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BGB-ÜBUNG ( Geschäftsfähigkeit..)
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perle14
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Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2007 - 12:22:46    Titel:

Auf der Seite von Baldus gibt es einen Zeitplan zum ausdrucken, dort sind die Termine aufgelistet. Da steht es auch unter anderem das Datum der Abgabe.

WO habt ihr die Unmöglichkeit erwähnt?
An welchem Prüfungspunkt?
janedoe88
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2007 - 13:23:43    Titel:

Ich war in der AG von Andreas Laupp am Montag und er meinte sein Doktorvater, also Prof. Dr. Pfeiffer vom Institut für internationales Privat- und Wirtschaftsrecht hätte die HA gestellt, weshalb er uns nichts dazu sagen könne.

Außerdem hat Baldus in der Vorlesung gemeint, er halte die Minderjährigenfälle für völlig überrepräsentiert im Studium --> passt nicht ganz zur HA, oder?
tommy11
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Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2007 - 14:10:19    Titel:

@janedoe88: Vielen Dank für die Erläuterung (auch wenn ich es von Baldus am wenigsten erwartet hätte, dass er Arbeiten an andere Professoren delegiert).

Zitat:
WO habt ihr die Unmöglichkeit erwähnt?
An welchem Prüfungspunkt?


Nirgends. Diese zu erwähnen finde ich mindestens genauso überflüssig wie eine Erörterung der Anfechtung (und wenn, dann nicht § 275 I, sondern höchstens die praktische Unmöglichkeit in § 275 II). Da könnte man m.E. eher noch kurz § 313 anprüfen.
janedoe88
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2007 - 15:41:28    Titel:

Hi Leute,

ich bin wirklich kurz davor, den Anspruch der N zu verneinen, aber dann würde die Abwandlung keinen Sinn ergeben. Es sprechen viele Punkte gegen eine Pflicht des S:

1. Fahrt nach Z-Stadt ist nicht vereinbart, lässt sich lediglich durch ergänzende Vertragsauslegung (mit einem Zähneknirschen) bejahen.
2. Es liegt keine Genehmigung des V vor, da ihm schwerlich zuzurechnen ist, dass er die Rechtserheblichkeit seiner Erklärung verkannt hat.
3. Bei der Auslegung der WE des V muss der Minderjährigenschutz besonders beachtet werden. --> keine extensive Auslegung (meiner Ansicht nach)

Ich finde die Argumente gegen eine Pflicht des S häufen sich und das macht den Fall bei jedem Schritt unsicherer.

Für die Vergangenheit ist der Vertrag zwar durch die Bewirkung des S wirksam, es dürfen ihm daraus aber keine Pflichten für die Zukunft erwachsen (Leipold). Käme möglicherweise ein "venire contra proprium factum" (bin keine Lateinerin, also bitte korrigieren, wenn es falsch ist) in Betracht?

Liebe Grüße
JD
tommy11
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Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2007 - 17:21:22    Titel:

Zitat:
1. Fahrt nach Z-Stadt ist nicht vereinbart, lässt sich lediglich durch ergänzende Vertragsauslegung (mit einem Zähneknirschen) bejahen.


Mit einem Zähneknirschen? Für mich ist klar, dass S den Vertrag zum damaligen Zeitpunkt auch geschlossen hätte, wenn N die besonderen Fahrten erwähnt hätte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er ja noch ein großes Interesse, segeln zu können (dass er jetzt keine Lust mehr hat, ist sein Problem) und dafür hätte er ja wohl die drei, vier Fahrten pro Jahr (mit gerade mal drei Kilometer längerer Strecke) auf sich genommen.

Zitat:
2. Es liegt keine Genehmigung des V vor, da ihm schwerlich zuzurechnen ist, dass er die Rechtserheblichkeit seiner Erklärung verkannt hat.


Doch, es liegt eine Genehmigung vor (zumindest, wenn man der h.M. folgt). Du musst das doch aus Sicht der N sehen. Wenn man sich in ihre Lage versetzt, musste sie die Äußerung des V unzweifelhaft als Genehmigung ansehen. Auf die innere Seite des V kommt es ja nicht an.

Zitat:
3. Bei der Auslegung der WE des V muss der Minderjährigenschutz besonders beachtet werden. --> keine extensive Auslegung (meiner Ansicht nach)


Naja, also so weit geht der Minderjährigenschutz dann auch nicht, dass er eine fünfte Auslegungskategorie begründen würde.

Zitat:
Für die Vergangenheit ist der Vertrag zwar durch die Bewirkung des S wirksam, es dürfen ihm daraus aber keine Pflichten für die Zukunft erwachsen (Leipold). Käme möglicherweise ein "venire contra proprium factum" (bin keine Lateinerin, also bitte korrigieren, wenn es falsch ist) in Betracht?


Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Wenn der Vertrag geschlossen ist, gelten die Pflichten für die Dauer seiner Aufrechterhaltung. Und zum "venire contra factum proprium": Diese Ausprägung des § 242 hemmt die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen bei widersprüchlichem Verhalten. Aber ein solches sehe ich auf Seiten der N nicht.

Zitat:
Ich finde die Argumente gegen eine Pflicht des S häufen sich und das macht den Fall bei jedem Schritt unsicherer.


Du musst dich einfach insgesamt von der jugendfreundlichen Sicht einer 19-jährigen lösen. Zeig' die Hausarbeit mal deiner Großmutter, die ist bestimmt ganz meiner Meinung! Wink
NoName22
Junior Member
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2007 - 17:57:18    Titel:

Tommy11 im Ergebnis in allen Punkten zustimmend
perle14
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Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 15:27:24    Titel:

Was habt ihr alle gelernt für morgen?!

Frohes Schaffen noch!!
^Anastasia^
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 18:48:50    Titel:

Stricken.., sich ver-

sowie als anfallende Abfallprodukte: antizipierte Besitzmittlung und Drittschadensliquidation rsp. alle sich ergebenden Schadensersatzherleitungen. Leistungsstörungen (war letztes Sem. populär).
Ferner Grundzüge AT SchldR!

Rlx, Baldus der Bluffer und Lehrkontinuitätsfeind legt viel Wert auf Methodik (Quelle: Juraexamen.com) und weniger auf Streitstände (die HA täuscht); und vice versa gilt ähnliches, wenn man sich die Ausbildungs-Fälle anschaut, bei deren Veröffentlichung er mitgewirkt hat.
Btw, wenn man die Letter aus Baldus´sens Namen verändert, erhält man Sultan Bid Arisch.
Wie sich übrigens seinerzeit auch Theodor Maunz in Insiderkreisen hat nennen lassen.
Also war das das zu lösende Enigma und morgen kommt Nießbrauch dran.
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