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Deutschfeindlichkeit: Mittlerweile Alltag in Deutschland?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Deutschfeindlichkeit: Mittlerweile Alltag in Deutschland?
 
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Diskordianisches Prinzip
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 17:09:57    Titel:

Allerdings sollten wir uns in dieser Hinsicht fragen, warum in letzter Zeit Ausländer betreffende Themen zu einem Politikum erhoben werden und bundesweit hitzige Debatten zur Folge haben. Auch sollte die Frage nicht unbeantwortet gelassen werden, warum zunehmend u.a. durch Nutzung durch Pejorationen wie z.B. Gutmensch gegen Verfechter der politischen Korrektheit vorgegangen wird.

Das alles geschieht gewiss nicht grundlos, sondern wurzelt in der Jahrzehnte lang in der Öffentlichkeit dominierenden und meinungsvorschreibenden politischen Korrektheit, die verbietet, über bestimmte Themen zu sprechen. Wenn aber eine Meinung verboten wird, ein Problem nicht erhört wird, so steigt zunehmend unter jenen, die ihre Meinung äußern wollen, der Unmut, bis er einen gewissen kritischen Punkt erreicht und sich dann im verstärkten Maße entlädt.

Geschichtliche Beispiele liefern uns die 60er bzw. 68er Bewegungen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in der BRD eine Kultur des Verdrängens praktiziert, die NS-Vergangenheit wurde nicht aufgeklärt. Umso stärker fielen die Proteste der Nachfolgegeneration zwei Jahrzehnte später aus, die berechtigterweise dieses Thema nicht verdrängt sehen wollte.

Noch sind wir meines Erachtens nicht an dem Punkt angelangt, wo ähnliche Proteste gegen die Meinungsdominanz der politischen Korrektheit zu erwarten sind. Wenn sie allerdings nicht allmählich zugunsten von einer sachlichen Diskussion weicht, dann wird es irgendwann gewiss zu einem ähnlichen Umschwung kommen. Ich befürchte, dass ein derartiger Umschwung eine Welle des Fremdenhasses in Deutschland auslösen könnte. (Nicht)Integration, Ausländerkriminalität, Islam bzw. Islamismus usw. bergen jedenfalls eine Menge explosives Potenzial in sich.
Blaubarschbube
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 17:54:23    Titel:

Jomira hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Da wird für mich deutlich, dass nicht die Verbesserung der Situation
herbeigeführt werden soll, sondern so ein Fall wie in München politisch
ausgeschlachtet werden soll.


Darauf spielte ich an Wink

Es ist doch eher traurig, dass es Bestrebungen gibt Jugentgewalt, als ein reines Migrantenproblem darzustellen. Schließlich wird dadurch eine wirkliche Diskussion über eine immer größer werdenes Problem verhindert.


Das stimmt doch nicht oder besser , man will nur sehen, was man sehen will. Jugendgewalt ist ein Migrantenproblem. Die Berliner Kriminalstatistik wird da sehr deutlich. Wurde doch bei Hart und fair gezeigt. 80 % sind ein Problem!! Das eigentliche Problem ist die bescheuerte politische Debatte darum, in der es der einen politischen Richtung z.Z. nur darum geht, dieses Problem kleinzureden oder zu tabuisieren. Jedem muss doch klar sein, dass zur Bekämpfung eines Problems, dieses genau analysiert und somit auch benannt werden muss.
Natürlich wäre bei gleicher Sozialisierung der deutsche Anteil an Gewalttätern genauso hoch. So isses aber nun mal nicht und dann muss ich eben die benennen, die es betrifft. Da ist es nicht hilfreich zu behaupten, es seien die irischen Feldhamster, nur um keinen auf die Füsse zu treten.

BB
Logiik
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Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 321
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 17:56:37    Titel:

Zitat:
Das stimmt. Allerdings wird die Diskussion darüber nicht immer -
wie hier behauptet wird - durch linke Gutmenschen torpediert, sondern
doch eher von Beiträgen dieser Art:


So leicht ist es nicht. Ich habe miterlebt wie Sozialarbeiter des Jugendamtes unter ihr Monopolrecht und gewisse Vereine unter den Slogan verschiedener "Projekte" gesamte Gerichtsurteile hintergehen und für nichtig erklären.
Gut ich vermute hier auch interne Verquickungen.

Eins ist aber mit Sicherheit klar, hätte ich mir sowas erlaubt. Hätte ich mit extremen Strafen rechnen müssen als "normal" Bürger.

Gleiches Recht für alle. Das ist die De Wise unter dem auch das GG zu stande kam. Tatsächlich ist es seit langen nicht mehr so, sobald es sich um ein so genannten "Problemfall" handelt.
Rechtsreferendar
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:10:21    Titel:

Für mich ist klar, dass die deutsche Jusitz überhaupt nicht sanftmutig mit den Jugendlichen umgeht. Es wird lediglich berichtet, dem wäre es so. Ist aber gar nicht so. Was soll jetzt sanftmutig jetzt daran sein, dass die Mordanklage wegen der Tat in München erhoben wird? Ist das wirklich eine Tat, die mit lebenslangen Freiheitsstrafe zu ahnden ist?

Die Polizei ist der Hochburg der Rechten und verlangt weitreichende Befügnisse, um sich an Ausländern auszuleben. Das Hauptproblem ist dass die Deutschen die Ausländer nicht akzeptieren können.

Die Jugenkriminalität ist ein Randproblem der Gesellschaft, aber ein Dorn im Auge der primitivesten Volksmassen, die eine Dressur der Ausländer herbeiführen wollen.

Die Hauptursache der Gewalt ist die überflüssige Energie bei Jugendlichen. Die entsteht wiederum als Folge des Nichtstuns entsteht. Im Übrigen ist das sowieso egal. In 20 Jahren wird es soviel ausländliche Jugendlichen geben, dass eine Kontrolle unmöglich sein wird.
Jomira
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:14:05    Titel:

Blaubarschbube hat folgendes geschrieben:
Jomira hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Da wird für mich deutlich, dass nicht die Verbesserung der Situation
herbeigeführt werden soll, sondern so ein Fall wie in München politisch
ausgeschlachtet werden soll.


Darauf spielte ich an Wink

Es ist doch eher traurig, dass es Bestrebungen gibt Jugentgewalt, als ein reines Migrantenproblem darzustellen. Schließlich wird dadurch eine wirkliche Diskussion über eine immer größer werdenes Problem verhindert.


Das stimmt doch nicht oder besser , man will nur sehen, was man sehen will. Jugendgewalt ist ein Migrantenproblem. Die Berliner Kriminalstatistik wird da sehr deutlich. Wurde doch bei Hart und fair gezeigt. 80 % sind ein Problem!! Das eigentliche Problem ist die bescheuerte politische Debatte darum, in der es der einen politischen Richtung z.Z. nur darum geht, dieses Problem kleinzureden oder zu tabuisieren. Jedem muss doch klar sein, dass zur Bekämpfung eines Problems, dieses genau analysiert und somit auch benannt werden muss.
Natürlich wäre bei gleicher Sozialisierung der deutsche Anteil an Gewalttätern genauso hoch. So isses aber nun mal nicht und dann muss ich eben die benennen, die es betrifft. Da ist es nicht hilfreich zu behaupten, es seien die irischen Feldhamster, nur um keinen auf die Füsse zu treten.

BB


Es wäre schön, wenn Du meinen gesamten Beitrag lesen könntest...
Rechtsreferendar
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:21:07    Titel:

In diesem Berliner Statistiken waren only 500 Täter, davon 50% Ausländer. Warum 250 Jugendliche, die irgendwelche Taten mit eher weniger kriminellen Energie ausüben ein Problem sein sollen, ist nicht besonderes einleuchtend. Das Problem sollte die Kinderschäder sein, oder Kinderpornos, Drogendiller, Menschenschmuggler, Bankräuber und so weiter. KV-Delikten sind weniger einschneidenden Delikte. Für deren Begehnung ist keine so hohe Energie erforderlich, wie für Sexuealdelikte oder gar Wirtschaftskriminalität, die in aller Regel von Deutschen verübt werden. Das ist ein richtiges Problem dieser Gesellschaft. Jeden MOnat werden irgendwelche Betrügerei öffentlcih gemacht.

Zuletzt bearbeitet von Rechtsreferendar am 10 Jan 2008 - 18:23:49, insgesamt einmal bearbeitet
Diskordianisches Prinzip
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:23:13    Titel:

Soeben lese ich auf der Webpräsenz der Tagesschau einen Bericht, wo die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD) die derzeitige politische Debatte moniert:

Zitat:
Die Türkische Gemeinde verurteile Gewalttaten wie den U-Bahn-Überfall in München aufs Schärfste, sagte Kolat. Die Debatte darüber müsse aber sachlich geführt werden.


Die Mahnung zu mehr Sachlichkeit trage ich uneingeschränkt mit.

Allerdings vermisse ich die soeben angemahnte Sachlichkeit bei Kolat:

Zitat:
Er rief die in Hessen lebenden Türken auf, Koch nicht zu wählen: "Koch ist für Deutschtürken nicht wählbar. Er sagt uns: Ihr gehört eigentlich nicht hierher".


Zitat:
Die Türken in Deutschland hätten die Mordanschläge Anfang der 1990er Jahre in Mölln und Solingen nicht vergessen.


http://www.tagesschau.de/inland/zuwandererkoch2.html

Zugegeben, Koch's Äußerungen sind populistisch. Erstens sind sie jedoch nicht an Deutschtürken gerichtet, da diese óhnehin als deutsche Staatsangehörige nicht ausweisbar sind. Zweitens bezieht sich Koch ganz klar auf kriminelle, nicht auf gesetzestreue Mitbürger.

Der Verweis auf die Vergangenheit mag zwar taktisch gesehen sinnvoll sein, der Sachlichkeit ist er allerdings nicht dienlich.




Und zum Abschluss: Werter Rechtsreferendar, kontaktiere bitte den User Redalf Trebur (im Philo-Forum anzutreffen) und teile ihm deine These der überflüssigen Energie mit. Er ist ein bedeutender Zeitgenosse und Meister seines Faches auf dem Gebiet der energetischen Schwafelei, der bereits u.a. Richard v. Weizsäcker und Helmut Kohl seine interessanten Theorien mtiteilen durfte. Jedenfalls habt ihr beide viel gemeinsam: Nichtwissen, Arroganz, Verachtung der vermeintlich Primitiven etc.
Logiik
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 321
Wohnort: BaWü

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:33:36    Titel:

Zitat:
Für mich ist klar, dass die deutsche Jusitz überhaupt nicht sanftmutig mit den Jugendlichen umgeht. Es wird lediglich berichtet, dem wäre es so. Ist aber gar nicht so. Was soll jetzt sanftmutig jetzt daran sein, dass die Mordanklage wegen der Tat in München erhoben wird? Ist das wirklich eine Tat, die mit lebenslangen Freiheitsstrafe zu ahnden ist?


Lebenslang heißt in diesem Staat 15 Jahre. Das beruht hauptsächlich darauf, da das Strafrechtsystem sich nicht an die erfreuliche Höhe der Alterserwartungen der Bürger angepasst wurde.

Desweiteren kommentiere ich keine weitere haltlose falsche Behauptungen.

Schönen Abend
Rechtsreferendar
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Anmeldungsdatum: 26.01.2007
Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:34:19    Titel:

Für mich ist die Meinug des Kolats einfach nicht vertretbar. Man braucht keine öffentliche Debatte über eine Straftat aus München. Dafür benötigt man jurstische Kenntnisse, die man in aller Regel nicht hat. Das ist eine juritsiche Angelegenheit, über die nicht öffentlich zu diskutieren ist.

Die Ausländer und die Hessen-Türken sollen aber Koch trotzdem nicht wählen. wenn er gerade Solingen erwähnt hat, ist mir dies auch eingefallen. Zudem gab es Rostock. Das sollte man gerade in diesem Zusammenhang gut erläutern können. Vielleicht sind türkische Jugendliche gerade wegen Solingen so aggressiv? Alles ist möglich in diesen Diskussionen, selbst ein Herd aus Holz oder ein Gesetz gegen von niemand tragenden Burkas.
Diskordianisches Prinzip
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2008 - 18:37:24    Titel:

Langsam bekomme ich den Verdacht, dass Rechtsreferendar antidemokratisch ist. Wie sonst ist ein Verbot einer Meinungsäußerung aufgrund von mangelnder Kompetenz zu erklären? Wünscht Rechtsreferendar sich etwa eine elitäre Diktatur?
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