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Frage zum Studiengang Bauingenieurwesen
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Foren-Übersicht -> Ingenieurwissenschaften -> Frage zum Studiengang Bauingenieurwesen
 
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Sindy87
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Anmeldungsdatum: 21.08.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 - 12:27:57    Titel: Frage zum Studiengang Bauingenieurwesen

hallo,

ich habe dieses Jahr mein Abitur mit einem Schnitt von 2,7 gemacht. Nun möchte ich gerne Studieren, kann ich mich aber noch nicht so recht entscheiden. Bauingeniuerwesen würde mich sehr interessieren aber ich befürchte dafür sehr gute Mathekenntnisse haben zu müssen.
Bis zur 10. Klasse hatte ich immer eine gute 2 in Mathe. In der Oberstufe hat sich das dann alles ein wenig geändert. Ich bekam eine neue Lehrerin, bei der ich nicht das gefühl hatte, sie würde es sonderlich gut erklären und so wurden meine noten schlechter... sie lagen nun bei 5-7 Punkten. das lag zum einen daran, dass ich ein Thema nicht verstanden hatte und weitere Themen auf dieses aufbaute.

nun möchte ich euch, die die schon mitten im Studium stecken frage, habe ich eine Chance das Studium zu schaffen, auch wenn meine mathekenntnisse nicht mehr die besten sind?
Quibitcho
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Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 198

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 - 12:42:22    Titel:

Wie bei allen Ingenieuren wird Mathe bei dir sehr wichtig sein. Entscheident sind aber nicht deine jetzigen Kenntnisse, sondern deine Bereitschaft etwas für Mathe zu tun. Denn die HöMa Vorlesungen sind an der Uni extrem schnell, du wirst jedesmal mit dem Gefühl raus gehen vlt maximal 10% verstanden zu haben und du wirst jedes Mal dich zu Hause hinsetzen müssen um alles nachzuarbeiten und Übungszettel zu rechnen.
Aus deinem Post geht hervor, dass du nicht in der Lage warst in der Schule nicht verstandene Themen nachzuarbeiten. Das ist eine absolute Grundvorraussetzung im Studium, sonst verlierst du nach 2 Wochen den Anschluss.
al3ko
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 3148

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 - 12:43:17    Titel: Re: Frage zum Sudiengang bauingeniuerwesen

Sindy87 hat folgendes geschrieben:
bei der ich nicht das gefühl hatte, sie würde es sonderlich gut erklären und so wurden meine noten schlechter...

Die böse, böse Lehrerin...
Und wenn dein zukünftiger Prof auch nicht das pädagogische Talent zum Unterrichten besitzt? Stichwort: Nacharbeiten!

Bitte die Suchfunktion benutzen, es gibt zahlreiche Threads zum Thema "Mathematik, ist das zu schwer"
jubuwai
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 94
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 - 12:46:45    Titel:

Hallo.

Wie es scheint, hast du noch ein wenig Zeit bis du dich entscheiden musst.
Wenn du dir Sorgen um Mathe machst, besorg dir doch einfach mal ein Buch mit Ingenieursmathe fürs erste Semester und versuch es durchzuarbeiten.
Damit kannst dich dich dann auch schonmal auf das Selbstbeibringen einüben.
Sindy87
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Anmeldungsdatum: 21.08.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 - 14:10:29    Titel:

@jubuwai

doch doch, ich bin in der Lage nicht verstandene themen zu hause nochmals nachzuarbeiten. allerdings habe ich für mathe damals nicht so viel getan, da es ein grundkurs für mich war und die leistungskurse für mich wichtiger waren...
mir ist klar, dass ich für mein studium mehr tun muss und will einfach nur fragen, ob es leute, die in der schule in mathe nicht so gut waren, es im studium bauingeniuerwesen es trotzdem geschafft haben (mit viel lernen)
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2007 - 14:38:29    Titel:

Wir haben hier viele im Forum, die nur ein durchschnittliches Abi haben und trotzdem kein Problem im Ingenierstudium.

Du schaffst es! Mit Fleiß...
Hayal
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 54
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 12 Jul 2008 - 01:24:13    Titel:

Guten Abend.

Ich bin durch die Google Suche auf dieses Thema gestoßen. Ich habe ebenfalls massive Probleme mit Mathematik und bekome nirgendswo gute Tipps wie ich sie lösen kann.
Alles hat auf der Realschule angefangen mit Algebra. Ich hatte auf dem Abschlusszeugniss nur 2en und 1en (NC 1,6), in Mathematik hatte ich allerdings (selbst mit Nachhilfe) nur eine 3 geschafft. Dann kam ich auf das Berufskolleg um dort das Fachabitur in Fachrichtung Physiktechnik zu machen, weil ich mich für Technik interessiert habe. Ich begriff damals nicht, dass Physik, Elektrotechnik und vor allem Programmieren SO eng mit Mathematik verbunden sind. Sonst wäre ich da nicht hingenagen.
Auf der Realschule war Physik mit nur wenig Mathematik verbunden, deswegen konnte ich Physik sehr gut und es war auch mein Libelingsfach.
Ich habe jetzt im ersten Jahr auf dem Berufskolleg zwar einen normalen Durchnitt von 2,3 geschafft, allerdings wegen Nebenfächern wie Englsch, BWL und Deutsch. In Physik, IT, Mathe, TZ und Wärmetechnik stehe ich entweder 3 oder 4. Von den technischen Fächern kann ich nur ET, Optik und Messtechnik gut.

Im Mathematik Unterricht bleibe ich ständig hängen und habe jetzt eine 4 auf dem Zeugnis. Was kann ich tun?

Ihr und alle anderen sagen ja so schön: NACHARBEITEN!
Wie? Ich habe schon etwa 10 bis 20 Mathematikbücher durchgelsen mit wenig Erfolg. Überall das gleiche: Ein Merksatz in 5 Zeilen mit zwei Beispielaufgaben!
Die ersten 5 Rechenaufgaben rechne ich noch, aber dann wird es kompliziert, man muss viele Regeln anwenden und ich komme nicht weiter. Mir fehlt dieser gewisse Sinn, um mathematische Zusammenhänge zu verstehen.

Ich kann Englisch, Deutsch oder Wirtschaftslehre selbstständig nacharbeiten, weil es einfaches Auswendiglernen ist mit ein wenig Nachdenken ist. Aber wie soll man Mathematik SELBST verstehen, ohne das es jemand erklärt? Ich bin keineswegs faul und bin bereit zu lernen.
Aber wie soll ich lernen, wenn ich nicht weiß wie. Die Formeln auswendig zu lernen hilft da nicht ...

Was das jetzt mit dem Studium zu tun hat? Ganz einfach: Wenn jetzt schon viel Mathematik in technischen Fächern steckt, wie wird es in später im Ingenieursstudium sein? Lohnt es sich jetzt weiterzumachen oder soll ich etwas anderes suchen, wo weniger Mathematik ist?

Schabbat Schalom!
Hayal
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 54
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2008 - 23:12:23    Titel:

Kann mir da denn wirklich niemand einen Rat geben?
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2008 - 23:32:03    Titel:

Also erstma, wie so oft, NC ist nicht Notendurchschnitt...MERKEN! (das ma nebenbei)

Natürlich hört sich das nach großem Nachholbedarf an. Ohne wird das nix, aber das hast du ja schon selber erkannt.
Was besonders wichtig ist, nicht nur das durchlesen von Mathe-Büchern, sondern üben üben und nochmals üben.
Ingenieursmathematik is ein ganzes Ende von der Schulmathematik entfernt, aber für die Grundlagen, die sitzen müssen, ist die Reihe von "Papula" sehr geeignet.
Wichtig ist aber, dass du nicht diese Einstellung hast wie "eine schwere Aufgabe, die kann ich jetzt net weiter machen". Besonders später im Studium wirst du des öfteren an solche Aufgaben geraten. Da sitzt du schon manchmal 2-3 Tage an einer Aufgabe, wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Entscheidend ist, dass du von selber drauf kommst, denn wenn es einmal "KLICK" gemacht hat, dann is der Lernerfolg groß. Durch eine kniffligen Aufgabe, mit der man sich auch mal Tage beschäftigt, kann man manchmal mehr lernen, als 20 billige Übungsaufgaben.
Was ich dir raten kann, was ich vor meinem Studium gemacht habe...
3 Monate hab ich mir zwischen Bund und Studium Zeit genommen und wirklich den 1.Band von Papula durchgearbeitet. Nicht nur bischel drin gelesen, sondern wirklich Aufgabe für Aufgabe und Kapitel für Kapitel intensiv durchgearbeitet. Hät ich das mal im Abi gemacht...
Aber danach waren meine Defizite wie "wechgewischt" und keine Probs im 1. Semester gehabt und in den weiteren erst recht nicht. Natürlich wird es schnell schwerer (ist schnell schwerer geworden), aber wenn die Grundlagen sitzen, dann wird es ein leichtes sein den Rest darauf aufzubauen.

Wichtig ist auch, dass du dir die richtigen Formeln merkst und dann bischel mit "Hirnschmalz" den Rest daraus ableiten kannst.
Ohne ein ordentliches Fundament wird das nix.
Hayal
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Anmeldungsdatum: 12.07.2008
Beiträge: 54
Wohnort: Germany

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2008 - 23:55:43    Titel:

Klunki hat folgendes geschrieben:
Also erstma, wie so oft, NC ist nicht
Ingenieursmathematik is ein ganzes Ende von der Schulmathematik entfernt, aber für die Grundlagen, die sitzen müssen, ist die Reihe von "Papula" sehr geeignet.


Ist es dieses Buch?

"Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Band 1. Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Grundstudium"

Wo setzt das Werk ungefähr an, kann man damit im Fachabitur etwas anfangen? Gibt es weitere gute Bücher, die Algebra der 9. und 10. Klasse vermitteln?

Zitat:
Also erstma, wie so oft, NC ist nicht Notendurchschnitt...MERKEN! (das ma nebenbei)


Hm, zwar wusste ich, dass NC Numerus Clausus heißt, aber es wurde öfters mal als der Durchschnitt verwendet, also habe ich es auch mal gemacht. Werde es mir merken.

Shalom und Danke für die Antwort,
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