Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Was erwartet uns für ein Leben nach dem Tod?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Was erwartet uns für ein Leben nach dem Tod?
 
Autor Nachricht
hallo123
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1900

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2007 - 19:16:00    Titel:

Zitat:
Nein, das war ganz einfach meine Definition von "gut".

Gut, die Frage zwar nicht direkt an dich gewendet, aber ok. Wink

Zitat:
später, richtig. Bis zur negativen Bewertung des Lebens hat er sich noch ausgenommen. Und wieder: Lesen -> Denken -> Verstehen.

Möchtest du hier sachlich diskutieren? Dann lass das bitte. Wenn nicht, dann braucht du es mir nur zu sagen und ich werde nicht mehr auf dich eingehen.

Zitat:
Es geht hier explizit um den Glauben an eine Gottheit oder ähnliches. Auf diesen Glauben hast du dich bezogen, und ich mich auf deinen. Dein Zufall fällt unter "irgendwelche Theorien". Lesen -> Denken -> Verstehen.
Ansonsten führt die Diskussion nirgendshin, da man immer sagen kann, dass man ja nur "glaubt" zu leben..

Habe ich? Ich denke nicht.
Und ja, genau das wollte ich damit sagen.
Was ist denn der so entscheidende Unterschied zwischen diesen "Glaubensarten"?

Mfg
exphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2007 - 08:40:48    Titel:

hallo123 hat folgendes geschrieben:
Pacifico hat folgendes geschrieben:

uns erfinden irgendwelche Theorien oder halten uns am Glauben fest.


Wie kannst du in solcher Absolutheit sprechen?
Halten wir nicht alle am Glauben fest?


Tut mir leid, aber für mich bezieht sich dein Glaube auf sein Glaube, vor allem, da du auch noch die selbe Redewendung benutzt. Aber da hab ich dich wohl falsch verstanden.. Rolling Eyes

Der Unterschied liegt daran, dass jeder automatisch die Sinneseindrücke hat, ohne an etwas glauben zu müssen. Schon ein Baby hat diese Sinneseindrücke, er muss sich icht erst überlegen, ob es sie gibt, oder nicht. Während der Glaube an eine Gottheit etwas völlig unnötiges ist.
julchen_mainz
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2007 - 10:15:47    Titel:

Ich selbst habe mich auch schon mit dem Thema 'Leben nach dem Tod' auseinandergesetzt und mich auch ein bißchen mit dem dazugehörenden Thema Seelenwanderung und Reinkarnation beschäftigt (Wiedergeburt).

Dabei sollte man vielleicht bedenken - ist jetzt an all diejenigen gerichtet, die sich schon jetzt auf ein "neues Leben auf dieser Welt" freuen Wink -, dass man im Sinne der östlichen Religionen (Reinkarnationslehren: Buddhismus, Hinduismus) nicht einfach als Mensch wiedergeboren wird; vielmehr muss man sich in seinem Vorleben persönlich bewähren und umfangreiche Läuterung erfahren.
Nach dem Ausmaß dieser Läuterungserfahrung vollzieht sich dann der Übergang der Seele in höhere oder niedrigere Existenzformen (göttliches Wesen, Mensch, Tier, Pflanze). Allerdings ist auch im Zyklus der Wiedergeburten der höchste (nicht-physische) Daseinszustand, der am als erstrebenswertesten gilt, das Paradies (Nirvana). Die guten und schlechten Taten bestimmen den Zustand der wiedergeborenen Seele (Karma), der Zyklus richtet sich nach diesen.

Allerdings halte ich persönlich nicht viel von populistisch berichteten Wiedergeburten und "früheren Leben". Das sind mystizistische, esoterische oder anthroposophische Pseudolehren (bspw. New Age), die keinerlei Beweiskraft besitzen.

Das Christen- und Judentum kennen keine Reinkarnationslehre (nur die Kabbalisten). Im (frühen) Christentum gilt der Glaube an die Wiedergeburt sogar als Häresie (geahndet mit der Todesstrafe).

Am interessantesten finde ich aber folgendes: Die Befreiung der Seele aus ihrem menschlichen (oder auch tierischen) Körper wird erst dann möglich, nachdem sie eine Reihe von Seelenwanderungen durchlaufen hat; insofern die Seele in ihren unterschiedlichen Existenzstufen einen guten Charakter ausgebildet hat, kehrt sie in den Zustand reinsten Daseins zurück - falls sich ihr Charakter aber in den Seelenwanderungen permanent verschlechterte, endet sie im Tartarus (antike Mythologie, synonym zu den ostreligiösen Unterwelten), dem Ort ewiger und unumkehrbarer Verdammnis.

Der Zyklus der Wiedergeburten ist also keine als Befreiung des Menschen angesehene "Wiederbelebung", sondern ein nicht enden wollender Kreislauf, dem der Mensch nur durch aufrichtige Selbstläuterung entfliehen kann. Insofern ist - wie fälschlicherweise von vielen angenommen wird - die Wiedergeburt kein erstrebenswertes "Ereignis", sondern der Beginn einer langen und anstrengenden Läuterungsreise durch verschiedenste Existenz- und Lebensformen - bis hin zur endlichen Erlösung in einem nicht-irdischen Paradies.
hallo123
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1900

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2007 - 10:41:21    Titel:

exphysiker hat folgendes geschrieben:
]
Tut mir leid, aber für mich bezieht sich dein Glaube auf sein Glaube, vor allem, da du auch noch die selbe Redewendung benutzt. Aber da hab ich dich wohl falsch verstanden.. Rolling Eyes
Wollen wir uns nicht an Missverständnissen aufhängen. Wink Smile

Zitat:
Der Unterschied liegt daran, dass jeder automatisch die Sinneseindrücke hat, ohne an etwas glauben zu müssen. Schon ein Baby hat diese Sinneseindrücke, er muss sich icht erst überlegen, ob es sie gibt, oder nicht. Während der Glaube an eine Gottheit etwas völlig unnötiges ist.

Ob unnötig oder nicht, das ist eine Wertung und somit bedarf es eines Bezugssystems. Wieso findest du es denn unnötig?

Und glaubt man nicht mit den Sinneseindrücken (oft), wirklich wahrzunehmen, die Wirklichkeit wahrzunehmen? Wie bewusst einem dies ist, spielt dabei ja gar keine Rolle.

Wenn man also davon ausgeht, dass Entscheidungen dadurch determiniert sind, indem "wir" uns immer für das entscheiden, was sich u.E. am besten auf uns auswirkt, dann bedarf es dafür den Glauben daran, dass erstens eine Möglichkeit besser/die beste ist und zweitens welche das ist.
Man muss allerdings nicht davon ausgehen. Wink

Mfg
exphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2007 - 12:49:57    Titel:

hallo123 hat folgendes geschrieben:

Ob unnötig oder nicht, das ist eine Wertung und somit bedarf es eines Bezugssystems. Wieso findest du es denn unnötig?

Und glaubt man nicht mit den Sinneseindrücken (oft), wirklich wahrzunehmen, die Wirklichkeit wahrzunehmen? Wie bewusst einem dies ist, spielt dabei ja gar keine Rolle.


Es ist unnötig, weil man auch ohne Gott leben kann. Wenn dir keiner etwas über einen Gott erzählt hätte, würdest du wahrscheinlich auch nie auf den Gedanken kommen, dass so etwas überhaupt existieren sollte. Also völlig unnötig.

Die Sinneseindrücke dagegen hast du auf jeden Fall. Was ist die Wirklichkeit? Das was du als wirklich definierst. Die meisten definieren das als wirklich, was sie auch mit ihren Sinnen wahrnehmen können. Wenn du unbedingt glauben willst, dass es diese Welt, wie bei Matrix, gar nicht gibt, tu dir keinen Zwang an, aber dann kannst du auch nicht von irgendeiner Wirklichkeit sprechen.

Zitat:
Wenn man also davon ausgeht, dass Entscheidungen dadurch determiniert sind, indem "wir" uns immer für das entscheiden, was sich u.E. am besten auf uns auswirkt, dann bedarf es dafür den Glauben daran, dass erstens eine Möglichkeit besser/die beste ist und zweitens welche das ist.
Man muss allerdings nicht davon ausgehen. Wink


Wie kommst du jetzt auf die Entscheidungen? Wie kommst du drauf, dass wir uns immer für das entscheiden, was das beste für uns ist?
Ganz abgesehen davon, braucht man keinen Glauben, sondern nur Erfahrung. An etwas zu glauben heisst es nicht zu wissen sondern nur annehmen. Wenn es sich als wirklich (definition!) erweist, dann weisst du es.

Aber was ist jetzt eigentlich deine Aussage? Hab schon in anderen Beiträgen von dir gemerkt, dass du irgendwie nichts aussagst.
Tom Petervari
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 11.07.2007
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2007 - 13:01:08    Titel: Leben nach dem Tod

Vom Verfasser gelöscht.

Zuletzt bearbeitet von Tom Petervari am 07 März 2009 - 21:25:14, insgesamt 5-mal bearbeitet
exphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2007 - 13:57:01    Titel:

Es ist nur dann nicht-dunkel, wenn Licht da ist. Wieso kann man das also nicht so definieren?

Zitat:
Gegenrechnung: Wenn Leben "Nicht-Tod" ist, dann ist Tod "Nicht-Nicht-Tod", sowie Leben "Nicht-Nicht-Leben".


Ja. Und nun?
Tom Petervari
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 11.07.2007
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2007 - 14:18:11    Titel:

Vom Verfasser gelöscht.

Zuletzt bearbeitet von Tom Petervari am 07 März 2009 - 21:26:54, insgesamt 4-mal bearbeitet
exphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2007 - 14:40:53    Titel:

Was willst du damit aussagen? Dass es keine Dunkelheit gibt, dass es kein Tod gibt, dass es ein Tod gibt, dass man nicht weiss , was Tod ist, dass man nicht definieren kann, was Tod ist, weil wir es im Leben nicht erfahren können, dass der Sinn des Lebens der Tod ist, dass der Tod überhaupt gar kein Sinn hat,....???? Question
hallo123
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1900

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2007 - 11:39:20    Titel:

exphysiker hat folgendes geschrieben:
hallo123 hat folgendes geschrieben:

Man könnte auch fragen, ob es den Sinn überhaupt gibt. Die Existenz muss nichts mit dem Sinn zu tun haben, ja. Ich wollte allerdings daraus hinaus, ob es unbedingt "mehr Sinn" ergibt, nach dem Sinn zu fragen, wenn die Existenz gesichert ist, v.a. wenn man die Beziehung zwischen ihnen anzweifelt.


Wieso nicht? Ich finde nur dann ist es sinnvoll überhaupt nach einem Sinn zu fragen. Ob man es machen muss, ist tatsächlich die Frage, aber wie gesagt, das hängt von einem selber ab.

Hängt das nicht auch ohne Sicherheit der Existenz von "einem selber" ab? Bzw. diese selbst?

Zitat:
Wenn das Absolute nicht sicher ist, dann ist es nicht absolut. Die Sicherheit des Absoluten kann nie relativ sein. Ich meine damit, ob du einen Nutzen aus den überlegungen ziehen kannst oder willst. Ob du ein Ziel hast, das du mit dieser Frage erreichen willst. Man gelangt zur Sicherheit, indem man die absolute Wirklichkeit zugrunde legt. Die wird von jedem defniert. Wenn man es so will gibt es sie also nicht, da wir nicht alle unsere Gehirne "gleichschalten" können.

Wenn das Absolute aber abhängig von der Sicherheit ist, ist es absolut? Wäre es dann noch bedingungslos? Ist die Sicherheit des Absoluten Teil des Absoluten? Darf das Absolute durch sich selbst bedingt sein?
Welchen Nutzen hätte man denn von der Realisierung dieser Frage, wenn man von Sicherheit ausginge? Gibt es Nutzen ohne Sinn? Und mit fraglichem Sinn?
Also gelangt man vielmehr zu einer relativen Sicherheit, einer relativen Wirklichkeit? Wie sicher ist relative Sicherheit?

Zitat:
Aber die Sinneseindrücke sind in guter Näherung ausreichend für das meiste.

Ist das sicher?

Zitat:
Von mir aus, ja. Aber es ging ja um die Begründung von bewusstem handeln. Man handelt eben nicht immer bewusst/ rational.

Meine Frage zielte allerdings darauf ab, ob diesem bewussten Handeln ein Kausalitätsprinzip unterliegt oder nicht?! Ob dies bewusst wahrgenommen wird, spielt dabei jetzt keine Rolle.

Zitat:
Man (wieso setzt du das eigentlich immer in Anführungszeichen?) befindet sich wieder per Definition immer in einem System, dem eigenen. Ja, ohne Sicherheit gibt es keine absolute Wirklichkeit. Ja, das Absolute ist subjektiv, s.o.
Wenn man die Sinneseindrücke als sicher definiert, wird dieses System zu deiner absoluten Wirklichkeit. Wenn man daran zweifelt, dass die Sinne sicher sind, hat man damit keine absolute Wirklichkeit. Nur, wie sieht sie dann aus? Da du nicht aus deinem System in eine "höhere Dimension" ausbrechen kannst, kannst du sie nicht beschreiben/definieren.

Das "man" setze ich Anführungszeichen, da ich es sehr allgemein verwenden möchte. Aber ich kann sie auch ab jetzt vermeiden. Wink
Sind Definitionen unabhängig von Bezugssystemen? Hat man denn immer ein eigenes System? Das Absolute ist subjektiv, somit relativ? Ist dann irgendetwas nicht relativ? Kann man dann absolut sagen, dass es ohne Sicherheit keine absolute Wirklichkeit gibt? Gibt es dann vllt. doch das Absolute?
Ist absolute Wirklichkeit unbedingt definierbar/beschreibbar?

Mfg
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Was erwartet uns für ein Leben nach dem Tod?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11  Weiter
Seite 5 von 11

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum