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Voraussetzungen Betrug
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Andy1860
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Anmeldungsdatum: 06.10.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 18:15:47    Titel: Voraussetzungen Betrug

Hallo!

Wäre super wenn mir jemand helfen könnte.

Bräuchte die Tatbestandsvoraussetzungen von Betrug (§ 263 StGB). Hatte noch nie Strafrecht, bräuchte es aber im Zusammenhang mit der deliktischen Haftung nach § 992 BGB.
Inwiefern unterscheiden sich diese von einer arglistigen Täuschung (§ 123)?

Vielen Dank schonmal
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 20:33:03    Titel:

I.Tatbestand
1.Obj.Tb
a.Täuschungshandlung
b.Irrtum
c.Verfügung
d.Vermögensschaden
-> alles kausal füreinander

2.Subj. Tb.

II.Rechtswidrigkeit
III.Schuld
Andy1860
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Anmeldungsdatum: 06.10.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 15:02:23    Titel:

Vielen Dank schonmal!

Wie verhält es sich in folgendem Sachverhalt:

"A bringt den B durch arglistige Täuschung ( er verspricht, ein Grundstück weder umzubauen noch zu verkaufen) dazu, dass B ihm das Grundstück schenkt.
Im Anschluss daran baut er einen Teil des Grundstücks um und vekauft den anderen Teil."

Liegt damit die Straftat des Betrugs iSv § 263 StGB vor und A ist damit deliktischer Besitzer nach § 992 BGB?

Mein bisheriger Ansatz nach obigem Schema:

a) Täuschungshandlung: liegt im Versprechen entgegen seinen Absichten
b) Irrtum: B geht irrtümlich davon aus, dass A sich an Versprechen hält
c) Verfügung: -> Schenkung-> übereignung des Grundstücks
d) Vermögensschaden: auch wenn objektiv der Wert des Grundstücks durch Umbau evtl höher wurde, ist für den Getäuschten der Wert geringer, da er es wieder zurückbauen muss-> Vermögensschaden

Rechtswidrigkeit+Schuld (+)

demnach läge ein Betrug vor.
Sehe ich das richtig oder mache ich einen groben Fehler hierbei?!

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar!
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 16:04:40    Titel:

Stoffgleichheit fehlt noch
Andy1860
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Anmeldungsdatum: 06.10.2005
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 16:41:11    Titel:

müsste aber auch vorliegen oder?
Shafirion
Moderator
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 16:49:28    Titel:

Die Subsumtion zum Vermögensschaden ist viel zu oberflächlich. Mit was für einem Vermögensbegriff arbeitest du denn dort. Betrug ist ein ferner unfreiwilliges Selbstschädigungsdelikt. Der A schenkt das Grundstück aber freiwillig weg. Du wirst also, um einen Vermögensschaden bejahen zu können, etwas tiefer graben müssen (Zweckverfehlungslehre?).
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