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faust
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nadjakelm
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2007 - 21:46:40    Titel: faust

hallo, ich brauche dringend eine hilfe. das deutsch nicht besonders mein fach ist, habe ich damit große schwirigkeiten. für eure hilfe würde ich mich besonders freuen. mit freundlichen grüßen nadja. ich habe folgende aufgabe:
Erörtern sie, ob bzw. wieweit das Interesse Müllers am Faust-Stoff mit dem Goethes identisch ist.
Fausts Leben dramatisiert
Lessing und Goethe arbeiten beide an einem "Faust" - ich wußt es nicht, damals noch nicht, da dies Ding zum Niederschreiben mir interessant wurde.- Faust war in meiner Kindheit immer einer meiner Leiblingshelden, weil ich ihn gleich vor einen großen Kerl nahm; ein Kerl, der alle seine Kraft gefühlt, gefühlt den Zügel, den Glück und Schicksal ihm anhielt, den er gern zerbrechen wollt`, und Mittel und Wege sucht - Mut genug hat, alles niederzuwerfen, was in Weg trat und ihn verhindern will - Wärme genung in seinem Busen trägt, sich in Liebe an eine Teufel zu hängen, der ihm offen und vertraulich entgegentritt. Das Emporschwingen so hoch, als möglich ist - ganz zu sein, was man fühlt, daß man sein könnte - es liegt doch so ganz in der Natur. - Auch das Murren gegen Schicksal und Welt, die uns niederdrängt und unser edles selbstständiges Wesen, unsern handelnden Willen durch Konventionen niederbeugt. Die erste oberste Sposse auf der Leiter des Ruhms, der Ehre etc. zu besteigen, wer wagt nicht darnach? Wo ist das niedrige duldende Geschöpf, das, immer gleichgültig, aus der Tiefe nicht einmal in Gedanken hinaufwärts wünscht - nicht fliegen wollt, wenn einer Flügel ihm gäbe, nicht steigen wollt, hüb´ihn einer auf allmächtigen Armen empor! - Der freiwillig resgnierte, sich an seiner Niedrigkeit weidet´, lieber das letzt vor dem ersten wählte - Ich habe keinen Sinn vor solch ein Geschöpf; seh´s als irgend ein Monstrum an, das unzeitig dem Schoß der Natur entging, und an das sie auch keinen Anspruch weiter macht. - Wenn Eignnutz und Eigenliebe die Maschine sind, die den Weltpuls im Gang halten - was Wunder dann, wenn der strarke, große Kerl sein Recht nimmt, und wenn auch sein Mut ihn über die Welt hinaus treibt, ein Wesen zu suchen, das ihm ganz genügt - Es gibt Momente im Leben, wer erfährt das nicht, hat´s nicht schon tausendmal erfahren, wo das Herz sich selbst überspringt, wo der herrlichste beste Kerl, trotz Gerechtigkeit und Gesetze, absolut über sich selbst hinaus begehrt.
Friedrich Müller
Matthias20
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Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beiträge: 11789
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2007 - 21:50:57    Titel:

ich verschiebe mal ins Deutschforum.

Gruss:


Matthias
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