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Emilia Galotti - Kritik am Bürgertum/Adel
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EinstürzendeNeubauten
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 358

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 20:42:14    Titel: Emilia Galotti - Kritik am Bürgertum/Adel

Hallo,

häufig wird kolportiert, dass es sich bei "Emilia Galotti" von Lessing um ein Drama handelt, welches das Bürgertum kritisiere. Könntet ihr mir sagen, wie die Literaturwissenschaftler genau darauf kommen? Inwiefern ist es eine Kritik am Bürgertum/Adel?
Twain
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 2680
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 22:32:11    Titel:

Echt? Das Bürgertum wird kritisiert?
Das hab ich noch nie gehört...
"Emilia Galotti" ist ein klassisches Drama der Aufklärung, da wird nur der Adel kritisiert...
EinstürzendeNeubauten
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 358

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 22:40:01    Titel:

Die Argumentation ist glaube ich, dass das Bürgertum zu stark auf seiner "Tugendhaftigkeit" gepocht habe...

Inwiefern handelt es sich überhaupt um ein Drama der Aufklärung? Die Aufklärung "gewinnt" ja wohl auf keinen Fall...
Twain
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 2680
Wohnort: Herts, U.K

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 22:43:37    Titel:

Die Aufklärung "gewinnt" überhaupt nicht. Darum geht es nicht.
Sie will zeigen, wie man leben sollte. Und das Bürgertum verkörpert dieses Ideal, im Gegensatz zum Adel, der nur verschwenderisch lebt.
EinstürzendeNeubauten
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 358

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 23:15:40    Titel:

Aber letztendlich ist Emilia doch umgekommen, weil sie so tugendhaft leben wollte.

Was ist eigentlich genau mit Tugendhaftigkeit gemeint?
ToPi
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 00:28:16    Titel:

Also ich finde, dass man doch fähig sein sollte, selbstständig nachzuschlagen, was Tugendhaftigkeit ist. Und bei so viel Sekundärliteratur zu diesem Werk sollte es wohl auch nicht schwer sein, zu erfahren, welche Rolle die Tugendhaftigkeit hier spielt.
EinstürzendeNeubauten
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 358

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 16:34:37    Titel:

Es nachzuschlagen, ist wohl in der Tat nicht schwer. Ich habe dies auch getan. Bei Tugendhaftigkeit handelt es sich wohl um "gutes Handeln". Ich weiß nur nicht so recht, wie ich es mit Emilia Galotti in Verbindung bringen soll.
Twain
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 2680
Wohnort: Herts, U.K

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 18:35:10    Titel:

Hat sich Emila dem Prinzen hingegeben? Nein, hat sie nicht.
Und das galt eben als "tugendhaft".
SabSab
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Anmeldungsdatum: 20.04.2007
Beiträge: 317
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 17:34:50    Titel:

Also, ich klinke mich nun auch mal ein. Ja, es wird Kritik am Bürgertum geübt: Es ist zwar gut, dass die bürgerlichen Leuten so hohe Ideale haben, tugendhaft sind.
Was aber kritisiert wird, ist die mangelnde Durchstzungskraft, siehe Odoardo, der sich zwar vom Adel distanzieren will, aber in dem Moment, in dem es darauf ankommt, versagt er.
Das ist die Kritik.
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