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BWL (undergraduate) in Stanford möglich?
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drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 20:58:09    Titel: BWL (undergraduate) in Stanford möglich?

Hallo,

beim Stöbern auf www.stanford.edu frage ich mich, ob Stanford undergraduate programs für BWL (also business and economics) anbietet.

Weiß jemand von euch, ob sie es tun?
don_farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 21:30:56    Titel:

Nur economics (VWL).
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 21:34:14    Titel:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Steht auf der Seite unter dem "Klick" academic programs

http://www.stanford.edu/home/stanford/facts/undergraduate.html

Übrigens nur economics wobei ich mich wundern würde, wenn das lediglich VWL ist.

Economics and Business (Administration) würde man auch eher mit Wirtschaftswissenschaften als mit BWL übersetzen.
don_farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 933

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 21:57:22    Titel:

Nein, WiWi = 50/50 BWL/VWL. In den USA sowie in UK bedeutet economics schon VWL. Rechnungswesen und andere BWL-Laster kommen da nicht vor.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 22:03:51    Titel:

Ob WiWi 50:50 BWL:VWL ist, ist eine Frage der eigenen Fächerwahl und der Struktur des Programmes. Mittlerweile kann man stark in die eine oder andere Richtung schwanken.
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2226

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 22:18:36    Titel:

Zum Thema "Wer lesen kann...": Natürlich habe ich das gelesen, doch verwirrend für mich war:

Zitat:
Three of Stanford's seven schools offer undergraduate and graduate programs: Earth Sciences, Engineering and Humanities and Sciences. The other four schools offer graduate programs: Business, Education, Law and Medicine.


V.a., da business anscheinend nur als MBA-program angeboten wird. Was ist der Unterschied zwischen economics und business?

Könnt ihr den Schwierigkeitsgrad von economics in Stanford einschätzen? Wie sehen die Chancen nach dem Studium aus?

Würde Management bzw. Unternehmnesberatung/Wirtschaftsprüfung nach Belegen dieses Studienganges nicht mehr denkbar sein bzw. gut machbar sein?
tobey87
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Anmeldungsdatum: 23.04.2007
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2007 - 22:30:23    Titel:

unternehmensberatung ist immer möglich egal was du studierst nicht ohne grund sind 40 % der mitarbeiter absolventen nicht wirtschaftswissenschaftlicher studiengänge...

wirtschaftsprüfung sieht schon schwieriger aus, da dort kenntnisse im rechnungswesen etc. unerlässlich sind.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 08:42:28    Titel:

mtobi hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Three of Stanford's seven schools offer undergraduate and graduate programs: Earth Sciences, Engineering and Humanities and Sciences. The other four schools offer graduate programs: Business, Education, Law and Medicine.


V.a., da business anscheinend nur als MBA-program angeboten wird. Was ist der Unterschied zwischen economics und business?

Könnt ihr den Schwierigkeitsgrad von economics in Stanford einschätzen? Wie sehen die Chancen nach dem Studium aus?

Würde Management bzw. Unternehmnesberatung/Wirtschaftsprüfung nach Belegen dieses Studienganges nicht mehr denkbar sein bzw. gut machbar sein?


Der Eindruck ist soweit ich es im Moment überblicken kann richtig. Stanford bietet kein undergrad-Studium im Bereich BWL an.

don_farzado_de_la_noche hatte Recht als er schrieb, dass Economics in aller Regel ein reines VWL-Studium ist ohne größeren BWL-Einschlag. Ich habe da noch etwas gegooglet gestern Abend.

Der Unterschied ist entsprechend einfach - economics ist reine VWL (ein typisches Programm kannst Du Dir z.B. bei der LSE angucken.) Business - BWL. Wobei nicht selten es einen Strauß von BWL-Bachelorn gibt (Accounting, Tax, Business, Intern. Management etc.)


Für die Wirtschaftsprüfung ist dieser Studiengang wahrscheinlich NICHT geeignet, bzw. erschwert den Einstieg nicht unerheblich. Da solltest Du schon im BWL-Bereich bleiben.

Für die Unternehmensberatung kommt es darauf an, was Du unter Unternehmensberatung verstehst. Wenn Du damit hauptsächlich Strategy Consulting (z.B. McK, BCG, Roland Berger...) verbindest, dann ist der Abschluß verhältnismäßig Schnuppe. Wobei BWL im Moment eine leichte Bevorzugung erfährt. Alle anderen Varianten von Unternehmensberatung bzw. kleine oder spezialisierte oder z.B. die UB der großen Wirtschafsprüfungsgesellschaften bevorzugen häufig BWL (bei wirtschaftswissenschaftlichen Absolvente) gegenüber reinen VWLern (wobei es ganz lupenreine VWLer in D bisher nicht gab).


Der Schwierigkeitsgrad in Stanford im Fach economics ist schwer einzuschätzen. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass kein Bachelor in Amerika schwerer ist als ein normaler Uni-Bachelor hier. Die meisten die ich kennengelernt habe, die mit dem amerikanischen Hochschulsystem in Berührung kamen (u.a. Amis aber auch Deutsche die dort gelehrt oder gelernt haben) sagen ganz klar, dass das System in aller Regel weniger der dt. Uni entspricht, eher dem der Fachhochschulen. Die theoriefachliche Tiefe sieht entsprechend aus, bei manchen sogar noch darunter (wobei ich dort Stanford nicht einsortieren würde).

Chancen? Stanford hat grundsäztlich einen sehr guten Ruf. Die Konkurrenz dürfte daher weder qualitativ noch quantitativ von schlechten Eltern sein und in einen Bachelor zu rutschen ist teilweise schwerer als in einen MBA. Die meisten, die das machen bereiten sich und ihre Unterlagen 12-24 Monate vorher vor, da es ein nicht unerheblicher administrativer Aufwand ist.
don_farzado_de_la_noche
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 933

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 09:02:45    Titel:

Die theoretische Tiefe an den Top-10-VWL-Unis in den USA ist nahezu unschlagbar - jene Institutionen mit irgendwelchen Fachhochschulen zu vergleichen, greift voellig daneben. An jenen Unis arbeiten die weltbesten Forscher, die einiges ihrer Arbeit auch an ihre undergrads weitergeben (koennen). Vor allem das mathematische Niveau ist enorm - als econ major haben die meisten eh einen maths minor und halten dies fuer eine natuerliche Studienkonstellation, wohingegen es in Deutschland vielen mathescheuen Oekonomen gelingt, sich vor wirklicher oekonomischer Theorie zu druecken, indem sie mehr BWL-Kurse hinzuwaehlen. Das waere in den USA nur schwer moeglich, es sei denn, die Business-School bietet Kurse fuer undergrads an (vgl. NYU, UPenn etc.).
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
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BeitragVerfasst am: 05 Sep 2007 - 09:47:30    Titel:

Der hervorragende Ruf der US-Unis im Bereich Economics oder - bleiben wir Deutsch - auch in BWL stammt nicht aus den Bachelorprogrammen, sondern aus der hervorragenden Forschung. Wenn überhaupt aus der Lehre, dann aus den Masterprogrammen, bei denen vor allem auch die berufspraktische Eignung häufig im Vordergrund steht.

Der "normale" Bachelor ist, wie bei uns, nicht oder nur sehr begrenzt in die Forschung eingebunden, da der Bachelor auf den Beruf vorbereiten soll und nicht wie bei uns der Anspruch der Unis auf Forschung und Lehre. Von daher ist es immer heikel von der High-End-Forschung oder den Top-Master-Programmen einer Hochschule auf das Niveau der untersten Abschlüsse zu schließen. Gerade in den Vollzeit undergrad-Programmen wird vor allem im Freshmen-year noch einmal sehr viel Wert auf Allgemeinbildung gelegt (was teilweise in die Belegung von Fächern wie "Wein und Degustation" endet, wohlgemerkt bei einem BWL-Bachelor).

Man sollte sich zudem von dem Gedanken verabschieden (auch wenn er nur zu gerne Aufrecht erhalten wird), dass diese Top-Unis auch nur top-qualifizierte aufnehmen. Der große Teil sind genauso Durchschnittstudenten wie hier, im Zweifel nur mit mehr Geld. Denn nur mit den HiPo-Bewerbern kann man kein Geld verdienen.


Die Erfahrung ist übrigens auch nicht nur meine (mit Amerikanern), sondern stützt sich u.a. auf zwei Professoren, die einige Jahre an solchen Top-Unis doziert haben (u.a. MIT) und einigen Studenten, die in Amerika (bzw. England) einen Master gemacht haben und diesen selbst eher mit der fachlichen Tiefe eines FH-Studiums vergleichen, in dem Fall Absolventen vom MIT Sloan, NYU Stern, Yale (alle MBA), Harvard Law School (LL.M.), LSE (MSc in Economics).

Abgesehen von dem Ganzen habe ich "in aller Regel" geschrieben und somit deutlich klar gemacht, dass es Ausnahmen (von dem FH-Niveau) geben kann. Von den Top-10 Unis (egal welchem Fach) habe ich gar nicht gesprochen, sondern es bewußt allgemein gehalten. Trotzdem glaube ich nicht, dass von der fachlichen Tiefe selbst diese über den deutschen Unis stehen. Die meisten Amis die ich kenne loben ausdrücklich die fachliche Tiefe der dt. Uni-Absolventen. Allerdings empfinden sie die mangelnde "employability" - den mangelnden Praxisbezug - als extrem störend, weswegen sie ihre Abschlüsse vorziehen.

Aber ich glaube, dass ist eine andere Diskussion und muss hier nicht geführt werden.
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