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Was erwartet uns für ein Leben nach dem Tod?
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exphysiker
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 - 09:58:02    Titel:

hmm, wenn man wiedergeboren wird, wann wurde man dann zum ersten mal geboren? Da es auch immer mehr Menschen gibt, müssen ja auch mehr Menschen zum ersten mal geboren werden.. Wenn man nicht sicher sagen kann, dass man ein "wiedergeborener" ist, welchen Sinn macht es dann, wiedergeboren zu werden? Wer von euch war zum Beispiel ein Jude, der im KZ umgebracht worden ist? Oder wird man nur wiedergeboren, wenn man daran glaubt?
Wenn man in eine andere Dimension transzendiert, weiss man dann, was man in dieser Dimension gemacht hat? ist es dann überhaupt noch wichtig? Stirbt man irgendwann auch in der anderen Dimension? Sind wir die Wiedergeburt aus einer niedrigeren Dimension? Da man keinerlei Information hat darüber, was vorher oder nacher ist, ist es meiner Meinung nach vollkommen egal was aus einem wird.

Ich bin der Meinung, dass man nur dieses eine Leben hat und danach ist man ganz einfach tot. Also sollte man dieses Leben auch nutzen und geniessen und nicht an irgendwelche "spiritistischen Hirngespinnste" verschwenden.
brusharoundthecorner
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 173
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 - 13:44:41    Titel:

ich denke auch, dass die schwerste erkenntnis darin liegt, einsam zu sein und alleine sterben zu müssen (jeder stirbt für sich allein, aber das begreift ja kaum einer Rolling Eyes )
dieses wissen um den absoluten verfall des körpers macht vielen angst
und deswegen wird geschönt
durch theorie, religion, erfahrungsberichten im fernsehen bla bla

das leben nach dem tod gibt es für mich nicht
und ich kann auch nicht verstehen, wie menschen sich so auf ein angeblich ewiges leben freuen können
viele scheinen darin wohl den aspekt der ewigkeit zu überlesen
und die ewigkeit dauert meines erachtens nach verdammt lang Wink
ergo nein danke Laughing

ich meine mal etwas von einem professor gelesen zu haben, der meint, dass raum-zeit-gefüge sei wie eine schleife und sobald das menschliche leben vorbei ist, finge es wieder von vorne an - wie eine schleife eben (man erinnere sich an das unendlich zeichen aus der mathematik)
dann macht man jeden fehler nochmal und so weiter, ziemlich absurd Wink
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 - 16:25:52    Titel:

Zitat:
der Wissenschaft nach ist es ja allerdings eindeutig..
Zitat:
Keineswegs.

Ok. der Natur nach ist es eindeutig.. wobei sogar auf Atomebene oder nicht tiefer, einiges nicht eindeutig geregelt ist, sondern sogar hier und da durch Zufall geschieht.. aber da habe ich nicht so Ahnung. Vielleicht kann "exphysiker" ja mal Stellung beziehen Smile

Zitat:
hmm, wenn man wiedergeboren wird, wann wurde man dann zum ersten mal geboren?

Vor`m Urknall hätte dann auch etwas sein müssen ;p Wobei sich dann auch wieder die Frage stellt, ob man überhaupt lebt. Von daher
Zitat:
ist es meiner Meinung nach vollkommen egal was aus einem wird
Smile Antworten wären aber dennoch sehr interessant

Zitat:
dass raum-zeit-gefüge sei wie eine schleife

Soweit ich weiß, gibt es "lediglich" eine Krümmung, die, je nach Art bewirkt, dass alles irgendwann wieder zu diesem Punkt "Urknall" zurückläuft oder sich unendlich lang ausbreitet (Friedmann-Modell). Aber da das ebenfalls Physik bzw. Mathe ist, kann exphysiker ja vlt. wissenschaftlich einspringen Smile

PS: Wird einem bei einem Physikstudium derat tief eigentlich Wissen vermittelt ?
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 - 16:31:17    Titel:

Man kann nicht messen, was nach dem Tod ist. Wissenschaftlich kann man sagen, dass der Tod dann vorliegt, wenn keine Lebenszeichen mehr vorliegen, also keine Hirnströme messbar sind, es keinen Stoffwechsel mehr gibt etc.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3988

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 - 20:30:52    Titel:

*zustimm*

aber was danach mit den Atomen passiert, die zuvor die Ordnung "Ich" ergaben, ist ja eigentlisch schon recht eindeutig in der Natur geregelt..
(verwesen, verfallen usw..)
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2007 - 20:36:50    Titel:

Verwesen ist ja nur der Prozess des Umwandels der Moleküle in ihre Einzelstrukturen. Von daher kann man eine physische Existenz ausschließen, zumindest eine physische im Sinne einer irdischen Physe mit gleichem Körper.
The_Trooper
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Anmeldungsdatum: 10.03.2007
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2007 - 16:29:52    Titel:

Bei einer sich zyklisch wiederholdenden Reinkaranation ohne Anamnesis wäre das Leben für trotzdem sinnlos und es gibt keinen Grund zur Hoffnung, mindestens für das Subjekt.
Für einen objektiven Betrachter wäre lediglich ein ständiger Übergang in einen höheren Status einigermaßen sinnvoll, aber auch nur wenn diese Sublimation irgendwann in einem finalen Stadium enden würde.
d.e.m.p.
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 1034

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2007 - 16:46:36    Titel:

The_Trooper hat folgendes geschrieben:
Für einen objektiven Betrachter wäre lediglich ein ständiger Übergang in einen höheren Status einigermaßen sinnvoll, aber auch nur wenn diese Sublimation irgendwann in einem finalen Stadium enden würde.


Nein, genau das wäre doch ausgesprochen elend, oder?
hallo123
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1900

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2007 - 17:38:14    Titel:

d.e.m.p. hat folgendes geschrieben:
The_Trooper hat folgendes geschrieben:
Für einen objektiven Betrachter wäre lediglich ein ständiger Übergang in einen höheren Status einigermaßen sinnvoll, aber auch nur wenn diese Sublimation irgendwann in einem finalen Stadium enden würde.


Nein, genau das wäre doch ausgesprochen elend, oder?

Es sei denn, man ist über Stagnation glücklich. Rolling Eyes

The_Trooper hat folgendes geschrieben:
Bei einer sich zyklisch wiederholdenden Reinkaranation ohne Anamnesis wäre das Leben für trotzdem sinnlos und es gibt keinen Grund zur Hoffnung, mindestens für das Subjekt.

Das ist allerdings wohl nur eine subjektive Sichtweise.
was ist denn in deinen Augen sinnvoll?
Und Hoffnung worauf?

Es wäre eventuell sinnvoll, erst einmal Grundideen bzw. -ansichten zu klären.

Mfg
armandi_85
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Anmeldungsdatum: 04.09.2006
Beiträge: 95
Wohnort: rothenburg

BeitragVerfasst am: 15 Jun 2007 - 18:25:18    Titel:

Das Buch von Gary Renard namens "Die Illusion des Universums" gibt mir sehr klare Antworten auf den ganzen Lebenssinn oder auch Unsinn. Es ist auch einfach geschrieben. Würde ich jedem empfehlen. Ich weiss jetzt sagen vielleicht einige, was denn das für Blödsinn ist. Aber tatsächlich werden durch dieses Buch viele Fragen, die ihr euch stellt zum Leben darin beantwortet. Übrigens bin ich trotz meinen spirituellen Interessen keineswegs nicht am "Leben" in dieser Welt interessiert. Es gibt sehr schöne Sachen auf der Welt, aber auch brutal viel Leid, und eines Tages will der Mensch einfach kein Leid mehr erleben.
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