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Tonka Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 2022
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Verfasst am: 11 Jun 2007 - 02:06:42 Titel: Diplom-Arbeit: Empirisch oder Nicht-Empirisch? |
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HAllo!
Bin schon dabei, mir ein Thema für die Diplom-Arbeit zu überlegen. Studiere Sozialwissenschaften auf Diplom. Eigentlich habe ich nicht vor, eine empirische Diplom-Arbeit zu schreiben, weil mir das irgendwie nicht liegt. Jetzt suche ich natürlich Themen oder Vorgehensweisen, bei denen ich eine nicht-empirische Arbeit schreiben kann.
Ab wann gilt denn die Diplom-Arbeit als empirisch? Bei verschiedenen Themen wie Soziale Ungleichheit oder Gewalt kommt man ja gar nicht drum herum, auch irgendwelche Daten zu verwenden, im Sinne von Anteil von Migranten an Sozialhilfeempfängern und so weiter. Die Daten kann man ja auch recht klein halten und stattdessen eine Menge Theorien Sozialer Ungleichheit reinbuttern, ohne viel zu schreiben wieviel Prozent jetzt benachteiligt sind oder welche nicht. Kennt jemand da irgendwelche "Grenzen", wieviele Statistiken man reinbringen darf - ohne dass die Arbeit als empirische Arbeit gilt? |
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coffeinjunky Senior Member


 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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Tonka Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 2022
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Verfasst am: 11 Jun 2007 - 02:19:15 Titel: |
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| coffeinjunky hat folgendes geschrieben: |
| Hat es für dich denn irgendwelche Auswirkungen, ob die Arbeit nun als empirische oder analytische Arbeit gewertet wird? |
Es muss ja vorher mit dem Dozenten geklärt werden, ob ich eine empirische Arbeit mache oder nicht. Und wenn ich ihm sage, ich möchte keine empirische machen, schreibe da aber aufgrund des Themas dennoch einiges an Statistiken rein, könnte er die Arbeit ja nicht annehmen.
Auswirkungen wären halt, dass ich ungern mit einer 3,3 da rausgehen möchte sondern mit einer deutlich besseren Note - was nur bei einer nicht-empirischen Arbeit möglich wäre!  |
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coffeinjunky Senior Member


 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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Tonka Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 2022
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Verfasst am: 11 Jun 2007 - 02:26:12 Titel: |
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| coffeinjunky hat folgendes geschrieben: |
Warum fragst Du dann nicht einfach Deinen Dozenten, was er so angedacht hat?
Aber nochmal zum besseren Verständnis: warum ist nur bei einer nicht-empirischen Analyse eine bessere Note möglich? |
Weil ich noch keinen Dozenten habe, und erstmal testen möchte welche Möglichkeiten mir als Student bleiben, das nicht empirisch zu machen.
Man kann natürlich bei beiden Verfahren eine gute Note abstauben, aber da mir das empirische überhaupt nicht liegt, möchte ich das weitestgehend vermeiden. |
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borabora Moderator


 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 11 Jun 2007 - 10:25:06 Titel: |
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Welche Schwerpunkte hast du denn? Also in welchem Bereich möchtest du schreiben? _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Tonka Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2005 Beiträge: 2022
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Verfasst am: 11 Jun 2007 - 13:51:58 Titel: |
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| borabora hat folgendes geschrieben: |
| Welche Schwerpunkte hast du denn? Also in welchem Bereich möchtest du schreiben? |
Ich könnte über jeden Bereich schreiben, wenn ich einen Dozenten als Abnehmer habe. Tendiere aber zu Sozialer Ungleichheit oder eben zum Thema Gewalt. |
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peterli Newbie


Anmeldungsdatum: 03.07.2012 Beiträge: 2
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Verfasst am: 03 Jul 2012 - 18:33:50 Titel: |
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Wenn ich in meiner Abschlussarbeit keine Umfrage durchführe, aber vor allem Primärdaten auswerte wie amtliche Bekanntmachungen etc. z.B. von einer Gemeinde oder von Instituten, ist dies dann eine empirische Arbeit? Prinzipiell ist es doch eine Art "Erhebung" oder?
Oder wie ist die Arbeit ansonsten einzustufen? |
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