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Geschichte studieren - viel auswendig lernen?
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sonja2007
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Anmeldungsdatum: 01.07.2007
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 - 01:05:13    Titel: Geschichte studieren - viel auswendig lernen?

Noch eine Frage zum Geschichtsstudium?... Shocked

Muss man dort eigentlich sehr viel auswendig lernen? Question

Sonja
delil
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 03.06.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 - 19:54:15    Titel:

ja
Sojobo
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Anmeldungsdatum: 06.04.2007
Beiträge: 188
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 09:15:50    Titel:

Wobei ich mir denke, dass das Verstehen wichtiger ist.
Oder?
borabora
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 11:10:27    Titel:

Verstehen, strukturieren, kontextualisieren und analysieren stehen eindeutig im Vordergrund. Durch die Umstrukturierung zum BA sind jedoch nun mehr Klausuren zu schreiben wo zuvor Hausarbeiten angefertigt wurden, insofern ist der Anteil an Stoff der zu einem Termin abrufbar sein muss, gestiegen.
Jim der Knopf
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Anmeldungsdatum: 08.07.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 12:46:58    Titel: Geschichtsstudium

Guden,

ich bin neu hier und falls ich hier falsch bin nehmts mir nicht krumm und verweist mich an die richtige Stelle Very Happy

Was ich aber sagen wollte...um zum Thema zu kommen.

Ich will Geschichte studieren und bin grade dabei mich rundum zu informieren.

Geschichte war schon immer mein Steckenpferd und ich will einfach in die Richtung gehen.

Ich hab mein Abi gemacht (Leistungsfächer Englisch und Geschichte) und mich danach ins Berufsleben verirrt.
Sprich ich habe grade meine Tischlerlehre abgeschlossen.

Wie formuliere ich das jetzt, dass mich jeder verstehet..

Ich kann mich bisher nur auf Halbwissen und Hörensagen berufen...aber deswegen frage ich ja hier nach.

1. Wie stehen die Berufschancen als Historiker?

Soweit ich weis gehen die meisten auf Lehramt. In die Forschung kommt man nur (meistens) wenn man Vitamin B hat.

Wenn ich den Berufswunsch äußere werde ich meistens mit einem müden Lächeln bedacht.

2. Kann ich meine fachliche Berufsausbildung irgendwie miteinbringen. Quasi einen Vorteil daraus schlagen. Nur so ein Gedanke.

3. Welche Unis bieten sich an? Da hab ich noch gar keinen Plan.

Muss noch dazu sagen, dass ich kein Latinum hab, aber bereit wäre es nach zu machen.

4. Welche anderen Sachen bieten sich an? Geschichte mit Journalismus kombinieren. Verbessert sowas meine Berufschancen?

5. Ok, dass klingt merkwürdig. Aber ich interessiere mich für Militärhistorik (nein, ich bin kein Freak der Waffen sammelt oder in Tarnkleidung durch die Innenstadt läuft Laughing ).
Soweit ich weis kann ich da was in Potsdam machen.

Bringt mir sowas exotisches was oder vergebene Liebesmühe?
Militärhistoriker...

Soweit erstmal.

Bin für jede Antwort dankbar. Klingt vieles blauäugig aber, ich muss mir mal ne Übersicht verschaffen.

Danke

Bis dato
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2007 - 21:22:43    Titel:

Hast Du schon deinen Kriegsdienst abgeleistet? Wenn nicht, dann könntest Du Dich als Offizier beim Bund verpflichten und dort Geschichte studieren. Zumindest damit wäre Deine berufliche Situation irgendwie gesichert.

Beste Grüße
coffeinjunky
AgaZ
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Anmeldungsdatum: 02.07.2007
Beiträge: 33
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 09 Jul 2007 - 17:03:13    Titel:

Wenn Dich Geschichte interessiert und wenn Du sie auch VERSTEHST, dann tue es!!! Mann muss gar nicht so viel auswendig lernen, wenn man die Zusammenhänge schließen kann und offen ist, auf alles was auf der Welt passiert- denn das ist ständig die Geschichte, die sich wiederholt!! Ein Freund von mir studiert Geschichte nicht und trotzdem ist er wahrscheinlich besser darin als viele Dozenten, die ich kenne..... Er schaut ständig geschichtliche Programme, merkt sich schnell Namen, Orte, Daten, wohl bemerkt- nicht absichtlich!! Vieles wiederholt sich und man hat es schon mal in einem anderem Kontext gehört...man weiß Sachen automatisch-wenn es Deine Interessen sind.....
Ich habe Abitur in Geschichte gemacht- leider nur mit 3, obwohl ich sehr gut vorbereitet war- die Fakten konnte ich alle auswendig- aber ich sollte die verschiedene Aufstände in Polen auf die heutige Situation im Land beziehen und das konnte ich nicht. Hier wird das logische geschichtliche Denken vorausgesetzt, wenn Du es kannst- wirst Du sehr gut darin sein!!!
Die Geschichte- Studenten, die ich kenne, haben alle ein sehr breites Weltwissen, interessieren sich zum Teil für Ökonomie, Recht, Politik uä.
Also nichts wie zu den Büchern!! heute hast Du auch sehr viele Themen schon im Internet ausgearbeitet- mann muss um ehrlich zu sein- nur Interesse haben!!!
Viel Spaß dabei,
Gruß
A.
Nenya
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Anmeldungsdatum: 16.07.2007
Beiträge: 7
Wohnort: Remscheid

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2007 - 00:51:29    Titel:

Hallo Sonja,
ich habe einige Semester Geschichte an der FernUni Hagen studiert, bis ich leider aufhören mußte. Das war jedoch vor dieser Umstrukturierung; wie es jetzt aussieht, weiß ich nicht.
Ich mußte nie viel auswendig lernen, außer für Klausuren wichtige Jahreszahlen. Es kam eher darauf an, Zusammenhänge zu erkennen, bestimmte Tendenzen zu verfolgen, wo diese langfristig hingeführt haben usw. Das finde ich persönlich auch viel wichtiger.

@Jim Knopf
Zur Berufswahl bzw. ob ich überhaupt beruflich was mit meinem Studium anfangen kann, habe ich mir nicht soviele Gedanken gemacht. Man hat z.B. Möglichkeiten, bei Zeitschriften unterzukommen, Hintergrundinfos für Radio- oder Fernsehbeiträge zu liefern, in Museen zu arbeiten - sowas hatte ich mir überlegt.
Das Große Latinum zu machen ist auf jeden Fall gut. Was die Militärgeschichte angeht- warum nicht? Mir ist sie einfach zu trocken.

Viele Grüße
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2007 - 17:57:49    Titel:

Habe nun ach vor langer Zeit schon mit heißer Lust Geschichte studiert, aber auswendig gelernt habe ich auch nie, dazu war es eigentlich immer viel zu spannend. Wer allerdings mit der Frage ans Studium herangeht, ob er viel auswendig lernen muss, der sollte es vielleicht lieber ganz lassen, weil die Einstellung nicht stimmt.
teslatrooper
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Anmeldungsdatum: 11.06.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2008 - 23:33:08    Titel:

Hi,

ich habe mein Abitur in diesem Jahr auch gemacht (bzw bekomme meine Noten am 16.6. und hoffe natürlich das Beste ^^) und ich möchte gerne Geschichte studieren.
Die Frage, ob man in einem Fach, wodrin man sich spezialisieren möchte, viel auswendig lernen muss, ist ziemlich "überflüssig" -> für mich eher unrelevant.
Ganz im Gegenteil! Ich habe mich schon immer für geschichtliche und historische Artikel, Sendungen, etc. sehr, sehr stark interessiert.
Dennoch habe ich ein paar Fragen, welche ich einmal im Internet stellen möchte aber natürlich auch in einer privaten Studienberatung.

a) Gehen wir davon aus, dass ich jetzt "nur" Geschichte studieren werde. Welche Arbeitsmöglichkeiten ergeben sich dadruch für mich? Sind Geschichtsstudenten gesucht, egal in welcher Form? Verdient man "genug" Geld?
-> Sollte man im "Notfall" eine Umschulung in Erwägung ziehen und gemeinsam mit Germanistik auf Lehramti/Pädagoge studieren.

b) Wenn man nun Geschichte studiert, inwieweit reicht dieses Fach in die Archäologie? Ich meine eine Verbindung zu sehen und mich interessiert auch der Bereich Rund um die Archäologie.

c) Das kleine Latinum wird an einigen Universitäten verlangt. Ich möchte gerne in Niedersachsen studieren - weiss jemand, ob man in NDS das kleine Latinum benötigt, falls ja: Wie lange braucht man, um jenes nachzuholen?


Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass mich Geschichte schon seit der 5. Klasse sehr interessiert hat. Ich meine im letzten Beitrag wurde etwas darüber gesagt, dass es derjenigen Person spannend vorkommt, was einem beigebracht wird und genau das macht die ganze Sache für mich noch attraktiver!


Ich danke euch schon einmal im Voraus für eure Antworten.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten aka tesla-trooper
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