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Wer hat Erfahrung mit Korrekturlesen der Abschlussarbeiten?
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Mamaonline
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 4
Wohnort: Lohmar

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 13:29:47    Titel: Wer hat Erfahrung mit Korrekturlesen der Abschlussarbeiten?

Hi Leute!
Bin neu hier Laughing und hätte da mal eine Frage:
Wer von euch hat Erfahrungen gemacht mit professionellen Korrekturlesern der Abschlussarbeiten etc?
Wie sind die Professionellen zu bewerten?
Gruß Mamaonline
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 13:42:34    Titel:

Es kommt etwas auf die Arbeit an.

Doktorarbeiten würde ich von einem Lektor lesen lassen, was Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Ausdruck angeht. Professionelle lesen aber in der Regel nicht "fachlich" korrektur.

Thesis (Bachelor / Master) oder Diplomarbeiten (oder andere Abschlußarbeiten) würde ich nicht über diesen Weg geben. Zu teuer und nicht nötig. Meist hat man in der Bekanntschaft zwei Leute die gut in solchen Dingen sind oder vielleicht noch Kontakt zu einem alten Deutschlehrer.

Eine gute Mischung von Korrektoren ist:

- einer/zwei fürs fachliche (er sollte sich da auskennen)
- einer/zwei für den Ausdruck, Rechtschreibung etc.
- einer/zwei für das Verständnis (sollten sich in der Materie NICHT auskennen)

Natürlich kann man Rechtschreibung & Co. auch in Personalunion mit oder ohne Fachkenntnis machen.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 19:14:17    Titel:

Hängt auch vom Fach ab. Für eine naturwiss. Dissertation ist es genug, wenn sie von Kollegen und vielleicht fachfremden Freunden gelesen wird. Vom Inhalt hat der Lektor sowieso keine Ahnung und die Formulierungen sind nicht mal sekundär.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2007 - 23:33:46    Titel:

Für die Doktorarbeit würd ich das jemandem vielleicht empfehlen, ansonsten gar nicht.

Für mich persönlich käme das gar nicht in Frage, weil ich glaube das alleine gut genug zu können (hab 5 Jahre nebenberuflich Korrektur gelesen).
*Melli*
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Anmeldungsdatum: 20.08.2007
Beiträge: 1692

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2007 - 10:26:19    Titel:

Ich halte einen Lektor für ne Diplomarbeit für übertrieben, würde sie aber von mehr als 2 Leuten lesen lassen, wenn sie richtig sauber werden soll. Zwei finden längst nicht alles.

Ich hab die Diplomarbeit von 7 Leuten Korrektur lesen lassen.
2 davon waren fachlich fit und sollten den Inhalt auf Logik und Vollständigkeit überprüfen.
3 waren völlig unwissend, die sollten mir anstreichen, wo sie was nicht verstanden haben.
Einen hab ich gebeten, auch gründlich auf die Fußnoten und das Literaturverzeichnis zu gehen, was derjenige in einem separaten Durchlauf gemacht hat.
Alle mussten auf Rechtschreibung, Zeichensetzung und Ausdruck lesen.
Ich hatte die Arbeit neulich in der Hand und hab promt einen Leerzeichenfehler gesehn... ist bestimmt noch das ein oder andere drin, aber nimmer viel.
Die Korrekteure schätzen sich selbst auch manchmal nicht richtig ein. Ich hatte einen, der sagte: "Ich bin der Rechtschreibfehlerteufel! Ich seh alles....", tatsächlich war es so, dass 3 andere wesentlich mehr gefunden haben als der...

Eine Doktorarbeit in englisch würde ich IMMER von einem Muttersprachler gegenarbeiten lassen. Ansonsten würd ichs von den Gepflogenheiten am Lehrstuhl abhängig machen.
Taiwaz
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Anmeldungsdatum: 08.05.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2011 - 17:39:34    Titel:

Oftmals werden nicht die normalen Seitenzahlen gezählt sondern die Zeichen, zudem gibt es unterscheide in für den zu korrigierenden Zeitraum. Also z.B. am Wochenende oder wenn du die Arbeit besonders schnell bearbeitet haben willst.
Professionelle Agenturen sind in der Regel teurer als Studenten, Pensionierte Lehrer oder anderer für die dies nicht der Hauptberuf ist.

Hay also ich hatte mal das Pech mir eine Arbeit von

http://www.korrektur-plus-lektorat.de/




korrigieren zu lassen. Hat mich über 260 € gekostet. Am Ende waren immer noch kleine Fehler in der Rechtschreibung zu finden. Kurze Zeit später ließ ich mir eine andere HA von ähnlicher Länge und denke von vergleichbarer Qualität von einer Studentin, welche ich über einen Aushang am Schwarzen Brett der Uni gefunden habe, korrigieren. Beide Arbeiten Brutto 20 Seiten. Sie nahm nur 45€, war schneller und besser, am Ende weniger Fehler und war sogar bereit sich mit mir an der Uni zu treffen um verständnis Fragen zu klären.

Also wendet euch auf keinen Fall an http://www.korrektur-plus-lektorat.de/ die sind Abzocker welche sich ihr Geld auf kosten der ärmsten verdienen. Sucht euch lieber Germanistik Studenten oder ähnliches, die können das Geld besser gebrauchen und betrachten euch vielleicht nicht nur als Geldbörse.
jogojogo
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Anmeldungsdatum: 20.10.2007
Beiträge: 296

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2011 - 21:47:55    Titel:

ist das Ganze eigentlich erlaubt?
Weil eigentlich versichert man ja seine Arbeit ohne fremde Hilfe zu erstellen.
Was passiert wenn das rauskommt?
jogojogo
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Anmeldungsdatum: 20.10.2007
Beiträge: 296

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2011 - 16:02:19    Titel:

Kann hierzu niemand etwas sagen??
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 16 Mai 2011 - 16:08:40    Titel:

Toll - vier Jahre alte Threads fleddern....

Es gibt viele Leute die ein Lektorat nutzen. Wichtig ist hier, dass es hier lediglich um korrigieren und redigieren geht und nicht um den Inhalt. Nicht selten können die Lektoren damit eh nichts anfangen, weil sie nicht vom Fach sind. So gesehen schreibt er ja nichts und fügt nichts neues, inhaltliches hinzu.

Streng genommen ist das natürlich schon eine gewisse Hilfe aber ich kenne keine Hochschule die einem daraus einen Strick dreht. Insbesondere bei Dissertationen oder Habilitationen ist das ganz normales Vorgehen.
RobinS.
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Anmeldungsdatum: 05.05.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2012 - 16:12:55    Titel:

Danke für den negativen Hinweis, da bin ich dann schon mal nicht hingegangen. Das Netz ist da ja ziemlich unübersichtlich und Erfahrungsberichte sind rar. Ich bin dann am Ende bei prolektorat.de gelandet und fand die richtig, richtig gut. Auch fachlich hatte ich einen guten Eindruck, der Schwerpunkt scheint bei denen auf Sowi und Wiwi zu liegen.
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