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Rücktritt einer Hotelreservierung?
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clubbing
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 13:55:06    Titel: Rücktritt einer Hotelreservierung?

Hallo,

hier eine ganz simple Frage die keine all zu ausführliche Antwort verlangt.

Wenn ich bei einem Hotel ein Zimmer für 3 Wochen reserviert habe und nach den ersten 3-4 Tage abreise, hat das Hotel Rechtsansprüche aufgrund dieser Reservierung an mich?

Viele Grüße
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 14:00:01    Titel:

Hallo,

Sie könnten den Vertrauensschaden gegen dich geltend machen, dass sie das Zimmer ansonsten anderweitig vermietet hätten.
Ist also nicht einfach da raus zu kommen.
Jedoch ist es wahrscheinlich, dass sie das Zimmer hinterher an Jemand anderes vermieten können. Deshalb entfiele natürlich der Betrag für den Zeitraum in dem das Zimmer anderweitig vermietet wird.
Grundsätzlich gibt es aber Ansprüche gegen dich, richtig.
clubbing
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 14:06:57    Titel:

Danke für die schnelle Antwort:

Hier noch ein paar Ergänzungen:

Das Hotel ist ein sehr "verlassenes" Hotel und man ist in den ersten Tagen der einzige Gast.

Das Hotel ist scheinbar auf Gäste angewiesen und es wird daher vermutet, das das Zimmer ansonsten leer stehen würde.

Sieht der Fall dann ein bisschen anderst aus?

Man wird quasi an seine Reservierung gebunden ...
Allround-Experte
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2007 - 12:43:19    Titel:

Hallo,

Normalerweise bezahlt man ja eine Reservierungsgebühr, die wenn man doch nicht anreist einbehalten wird. Hier ist der Unterschied, dass der Aufenthalt bereits angetreten war.
Man könnte aber zumindest die Aufwendungsersparungen des Hotels, bei nicht Anwesenheit des Gastes vom Preis abziehen-
Dies wären zum Beispiel Strom, Wasser, Abnutzung der Mietsache (vermutlich geringe Kosten) sowie Zimmerreinigungskosten/Lohnkosten des Zimmermädchens und insbesondere natürlich etwaige Verpflegungskosten, die nicht unerheblich sein dürften. Um diese Posten, die man falls nicht konkret ersichtlich durch Schätzung ermitteln muss, wird der Preis dann gemindert.

Natürlich könntest du auch sagen, es handelt sich um ein Missverständnis bei der Übermittlung der Reservierungszeit (Tel.?) eigentlich wolltest du nur 3 Tage, nicht drei Wochen...dann könnte man den Vertrag anfechten.
Dann könnte aber je nachdem, wie die Übermittlung der Reservierungszeit stattfand eine Schadensersatzpflicht nach § 122 dabei herauskommen.
Das Risiko der Falschübermittlung könnte dabei vom Empfänger zu tragen sein, wenn dieser z.B. nicht sicher ist aber nicht nocheinmal nachfragt.

Es handelt sich selbstverständlich meines Wissens um einen rein hypothetischen, frei erfundenen Sachverhalt, denn ich möchte nicht mit Rechtsberatungsgesetz in Konflikt geraten.
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