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Warum Ausbildung nach dem Abi?
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SiStaDeLuXe
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 09:36:18    Titel:

faiblesse hat folgendes geschrieben:


Ich hatte Abiturienten in der Ausbildungsklasse (IK) die sind ganz schön ins schwitzen gekommen..

Ich habe "nur" Fachhochschulreife in Wirtschaft und Verwaltung, und mich haben meine Lehrer bequatscht ich solle doch studieren gehen.


Hallöchen,

ich befinde mich z.Zt genau in dieser "Phase".. habe mein Abitur dieses Jahr gemacht und mache jetzt 'ne Ausbildung.
Also.. ganz kurz zu Faibless.. es ist verständlich, dass die Abiturienten in deiner Klasse am Anfang womöglich Probleme hatten. Aber ich kann dir sagen, dass das nur so ist, weil die Abiturienten einen ganz anderen Unterrichtsstoff gelernt haben, als die in der Fachhochschule. Wir hatten noch nie Rechnungswesen.. o.Ä. Was ihr in 2-3 Monaten gelernt habt (und das fast jeden Tag).. dürfen wir jetzt in 2 - 3 Unterrichtsstunden (einmal in der Woche) nachholen. Ich rede jetzt nur von Rechnungswesen, weil es das einzige "Fach" ist, wo ich mir vorstellen könnte, dass die Abiturienten ANFANGS schwierigkeiten kriegen dürften. Und glaub mir, dass wir um einiges anspruchsvolleren Stoff in der Oberstufe hatten, als den den wir jetzt durchnehmen.Die Leute in meiner Berufsschulklasse (mit Fachhochschule) meinen selber, dass die das alles ja schon gehabt haben.. -außer die Abiturienten!

Und wenn ich jetzt nochmal vor der Entscheidung stehen würde, ob ich nach dem Abi eine Ausbildung oder ein Studium anfangen soll, dann würde ich ganz klar das Studium bevorzugen. Es macht einfach keinen Spaß, sein Gehirn abzuschalten und stupide arbeit zu verrichten. Und diese Arbeit traue ich wirklich jedem zu!

Lg Very Happy

Ah ja, ich bin auf der Arbeit.. toll.. nichts zu tun..i-net surfen.. Rolling Eyes
PatrickHH
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1573
Wohnort: Norderstedt

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 12:03:18    Titel:

faiblesse hat folgendes geschrieben:


Aber es nervt, wenn es immer heißt Abiturienten sind ja so klug, die machen jede Ausbildung mit links, was aber voll verschwendet ist. Rolling Eyes

Ich hatte Abiturienten in der Ausbildungsklasse (IK) die sind ganz schön ins schwitzen gekommen..

Ich habe "nur" Fachhochschulreife in Wirtschaft und Verwaltung, und mich haben meine Lehrer bequatscht ich solle doch studieren gehen.




Gerade WEIL du die FH-Reife in "Wirtschaft und Verwaltung" hast, kommst du mit dem Stoff in der Berufsschule besser zurecht, als die Abiturienten die auf einem humanstischen oder technischen Gymnasium waren.

Du hattest den Stoff bereits auf deiner vorherigen Schule durchgekaut, die Abiturienten nicht.

Leistung ist Arbeit / Zeit, wenn also die Abiturienten ohne Vorbildung sich in kürzerer Zeit den Stoff aneignen als du, spricht das für sie, nicht für dich.

Also bitte nichts drauf einbilden und weiter den Held der Arbeit spielen Rolling Eyes
mys87
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Anmeldungsdatum: 23.03.2007
Beiträge: 365
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 14:15:57    Titel:

E-Engineering-Student hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist doch, das heute ein viel zu schmalbandiges Grundwissen vermittelt wird. Diese ganzen "neuen Technologien" sind doch nur Werkzeuge die man anwenden können muss, und das kann ich jedem beibringen.

Wenn man den Hauptschülern, sei es durch die Medien oder eben die Gesellschaft, nicht immer einreden würde sie hätten sowieso keine Chance, dann wären sie auch motivierter, genauso wie es ihre Vorgänger vor 30 Jahren noch waren. Und würden somit jede duale Berufsausbildung absolvieren können. Wie gesagt den meisten Azubis, auch Abiturienten, fehlt es heutzutage einfach an grundlegenden Kenntnissen.


Du hast nicht wirklich verstanden um was es mir geht... schade.

Die grundlegenden Kenntnisse sind nicht das Problem, die kann man ja schließlich genauso lernen wie alle anderen Inhalte einer Ausbildung auch. Ich konnte z.B. nach dem Abi weder Prozentrechnung noch Dreisatz, weil ich es einfach in den letzten Jahren nicht gemacht hatte, aber ein Abiturient setzt sich dann eben eher hin, besorgt sich die Formeln, lernt diese und macht ein paar Aufgaben als ein Hauptschüler, weil der Abiturient in der Oberstufe gelernt hat sich auch mal selbst um was zu kümmern bzw. sich auch mal selbst was beizubringen. Das brauch man bei uns in der Berufsschule unbedingt, die Lehrer taugen da nämlich noch weniger als auf den normalen Schulen.

Ich will hier keinem Hauptschüler einreden, er hätte sowieso keine Chance; aber die Hauptschüler, die motiviert sind und was erreichen wollen, die machen dann eher die Schule weiter als eine Ausbildung. Das musst du auch mal bedenken.
SiStaDeLuXe
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 15:02:20    Titel:

@ mys87 .. hallooo erstmal Very Happy
wollte dich nur mal eben fragen, ob du wirklich so glücklich bist mit deiner Ausbildung? Mache z.Zt auch 'ne Ausbildung als Industriekauffrau und habe auch echt ne gute Firma erwischt. Jedes Büro hat einen extra Schreibtisch für Azubis und nen Lappy dazu.. aber fühlst du dich nicht unterfordert?.
Und möchtest du danach "auch" studieren gehen???
Interessiert mich mal Very Happy
Lg
faiblesse
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 1930
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 16:55:57    Titel:

PatrickHH hat folgendes geschrieben:
faiblesse hat folgendes geschrieben:


Aber es nervt, wenn es immer heißt Abiturienten sind ja so klug, die machen jede Ausbildung mit links, was aber voll verschwendet ist. Rolling Eyes

Ich hatte Abiturienten in der Ausbildungsklasse (IK) die sind ganz schön ins schwitzen gekommen..

Ich habe "nur" Fachhochschulreife in Wirtschaft und Verwaltung, und mich haben meine Lehrer bequatscht ich solle doch studieren gehen.




Gerade WEIL du die FH-Reife in "Wirtschaft und Verwaltung" hast, kommst du mit dem Stoff in der Berufsschule besser zurecht, als die Abiturienten die auf einem humanstischen oder technischen Gymnasium waren.

Du hattest den Stoff bereits auf deiner vorherigen Schule durchgekaut, die Abiturienten nicht.

Leistung ist Arbeit / Zeit, wenn also die Abiturienten ohne Vorbildung sich in kürzerer Zeit den Stoff aneignen als du, spricht das für sie, nicht für dich.

Also bitte nichts drauf einbilden und weiter den Held der Arbeit spielen Rolling Eyes


Ähm, wo bitte steht bei mir, dass die sich das in kürzester Zeit angeeignet haben? Richtig. Nirgendwo. Die hatten ständig Probleme, in mehreren Fächern.

Und ich muss dich auch leider enttäuschen, sie haben bei weitem nicht so gut abgeschnitten.. da war ich mit Abstand die Beste...aber das war ich auch schon auf der Schule davor, da haben auch genug Rechnungswesen nicht verstanden, aber das waren ja auch nur Haupt- und Realschüler von denen kann man ja eh nix erwarten, nicht wahr?

Ach ja und Rechnungswesen hat in meiner Klasse keiner wirklich verstanden, nur für Klausuren gelernt. Fielen auch nur mittelmäßig aus. Glückwunsch, Abiturienten.

Und ich brauche mir nix einbilden, ich weiß was ich kann. (deswegen bekomme ich ja auch eine Begabtenförderung, 5.100 € sind schon was schönes)

Mich kotzt es nur einfach richtig an, dass einige hier meinen Abiturienten seien was besseres.

Es gibt sicherlich einige, die es echt drauf haben, die studieren aber auch.
Aber wie Wirtschaftsinformatiker schon sagt, es gehen zu viele aufs Gymnasium, und bei den meisten ist das Abi wirklich nix wert..das sind auch meist die die jahrelang studieren und nix auf die Reihe bekommen.
faiblesse
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 1930
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 17:02:15    Titel:

SiStaDeLuXe hat folgendes geschrieben:
faiblesse hat folgendes geschrieben:


Ich hatte Abiturienten in der Ausbildungsklasse (IK) die sind ganz schön ins schwitzen gekommen..

Ich habe "nur" Fachhochschulreife in Wirtschaft und Verwaltung, und mich haben meine Lehrer bequatscht ich solle doch studieren gehen.


Hallöchen,

ich befinde mich z.Zt genau in dieser "Phase".. habe mein Abitur dieses Jahr gemacht und mache jetzt 'ne Ausbildung.
Also.. ganz kurz zu Faibless.. es ist verständlich, dass die Abiturienten in deiner Klasse am Anfang womöglich Probleme hatten. Aber ich kann dir sagen, dass das nur so ist, weil die Abiturienten einen ganz anderen Unterrichtsstoff gelernt haben, als die in der Fachhochschule. Wir hatten noch nie Rechnungswesen.. o.Ä. Was ihr in 2-3 Monaten gelernt habt (und das fast jeden Tag).. dürfen wir jetzt in 2 - 3 Unterrichtsstunden (einmal in der Woche) nachholen. Ich rede jetzt nur von Rechnungswesen, weil es das einzige "Fach" ist, wo ich mir vorstellen könnte, dass die Abiturienten ANFANGS schwierigkeiten kriegen dürften. Und glaub mir, dass wir um einiges anspruchsvolleren Stoff in der Oberstufe hatten, als den den wir jetzt durchnehmen.Die Leute in meiner Berufsschulklasse (mit Fachhochschule) meinen selber, dass die das alles ja schon gehabt haben.. -außer die Abiturienten!


Wie schon gesagt, die Probleme waren nicht nur anfangs da. Sondern immer.
Aber es stimmt, dass es gerade Rechnungswesen ist. Das hat kaum einer verstanden. Demensprechend war auch die Prüfung eher so 3-4 aber auch 5. Und bei uns waren nur 3 von 15 von der Höheren Handelssschule, also wurde auch alles gründlich durchgenommen.

Aber gerade deswegen erschließt sich mir der Sinn nicht, warum Abiturienten auf 2 Jahre verkürzen können.
Bei Leuten mit Wirtschaftsabitur, oder Fachhochschulreife in Wirtschaft und Verwaltung viel sinnvoller.

SiStaDeLuXe hat folgendes geschrieben:
Und wenn ich jetzt nochmal vor der Entscheidung stehen würde, ob ich nach dem Abi eine Ausbildung oder ein Studium anfangen soll, dann würde ich ganz klar das Studium bevorzugen. Es macht einfach keinen Spaß, sein Gehirn abzuschalten und stupide arbeit zu verrichten. Und diese Arbeit traue ich wirklich jedem zu!

Lg Very Happy

Ah ja, ich bin auf der Arbeit.. toll.. nichts zu tun..i-net surfen.. Rolling Eyes


Da kommt es sicherlich immer auf den Betrieb an.. wir durften nicht ins Internet. Wir hatten immer was zu tun, wir mussten zwischendurch Urlaubsvertretung machen. Also wir bekamen ganz normaler Sachbearbeitertätigkeiten.. je nach Abteilung von Anfang an!
faiblesse
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
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BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 17:04:41    Titel:

mys87 hat folgendes geschrieben:

Das brauch man bei uns in der Berufsschule unbedingt, die Lehrer taugen da nämlich noch weniger als auf den normalen Schulen.


Na dann hast du richtig Pech, wir hatten teilweise echt gute Lehrer, gerade im Hauptfach Geschäftsprozesse hatten wir einen, da hat man richtig gemerkt, der weiß wovon er spricht! Der hat aber vor seiner Lehrertätigkeit auch in mehreren Unternehmen gearbeitet, ich glaube sogar in verschiedenen Ländern.
mys87
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Anmeldungsdatum: 23.03.2007
Beiträge: 365
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2008 - 18:17:43    Titel:

SiStaDeLuXe hat folgendes geschrieben:
@ mys87 .. hallooo erstmal Very Happy
wollte dich nur mal eben fragen, ob du wirklich so glücklich bist mit deiner Ausbildung? Mache z.Zt auch 'ne Ausbildung als Industriekauffrau und habe auch echt ne gute Firma erwischt. Jedes Büro hat einen extra Schreibtisch für Azubis und nen Lappy dazu.. aber fühlst du dich nicht unterfordert?.
Und möchtest du danach "auch" studieren gehen???
Interessiert mich mal Very Happy
Lg


Ja, ich bin glücklich mit meiner Ausbildung und ich kanns gar nicht erwarten endlich mit der Ausbildung fertig zu sein, übernommen zu werden und dann endlich "einfach nur arbeiten" zu können. Natürlich gibt es anspruchsvollere Tätigkeiten und bessere Jobs bei denen man auch mehr verdienen kann, aber unterfordert fühle ich mich deswegen noch lange nicht. Außer vielleicht in der Berufsschule, da könnt ich manchma nur den Kopf schütteln, aber dann lehn ich mich entspannt zurück und warte einfach bis die Stunde fertig ist^^
Ich bin nicht der Typ der es immer möglichst hart und kompliziert haben will, einfach meine Arbeit machen, en bissi Spaß dabei haben und dann nach der Arbeit die Freizeit genießen zu können find ich irgendwie angenehmer.
Die Frage ist halt nur ob ich das immer so sehen werde, kann schon sein, dass mir das irgendwann doch zu langweilig wird, dann könnte ich mir auch vorstellen so ne Art Fernlehrgang oder Fernstudium neben dem Arbeiten zu machen, aber das steht noch in den Sternen. Ein richtiges Studium kommt für mich allerdings nur in Frage, wenn ich ansonsten arbeitslos wäre; also wenn ich doch nicht übernommen werden sollte und sonst nix anderes finden sollte. Schon allein des Geldes wegens habe ich da eigentlich gar keine Lust drauf Wink
Momentan bin ich glücklich und zufrieden so wie es ist (bzw. werde noch glücklicher und zufriedener sein, wenn ich keine Auszubildende sondern ganz normale Sachbearbeiterin bin).
Und du fühlst dich unterfordert, oder wie?


@ faiblesse:
Wir haben echt schlechte Lehrer, die einen kurz vor der Rente, die sagen dann schon selbst, dass sie eigentlich keine Lust mehr haben. Die nächsten frisch von der Uni, noch nie richtig gearbeitet und deswegen eigentlich keinen Plan, dann einen der eigentlich echt guten Unterricht machen KANN, aber er will nie.. usw. Meine Berufsschule ist aber auch ansonsten einfach nur scheiße, Ausstattung, Organisation und alles unmöglich! Über meine eigene Empörtheit übers neue Zentralabi in Hessen und Unterrichtsgarantie Plus und so weiter kann ich jetzt nur noch lachen, die Berufsschulen sind zumindest bei uns in der Gegend am schlechtesten dran.


Also in meiner Klasse sind ungefähr die Hälfte Abiturienten und die andere Hälfte haben vorher irgendwas mit Wirtschaft & Verwaltung (Fachabi, Höhere Handelsschule usw.) gemacht und dazu haben wir noch eine einzige mit Realschulabschluss. Und Leute ich muss euch ehrlich sagen, bei uns kann man bei der Frage wer besser in der Berufsschule ist nicht nach dem Schulabschluss gehen! Es gibt Abiturienten, die habens schwer und Abiturienten, die habens leicht; genauso gibt es Leute mit wirtschaftl. Vorbildung die habens leicht und genauso welche die habens schwer!! Es kommt eben nicht einfach nur auf die Vorbildung an. Ich würde eher sagen das persönliche Interesse, persönlicher Ergeiz und ein gewisses "Talent" (mir fällt grad kein besserer Begriff ein, aber ich hoffe ihr wisst, was ich meine^^) dafür viel wichtiger sind!
(Wenn das alles bei einem Hauptschüler auch so weit ist, kann der eine kaufmännische Ausbildung bestimmt auch schaffen, nur ist ein solcher Hauptschüler wohl eher selten, weil dieser dann doch eher noch ein paar Jahre Schule dranhängt!)
knuti
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Anmeldungsdatum: 29.12.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 19:15:55    Titel:

hab auch ne Ausbildung nach dem Abi gemacht, bin auch zufrieden was meine jetzige Arbeitssituation angeht.....
ich wollte trotzdem mal nen anderen Aspekt in diesem Zusammenhang ansprechen, der eigentlich nie besonders beachtet wird, obwohls schon sehr wichtig ist:

wenn du ne Ausbildung machst, dann gibts keine Studentenpartys und andere Möglichkeiten, sich irgendwie sozial (also Freunde u.s.w.) zu entwickeln. Das ist MEINE Erfahrung. Ich hab in nem Mini-Betrieb gelernt, einziger Azubi, nur 1 mal die Woche Kontakt auf der Berufsschule gehabt zu den Azubi-Kollegen...

will damit nur sagen: die anderen Leute, die studiert haben, kommen viel mehr rum, auch in andere Städte, du erlebst einfach mehr als Student! Du mußt dann halt sehen, daß du irgendwie privat deinen Freundeskreis ausbaust. Aber gerade diese ganzen studentischen Möglichkeuten in den Großstädten, das is schon nicht schlecht - und das alles gibts bei ner Ausbildung nicht!

Wie gesagt, es muß nicht bei jeder Ausbildung so sein, jedoch kann ich heute nach allem sagen: als Student kommst du einfach mehr rum und lernst viel mehr Menschen kennen. Und man sollte auch sehen (ok, es is vielleicht ein brutales Vorurteil, aber es ist oft leider wirklich so): die Azubis (also so wars bei mir) sind halt doch vom Intellekt etwas weiter unten, angepasster, "normaler", eben nicht so offen für "Anderes"!
Googelinho
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Anmeldungsdatum: 22.12.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2010 - 20:13:32    Titel:

So, jetzt muss ich mich doch auch mal mit einmischen.
Ich kann das ganze Zeugs über "Abiturienten sind besser" und gleichen Quatsch überhaupt nicht mehr lesen. Klar mag es sein, dass eine allg. Hochschulreife angesehener ist, als der Abschluss eines Realschülers. Ich wüsste nicht, dass ein Realschüler zwei Leistungskurse wählen muss, in denen er alles bis aufs letzte genau durchkaut , geschweigedenn eine Facharbeit über 20 Seiten schreiben muss.
Die Hochschulreife zeugs lediglich daovn, dass man leistungsfähiger ist und sich eventuell neue Dinge leichter erschließen kann, und auch mehr lernen kann.

Allerdings gibt es auch wieder solche und solche. Die einen schleichen sich irgendwie zum Abi durch, sind die Hälfte der Unterrichtszeit krank, verpassen Exen und heimsen sich irgendwie trotzdem gute Noten ein - meiner Meinung nach Menschen, aus denen nie etwas gescheites werden kann.
Abitur sollte nicht überbewertet werden und schon garnicht der Abiturschnitt. Ich kenne Leute mit einem 1er-Schnitt, die sind zu dumm eine Kartoffel zu schälen oder eine einfache Prozentaufgabe zu lösen. Da ist mancher 2er-Schüler besser dran, weil er einfach nicht den ganzen Tag zu Hause büffelt, sondern sich auch mal mit den wirklichen Dingen des Lebens beschäftigt.

Was ich damit sagen will:
Ihr könnt nicht generell sagen, dass Abiturienten oder Realschüler "besser" sind. Was genau meint ihr eigentlich mit der Definition "besser" - haben sie einen besseren SCHNITT? Wo wir wieder bei dem Problem der Notengebung wären...
Wie gesagt - es kommt auf die Person an. Es gibt Abiturienten, die hängen sich in der Berufsschule einfach mehr rein, weil sie wissen, dass sie das Potential haben und sich Stoff auch mal alleine aneignen können. Es gibt aber auch Abiturienten, bei denen ist Hopfen und Malz verloren...

und mal On-Topic:

Studieren ist meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn man Rechtsanwalt, Arzt, Steuerberater etc. werden will. Also für jemanden, der groß rauskommen will.
Eine Ausbildung hat sowohl schöne theoretische als auch praktische Aspekte und bildet somit eine perfekte Kombination für einen Abiturienten, der sich schon 13 Jahre lang öden Stoff in der Schule anhören musste, und jetzt endlich einmal etwas praxisbezogenes erledigen will, selbst hand anlegen will.
Studieren ist in meinen Augen "siffig" - ums mal so zu beschreiben. Der Prof kaut einem irgendetwas vor, und ihr müsst es auswendig lernen - Seitenweise.
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