kunden von der Deutschen Bank abwenden müssen, nachdem Herr Ackermann sein berühmtes Intermezzo hatte.

Zitat:
Aber die protektistische Politik der USA in einigen Bereichen um ein Beispiel aufzufuehren, hilft doch sehr, die Wirtschaft in Schwung zu halten.


Das sehe ich eher nicht so. Der Protektionismus der Amerikaner führt nur zu Effizienzverlusten. Was aber sehr wohl hilft ist die betont keynsianische Wirtschaftspolitik der USA. Die Lippenbekenntnisse sind gänzlich andere, per "moral suasion" wird eine strikte angebortsorientierte Politik gefordert. All dies ändert aber nichts daran, dass bei Betrachtung bestimmter archetypischer Makro-Daten die entsprechenden Verläufe Lehrbuchhaft an Lord J.M. Keynes erinnern. Wie hieß es noch so schön: An Ihren Taten sollt Ihr sie erkennen...

Auch hier sehe ich also das Problem der Deutschen wieder im kulturellen Bereich. Wir und unsere Lehre sind ausschließend. Entweder das eine oder das andere. Ein sowohl als auch passt nicht in unser Weltbild. In Deutschland herrscht viel zu viel ideologisches Geklüngel und keine vernünftige Problemlösung. Fazit: Die Probleme der deutschen Wirtschaft sind mehr als hausgemacht.

Beste Grüße
coffeinjunky
Zement
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Anmeldungsdatum: 10.07.2004
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2006 - 10:14:46    Titel:

FcKgh15 hat folgendes geschrieben:
Sheep hat folgendes geschrieben:
FcKgh15 hat folgendes geschrieben:
Daher muessen wir zurueck zum Protektionismus, wenigstens innerhlab unserer neuen Europaeischen Grenzen, sonst gehen wir unter.


Du darfst ruhig Protektionismus betreiben, indem Du dafür sorgst, dass in Deinem Haushalt keine "fremdländischen" Waren Einzug halten. Aber mit welchem Recht willst Du das anderen vorschreiben ?


So war das nicht gemeint.... Offensichtlich!
Ist mir ziemlich egal, wo Waren herkommen. Aber die protektistische Politik der USA in einigen Bereichen um ein Beispiel aufzufuehren, hilft doch sehr, die Wirtschaft in Schwung zu halten. Dies kann natuerlich nur fuer einen Teilbereich aller Waren wieder eingefuehrt werden aber wenn die Maerkte weiter geoeffnet werden ist doch ganz klar, dass die Deutsche Wirtschaft schwaecher wird, denn in vielen Bereichen kann sie eben nicht mit dem Preisniveau mithalten.
Es geht also nicht darum, bestimmte Waren aus bestimmten Laendern nicht ins Regal zu lassen, sondern vielmehr darum, diese Waren bei der Einfuhr genuegend zu besteuern, um den einheimischen Waren einen Absatzmarkt zu geben. Dies kann als ersten Effekt natuerlich Preissteigerungen geben aber sieh mal in die Glaskugel einiger Wirtschaftwissenschaftler was dann danach kommen wird..... Es gab da ja mal diese Kaufkrafttheorie, von der ich kein Anhaenger bin. Allerdings kann diese Theorie in einigen Aspekten angewandt werden.

EDIT: Und natuerlich wuerde ICH das niemandem vorschreiben wollen, dafuer haben wir Regierungen, die auch noch ganz andere Sachen vorschreiben...


Das wird doch längst so gemacht! Und zwar durch Subventionen, so dass nichtmal die Bürger darüber entscheiden dürfen! In der Landwirtschaft wären die Deutschen ohne Subventionen schon längst am Ende. Ein weiterer Idiotismus ist, dass man sinnfremdd Produkte subventioniert, die in der EU eigentlich nichts zu suchen haben (Zukerrohr, Tabak usw..) nur weil irgendwelche Fuzzies meinen, man könnte es auch hier anbauen. Toller Nebeneffekt: man verhindert die Prosparität der 3ten Welt.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 22 Jun 2006 - 11:41:25    Titel:

HartzIV ist besser als keine Sozialversicherung, das ist im Grunde alles an Positves was dazu gesagt werden kann.


1) Sie fällt zu niedrig aus.
2) Sie diskriminiert Millionen und schließt sie von der gesellschaftlichen Entwicklung aus
3) Sie liefert den Grund um einen großen Teil der Bevölkeung in unerträglicher Weise im privatestens Bereichen zu bespitzeln.
4) Wer von HartzIV abhängig ist, ob mit oder ohne 1€ Job wird damit zum Bürger zweiter Klasse degradiert.
5) Der Verwaltungsaufwand ist irrsinnig hoch und verhindert dass die Arbeitslosen angemessen betreut werden können.


Aus diesem Grund ist HartzIV ganz abzuschaffen und statt dessen eine echte Alternative einzuführen:

Das bedingungslose Grundeinkommen.

Dabei bekommt jeder Bürger ein Grundeinkommen von ca. 800€ nach heutigem Stand, ganz unabhängig seines Status. Die Löhne und Gehälter werden so angepaßt, dass die Mehrzahl der abhängig Beschäftigten das gleiche verdienen wie vorher.

Vorteile:

1) Weniger Bürokratie
2) Entlastung der Arbeitskosten
3) Arbeiit lohnt sich wieder, weil jeder verdiene Euro ein Euro mehr darstellt.
4) Die Verhandlungsposition der abh. Beschäftigten wird besser.
5) Flexibelere Arbeizszeiten können einfacher realisiert werden
6) Langfristige Planungen einschließlich der Familienplanung sind möglich
7) Einzelne werden mehr Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten aufbringen können
Cool Zeitweiser Einsatz im sozialen und ökologischen Bereichen kann besser realisiert werden
9) Durch die Steuerfinanzierung werden Löhne und Sozialversicherungskosten entkoppelt, Neueinstellungen werden erheblich erleichtert.
10) Die brachliegenden Ressourcen vieler jetzt zur Untätigkeit verdammter Arbeitsloser können aktiviert werden.

Die Lösung liegt auf dem Tisch. Nun gilt es sie so populär werden zu lassen, damit Politiker einen Trend erkennen und sie annehmen. Wenn wir als Gesellschaft das schaffen, benötigten wir keine endlosen Diskussionen im Land über ein nicht sehr gut funktionierendes HartzIV System.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
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