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Studium - Grundfragen bzw. Anfängerfragen
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The_Rocker
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Anmeldungsdatum: 11.03.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2007 - 19:25:51    Titel: Studium - Grundfragen bzw. Anfängerfragen

Hallo,

ich fange ab diesem WS an BWL Bachelor zu machen (in Bamberg).

Nun wollte ich mal nachfragen, wie denn ein Studium so abläuft (besonders BWL). Was mann ich da alles machen? Ich höre immer wieder, dass man Scheine braucht. Was sind diese "Scheine" genau? Wie bekommt man diese?

Es doch auch keine Teilnahmepflicht mehr wie an der Schule oder? Also keine Entschuldigungen mehr abgegeben oder?

Wann finden die Vorlesungen hauptsächlich statt? Also eher vormittags wie Schule oder anderswann?

Wie schaut es auch mit Skripten und so? Kann man bei den Vorlesungen überhaupt was mitnehmen? Liest der Professor nur vom Blatt ab (leiert es runter) und man muss die Skripte nacharbeiten?

Man hört immer wieder, dass man abhängig vom Prof sei? Ist das wahr? Inwiefern?

Diese Fragen, sind vielleicht etwas blöd bzw. anfängerhaft, aber ich würde mich über ein paar Antworten sehr freuen. Vielen Dank schonmal an alle
Leolow
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Anmeldungsdatum: 11.05.2007
Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2007 - 19:56:17    Titel:

Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

Kleine Tip: Besuch ein paar Hompages der bekannten Unis und du findest haufenweise Antworten
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2007 - 20:45:31    Titel:

Ich werde dir mal ein paar Sachen beantworten:

1. Scheine in dem Sinne gibt es nicht mehr. DU machst im Bachelor für jedes Modul eine Prüfung meist Klausur. DIe Note wird dann im System gespeichert. Zeugnis bekommts du erst am Ende, kannst dir den "Zwischenstand" aber auf Wunsch ausdrucken lassen.

2. In BWL hörst du in den ersten Semestern Vorlesungen in Grundlagen der BWL, Grundlagen der VWL, Statistik, eventuell Mathe und Recht.

3. Vorlesungen finden über den Tag verteilt statt. Kann von 8 uhr morgens, bis 18.00 Uhr abends sein. Man hat aber weniger Veranstaltungen zu besuchen als Schulstunden, was daran liegt, dass man jede einzelne wesentlich intensiver nacharbeiten muss.

4. An meiner Uni gibt es keinerlei Anwesenheitspflicht. Seminare sind meist anwesenheitspflichtig kommen aber meist erst später. An manchen Unis sind auch Übungen anwesenheitsplfichtig, ist aber selten.

5. Der Prof. trägt frei vor, wobei er sich oft sehr stark an ein best. Buch (was er oft selbst geschrieben hat) hält. Es gibt oft ein Script zur Vorlesung, oder Mitschriften die man kaufen kann. Intensives Nachbereiten der Vorlesungen ist unbedingt erforderlich, wenn man am Ball bleiben will und die Klausuren bestehen will.

6. Man ist insofern abhängig vom Prof, als dass dieser die Note unter deine Klausur setzt.


Insgesamt alles machbar, aber bleib von Anfang an dabei. Viele hängen zu sehr ab, da niemand sie kontrolliert.
Juggernaut
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Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2007 - 08:10:07    Titel:

Wie arbeitet man am besten nach?

Also ich habe ja nur eine Vorlesung in Marketing bisher gehört und obwohl mich dieses Thema kaum interessiert, fand ich den Vortrag toll.

Ich nehme an, man schreibt in Stichworten schnell mit und arbeitet das zuhause dann aus? Kann mir vorstellen, dass es schwierig ist, die wichtigen von den unwichtigen Informationen zu unterscheiden...
Floribus
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2007 - 08:19:00    Titel:

mitschreiben wär ziemlich scheiße.. dann verpasst man ja die hälfte..

sind nicht alle relevanten unterlagen zu den vorlesungen immer online abrufbar???
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2007 - 08:20:37    Titel:

ich schreibe in Fächern in denen wenig Mathe ist mit einem Notebook mit und bearbeite die Mitschrift dann nochmal anhand des Buchs/Skript nach. Am Ende der Vorlesungsreihe habe ich dann meist eine Datei von etwa 50 - 200 Seiten.
Viele schreiben gar nicht mit, sondern kaufen sich nur eine Mitschrift. ICh kann das mitschreiben empfehlen, da man den Stoff dabei gut lernt.
Juggernaut
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Anmeldungsdatum: 30.07.2007
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2007 - 08:29:29    Titel:

Floribus hat folgendes geschrieben:
mitschreiben wär ziemlich scheiße.. dann verpasst man ja die hälfte..

sind nicht alle relevanten unterlagen zu den vorlesungen immer online abrufbar???


Die meisten Studenten die ich kenne, schreiben mit. Man braucht ja keine ganzen Sätze zu schreiben. Es reicht, wenn man sich wichtige Stichpunkte mitschreibt und die zuhause ausarbeitet oder? Wenn man das dann noch mit den Online-Unterlagen und ggf. gekauften Skripten vertieft, ist die halbe Arbeit doch schong getan Wink
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1387
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2007 - 13:29:43    Titel:

Also bei uns haben die Module i.d.R. 5ECTS Punkte für normale Fächer und die Prüfungsleistungen und Vorlesungs/Übungsstunden werden dann so angepasst, dass es ca. 5ECTS wert ist. 1ECTS entspricht ja ca 30h Arbeit (Veranstaltungszeit und Vor-+Nachbereitung inkl. Hausarbeiten/Cases und Textlektüre)

Es ist aber zumindest in den ersten Semestern noch so, dass die Endklausur min. 50% zählt und teilweise deutlich mehr. Habe das Gefühl, dass sich die Lehrstühle auch ersteinmal daran gewöhnen müssen und ihre Lehrpläne modifizieren, was Hausarbeiten/Cases etc. angeht. Die RSm folgt da ja schon seit längerem dem eher angelsächsichen Modell.
canfreak
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 329

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2007 - 13:50:07    Titel:

wieviel die endklausur zählt ist unterschiedlich.. da gibts alles zwischen 20% und 100%.. was sich allerdingst immer mehr durchsetzt sind freiwillige cases oder assignments, wo dann einfach punkte noch auf die examen-note addiert werden
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1387
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2007 - 13:53:00    Titel:

Das gibt es vereinzelt, aber dann eher im fortgeschrittenen Studium wo weniger Leute in der Vorlesung sind, denn es ist ja auch zusätzlicher Korrektur- und Betreuungsaufwand und kaum zu schaffen, wenn man das für über hundert Leute anbietet.
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