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Lehramt.... in Zukunft nur noch Angestellte anstatt Beamten?
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al3ko
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 3148

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2007 - 17:15:52    Titel:

Chris-W. hat folgendes geschrieben:
Das ist mir scon klar Wink


und worauf willst du dann die ganze zeit hinaus? ich glaub, ich verstehe dich nicht wirklich
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 29 Jun 2007 - 17:18:09    Titel:

Chris-W. hat folgendes geschrieben:
Das ist mir scon klar Wink

Und warum reitest Du dann so drauf rum?
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2007 - 01:18:11    Titel:

Hab den Beitrag dann wohl anders aufgefasst als er gemeint war. Sorry, mein Fehler.
Trotzdem bin ich der Meinung das z.B. ein Ing. bessere Aufstiegsmöglichkeiten hat als ein Lehrer.
Da brauch ich nur bei mir daheim vor die Haustüre gehen, das beweist alles.
Natürlich gibts für Lehrer auch diverse Aufstiegsmöglichkeiten, hab auch ein paar Lehrer im Bekanntenkreis und auch welche die z.T. recht weit gekommen sind.
Für Absolventen in der Wirtschaft sind die Möglichkeiten dennoch besser.
Lars Porsenna
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Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 18:46:48    Titel:

Ich denke, der Beamtenstatus ist für viele (!) Lehrer eine verzuckerte Giftpille. Was macht denn ein junger Beamter, wenn er mit Mitte-Ende 30 erkennt, daß der Lehrerjob nicht das ist, was er sein Leben lang machen möchte? Wenn er nach sagen wir 10 Jahren Berufserfahrung erkennt, daß das Lehrersein nicht das ist, was ihn bis zur Rente zufriedenstellt. Gleichzeitig weiß er jedoch, daß er mit hoher Wahrscheinlichkeit das gleiche, im Vergleich mit entsprechenden Stellungen in der freien Wirtschaft sehr gute Gehalt und die gleiche üppige Pension nie irgendwo anders verdienen wird. Also bleibt er weiter Beamter, quält sich weiter und ist mit 55 verbrannt... Dafür gibt es doch genügend Beispiele.

Das Beamtentum der Lehrer ist jetzt für den Staat günstig, aber eine absolute Frechheit gegenüber der Generation von morgen. Heute entrichtet der Staat keinerlei Einzahlung in u.a. die Rentenkassen für die Beamte, so ist das schön billig. Die Beamtenpensionen werden dann schön von der Generation von morgen gezahlt.

Diese Pension ist im übrigen ebenfalls eine Frechheit - Beamter erhalten 70% (früher 75%) des letzten Gehalts als Pension! Und das bei einer maximalen Grundrente von 1500 Euro für Angestellte... der Herr Oberstudienrat verdient dann schön seine knapp 3000 Euro, während der angestellte Kollege die Hälfte hat. Welch Aufschrei es gegeben hat, als man unlängst den Pensionären das Weihnachtsgeld (!) gestrichen hat...

Das fehlende Streikrecht der Lehrer ist für mich kein Argument, wenn man international vergleicht. In welchem vergleichbaren Land leidet denn die Schulausbildung signifikant, weil dauernd Lehrer streiken??

Die "hoheitlichen Aufgaben" der Lehrer herauszukehren und damit ihren Beamtenstatus zu begründen, halte ich für einen inflationären Gebrauch des Begriffes. Leute festnehmen, vor Gericht stellen, verurteilen, den Grenzübergang gewähren/verwehren - DAS sind hoheitliche Aufgaben... aber Hefte korrigieren und Noten geben......
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 01:14:31    Titel:

im prnizip ist es natürlich so, wie lars sagt. aber wer will es den lehramtsanwärtern verdenken, wenn sie auf verbeamtung spekulieren? es ist immerhin die einzige chance für sie einigermaßen gut entlohnt zu werden.

Der TVöD ist nämlich eher mäßig in seiner Bezahlung.

Naja ich denke ich hab nichts falsch gemacht, als ich mich gegen Lehramt für den Rest der Welt entschieden habe Wink


Ich denke, wenn dass mit 10 Jahre BErufserfahrung als Ing oder Wiwi jedenfalls mehr als 4000€/Monat (48T/Jahr) Brutto drin sind.

Vor allen dann wenn man sich eben anstrengt. Dies wird dann belohnt. Als Lehrer eben nicht.

Daher gilt für das Gehalt:

Schlechter LEhrer > Schlechter Ing
Durchschnittlicher LEhrer = Durchschnittlicher INg
Guter Lehrer < Guter Ing

Klar wer eher Leistung bringen will findet die fehlenden Aufstiegschancen als Lehrer bedauerlicher als jemand der ohnehin nicht auf "Karriere" aus ist.
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 04:01:19    Titel:

Lars Porsenna hat folgendes geschrieben:
... daß er mit hoher Wahrscheinlichkeit das gleiche, im Vergleich mit entsprechenden Stellungen in der freien Wirtschaft sehr gute Gehalt ...

Ich weiß gar nicht, woher diese völlig falschen Vorstellungen über Lehrergehälter stammen, zumal die Besoldungsmodalitäten doch für jedermann einsehbar sind.

Mein Gehalt ist nicht schlecht, ich kann davon gut leben. Wenn wir jedoch Kinder hätten, wären wir auf ein zweites Einkommen angewiesen, um einen angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten.

Wenn ich bedenke, dass ich sechseinhalb Jahre lang studiert habe, und mir Anschaue, was Freunde in der sogenannten "freien Wirtschaft" in etwa verdienen, dann bin ich davon überzeugt, dass ich, wenn ich mich für einen wissenschaftlichen Abschluss und nicht für das Staatsexamen entschieden hätte, heute wesentlich mehr verdienen würde.

Man darf nicht vergessen, dass der Lehrerberuf in Deutschland nicht irgendein Trotteljob ist, sondern die wissenschaftliche Ausbildung an jene der akademischen Abschlüsse beinahe heranreicht.
Lars Porsenna
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Anmeldungsdatum: 14.01.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 05:40:37    Titel:

Rightaway, das haben wir in diesem Thread doch wirklich zu Genüge verglichen... VERGLEICHBARE Stellungen in der freien Wirtschaft schneiden gerade zur Zeit DEUTLICH schlechter ab, das steht außer Frage, wenn wir von Deutschland 2008 sprechen. Wenn Sie als Lehrer sich mit dem Rechtsanwalt in der Großkanzlei, dem Wirtschaftsberater oder Oberarzt vergleichen, die gleichzeitig mit ihnen den Abschluß gemacht haben, dann haben natürlich Sie Recht. Dann vergleichen Sie jedoch Äpfel und Birnen.

Ein Journalist bei der Süddeutschen zum Beispiel - nun wirklich kein Provinzblatt - verdient in den ersten Berufsjahren gut 2000 netto. Der Kollege Studienassessor verdient deutlich mehr.

Was meinen Sie denn, was im Verlagswesen verdient wird? Der Kollege Deutschlehrer hat 500-1000 Euro mehr in der Tasche, davon können Sie ausgehen.

Nennen Sie doch einmal Roß und Reiter und nennen Sie uns Ihre Position (Studienrat? Oberstudienrat?), ihr Bruttogehalt (incl. Zuschläge bitte!!), ihre Abzüge sowie die Summe, die Sie effektiv in der Tasche behalten. Das wäre ein fruchtbarer Beitrag zu diesem Thread.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 11:20:13    Titel:

@rightaway

auch das Staatsexamen ist ein wissenschaftlicher Abschluss mit Promotionsberechtigung. Insofern ist es durchaus richtig Lehrer Gehaltsmäßig mit anderen AKademikern zu vergleichen.

Meistens wird ja mit Ingenieuren verglichen. Dieser vergleicht hinkt jedoch auch wenig, da Ingenieure wohl mit die am besten verdienenden Akademiker sind.

Wenn man Lehrer mit dem Durchschnittsakademiker vergleicht kommen sie nicht schlecht weg. Als Beamte können sie sogar mit einem durchschnittlichen Ingenieur mithalten.

Die Leute die in der WIrtschaft natürlich hohe Positionen verdienen natürlich deutlich mehr, dass ist klar.


Man muss aber auch anerkennen, dass Leistungsorientierte Bezahlung im Lehramt kaum möglich ist.
Der Lehrer würde dann abhängig von seinen SChülern, dass darf nicht sein. (Kuschelnoten etc.)
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 16:27:27    Titel:

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:
auch das Staatsexamen ist ein wissenschaftlicher Abschluss mit Promotionsberechtigung. Insofern ist es durchaus richtig Lehrer Gehaltsmäßig mit anderen AKademikern zu vergleichen.

Ja, darauf will ich ja gerade hinaus.

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:
Meistens wird ja mit Ingenieuren verglichen. Dieser vergleicht hinkt jedoch auch wenig, da Ingenieure wohl mit die am besten verdienenden Akademiker sind.

Ich unterrichte Mathematik, Physik und Informatik; ich habe alle diese Fächer studiert und in meinem Studium ungefähr dieselben Leistungen erbracht, die ein Diplomphysiker für seinen Abschluss erbringen muss. Folglich vergleiche ich mein Gehalt mit einem Industriephysiker (nicht mit einem Lektor, Journalisten, Architekten, ...) und stelle fest, dass diese durchschnittlich _mehr_ verdienen als ich und dass sie mit steigender Berufserfahrung eine größere Gehaltssteigerung erwarten können als ich, weil meine Karrieremöglichkeiten doch sehr beschränkt sind.

Ich liebe meinen Beruf, bin mit der Bezahlung zufrieden und möchte auch keinen anderen Beruf lieber ausüben, aber ich möchte nicht mehr hören, dass Lehrer überdurchschnittlich gut bezahlt würden.
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2008 - 17:00:18    Titel:

Abgesehen davon, dass ich auch bei diesen Berufsgruppen bezweifle, dass die Gehälter hier so selbstverständlich bei 60000+ liegen (und das muss es sein, damit es mehr ist als der durchschnittliche Lehrer, Zusatzboni wie Jobsicherheit mal außen vor gelassen), ist die Kritik ja gerade gewesen, dass alle Lehrer diese fürstlichen Gehälter bekommen und lebenslang ohne große Anstrengungen versorgt sind. Wenn Physiker so gesucht sind, kann der Staat ja diese so gut bezahlen, warum aber soll das bestehen eines mittelmäßig schweren Staatsexamens wie Deutsch und Geschichte (und das ist nicht außergewöhnlich schwer) lebenslange Alimentierung garantieren?
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