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Studienplatzklage zum SS mehr chancen ?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Studienplatzklage zum SS mehr chancen ?
 
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aassddff
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Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 01:22:28    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Erst wenn er irgendwelche Indizien dafür hätte, würden weitere Untersuchungen und insbesondere eine Klage gerechtfertigt sein... )


Ja, das meinte ich damit.

Zitat:

Diesen Wunsch kann ich durchaus verstehen, nicht aber die Methoden, wie man -um jeden Preis- diesem Ziel nachgehen sollte...

Ich habe einfach was gegen "Papi, bezahlst du mir die Klage, damit ich einen Studienplatz bekomme?"

[...] dass dieses eine Kind reicher Eltern sich nicht mit den anderen Studentenanwärtern in objektiven Kriterien wie Durchschnittsnote und Wartesemesteranzahl messen muss, sondern mit seinem Geld einen Sonderweg - möglichst bequem- ins Studium bekommen soll; an den Regeln, die für alle anderen gelten, vorbei!


Cyrix


Verstehe ich schon. Aber es gibt ja auch Beispiele, in denen eine Person nur knapp am NC gescheitert ist, wo jemand praktisch nur Pech hatte. Und wenn diese Person dann das Glück hat, reiche Eltern zu haben...Ich gönne diesen Leuten auch das.

@Fumero und Lucie: Woher wissen die Kommilitonen ( und Professoren) denn, das derjenige sich eingeklagt hat? Die "Einkläger" werden es ja wahrscheinlich nicht laut rumposaunen? [/quote]
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 01:27:27    Titel: Re: Einklagen ohne Sinn

Fumero hat folgendes geschrieben:

ABER: Jetzt kommts ja erst, man steckt dann im Studium und jeder weiß, dass derjenige das Studium nicht aus eigener Leistung erreicht hat, sondern nur aufgrund von hinterhältigen Aktionen auf Kosten von Menschen mit Skrupeln oder geringen finanziellen Mitteln. Wer will denn hier bitteschön in dessen Haut stecken? Die Profs werden ihn meiden, so gut es nur geht und ich verzichte freiwillig, mit so jemandem im Seminar zusammenzuarbeiten.


Wieso soll das jeder wissen? Wenn du in eine völlig andere Gegend kommst und dich keine Sau kennst, kannst du auch sagen du hattest 2,0 und 4-6 Wartesemester und hast im Nachrückverfahren den Platz gekriegt - bei Zahnmedizin jetzt. Muss ja net sagen, dass er ein 2,6 ABI hatte.

Naja und was ist daran hinterhältig, wenn ein offizielles Gericht dir Recht gibt? Vielleicht moralisch nicht so sauber, aber rechtlich gesehen steht er im Erfolgsfall ja dann auf der sicheren Seite.

Gegen eine Uni möchte ich ungern klagen, denn solche Institutionen haben einfach meistens die "besseren Anwälte" als der Abiturient mit Anfang 20 - es sei denn die Eltern haben gute Connections und können ebenfalls mit guten Anwälten aufwarten. Das muss aber jeder selbst wissen.

Ich persönlich hätte wenig Lust auf einen jahrelangen Spießrutenlauf mit den Professoren und eventuell mit Kommilitonen. Ich weiß allerdings nicht, inwieweit die Dozenten darüber genau Bescheid wissen? Wenn man in Prüfungen nur die Matrikel-Nummer angibt und da 300 Leute die Klausur mitschreiben, setzt sich der Prof auch nicht hin und fischt die fünf Leute heraus, die sich eingeklagt haben!

Außerdem: Was soll ein Prof dagegen haben, wenn sich jemand einklagt? Das zeigt ja, dass er willig ist, das Studium zu absolvieren. Die Uni sollte da eher mal die Leute aussortieren, die nach 18 Semestern noch da rumhängen. Auf die hätte ich als Prof eher eine Abneigung als auf Leute, denen selbst eine Klage nicht zu schade war, um endlich den Studienplatz zu bekommen.

Weiß jemand, wieviel sowas eigentlich kostet, die Uni zu verklagen? Es wird ja wohl eine einmalige Sache sein, ohne jetzt 10 Verhandlungstage oder mehr.
cKy
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Anmeldungsdatum: 25.06.2005
Beiträge: 806

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 01:34:09    Titel:

haettest du dich in der schule mehr angestrengt, haettest du nicht dieses problem.
kenne genug leute die sich den arsch aufgerissen haben, um ihren wunsch nach einem medizinstudium oder aehnliches beizukommen.
dann kommen solche leute wie du und fuehlen sich benachteiligt Rolling Eyes
ich hoffe du verklagst auch spaeter deine wunschfirma, weil sie deine bewerbung nicht beruecksichtigt haben Laughing
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 01:39:45    Titel:

cKy hat folgendes geschrieben:
haettest du dich in der schule mehr angestrengt, haettest du nicht dieses problem.
kenne genug leute die sich den arsch aufgerissen haben, um ihren wunsch nach einem medizinstudium oder aehnliches beizukommen.
dann kommen solche leute wie du und fuehlen sich benachteiligt Laughing
ich hoffe du verklagst auch spaeter deine wunschfirma, weil sie deine bewerbung nicht beruecksichtigt haben Laughing


Es gibt kaum etwas ungerechteres als Schul-Noten!!
Zähl doch mal die Nebenfächer zusammen und wenn du da öfter schlecht abschneidest, macht das schon etwas aus. Vor allem mündliche Noten sind ja immer so eine Sache, die nur grob stimmen. Wer kann denn wirklich sagen, ob das jetzt eine glatte drei ist oder doch eine 4+ ? Einige Lehrer verteilen in Nebenfächern schlechtestenfalls eine 4, bei anderen gibts auch schon mal eine glatte fünf!
Weitere Ungerechtigkeit ist doch, dass selbst innerhalb einer Schule unterschiedliche Klausuren geschrieben werden: LK-Lehrer 1 stellt eine völlig andere Klausur als LK-Lehrer 2 und so weiter. Was ist daran gerecht? Und weil einer 2,2 ABI-Schnitt hat, das heißt ja nicht dass der sich automatisch mehr "angestrengt" hat als jemand mit 2,5.
Es wurde allerhöchste Zeit für das Zentral-Abitur! Die Studienplatz-Vergabe über die ZVS erfolgt ja auch zentral und es wird ja nicht gewichtet, wer wie an seine Noten kam.
Fumero
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 388

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 01:48:57    Titel: @Tonka

Man kommt ja gar nicht umhin, aus deinen Beiträgen die allertiefste Sympathie für die Einkläger herauszulesen, aber auch wenn es dir nicht passt, diese Studenten werden einen deutlichen Nachteil haben beim Studium. Natürlich! weiß der Prof, wer sich da eingeklagt hat und wer nicht, denn schließlich haben diejenigen nicht nur rein zufällig die letztvergebenen Matrikelnummern, sondern sind auch noch in der Fachschaft bekannt, da sie ja aus den genannten Gründen äußerst unbeliebt sind. Und wen man nicht mag, den kennt man umso besser.

Zum Thema Schulnoten: Die Schule ist nie objektiv, aber wenn man schon in so niederen Rängen wie 2,2 abhängt, ist es nun wirklich kein Fall von Subjektivität mehr. Klar, wenn jetzt einer 1,3 hat und eigentlich 1,2 haben könnte, wenn der Lehrer xy eine andere mündliche Note gegeben hätte, dann ist das ungerecht. Aber wenn man jetzt schon bei 2,5 steht, hätte man mit Leichtigkeit durch einige 15 Punkte Klausuren einen Schnitt von 1,x erreichen können. Das zeigt dann eben, dass man sich nicht genug angestrengt hat. Und außerdem, bevor jetzt wieder die Beschwerden über 15 Punkte kommen, ist das nun wirklich nicht besonders schwierig zu erreichen. Eine kleine Ausnahme könnte man bei Beschwerden aus Bayern und Baden-Württemberg machen, da die bei den Anforderungen mit unermesslichem Abstand vor den anderen Bundesländern liegen. Also: Wer in Niedersachsen sein Abi mit 2,2 gemacht hat und nicht Zahnmedizin oder Biologie studieren kann, ist einfach selber schuld.

Und wer sich dann einklagen will, ist nicht nur dreist, sondern auch dämlich Rolling Eyes
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 01:58:43    Titel:

Tonka hat folgendes geschrieben:

Es gibt kaum etwas ungerechteres als Schul-Noten!!


Nun, das sehen andere aber anders, z.B. da die Anforderungen im Studium ziemlich ähnlich denen der Schule sind...

Aber hier wird ja nicht das Auswahverfahren der Studenten beklagt (da wäre wirklich mal interessant, was bei herauskommen würde), sondern nur, dass die Uni zu wenig Plätze bereit stellen würde. Und dies hat mit dem Auswahlverfahren nichts zu tun...


Cyrix
aassddff
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Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 02:09:16    Titel: Re: @Tonka

Fumero hat folgendes geschrieben:


Und wer sich dann einklagen will, ist nicht nur dreist, sondern auch dämlich Rolling Eyes


Dämlich sind eigentlich nur die, die nicht müde werden, das Bayern-/BW-Abi in den Himmel zu loben und sich trotz mangelnder Vergleichsmöglichkeiten anmaßen, über die Aussagekraft einzelner Abischnitte zu entscheiden.
rixxx
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 05:28:04    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:


Aber hier wird ja nicht das Auswahverfahren der Studenten beklagt (da wäre wirklich mal interessant, was bei herauskommen würde), sondern nur, dass die Uni zu wenig Plätze bereit stellen würde. Und dies hat mit dem Auswahlverfahren nichts zu tun...


Cyrix


Genau das "schlechte" Auswahlverfahren der Studenten verleitet einen ...diese methode des Einklagens zu wählen um endlich an seinen begehrten platz zu kommen
Majorthuerauf
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Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 08:33:28    Titel:

Edit: ~

Zuletzt bearbeitet von Majorthuerauf am 22 Aug 2008 - 23:17:50, insgesamt einmal bearbeitet
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2007 - 09:07:19    Titel:

Und schon maö drüber nachgedacht, was ist, wenn das Gericht deine Klage abweist?
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