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Warum Ausbildung nach dem Abi?
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dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2007 - 23:39:00    Titel:

AmtsträgerBasti hat folgendes geschrieben:

Einige Bekannte von mir, die mitunter auch überdurchschnittlich gute Studienabschlüsse vorweisen können, haben es kaum weiter gebracht, als so mancher Bürokaufmann.


Da stellt sich natürlich jetzt die berechtigte Frage, was aus denen mit ner Ausbildung geworden wäre.
Möglicherweise Harzt IV, weil das Durchsetzungsvermögen bzw. der sichere Auftritt fehlt?
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 09:57:49    Titel:

naja das kommt auch wieder drauf an. jemand, der ne handwerkslehrer sehr gut abschließt, muss das im studium nicht unbedingt auch schaffen - macnche sind eher macher als denker. umgekehrt gibt es sehr viele studenten, die keinen nagel grade in die wand schlagen können.

dann spielt da noch familienplanung mit rein - für bwl reichts bei mir nich und ich will kein massenstudium - und bei allem anderen kann man als frau kinder vergessen - manzipation hin oder her, ich will schonv or meinem 30. nen job haben, bei dem ich mutterschaftsurlaub krieg, also was festes - und das is, wenn man mit 24-26 fertigstudiert hat, außer im lehramt einfach eher unwahrscheinlich.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 10:06:47    Titel:

Zitat:
naja das kommt auch wieder drauf an. jemand, der ne handwerkslehrer sehr gut abschließt, muss das im studium nicht unbedingt auch schaffen - macnche sind eher macher als denker. umgekehrt gibt es sehr viele studenten, die keinen nagel grade in die wand schlagen können.


eben, hier tun nämlich einige so, als würde jeder jedes Studium schaffen, wenn er nur engagiert genug ist.

Daran würde ich mal sehr zweiflen.
AmtsträgerBasti
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Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 243

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 12:35:13    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
AmtsträgerBasti hat folgendes geschrieben:

Einige Bekannte von mir, die mitunter auch überdurchschnittlich gute Studienabschlüsse vorweisen können, haben es kaum weiter gebracht, als so mancher Bürokaufmann.


Da stellt sich natürlich jetzt die berechtigte Frage, was aus denen mit ner Ausbildung geworden wäre.
Möglicherweise Harzt IV, weil das Durchsetzungsvermögen bzw. der sichere Auftritt fehlt?


Nunja, sie stehen ja auch noch alle relativ am Anfang Ihrer "Karriere". Das man nach einem Studium nicht gleich auf eine besonders gute Position kommen kann, versteht sich ja von selbst. Schließlich fehlt es massiv an praktischer Erfahrung, und genau da sehe ich den Vorteil einer Berufsausbildung. Sicherlich absolvieren viele Studenten Praktikas aber das kann eine 3-jährige Mitarbeit in einem Betrieb nicht ersetzen.

Lange Rede kurzer Sinn - Ich finde, dass viele Studenten sich selbst überschätzen und meinen, dass ihr (unbestritten hohes) theoretisches Wissen sie mit Leichtigkeit in eine Führungsposition bringt. Für mich klingt das jedoch genauso paradox, als wenn die Jungfrau den Müttern was vom Kinderkriegen erzählen möchte Wink
Minga
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 12:46:33    Titel:

,,stellen wir doch die Frage mal anders, warum Abi machen, wenn man nicht studieren sondern eine Ausbildung machen will ?"

Ich war nach der 10.Klasse noch nicht ,,wirklich" bereit dazu mich ins Arbeitsleben zu ,,stürzen", wahrscheinlich weil ich es nicht musste. Ich war auf dem Gymnasium und hatte in der 10 einen Schnitt von 1,6 und konnte demzufolge problemlos in die Oberstufe gehen. Das wäre vielleicht was anderes gewesen, wenn ich auf der Realschule gewesen wäre und mich konkret mit meiner Zukunft ( weiter Schule oder Ausbildung?) auseinander hätte setzen müssen...Auf dem Gymnsium war dies nicht der Fall-wenn man ausreichende Noten hatte- und man ,,rutschte" einfach so dann in die 11.
Mein Berufswunsch stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und ich hatte noch nicht einmal gelernt, wie man eine Bewerbung schreibt Wink .

Zu Beginn der 12 habe ich mich dann intensiver mit meine Zukunft auseinandergesetzt...Bewerberseminare und AC-Trainings besucht, mich über Ausbildungsberufe und Studiengänge informiert...und habe mich dann für eine Ausbildung entschieden. Ich habe mir das gut überlegt und hoffe, dass ich die richtige Entscheidung für mich getroffen habe.

Übrigens war ich vor kurzem bei der Einstellungsuntersuchung für meinen zukünftigen Arbeitgeber und habe dort auch meine Mitazubis kennengelernt. Wir sind 10 Leute und haben alle das Abitur.

lg
AmtsträgerBasti
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Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 243

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 12:48:28    Titel:

Darf man fragen welchen Beruf du erlernen willst? In meiner Berufsschulklasse sind auch einige Abiturienten, wobei ich mich ernsthaft Frage, warum diese Verwaltungsfachangestellter lernen, wo sie doch genauso gut den Studiengang Dipl.-Verwaltungswirt (FH) bzw. neuerdings ja auch "Bachelor of public administration" absolvieren könnten...

Finde ich ungerecht denen gegenüber, die gerne in der öffentlichen Verwaltung arbeiten möchten und die Mittlere Reife haben (Hauptschüler gibt es in meiner Berufsschulklasse übrigens gar keine)


Zuletzt bearbeitet von AmtsträgerBasti am 08 Jul 2007 - 12:52:21, insgesamt einmal bearbeitet
Minga
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 12:52:05    Titel:

@AmtsträgerBasti
Ich mache ab August eine Ausbildung zur Bankkauffrau.

lg
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 13:31:44    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:

dann spielt da noch familienplanung mit rein - für bwl reichts bei mir nich und ich will kein massenstudium - und bei allem anderen kann man als frau kinder vergessen - manzipation hin oder her, ich will schonv or meinem 30. nen job haben, bei dem ich mutterschaftsurlaub krieg, also was festes - und das is, wenn man mit 24-26 fertigstudiert hat, außer im lehramt einfach eher unwahrscheinlich.


Ist das nicht eher ne Milchmädchenrechnung?

Beide Abiturienten sind mit, sagen wir mal, 19 mitm Abi fertig. Der eine macht ne Ausbildung von 2-3 Jahren, der andere macht nen Bachelor in 3 Jahren.
Beide sind etwa gleich alt, wenn sie ins Berufsleben einsteigen.

So, statistisch gesehen bekommen Studierte, sofern was gescheites studiert, recht schnell nen anständigen und festen Job.
Bei den ausgebildeten sieht das heutzutage leider oft anders aus. Da wird man, sofern man nicht das Glück hat und direkt im Lehrbetrieb übernommen wird, oft zuerstmal in Zeitarbeitsfirmen unterkommen müssen (was ich wirklich niemandem wünschen kann), und da ist an Mutterschaftsurlaub auch nicht wirklich zu denken. Selbst wenn man direkt nen festen, unbefristeten Job bekommt, so seh ich da kaum nen Unterschied zum Studierten.


MfG
AmtsträgerBasti
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Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 243

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 15:03:38    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Eine Berufsausbildung ist x, eine Weiterbildungs ist x² und ein Studium ist x³. Je höher der Exponent ist, desto flacher steigt man ein, aber umso höher gehts mit der Zeit hinaus Wink


Halte ich aus mathematischer Sicht doch für eher fragwürdig Wink

Meine These:
Berufsausbildung = x, Studium = y (zwei völlig unterschiedliche Variablen)
Nina12122
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Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 15:28:23    Titel:

Mist, den Beitrag hab ich zu spät gesehen.

Ich rede von den Studenten, die ab und zu mal eine Prüfung haben, und mit kurzer bis gar keiner Vorbereitung dann noch ne 4 hinkriegen.

Wobei man natürlich verstehen kann dass sie sich nicht mehr anstrengen, da sie in manchen Fächern einfach bestehen müssen, wie, ist egal.

Und wenn man mal fragt: "wann hast du eigentlich deine nächste Prüfung?", kriegt man Antworten wie: "och, keine Ahnung"...

Ihr solltet nicht vergessen dass ich das nicht einfach so aus der Luft greife, sondern das lebende Beispiel in meiner Familie habe!
Dass das nicht auf alle Studenten und schon gar nicht auf alle Studiengänge zutrifft, ist ja mal klar.

Eine Freundin von mir hatte in Physik ne 1 im Abi, und dachte sich, och, dann studier ich das mal. Nach einem Semester hat sie abgebrochen.
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