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Warum Ausbildung nach dem Abi?
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Arphi
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 15:34:39    Titel:

Master...du hast eigentlich gar keine Ahnung was du machen möchtest oder ?!

Im Moment lässt du dich nur noch vom Gehalt leiten , aber das ist so dermaßen abhängig von verschiedenen Faktoren, die du teilweise nicht einmal selbst beeinflussen kannst.

Sieh zu, dass du das findest was dir Spaß macht und dann wie du es erreichen möchtest.
Jeder Weg kann ans Ziel führen.

@Hazi : Du tust mir wirklich Leid. Weine nicht , wenn du am Ende auf die Nase fällst. Du hast von nichts ne Ahnung, hast lediglich auch nur dein Abitur und das ist heutzutage nichts besonderes. Also viel Spaß bei deinen Erfahrungen, die noch auf dich zukommen werden. Dich wird die Realität noch einholen Wink
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 16:04:43    Titel:

@The Master: Am Anfang verdient man logisch nicht so viel egal ob mit Ausbildung, Weiterbildung oder Studium, oder was erwartest du?
Mit steigender Berufserfahrung und entsprechender Leistung steigt das Gehalt normalerweise auch. Natürlich ist das auch abhängig von der Firma.
Bessere Aufstiegschancen hat man aber in der Regel mit einem Hochschulstudium. Eine Garantie ist es aber nicht, denn wie dönis schon sagte kommt es auf die Person selbt an. (und auf die Firma, den oder die Vorgesetzten usw. natürlich auch)
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 16:06:10    Titel:

Arphi hat folgendes geschrieben:

Du hast von nichts ne Ahnung, hast lediglich auch nur dein Abitur und das ist heutzutage nichts besonderes.


Hazi hat doch noch nichtmals sein Abi! Wink

Ich finde diese Einstellung aber auch zum Kotzen. Nen Studium machen weil man was besseres sein möchte...so ein Quatsch.

Ich finde den von dönis beschriebenen Mittelweg aber auch am Besten, also Ausbildung und danach Studium, weshalb ich das auch so gemacht habe.
Natürlich bringt das nur was, wenn man im gleichen Bereich das Studium macht, in dem man auch seine Ausbildung hat.
Also jemand der nen Handwerk gelernt hat und danach Jura oder so studiert, dem wirds eher weniger bringen.

Vom vorraussichtlichen Verdienst sollte man sich auch net leiten lassen, jedoch ist es auch ein wichtiger Faktor. Man sollte zumindest davon leben können ohne dauernd zum Sozialamt laufen zu müssen.
Keiner, der arbeitet, will ja nebenbei noch Hartz4 bekommen und halbwegs leben zu können...ist derzeit in Deutschland aber leider doch bei einigen so.

Ich hab mich nun auch in erster Linie für E-Technik entschieden, weil ich ne Ausbildung als Elektroniker hinter mir hab, ich mich sehr für E-Technik interessiere und ich anspruchsvollere Arbeiten übernehmen möchte als während meiner Arbeit in meinem Ausbildungsberuf.
Das E-Techniker bzw. allgemein Ingenieure gesucht sind und auch ein halbwegs anständiger Verdienst zu erwarten ist, ist zwar super, war aber mit Sicherheit nicht DAS entscheidende Kriterium für mich, genauso wenig, dass ich dann angeblich was besseres bin als die Facharbeiter in meinem Betrieb.

Sich für etwas zu interessieren ist meiner Meinung sowieso das beste Anzeichen dafür, um ein Studium/Ausbildung erfolgreich absolvieren zu können.

Jeder sollte das richtige für sich selbst finden. Die einen entscheiden sich direkt für Studium/Ausbildung, bei den anderen ist es eben umgekehrt.
Auch wenn man sich erst später, so wie ich, klar wird, was man eigentlich machen möchte, ist das auch nicht schlimm.
Man sollte nur voll und ganz hinter seiner Sache stehen. Dann wird alles gut Wink
The Master
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 20:20:39    Titel:

Dass ich nur auf das Gehalt fixiert bin, ist völlig falsch - auch wenn dies manche glauben. Ich möchte nur eben was in meinem Beruf erreichen. Ich möchte nicht Steuerfachangestellter bleiben, möchte aber genauso wenig ein Studium absolvieren und anschließend auf der Straße sitzen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich Ausbildung mache und anschließend einen akademischen Grad (am besten noch an einer FH) in einem dualen Studium erlangen würde. Danach kann ich ja immer noch den Master drauf setzen. Aber ein reines Studium will ich nicht und für duale Studiengänge bewerben ist es eh viel zu spät. Ich könnte ja versuchen meinem Chef das "StudiumPlus" vorzustellen. Vielleicht kann er damit was anfangen und ich kann das da machen.

Ich möchte auf jeden Fall später einen Beruf haben, wo ich meiner Leistung entsprechend gefordert werde und so entlohnt werde, dass ich nicht hungern muss und meine Leistung auch entsprechend honoriert wird.

Gruß Jens
Arphi
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2007 - 05:52:34    Titel:

also als Steuerfachangestellter musst du schon mal weniger hungern Wink
und stell deinem Chef das doch einfach mal vor und gut ist. In welcher Stadt bist du ? Das Angebot der FOM ist ja auch nicht unbedingt schlecht.

Nur eins ist auch klar. Du musst deine Leistung erstmal erbringen und dann präsentieren können. Und das geht halt frühstens in der Ausbildung. Wenn du das hinbekommst, kommt auch nach der Ausbildung die entsprechende Bezahlung. Da ist gilt sowohl beim Studium wie auch in der Ausbildung.
Der Faktor Chef spielt natürlich auch eine wichtige Rolle, die du kaum beeinflussen kannst. Wenn er deine Leistung nicht sehen "möchte" , dann kannst du eh nur wechseln.
mys87
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Anmeldungsdatum: 23.03.2007
Beiträge: 365
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2007 - 01:00:31    Titel: Re: Warum Ausbildung nach dem Abi?

Sorry Leute, ich habe mir jetzt nur die ersten 2 Seiten durchgelesen und bin zu müde um mir den Rest noch durchzulesen. Trotzdem möchte ich unbedingt was schreiben. Also falls das, was ich hier schreibe, schon mal Thema war, dann sagt mir die Seite und beachtet diesen Beitrag nicht.

Ich gehe mal vom Anfangsbeitrag aus:
The Master hat folgendes geschrieben:
Warum machen viele Abiturienten (auch einige mit sehr guter Durchschnittsnote) eine Ausbildung? Ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen Berufsschule zu machen. Da wäre ich mehr als unterfordert. Gerade die allgemeinen Fächer dürfte man doch (fast) problemlos mit 1-2 abschließen. Auch nach der Ausbildung ist es doch viel mehr Stress und Aufwand nebenberuflich sich weiter zu bilden, nur um wenige 100 Euro im Monat mehr zu haben.

Was spricht für eine Ausbildung? Bei einem Studium ist man doch meist genauso schnell fertig und hat wesentlich bessere Chancen (und Gehaltsaussichten!).


Mir fällt auf, dass ein Studium immer wieder mit besseren beruflichen Chancen und mehr Geld in Verbindung gebracht wird. Ich muss sagen, dem stimme ich im Prinzip zu!

Aber ich habe mich trotzdem für eine Ausbildung entschieden. Warum? Z.B. weil ich es mal ganz angenehm finde, etwas weniger lernstress zu haben und problemlos gute Noten zu bekommen (wobei ich noch nicht weiß, ob das wirklich so einfach ist, aber ich fänds schön so!).
Im Moment habe ich noch nicht vor, mich später noch großartig weiterzubilden. Mir reicht es einfach nur Industriekauffrau zu sein. Und mir reicht auch das Geld, was ich in diesem Beruf bekomme.

Also warum sollte ich studieren?

Man kann auch ohne ein abgeschloßenes Studium gut leben und vor allem glücklich werden. Meine Eltern und so ziemlich alle Verwandte sind da für mich das beste Beispiel.

Also drehe ich die Ausgangsfrage einfach mal um: Warum ein Studium nach dem Abi?

Was würde mir persönlich ein Studium bringen?
Ich würde wahrscheinlich weitere 3 Jahre unter einem großen Lernstress stehen. Dazu müsste ich noch irgendwie Geld verdienen, also nochmal Stress. Und dazu würde meine eher ängstliche/vorsichtige Art mir noch stände Zweifel bringen, ob ich das wirklich schaffe und was aus mir wird und so weiter. NEIN, DANKE! Wink Ich möchte jetzt einfach "geregelte Verhältnisse" haben und wissen wie mein Leben in nächster Zeit in etwa verlaufen wird. Auf das bessere Gehalt kann ich da gut verzichten.

Falls jetzt die Frage kommt, warum ich dann überhaupt Abi gemacht habe:
Ich hab Abi gemacht, weil ich nach der 10. Klasse noch nicht wusste was ich aus meinem Leben machen will. In den letzten 3 Jahren (also durchs Abi) habe ich das heausgefunden. Und dazu habe ich noch viel gelernt was mir in meinem Leben sicher auch ohne Studium immer wieder mal hilfreich sein wird.

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Wie gesagt, falls ich mir den beitrag hätte sparen können, wenn ich mehr als die ersten 2 Seiten gelesen hätte, dann einfach Bescheid sagen und nicht rummeckern Smile
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2007 - 11:10:51    Titel: Re: Warum Ausbildung nach dem Abi?

mys87 hat folgendes geschrieben:

Aber ich habe mich trotzdem für eine Ausbildung entschieden. Warum? Z.B. weil ich es mal ganz angenehm finde, etwas weniger lernstress zu haben und problemlos gute Noten zu bekommen (wobei ich noch nicht weiß, ob das wirklich so einfach ist, aber ich fänds schön so!).
Im Moment habe ich noch nicht vor, mich später noch großartig weiterzubilden. Mir reicht es einfach nur Industriekauffrau zu sein. Und mir reicht auch das Geld, was ich in diesem Beruf bekomme.

Ich glaube nicht, das du eine solche Aussage treffen kannst bzw. solltest, noch bevor du überhaupt angefangen bzw. ausgelernt bist und keinen Schimmer hast, was dich später erwartet. Gehaltsmäßig, wie auch von deinen Aufgaben her...
Zitat:

Also warum sollte ich studieren?

Machen wir uns nix vor, die Globalisierung wird unser Land verändern. Schon heute lassen Firmen ihre Reisekosten in Indien abrechnen, weil dort die Leute einen Bruchteil kosten.
Und die Ersten die das sinkende Schiff verlassen müssen, sind die Ungelernten und die normalen Angestellten...
Zitat:

Man kann auch ohne ein abgeschloßenes Studium gut leben und vor allem glücklich werden. Meine Eltern und so ziemlich alle Verwandte sind da für mich das beste Beispiel.

Du verkennst dabei, das sich die Zeiten geändert haben. Von einem Lebensstandard bzw. einem Leben nach dem Vorbild deiner Eltern kannst du dich getrost verabschieden...

Heutzutage gilt längst nicht mehr
"Weiterbildung für Aufstieg" sondern oft vielmehr "Weiterbildung für Erhalt des Status Quo, also um seinen Job überhaupt zu behalten"...

Zitat:

Also drehe ich die Ausgangsfrage einfach mal um: Warum ein Studium nach dem Abi?

Weil ein vernünftig abgeschlossenes Studium, die besseren Perspektiven bietet...
Zitat:

Was würde mir persönlich ein Studium bringen?
Ich würde wahrscheinlich weitere 3 Jahre unter einem großen Lernstress stehen. Dazu müsste ich noch irgendwie Geld verdienen, also nochmal Stress. Und dazu würde meine eher ängstliche/vorsichtige Art mir noch stände Zweifel bringen, ob ich das wirklich schaffe und was aus mir wird und so weiter.

Mit dieser Einstellung zu Druck und Stress wirst du es auch als Industriekauffrau nicht weit bringen, das kann man dir fast schon versprechen...
Zitat:

NEIN, DANKE! Wink Ich möchte jetzt einfach "geregelte Verhältnisse" haben und wissen wie mein Leben in nächster Zeit in etwa verlaufen wird. Auf das bessere Gehalt kann ich da gut verzichten.

Heute kannst du auf das bessere Gehalt natürlich verzichten. Heute hast du allerdings auch noch keine Ahnung (glaub mir hast du nicht), was das Leben so kostet und wie wenig auch 1300€ netto sein können, wenn man ne schöne Wohnung, Auto usw. haben will...
Zitat:

Und dazu habe ich noch viel gelernt was mir in meinem Leben sicher auch ohne Studium immer wieder mal hilfreich sein wird.

Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, was man im Abitur fürs Leben lernt, aber das ist wohl eher subjektiv...

Versteh mich nicht falsch, mach deine Ausbildung. Ich habs genauso gemacht und auch genauso gedacht wie du (obwohl ich hab nur FHR und brauche die Ausbildung daher). Wollte auch harter Facharbeiter sein, was bodenständiges machen, ohne viel Stress und keine Weiterbildung.
Jetzt studiere ich...

Und höchstwahrscheinlich wirst du nach ein, zwei Jahren in der Arbeitswelt, wenn du gesehen hast, woraufs ankommt, wies dort heutzutage zugeht, zu dem Schluss kommen, das du ohne Weiterbildung oder Studium auf längere Sicht verloren bist...
The Master
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2007 - 18:29:09    Titel:

Mich würde mal interessieren, ob man eine Prüfung an einer Uni auch wiederholen kann, wenn man sie besteht. Also konkret: Man schreibt in einer Klausur in BWL und schafft eine 3. Kann man die nochmal schreiben? Wohl eher nicht oder?
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2007 - 18:35:58    Titel:

Das ist abhängig von der Hochschule und dem Fach bzw. kurz der Prüfungsordnung...

Ich darf jede Klausur, ich in Regelstudienzeit des Studienabschnitts bestehe nochmal schreiben. Das heisst in den ersten 3 Semestern jede ausm Grundstudium und in Semester 4-6 jede ausm Haupstudium.

Es gibt aber auch Hochschulen die das vollkommen abgeschafft haben, wenn da ne 4,0 steht, ist das ne 4,0 und wird auch immer eine 4,0 bleiben.

Es werden allerdings auf deinem Leistungsnachweis beide Noten vermerkt und die Bessere gezählt, soweit ich informiert bin. Zumindest bei uns...
The Master
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2007 - 18:38:42    Titel:

Das ist ja echt nicht schlecht. Da wäre man fast blöde, wenn man davon nicht Gebrauch macht (wenn es die Uni unterstützt) Laughing
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