Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Bescheidene Ergüsse - Kritik erwünscht!
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Deutsch-Forum -> Bescheidene Ergüsse - Kritik erwünscht!
 
Autor Nachricht
pectoral
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2007 - 16:09:12    Titel:

Was ich fand und was sich reimen ließ, war in dem Moment etwas, was weit wegtrug vom Verdruß. Das ist alles.
homunkulus
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 119
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2007 - 01:50:21    Titel:

Moin Moin Freunde der Feder, Ich schaffe momentan recht viel. Und möchte euch mit diesem kurzen Gedicht ein frohes Erwachen wünschen. Es ist für eine Freundin geschrieben und keine großen Kritiken wert. Dennoch will ich es euch nicht vorenthalten.

Morgenhimmel

Jeder sehnt sich nach dem Tage,
dem Einen der nicht kennt die Sorgen,
keinen Kummer, nicht die Klage
„Ach wäre heute doch schon morgen!“

Es fehlt zum Handeln mir die Lust,
Der Arbeit Masse haut mich um?
Ich wähl den Einen ganz bewusst!
„Den Rücken mach ich morgen krumm!“

Ein Laster plagt den kranken Manne,
der Tabak ist sein ständiger Begleiter.
Heut qualmt er fröhlich in der Wanne,
spricht: „morgen rauch ich nicht mehr weiter!“

Das junge Mädchen in der Decke:
„Noch eine Nacht, dann bin ich zehn.
Das Morgen mich nur recht schnell wecke,
will doch die neue Puppe sehn!

Und die Verliebten unter Sterne Zelt,
„Mein Schatz, bleib hier heut Nacht.
Bedeutest du mir doch die Welt,
bevor am morgen Lerche lacht!“

Der fleißige Student am Tische,
Er lernt noch wenn die Sonn’ schon steigt,
„Das ich den Stoff bloß nicht vermische.“
Die Antwort nur der Morgen zeigt.

Am Morgen auf der Heid sich zeigt,
das Rösslein das die Sonn’ genießt,
bevor es Abends Köpfchen neigt
und bis zum nächsten Morgen schließt.

Beschäftigt dich in schwerer Stund,
Problem so lass es einfach raus,
auf schlechte folgt auch gute Kund!
Und morgen sieht ganz anders aus.

Jeder sehnt sich nach dem Tage,
dem Einen der nicht kennt die Sorgen,
keinen Kummer, nicht die Klage
„Ach wäre heute doch schon morgen!“


mfg Homunkulus


Zuletzt bearbeitet von homunkulus am 06 Okt 2007 - 16:36:27, insgesamt einmal bearbeitet
pectoral
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 09:18:14    Titel:

http://wiki.genealogie.net/wiki/Morgen
Beau
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 6875
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 10:15:11    Titel:

Mein Safari, lieber pectoral, konnte nicht Deinen Link öffnen, aber ich habe es mit Google gefunden ("genealogy" - ja, ja, man muß eben Englisch schreiben...):

http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Morgen

Aber ich verstehe nur - - - wie heißt es auf Deutsch? Bahnhof?

...
exphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 11:16:39    Titel:

Zitat:
Baden 3.600

Bayern 3.407

Hamburg 2.500

Hannover 2.620

Wien 5.760

Württemberg 3.152


Und was sieht man daraus? Die Nordlichter können nicht arbeiten und die Ösis nicht rechnen.. Mr. Green
homunkulus
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 119
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 16:37:27    Titel:

So, bevor ich wieder mit rechthaberischen Rechtschreibern konfrontiert werde, habe ich erstmal die Morgens und morgens editiert.

Das mir ja keine Klagen kommen Wink
pectoral
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 18:14:36    Titel:

"Jedenfalls kannte das Gotische den Gebrauch von "morgen" für den auf heute folgenden Tag noch nicht.
Erst im Althochdeutschen hieß "morgane" soviel wie "am Morgen", nämlich am künftigen Morgen."

http://www.textlog.de/mauthner-grammatik-hie.html
pectoral
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 18:59:02    Titel:

Die Gedichte haben etwas von Gehirnkästchenschlüsseln an sich.

Da s s daran so viel wie möglich und so weit wie nötig gefeilt werden muss, ist die eine Seite, die andere ist die, dass der Schlüssel zwar unabdingbar ist, er aber für sich allein doch auch wieder nichts besonderes ist. Da mag er noch so glänzen......
homunkulus
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 119
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2007 - 17:35:37    Titel:

Da bin ich wieder! Ich habe mich lange nicht gemeldet, denke aber das sich meine Besuche in Kürze wieder häufen werden. Hier ein neues "altes" Werk von mir.....

Flickerlied

Das Auge noch düster, noch tränenfrei,
Sie stopfen sie flicken, sie eilen herbei.
Altdeutschland wir flicken dein Leichentuch,
wir sprechen erneut den dreifachen Fluch,
wir flicken, wir flicken.

Ein Fluch dem Gotte, dem wir längst versagt,
der früher des Gläubigen Herz hat geplagt.
Er war uns ein Götze, klein und so fremd,
Lebendig begraben in Büßers Hemd.
Wir flicken, wir flicken.

Ein Fluch dem Führer, des Volkes Verführer,
beseitigt sind Kritiker, Denker, Aufrührer.
Armut, sie tilgt uns, ist täglich Brot
Wer’s nicht weiß zu schätzen ist mausetot.
Wir flicken, wir flicken.

Ein Fluch dem Lande, das nun vaterlos,
Geschichte so schmachvoll, verleumdet der Schoß,
aus dem wir entsprungen in weltliche Weiten,
vorbei sind doch jene so finsteren Zeiten!
Wir flicken, wir flicken.

Die Nadel bricht, der Faden reißt,
was nicht hält, wird fest verschweißt.
Altdeutschland wir flicken dein Leichentuch,
wir sprechen erneut den dreifachen Fluch,
wir flicken, wir flicken.
Beau
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 6875
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2007 - 18:06:50    Titel:

Skandal! Das ist ein Plagiat!(Sogar ich habe es erkannt!)

Heinrich Heine

Die schlesischen Weber

Im düstern Auge keine Träne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
"Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem Götzen, zu dem wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen,
Der den letzten Groschen von uns erpreßt
Und uns wie Hunde erschießen läßt -
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt -
Wir weben, wir weben!

Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht -
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!"

...
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Deutsch-Forum -> Bescheidene Ergüsse - Kritik erwünscht!
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 3 von 4

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum