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Muss ich im Beruf unbedingt nach meinem Schwerpunkt gehen?
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Lailam
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 12:48:22    Titel: Muss ich im Beruf unbedingt nach meinem Schwerpunkt gehen?

hi..
bin derzeit im 4 sem. und ich bin mir immernoch nicht sicher, welchen schwerpunkt ich wählen soll?!

Denn ich habe gehört, zum beispiel, wenn ich jetzt erbrecht, familienrecht.. als meinen schwerpunkt wähle, dass ich dann später halt Ra für diese Bereiche werde...das kann ich ja noch verstehen..

aber ich frage mich, ob das zwingend ist..wenn ich jetzt um beispiel die oben genannten fächer als meinen schwerpunkt nehme aber später doch in einer wirtschaftbezogenen Großkanzlei oder auch bei der Sta arbeiten will, ist dann der "Wechsel" möglich??

lg
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 12:51:29    Titel:

öh also ich wähle auch einen eher exotischen schwerpunkt und das heißt nicht das ich dadrin später auch arbeiter oder sogar vielleicht nen fachanwalt drin mache...

der schwerpunkt is ja nur ne neigung im studium. muss nicht unbedingt später was mitm beruf zu tun haben. natürlich sieht man auch wieder in stellenausschreibungen, das gewisse bereiche schon gerne auch ihren bereich im schwerpunkt bei den bewerbern sehen
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 14:16:48    Titel:

Der Schwerpunkt ist für die Praxis herzlich egal, da man dort eh quasi bei Null anfängt.
Also lieber den Schwerpunkt machen, der die besseren Examensergebnisse verspricht.
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 14:21:26    Titel:

Du wirst dir im Vorstellungsgespräch später dann aber eventuell die Frage gefallen lassen müssen, warum du dich bsp. als Wahlfach für Familienrecht entschieden hattest, dich nun aber auf eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Stelle bewirbst.

Gruß Pandur
Alister
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Anmeldungsdatum: 07.07.2007
Beiträge: 75
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 14:25:02    Titel:

Der Schwerpunkt soll dir die Möglichkeit geben in einen Bereich vertiefte kenntnisse zu erlangen. Willst du Steuerrechtler werden, machst du auch den Schwerpunkt Steuerrecht.

Das Problem stellt sich bei bei Tätigkeiten wie Insolvenzrecht. Bisher kenne ich keine Uni in Deutschland (aber ich habe micht auch nicht erkundigt, also kann ich mich irren) die Schwerpunkt Insolvenzen anbietet.

Letztlich kommt es darauf an was du machen willst. Weißt du schon im Studium das du in einen gebiet tätig sein willst, so machst du den entsprechenden Schwerpunkt. Wird er jedoch nicht angeboten, dann mach einen der wenigstens ein bischen ähnlichkeit mit deiner zukünftigen tätigkeit haben wird.

Zwingen notwendig ist es jedoch nicht, dass du nach deinen Schwerpunkt gehst.
LMUHomer
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Anmeldungsdatum: 09.10.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 15:36:32    Titel:

Alister hat folgendes geschrieben:
Das Problem stellt sich bei bei Tätigkeiten wie Insolvenzrecht. Bisher kenne ich keine Uni in Deutschland (aber ich habe micht auch nicht erkundigt, also kann ich mich irren) die Schwerpunkt Insolvenzen anbietet.


LMU,Schwerpunktbereich 04. Wink
Spiderman83
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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 69
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 15:58:45    Titel:

In Gießen gehört zum Schwerpunkt "Wirtschaftsrecht" auch die Pflichtvorlesung "Insolvenzrecht"!

Ich würde die Wahl des Schwerpunktes in etwa mit den LK's des Abi vergleichen. Nur weil du da die Leistngskurse Physik und Mathe hast, heisst das ja nicht, dass du nicht auch eine Sprache studieren kannst....aber unsere Profs sagen uns aber auch - wie Pandur bereits sagte - dass die Kanzleien oder die Unternehmen schon schauen welchen Schwerpunkt du hast.
Da wird dann ggf. auch mal ein schlechterer Bewerber bevorzugt, der aber von seinem Schwerpunkt her in den Betrieb passt! Ist natürlich nicht zwingend.
Aber such dir das aus, wofür du dich auch begeistern kannst...es bringt nie etwas sich irgendwo nur zu quälen!!
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 16:26:05    Titel:

Der Schwerpunktbereich spielt keine nennenswrrte Rolle für die späteren Berufschancen.

Man soll daher den SPB wählen, der einem gefällt und bei dem die Chance auf gute Noten hat.

Die Aussage "Du wirst dir im Vorstellungsgespräch später dann aber eventuell die Frage gefallen lassen müssen, warum du dich bsp. als Wahlfach für Familienrecht entschieden hattest, dich nun aber auf eine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Stelle bewirbst", mag zwar in einigen Fällen zutreffen, aber auf diese Frage kann man mehrere Antworten geben (z.B. Interesse, Neuausrichtung etc.).
Spiderman83
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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 69
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 18:12:20    Titel:

Aber es darf ja nicht vergessen werden, dass bei gleicher Qualifikation (also gleiche Examensnote) doch wohl dann derjenige bevorzugt wird, der schon von seiner Richtung des Schwerpunktes eher in das Unternehmen/Kanzlei passt wie ein Bewerber mit dem Schwerpunkt "Kriminologie"!
Und gerade bei der Vielzahl von Juristen auf eine Stelle kommt es wohl oft vor, dass Kandidaten die gleiche Examensnote vorweisen können. Also wird dann - auch - auf den gewählten Schwerpunkt geschaut und dementsprechend eingestellt!
Lailam
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 19:12:46    Titel:

also man könnte dann sagen, manche würden dich mit einem bestimmten schwerpunkt bevorzugen und bei manchen würde es garnicht darauf ankommen, welchen sp du gewählt hast?!
man müsste demnach nicht unbedingt strafrecht als sp wählen, wenn man später bei der Sta arbeiten will???

danke für die vorherigen antworten!

habe noch eine frage, welcher ist der "einfachste" (ich weiss, ist jetzt dumm ausgedrückt) sp? ich meine, was ist denn sozusagen der bekannteste sp, bei dem man gute aussichten auf eine bessere ex.note haben könnte???
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